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Tasmanien: Behörden haben beschlossen, den Fuchs auf der Insel auszurotten

Um eine ökologische Katastrophe zu verhindern, haben die Behörden der Insel beschlossen, mit dem Einsatz von Giftködern den Fuchs auf der Insel vollständig auszurotten.

Die Behörden der Insel begründen ihre Entscheidung damit, dass in Australien eingeschleppte europäische und afrikanische Tierarten ökologische Desaster ausgelöst haben.

Trotz starker Kontrollen von Frachtschiffen ist angeblich vor acht Jahren der erste Fuchs von so einem Schiff auf die Insel gelangt. Die Anzahl der Tiere auf Tasmanien wird auf ein Dutzend bis 100 Tiere geschätzt.


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WebReporter: Extr3m3r
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Behörde, Insel, Fuchs, Tasmanien
Quelle: derstandard.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2006 22:05 Uhr von Extr3m3r
 
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Die wissen nichtmal wieviele Tiere auf der Insel sind. Das was an den Befürchtungen dran ist, ist ja auch schon bei uns bewiesen worden.
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14.11.2006 10:36 Uhr von pippin
 
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Schade für die Füchse aber diese Maßnahme finde ich durchaus verständlich.
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele ehemals einheimische Tierarten in den verschiedensten Gebieten dieser Welt ausgerottet wurden, weil "fremde" Tiere eingeschleppt wurden.
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14.11.2006 11:39 Uhr von ami0r
 
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warum ausrotten? tiere sind schon immer irgendwo hingewandert wo es sie noch nie gab und haben dann andere "einheimische" tierarten verdrängt weil diese sich nicht daran anpassen konnten....das nennt sich evolution, tiere die sich net anpassen sterben aus...so einfach ist das...

und kommt mir nicht mit, "aber der mensch hat den fuchs da eingeschleppt"...viele tierschützer wollens evtl nicht wahrhaben, aber der mensch ist teil der natur, also ist das einschleppen von nem tier in nen fremden lebensraum ein natürlicher akt, genauso wie das fällen von bäumen, genauso wie umweltverschmutzung...alles natürlich, wer sich net anpasst, stirbt aus...evolution, ganz einfach ;) also appell an alle umweltschützer, hört auf euch in die natur einzumischen und lasst ihr freien lauf^^
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14.11.2006 12:37 Uhr von ichwarsnicht
 
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*G* Evolution nicht verstanden Jungs: einwandern und einschleppen sind zwei grundverschiedene Angelegenheiten. Die Evolution und Verdrängung von Tierarten hat sich nicht und wird sich nicht innerhalb von wenigen Jahren ereignen. Daher ist die Ausrottung tausender Tierarten durch Einschleppen fremder Tiere nicht aber auch nicht ansatzweise mit Evolution zu erklären oder zu tollerieren.

Gruß
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14.11.2006 12:49 Uhr von Mi-Ka
 
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Eine kleine Frage an ami0r und mr.science: Eure Einstellung ist ja nachvollziehbar.
Aber nun zu einem hiesigen Problem.
Nehmen wir mal an, ihr hättet auch ein Haus mit Garten gekauft, weil eure kleinen Kinder draussen spielen sollen.
Damit es noch schöner aussieht, habt ihr auch noch einen kleinen Kartenteich angelegt.
Wie würdet ihr es eurem Kind erklären, wenn sie nicht mehr raus dürfen, weil der Garten von Riesenbärenklau zugewuchert ist und ihm Teich eine Riesenochsenfrosch das Schlafen unmöglich macht?
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14.11.2006 12:50 Uhr von pippin
 
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@ichwarsnicht: Danke für deinen Beitrag, der erklärt deutlich wo der Denkfehler von ami0r und mr.science liegt.
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14.11.2006 13:50 Uhr von Kampfpudel
 
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Alles Spekulation? Quellenzitate:

"der der Anfang eines Öko-Desasters sein könnte"

"die jedoch in weiterer Folge ein ökologisches Desaster auslösen könnten. "

"weil die Behörden sonst unabsehbare Folgen für die Umwelt, Landwirtschaft und den Tourismus fürchten."

"die das ökologische Gleichgewicht bei weiterer Verbreitung stören könnten."

Konjunktive über Konjunktive...
Wo sind die Beweise, welche Arten vom Fuchs bedroht sind oder ausgerottet werden? Kann man sich nicht mit Schutzmaßnahmen passiv dagegen wehren, wie in Europa, Amerika oder anderswo?

