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Polizei zeigt T-Mobile an - Netzbetreiber wollte Handy einer Frau nicht abhören

Wegen unterlassener Hilfeleistung wurde das Mobilfunkunternehmen T-Mobile von der Polizei in Hamburg angeklagt.

Eine Frau hatte angekündigt, sich selbst umzubringen. Es erging ein richterlicher Beschluss, um das Handy der Betroffenen abzuhören und die Frau eventuell zu retten. Dies ereignete sich bereits im Juli. Der Netzbetreiber verweigerte diese Aktion.

Der Innensenator von Hamburg begrüßt diese Anzeige, denn schon in der Vergangenheit verweigerten Netzanbieter, trotz richterlichem Beschluss, die Herausgabe von Kundendaten. T-Mobile will von nun an besser mit den Behörden zusammenarbeiten, heißt es.


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WebReporter: MasterOfDeath
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Polizei, Handy, Mobil, T-Mobile, Netzbetreiber
Quelle: www.teltarif.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2006 16:24 Uhr von torschtl
 
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zweischneidiges schwert: auf der einen seite ist es gut, dass t-mobile die Persönlichkeitsrechte wahrt, auf der anderen muss man - zumindest in diesem Fall - abwägen, was da höher steht... eine direkte unterlassene Hilfeleistung ist das imho nicht... wobei sich das vor gericht sehr weit ausdehnen lässt, was unterlassene h. ist und was nicht...
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11.11.2006 16:51 Uhr von Das allsehende Auge
 
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War richtig so: Das war nämlich wieder eine unangemessene Willkür eines Richters! Denn wenn sich jemand umbringen will, dann hat man nicht das Telefon abzuhören (Was will man auch damit bezwecken, live dabei sein?), sondern da hat man der Frau/Person zu helfen (Besuch, Psychotherapeut, oder gar Einweisung in eine Klinik), aber nicht abhören (auch wenn es "Spannern" jetzt weh tut)!
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11.11.2006 17:16 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Interessanter weiterführender Link: (in der Quelle)

Der das richtige Handeln von T-Mobil bestätigt.

"Allerdings darf die Telefonüberwachung nur dann eingesetzt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten der Ermittlung nicht mehr greifen."

Man hätte nämlich den Namen/Ort der Frau ausmachen müssen (und dann wie im ersten Post, geschrieben) und nicht sie überwachen.

http://www.teltarif.de/...

PS. Sind noch sehr andere interessante Infos, besonders für die "Kleinkriminellen" Tauschbörsenbenutzer. ;-)
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11.11.2006 17:21 Uhr von _rOKu_
 
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@Das allsehende Auge: Ich erwarte ja nicht, dass Du tasächlich "allsehend" bist, aber ein klein bisschen Nachdenken müsste schon drin sein. Kannst Du dir wirklich nicht vorstellen, dass die Polizei von der Frau, die sie zu retten gedachte, lediglich die Handynummer hatte und sonst nichts?

Und unabhängig davon sind die Mobilfunkbetreiber nun wirklich verpflichtet, diese Informationen bei einer vorliegenden richterlichen Verfügung herauszugeben! Ob dass nun einigen Leuten passt oder nicht.
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11.11.2006 17:22 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Auge: Und auf die Idee, dass der schnellste Weg, jemanden ausfindig zu machen, ueber Ortung des Handys sein duerfte, bist du noch nicht gekommen?
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11.11.2006 17:42 Uhr von meyerh
 
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@TheRoadrunner: Lesen müßte man können. Hier ging es um das abhören der Frau und nicht um das Orten des Telefons.
Im übrigen was soll es denn helfen das Telefon abzuhören, wenn die Frau sich umbringen will? Um sie zu retten bräuchten sie das Handy nur zu orten, allerdings ist das etwas ganz anderes als das abhören der Gespräche.
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11.11.2006 17:48 Uhr von Das allsehende Auge
 
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_rOKu_: Da irrste dich aber. Wenn etwas "Unangemessen" oder eine "Übermaßreaktion" ist, dann musste das nicht zulassen!

Und man braucht ganz bestimmt nicht so einen Richterbeschluss um jemanden AUSWENDIG zu machen, sondern da reicht die Adresse oder eben eine Ortung (wie TheRoadrunner Postete), aber keine Abhöraktion (nebenbei, wer soll denn die ganze Abhöraktion, mithören und dann wohl schnell jemanden informieren der dann schnell dort "hinrennt" um ihr das Messer oder die Pillen aus der Hand zu nehmen, und wer soll das noch dazu, bezahlen?).

