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Arzneimittelmissbrauch: Eine Million Süchtige in Deutschland

Dresden: Nach einer Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind rund eine Million Deutsche abhängig von Beruhigungs- und Schlaftabletten. Die Gesamtzahl der Medikamentenabhängigen liegt sogar zwischen 1,4 und 1,9 Millionen.

Gründe für die hohe Zahl sind zum einen, dass Ärzte oft Medikamente mit hohem Suchtpotential verschreiben, zum anderen wird Alltagsstress einfacher mit Tabletten. Dazu kommt noch die Verharmlosung der Nebenwirkungen durch die Pharmaindustrie.

Deswegen will die Bundesärztekammer noch 2006 einen Leitfaden für Arzneimittel mit Missbrauchspotential veröffentlichen. Zudem sind die Ärzte dazu aufgerufen, verantwortungsvoller bei der Verschreibung solcher Medikamente zu handeln.


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WebReporter: El Salvas
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Million, Arznei, Arzneimittel
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2006 14:06 Uhr von El Salvas
 
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Wer hätte das gedacht, dass die Zahl der Medikamentenabhängigen in Deutschland so hoch ist. Aber da es sich um Intustrieprodukte handelt ist die Missbrauchsschwelle wohl geringer.
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14.11.2006 14:53 Uhr von 666leslie666
 
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Meine Mutter: leider auch. :-(((

Scheiss Paracetamol..
Scheiss Pharmamafia..

Und es wird schon wieder für Grippostad c geworben,obwohl diese Pillen unwirksam sind.

Meine Medizin wächst überall
http://www.broeckers.com/...

Mfg jp
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14.11.2006 15:50 Uhr von 666leslie666
 
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Ein riesen Strick: für die Industrie.
(Am besten noch einen aus Hanf) ;-))

Aber lies das Buch.
http://www.broeckers.com/...

Mfg jp
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14.11.2006 15:54 Uhr von k4ef3r
 
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@Autor: kann man stress "erleichtern"? ich denke, er kann eher weniger oder mehr werden... *pingelig sei*
Verhamrlosung der Nebenwirkungen? also wenn du die beipackzettel meinst, da steht meines wissens alles wissenswerte drauf... bzw in der werbung wird es ja nicht verharmlost, da wird es schlicht und einfach verschwiegen... also entweder "Verschweigen" oder aussage = doof

soo ;-)
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14.11.2006 16:36 Uhr von hacklschorsch
 
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@DerRenner: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal´s ... .... .

"an rein pflanzliche Medikamente muss man auch glauben, damit die wirken"

was für ein völliger blödsinn.
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14.11.2006 17:29 Uhr von solynieve
 
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Ist richtig: Medikamentenmissbrauch wird gerade von älteren Menschen ignoriert. Wenn ich allein das Wort "Stilnox" höre, könnte ich ausrasten. Die nehmen das zum Schlafen als wären es Baldriantropfen.
Und warum muss ein Rentner abends um 21ºº zu Bett gehen und um 6ºº aufstehen; und das auch noch im Urlaub! Da hätte ich auch "Einschlafstörungen".
Hausärzte müssten die Patienten besser aufklären, gilt auch für pflanzliche Medikamente!! Nicht alle sind harmlos.
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14.11.2006 21:39 Uhr von beXzecher
 
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es gibt da was, was schon verdammt alt is Doch nicht alleine zum Vergnügen, um kichernd auf dem Bauch zu liegen, wurde THC verwendet, noch weil es ohne Kater endet; noch höher als die Spaß-Schlawiner schätzten es die Mediziner!
Ja, lange war es ihr Idol, das Tetra-Hydro-Cannabinol.
Die Wirksubstanz der Hannef-Blüten, die die Raucher drehn in Tüten, stand in bestem Ruf bei Ärzten, weil sie linderte die Schmerzen, Körper, Seele, Geist entspannte, Übelkeit perfekt verbannte, bei Menschen Appetit anregte und sie in den Schlaf bewegte.
Hanf half den Müttern bei den Wehen und Sterbenden beim Von-uns-gehen, war im Gebrauch als Medizin, noch mehr als heute Aspirin.
Landauf, landab war wohl bekannt, daß Hanf den Geist und Leib entspannt.
Die Heiler ihm das Loblied singen von China bis zum Rhein nach Bingen, wo einst die heil´ge Hildegard den »Cannabus« gepriesen hat.
»Nur auf die Dosis kommt es an ob etwas giftig wirken kann« so Paracelsus Hohenheim, der Hanf gegen den Bronchienschleim und viele andre Leiden setzte und ihn als Heilkraut höchlichst schätzte.
Hanf hilft bei leichten Schmerzen schon, erst wenn sie stärker, braucht man Mohn!
Jung bestand drauf, durch die Bank:
Freud und Reich statt arm und krank ließ sich mit Hanf so leicht erreichen!
Doch geht man lieber über Leichen und pumpt mit den Medikamenten jene voll, die da Patienten!
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14.11.2006 21:55 Uhr von 666leslie666
 
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Hanf im Glück: Das Hohe Lied vom hehren Hanf... ;-)))

Göttliches Buch.

