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Russisches Satellitensystem GLONASS wird kommerziell

Voraussichtlich ab 2009 soll das derzeit militärisch genutzte Satellitensystem Russlands als kommerzielles Navigationssystem auf den Markt gebracht werden. Dies kündigte am Montag das russische Verteidigungsministerium an.

Das als GLONASS bekannte System wäre damit ein Konkurrent für das US-amerikanische GPS und das europäische Galileo. Von den ursprünglich 24 eingesetzten GLONASS-Satelliten seien noch 14 in Betrieb, verriet Russlands Verteidigungsminister Sergej Iwanov.

Dank guter Deviseneinnahmen will Russland bis 2009 wieder kräftig investieren. So sind zum weltweiten Betrieb mindestens 24 Satelliten notwendig.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Satellit, Russisch
Quelle: www.dieneueepoche.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2006 09:09 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Es kommt Bewegung in den Markt für Navigationsanbieter. Wir können uns noch an die Schwierigkeiten mit GPS erinnern, als die USA im Golf Ernst machten. Es dürfte den Amerikanern schwieriger fallen, wenn sie zukünftig bei der Satellitennavigation kein Monopol mehr haben. Schade nur, dass in Russland selbst marktwirtschaftliche Prinzipien nicht wirklich zu den Tugenden der Staatsraison zählen.
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14.11.2006 10:07 Uhr von El Salvas
 
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Na so lang das nur 14: bleiben wär das wohl kein problem. Aber windige Hunde sind die Jungs schon , so kurz vor dem Start der Gallileo Satelliten sowas zu bringen.
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14.11.2006 10:35 Uhr von Superfrank
 
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Glonass: Glonass (Globalnaja Nawigazija Sputnikowa Systema) existiert schon fast solange wie GPS. In der Post-Sowjet Zeit hat es nur an Geld gemangelt es laufend zu halten.
Schon heute gibt es Vermessungsgeräte z.B. der Firma Trimble die mit beiden, zukünftig mit allen drei Systemen arbeiten können.
Außerdem sollte man Rußlands kosmische Streitkräfte (heißt wirklich so) nicht unterschätzen. Jetzt wo langsam wieder Geld da ist, bringen die das schnell wieder in Gang.
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14.11.2006 16:28 Uhr von evilboy
 
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Nicht schlecht!! Die Russen kriechen den Amis zumindest nicht so sehr rein wie die Europäer das tun, das Pentagon hat vielleicht sogar keinen Verwaltungszugriff darauf. Auf Galileo leider schon.

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