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Urteil: Frauenärzte müssen bei Fehler für ungewollte Kinder zahlen

Karlsruhe - Sollte eine Frau aufgrund eines Behandlungsfehlers in Bezug auf die Verhütung dennoch schwanger werden, kann der Frauenarzt auf den Unterhalt verklagt werden. So entschied am Dienstag der Bundesgerichtshof.

Dies geht aus einem Urteil zugunsten einer 25-jährigen Frau hervor, die nach einer ungewollten Schwangerschaft gegen ihren Gynäkologen geklagt hatte. Dieser hatte beim Einsetzten eines Stäbchens einen Fehler begangen.

Auch ungewollte Väter können von dem Urteil profitieren, da sie ansonsten den Schaden einer fehlerhaften Behandlung tragen müssten.


WebReporter: iRabbit
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Kind, Urteil, Fehler
Quelle: www.welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2006 16:28 Uhr von iRabbit
 
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Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man sich einig war, dass nicht das Kind der Schaden war, sondern die folgenden Unterhaltszahlungen.
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14.11.2006 17:34 Uhr von 666leslie666
 
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Ein Kind: nix mehr wert.

Aus der Quelle
Zitat:
Eltern können wegen einer ungewollten Schwangerschaft nach einer fehlerhaften Verhütungsbehandlung vom Frauenarzt den gesamten Unterhalt für ihr Kind verlangen.

Sowas darf sich nicht mehr Eltern nennen...

Geldgieriges Pack...

Hätten sie es wenigstens noch zur Adoption freigegeben,aber nein!!!

Mfg jp
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14.11.2006 19:05 Uhr von sidele
 
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Ich sehe schon: vor meinem geistigen Auge die Versicherungen, die sich die Hände reiben, bei all den neuen Vertragsabschlüssen.
Schließ mich im Übrigen dem Post über mir an. Es gibt immer noch zu viele "Erzeuger", die die Bezeichnung "Eltern" weder zu schätzen wissen, noch sie je verdienen werden. Manche kapieren es einfach nicht.
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14.11.2006 20:07 Uhr von CinaMonStar
 
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Die Mutter meiner guten Freundin: hat vor 18 Jahren versucht ihr Kind mittels Frauenarzt abzutreiben.
Hat aber nicht geklappt wie sich Monate später herausstellte und da wars dann zu spät.

[Tja so kanns auch gehen...sollte ihr mal diese News posten vllt klagt sie dann auch.]

lol so kanns eben auch gehen, obwohl das wohl eher die Ausnahme ist. ;-)
Sollte dem betroffenen Arzt zu Weihnachten eine nette Karte senden...
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14.11.2006 21:47 Uhr von beXzecher
 
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Abtreibung is ja irgendwie nee... wenn man rumvögelt und nich aufpasst... selbst schuld... austragen und adoptieren lassen... aber nein diese schmerzen!!!... das einzige wo ich abtreibung akzeptiere is bei ner vergewaltigung oder wenn das leben der gebährenden in gefahr wäre aber nicht durch einfaches in der gegend rumvögeln!!!
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15.11.2006 07:20 Uhr von black.night
 
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wer erhält dann das Kindergeld der Arzt oder die Eltern? *lol*

Mal ehrlich. Das Urteil stinkt doch mal wieder zum Himmel. Jeder der Rumvögelt weiß, dass es dadurch auch Konsequenzen geben kann. Müssen jetzt die Kondomhersteller auch dafür sorgen, dass die Kondome beim Geschlechtsverkehr nicht platzen? Können wir anschließend Billy Boy auf Unterhalt verklagen?? :o)

Ein Vorteil hätte die Sache....
Die Geburtsrate würde dann wohl steigen und unsere Rente wäre gesichert. :o)
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15.11.2006 09:47 Uhr von luthienne
 
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@ beXzecher: Zum Rumvögeln gehörn ja immer auch 2... und wo genau ist für den Mann die Unanehmlichkeit bei ner ungewollten Schwangerschaft, wenn das Kind zur Adoption freigegeben wird?
Ich bin wirklich kein Freund von Abtreibung. Aber auf welcher Grundlage (und vor allem- wie?) willst du eine Frau zwingen, eine ungewollte Schwangerschaft auszutragen?
Früher, als man das noch versucht hab, gabs Engelsmacher , oder die Frauen haben eben bewußt Fehlgeburten provoziert.
Heraus kamen dabei ne Menge toter Frauen und wahrscheinlich mindestens genauso viele von diesen Versuchen geschädigte Kinder. Von Kindern, die nach der Geburt ausgesetzt und verhungert oder erfroren sind (oder gleich getötet und verscharrt wurden) will ich ja gar nicht erst anfangen...