WARNUNG !! !! !!

Lässt du dich auf dieses Buche ein
wirst du nie mehr derselbe sein
der du grade noch gewesen
vorausgesetzt du tust es lesen
Mit diesem Buch ganz ohne haschen
wird dir dein Gehirn gewaschen
gespült und gründlich eingeweicht
so dass es ein paar Jahre reicht.

Mfg jp
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15.11.2006 07:44 Uhr von zenon
 
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Alles kann zum Suchtmittel werden Meine Frau ist unentweg irgendwelche Süßigkeiten - außerdem glaube ich nicht, daß Ärzte speziell darauf achten suchtfördende Medikamente zu verschreiben...
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15.11.2006 08:38 Uhr von vst
 
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renn doch: sucht ist immer selbstverschuldet, bei rauchern, bei alkoholikern, kiffern und alten menschen mit ihrem klosterfau melissengeist.

wie einfach es doch ist das leben zu verstehen.
glückwunsch.

achtung ironie
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15.11.2006 09:05 Uhr von beXzecher
 
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@zenon & renner: du glaubst nicht das Ärzte speziell darauf achten suchtfördende Medikamente zu verschreiben???... damit könntest du sogar recht haben... aber die pharmaindustrie ist mit sicherheit dran interessiert... und das eine hängt mit dem anderen zusammen...

@renner
du traust es der zigarettenindustrie nicht zu, stoffe in den tabak zu mischen die zum einen verhindern das du dich von oben bis unten bekotzt und bescheisst und die zum anderen dafür sorgen das die wirkung von nikotin im kopf schneller abgebaut wird, so das man nach 20 minuten wieder schmacht verspürt... is klar... auch das die nikotinmenge immer weniger wird is auch nicht absichtlich. muss dann halt nur 2 kippen rauchen um die wirkung von einer zu bekommen. nur is der rauch von 2 zigaretten doppelt so schlimm für die lunge. is alles nicht absichtlich... LOL!
man, wenn die normalen tabak nehmen würden ohne chemie würden wirklich nur die hartgesottenen rauchen und nich jeder hans und franz. frag ma am besten opa der müsste tabak noch von früher kennen und der weiss das man sich danach die hosenbeine zubinden sollte...

zum glück hab ich die grüne brille auf und nicht dieses rosafarbene ding
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15.11.2006 14:42 Uhr von edgar7619
 
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...Süchtig??? wer ? Solange die Ärzte immer nur noch verschreiben ohne den Patienten überhaupt gesehen zu haben und die maroden Gesundheitskassen diesen Rezeptwust noch bezahlen können wird sich hier in Deutschland eh nichts ändern. Am besten wir schrauben die Beiträge noch ein wenig nach oben damit wir noch mehr Personen zur Sucht verhelfen können. Die Pharmaindustrie wird es freuen. Wie wäre den mal ein freier Wettbewerb unter Ärzten und Apotheken? Hätte den Vorteil das die Beiträge sinken und auch nur noch Medikamente verschrieben werden, die auch wirklich benötigt werden und nicht der Prophylaxe dienen.
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15.11.2006 16:20 Uhr von Borgir
 
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die pharmaindustrie: ist sicher daran interessiert, mittel mit hohem suchtpotenzial auf den markt zu bringen. siehe diverse mittel gegen kopfschmerzen oder schlafmittel. das interessiert die nicht solange die kasse stimmt.
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19.11.2006 22:14 Uhr von md2003
 
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das ist: schon eine beeindruckende Zahl - ich denke mal, dass die Dunkelziffer noch beträchtlich höher ausfällt!
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20.11.2006 19:08 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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Hmm Sind da auch die Leute aufgezählt, die "Xylometazolinhydrochlorid" brauchen? Also normale Nasentropfen oder -spray?
Mann, wenn man´s länger als wenige Tage benutzt, wird die Nase (vorerst) nicht mehr frei....

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