11.11.06 16:05 Uhr
 152
 

Städtetag schlägt Alarm: Gesundheitsreform bedroht Krankenhäuser

Christian Ude, Verbandspräsident des Deutschen Städtetages, fordert eine Streichung des Sanierungsbeitrages zur Entschuldung der gesetzlichen Krankenkassen. Ansonsten drohe vielen Krankenhäusern das Aus.

Neben Mehrwertsteuererhöhung und steigenden Personalgehältern müssten drohen Mehrzahlungen von 500 Millionen Euro pro Jahr. Dies würde in kommunalen Kliniken zu tiefroten Zahlen und massiven Konsequenzen führen.

Die Belastung belaufe sich auf bis zu sechs Prozent des Budgets, dadurch bleibe vielen Krankenhäusern nur der Notverkauf.


WebReporter: Spieder
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Stadt, Gesundheit, Krank, Alarm, Gesundheitsreform, Städtetag
Quelle: www.heute.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Forscher: Extreme Diät kann Typ 2 Diabetes wieder heilen
Probleme bei der Vollnarkose an Uniklinik Magdeburg: Patienten wachen zu früh auf
WHO-Prognose: Bis 2050 weltweit über 150 Millionen Menschen an Demenz erkrankt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.11.2006 15:42 Uhr von Spieder
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Tja, die Gesundheitsreform ist wohl das bescheidenste was die Regierung bisher zu Stande gebracht hat..
Kommentar ansehen
11.11.2006 18:07 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
diese "reform": wird von allen, die ahnung vom gesundheitswesen haben, abgelehnt (krankenkassen, ärztekammer, krankenhäuser, gesundheitsexperten von anderen parteien), nur die regierung findet sie toll. warum hören die nicht mal auf die leute, die wirklich ahnung davon haben? diese reform wird unser gesundheitswesen in ein loch stoßen, aus dem es nicht mehr rauskommt. danach werden wir uns wünschen wir hätte amerikanische verhältnisse.
Kommentar ansehen
12.11.2006 03:55 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Borgir: Tja, scheint fast als hätten wir mehr kerngesunde Unionswähler mit fester Arbeit, als Deutschland vertragen kann...
Kommentar ansehen
12.11.2006 13:03 Uhr von Johnny Cash
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Merkel: und Konsorten sagten ja das man ihre gesamte Arbeit an der Gesundheitsreform messen könne. Ich glaube da hatten sie ausnahmsweise mal vollkommen recht.
Kommentar ansehen
12.11.2006 23:08 Uhr von md2003
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
jaja für was man Politiker braucht, verstehe ich immer noch nicht (bei dieser Arbeitsweise).........die fahren echt alles an die Wand

der größte Vollidiot könnte mit den Finanzen nicht schlechter umgehen, als unsere Bundesregierung!

fehlt irgendwo Geld, so werden tatsächlich Beiträge oder Steuern erhöht...... das ist aber doch der einfachste Weg, der jedem Vollidioten sofort einleuchtet - wo ist denn da der POLITISCHE Weg?!?

Das stell ich mir wirklich anders vor - wir senken Beiträge und Steuern - haben aber trotzdem mehr in der Kasse - weg mit der Praxisgebühr, damit wir Mehreinnahmen einfahren können!

Das wär ne komplexe und politische Lösung!
Kommentar ansehen
13.11.2006 15:23 Uhr von nabach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Politik..Gesundheitsreform hier kann man nur den Kopf schütteln!
Bei den meisten Politikern wird nicht an die Sache gedacht, sondern wie kann man am längsten an der Macht bleiben!
Also mal schnell ne Reform aus dem Ärmel schütteln, gut den Wählern verkaufen und hoffen, das neue Probleme die Spuren des Unvermögens verwischen.
Nur weiter so!
Kommentar ansehen
13.11.2006 21:26 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@shadow#: was soll man denn noch wählen. verarscht wird man von allen. das beste wäre, 100 prozent der wähler gehen zur nächsten wahl und machen den zettel ungültig...das wäre mal ein schuss vor den bug. aber in deutschland nicht machbar.
Kommentar ansehen
15.11.2006 08:39 Uhr von zenon
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Gesundheitsreform bedroht noch vieles mehr Nicht nur daß wir dann in Zukunft 50 Kilometer bis ins nächste Krankenhaus haben - dort dürfen wir dann neben der "Praxisgebühr" demnächst noch die Behandlungskosten vorstrecken...

Ein herzliches Dankeschön an die Privatversicherte Ulla Schmidt!
Kommentar ansehen
15.11.2006 16:16 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@zenon: stimmt. es werden nur noch große krankenhäuser wie uni-kliniken überleben. gott sei dank arbeite ich in einem solchen und mein arbeitsplatz ist einigermaßen sicher. den kleinen häusern geht es da schlechter. in meinem umkreis sind alleine 5 krankenhäuser von der schließung bedroht, weil die großen häuser zu nahe sind und die kleinen deswegen gemieden werden. auf der einen seite schlimm, auf der anderen verständlich aus sicht des patienten.
Kommentar ansehen
17.11.2006 09:41 Uhr von Troll3
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Borgir: guter Vorschlag; geht aber leider nicht. Da man die Politiker nicht überreden könnte ihren Wahlzettel ungültig zu machen, würden sie sich selbst wählen und hätten dann den augenblicklichen Stand.
Also bleibt nur die Alternative Parteien zu wählen, die wirklich etwas ändern möchten.
Wir bekommen auch noch raus, wer das ist !

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Spiegel veröffentlicht Audiomitschnitt zu umstrittenen Morrissey-Interview
Fußball: Nationalspieler erhalten 350.000 Euro Prämie für WM-Sieg
Kanada: Spaziergänger findet an Küste abgetrennten Fuß


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?