Und wer sagt denn, dass diese Frau das Kind nicht trotzdem liebt? Immerhin kostet ein Kind eine Menge Geld. Wenn sie alleinstehend ist und der Vater nicht genug Geld hat, um den Unterhalt zu zahlen (oder sich einfach davor drückt), dann hat sie doch wohl eher die beste Entscheidung für das KIND gesucht und bei dem Versuch auch noch Glück gehabt.
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15.11.2006 16:08 Uhr von beXzecher
 
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irgendwie: werd ich aus deinem post nicht ganz schlau aber egal...

männer werden nun mal nicht schwanger... ich kanns ja nicht ändern... aber es ist der körper der frau also muss es ihr ja auch wichtig sein aufzupassen... weiss nicht wo das problem ist (bei ehepaaren oder ähnlichen beziehung ist das was anderes da sollten sich schon beide gedanken drum machen aber nicht beim einfachen rumpoppen nach der disco)

mit zwang lässt sich da wenig machen... das geht nur übers logische denken und die moral... nur dafür ist es jetzt bei einigen zu spät. das wär was für die kinder von morgen.

und bei dem letzten absatz weiss ich jetzt irgendwie garnicht was du meinst

und ausserdem wollt ich keine grundsatzdiskussion beginnen sondern nur sagen das ich abtreibung (bis auf die bereits genannten ausnahmen) scheisse finde.

es gibt genug die wollen kinder und können nicht und für die wäre ne adoption ideal... aber bis zur geburt sinds ja harte 9 monate und das kann man ja umgehen...
und wenn die sich selbst in gefahr bringt durch ne gewollte fehlgeburt... hmmm sag ich jetzt nix zu
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15.11.2006 22:52 Uhr von MannisstderBlond
 
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Diese Urteil: ist in meinen Augen ein echtes Fehlurteil!

Es ist zwar richtig und wichtig, dass Ärzte für ihre Fehler haften sollen und müssen,
doch sollte man nicht einfach die Verantwortung der Verhütung auf diese Weise den Ärzten in die Hand legen.

Jeder vernünftige Mensch lernt, dass das einzige 100% wirkende Verhütungsmittel die Enthaltsamkeit ist. Selbst so genannte Langzeitverhütungsmittel wirken nicht bei jedem Menschen zu 100%. Ein Restrisiko besteht immer.

Wer aber in seiner Lebensplanung, so wie diese Frau, keine Kinder vorgesehen hat, darf einfach nicht rumvö…. .
Nun aber auch noch einen Unterhalt von monatlich 500 Euro von dem behandelnden Arzt zu gesprochen zu bekommen ist ein Schlag ins Gesicht aller Ärzte, da diese sicher nun mehrmals darüber nachdenken, das Risiko einer Verhütungsbehandlung ein zu gehen.

Kann ich nun auch Pharma- und Kondomhersteller bei Versagen ihrer Produkte haftbar machen?
Was ist mit den ungewollten Eltern, die keinen Arzt an der Hand haben, den sie für ihre mangelnde Enthaltsamkeit verantwortlich machen können, und die keine 500 Euro für ihren Nachwuchs monatlich bereitstellen können?

mf(ragenden)g

MidB
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15.11.2006 23:19 Uhr von JayAge
 
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das is mir: hier noch nie passiert ^^
ich bin >exakt< der selben meinung wie beXzecher
dass ich das noch erlebe dass ich nich alleine mit meinung stehe *schnüff* ^^
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16.11.2006 12:13 Uhr von beXzecher
 
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@JayAge: ich ahne schlimmes... wenn wir die gleiche meinung haben geht bestimmt bald die welt unter... :D
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16.11.2006 12:31 Uhr von Rhicey
 
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@ Mannistderblond: Dsa Urteil macht schon Sinn. Der Arzt muss nicht zahlen, weil die Verhütungsmethode nicht funktionierte (wie in 1%, 5%, 10% der Fälle, abhängig von der Methode), sondern weil er die Verhütungsmethode an sich nicht fachgerecht in den Körper der Frau eingesetzt hat.

In ihrem Blut wurden keine Rückstände des Hormonpräparates gefunden, das der Arzt eigentlich korrekt in den Oberarm hätte implantieren sollen.

Im Klartext: Wenn "korrekt" verhütet wird, die Frau dann aber trotzdem schwanger wird (weil eben kein 100%ig sicheres Verhütungsmittel existiert außer Enthaltung =) besteht KEIN Schadensersatzanspruch.
Wenn der Arzt das Mittel aber unsachgemäß verabreicht ("einbaut"), dann sieht er sich ggf. Schadensersatzansprüchen gegenüber.
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19.11.2006 18:01 Uhr von Aurinko
 
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@MannistderBlond: Hmm, in meiner Lebensplanung sind keine Kinder vorgesehen.... soll ich nun also für den Rest meines Lebens auf Sex verzichten???
Ich denke doch mal eher nicht.... Denn stell Dir vor, es gibt Leute, die haben Sex nicht unbedingt wegen der Fortpflanzung, sondern weil´s Spaß macht! Wirklich! Soll es tatsächlich geben... ;-)

Im Übrigen finde ich das Urteil völlig gerechtfertigt.
Ungewollte Schwangerschaften kann es bei jeder Art der Verhütung geben, ist schon klar. Aber hier hat der Arzt ganz klar Mist gebaut und das Risiko noch um ein Vielfaches erhöht, bzw. erst gar nicht dafür gesorgt, dass die Verhütungsmethode wirken konnte. Und soweit ich weiß, kostet dieses Stäbchen auch nicht gerade wenig. Logische Schlußfolgerung: Arzt dafür zur Rechenschaft ziehen.
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20.11.2006 13:49 Uhr von Belissima24
 
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Gut gemacht...! Naja wenn ich mir ein Stäbchen inplantieren lasse und muss dafür 400 Euro bezahlen, und werde trozdem noch Schwanger, dann wäre ich aba sauaaaa....ich würde auch diesen Gyno. Anzeigen!
Wenn dea das doch falsch einsetzt ist das doch nicht die Schuld des Patienten!!! Ne Ne Ne, find das nicht so lustich....!

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