@ichwarsnicht

"die Ausrottung tausender Tierarten"

Welche "tausende"?
Wenn es Evolution denn gibt, wer legt fest, über welchen Zeitraum sie sich für jede Tierart erstreckt? Spielt nicht der Zufall (Naturkatastrophen, Umweltbedingungen) eine entscheidende Rolle? Denn diese können sich sehr wohl innerhalb weniger Jahre/Jahrzehnte abspielen. Btw: Auch die Eiszeit hat in Tasmanien Tiere aussterben lassen...Also die Eiszeit verbieten?
Evolution heißt Anpassung/Optimierung, wie kommt es dann überhaupt zum Aussterben, wenn doch alles so "optimiert" ist? Wie kommt es zu den gewaltigen Artenunterschieden? Müßten die Übergange zwischen den Arten nicht nahtlos/fließend sein? Wo sind die ganzen Bindeglieder (nicht nur ein paar wenige)?

Und noch einmal aus der Quelle:

"weil die Behörden sonst unabsehbare Folgen für... den Tourismus fürchten."

So wird schon eher ein Schuh daraus, der Mensch stellt sich mit seiner Profitgier über das Tier/die Natur - Umwelt und Landwirtschaft sind nur Scheinargumente. So ein possierliches Känguru sieht natürlich für europäische oder amerikanische Touristen viel attraktiver aus als so ein häßlicher, "blöder" Fuchs.
"Fuchs, Du hast die Gans gestohlen..." Mit diesem Wissen und dieser "Gefahr" wachsen wir doch schon im Kindesalter auf, geht es uns dadurch wirklich schlechter? Mir nicht...

PS: Auch Aborigines sollen durch ihre Ernährungsweise und wegen des begrenzten Territoriums ganze Tierarten vernichtet haben. Sollte man sie dafür jagen und ausrotten?
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14.11.2006 16:46 Uhr von terrordave
 
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warum verstehen einige das nicht: die dortigen tierarten sind nicht an einen fressfeind "fuchs" angepasst. derlei beispiele findet man besonders in australien und neuseeland äußerst oft. eingeschleppte tierarten zerstören die dortige vegetation und richten schaden unter den einheimischen arten an bis zur
ausrottung.

auf den galapagosinseln wurden schweine und schafe eingeführt und haben großen schaden angerichtet.

beim menschen ist es doch genauso, er rottet die tierarten aus. schreit ihr da "EVOLUTION! Das ist ein natürlicher vorgang, weil der mensch ja schlauer ist und alle tiere gleichzeitig fangen und essen kann!" ?
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14.11.2006 19:51 Uhr von Artemis500
 
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Mir doch egal ob Evolution "natürlicher" ist...ich will Vielfalt!
Und die geht bei sowas verloren.
Außerdem: Wenn der Mensch als Einschlepper von Tierarten Teil der Evolution ist, dann ist die menschliche Entscheidung, eine Tierart wieder auszurotten auch Teil der Evolution.

Finde die Giftköder allerdings nicht gut - das könnte auch andere Tiere treffen.
Warum nicht Jäger losschicken? Würde auch die Zahl der Arbeitsplätze erhöhen. ;-)
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15.11.2006 01:52 Uhr von jesse_james
 
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@Artemis: "Mir doch egal... ob Evolution "natürlicher" ist...ich will Vielfalt!
Und die geht bei sowas verloren."

Soso du willst also Vielfalt. Du scheinst zu vergessen das die meisten Geschenisse die durch den Menschen stattfanden ein Ungleichgewicht mit sich bringen, die der Natur übelst zusetzt.

Dein Wunsch nach Artenvielfalt mit Füchsen in Tasmanien führt dazu das unzählige Tierarten dort buchstäblich ausgerottet werden, weil es keinen natürlichen Fressfeind des Fuchses dort gibt !

Hadt du in Biologie und Ökologie nicht aufgepasst in der Schule ?

Oder ist das deine Vorstellung einer perfekten Erde wo ganze Landstriche aufgrund von Vielfaltsfanatikern vollkommen ausgemerzt werden ?!?
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15.11.2006 09:03 Uhr von Aurinko
 
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@Jesse_James: Lies doch den Beitrag von Artemis nochmal in Ruhe.... Und dann antworte nochmal auf Ihren Post.... Vielleicht fällt Dir dann irgendwas auf.

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