Also wie geschrieben. War und ist nicht angemessen gewesen, also zu Recht verweigert und es ist ja nicht der einzige Fall wo abgewogen werden musste, wie in der Quelle steht (denn kein Richter steht über dem Gesetz, obwohls einige glauben). ;-)
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11.11.2006 18:13 Uhr von ferry73
 
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Schäuble vs Telekom: Danke Telekom.........was für ein unsinniges Argument der Bull.....uupps, der Polizei und des Richters. Würde ein abhören eines Handys irgendeinen Selbstmord verhindern ?
Das haben wir dem AOK Wagen Fahrer Schäuble zu verdanken.
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11.11.2006 19:22 Uhr von ottokar vi
 
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Wir sind Weltmeister !! Zwar nur im Telefonabhören , aber immerhin !
Stasi ist heute !
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11.11.2006 20:56 Uhr von Hostal
 
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LOL: T-Onlilne und ähm Persöhnlichkeitsrechte? Woher hatte dann irgendso eine abzockerfirma unsere adresse (ip, datum) OHNE richterlichen beschluss ähm..
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11.11.2006 21:07 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ meyerh: Ist mir durchaus klar.
Allerdings frage ich mich: kann man richterlich das Orten eines Telefons anordnen? Wenn ja, verstehe ich die Sache in der Tat auch nicht.
Ich vermute allerdings, dass das rechtlich nicht vorgesehen ist - daher waere "Abhoeren" das Mittel der Wahl, da damit orten automatisch eingeschlossen ist.
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11.11.2006 21:28 Uhr von cursty1
 
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@das allsehende auge, meyerh: denkt ihr auch mal nach? Handy abhören, Handy orten, hinfahren, Frau vom Selbstmord abhalten, oder dachtet ihr, die wollen für youtube.com filmen? Doof
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11.11.2006 22:01 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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da respektiert mal einer den datenschutz und dann sowas. ich persönlich glaube nicht, dass unsere date wirklich geheim sind (sie verbreiten sich warscheinlich mit der "psst, ich kenne ein geheimnis, nicht weitersagen"-masche bei denen, die sich wirklich dafür interessieren.).
ich habe gehört, die gez bekommt auch infos, die unter den datenschutz fallen, damit sie ihr spionagehandwerk betreiben können
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11.11.2006 23:42 Uhr von Barbeidos
 
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@cursty1: was bitte hat das abhören des Handys mit dem orten des selben zu tun?
In einem solchen Fall ist es absoluter Schwachsinn das Handy abzuhören, was sollen die denn damit anfangen?

24h rund um die Uhr 2 Zivi-Bullen vors Haus stellen und sobald sie was verdächtiges sagt die Tür eintreten?
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11.11.2006 23:44 Uhr von Tyfoon
 
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Ihr armen Schweizer ihr.............
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12.11.2006 10:04 Uhr von lsdangel
 
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Nichts mit abwägen: Ein richterlicher Beschluss hat Rechtskraft und ist dementsprechend auch zu befolgen bzw. es sind die rechtsstaatlichen Mittel auszuschöpfen. Die Klage ist gerechtfertigt
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12.11.2006 14:46 Uhr von ___joe
 
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Datenschutz ? @Tobias Claren
Wenn ich richtig informiert bin, hätte die Telekom die Daten nicht speichern dürfen, weil Flatrate. Und diesen Prozess hat er gewonnen. Das hat nichts damit zu tun, daß sie es auf richterlichen Beschluß getan haben. Wenn sie die Verbindungsdaten gelöscht hätten, hätten sie halt nichts rausgeben können.
Auf der anderen Seite sollte man sich überlegen, ob es sinnvoll ist, "Kriminellen" damit eine Greencard zu geben, weil sie sich in der Sicherheit wähnen nicht ermittelt werden zu können ...

Und natürlich, es gibt schlimmere Verbrechen als z.B. illegal downzuloaden, aber auch das ist keine Freikarte.



Abhören beinhaltet keineswegs auch Ortung.
Ich persönlich finde zwar, richterlichen Anordnungen ist erst einmal Folge zu leisten. Allerdings sollten man auch die Möglichkeit haben diese anzuzweifeln und ausserdem sollten sie so definiert sein, daß der als Zweck angegeben Grund überhaupt herhalten kann. Eine Abhöraktion ist durch eine Selbstmorddrohung sicher nicht gerechtfertigt. Klingt irgendwie nach so einem vorgeschoben Grund ... ob es so wirklich war werden wir aus datenschutzrechtlichen Gründen wohl nie erfahren.
Es hätte gereicht, die Adresse zu erfahren und das hätte man auch so anordnen können.
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12.11.2006 15:27 Uhr von LadyWanda
 
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Abhören überflüssig es gibt auch so schon genügend Mittel und Wege um den Nutzer eines Handys zu orten - man denke an die Berichterstattungen über ungeschickte Bankräuber, Sexualstraftäter etc. Ich sehe hier eher einen der zahlreichen Versuche unseres Stiefvaters Staat, den Bürger noch durchsichtiger zu machen als er ohnehin schon ist.
Abgesehen davon dürfte es bei eine potentiellen Suizidalen andere Mittel und Wege der Hilfe geben als das Abhören des Handys....
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12.11.2006 17:52 Uhr von rosephantom
 
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so und so: Ich finde es nicht gut, dass in so einem Fall nicht gehandelt wird. Die Justiz weiß was sie tut... Auf jedem Fall ist PRivatsphäre wichtig, aber wenn die nun zum Beispiel sich weigern eines des Terrorismus verdächtigen abzuhören, finde ich das ziemlich gefährlich und verantwortungslos!
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12.11.2006 19:51 Uhr von Das allsehende Auge
 
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rosephantom: Hier ging es nicht um Terroristen (oder wollte sie sich in die Luft sprengen?)

Also warum nicht ein Blanko Belauschungsbefehl für Sorgentelefone mit Rückverfolgungsgestattung. So könnte man direkt allen Anrufern einen Besuch abstatten! Denn da ist ja auch Gefahr für Menschenleben im Verzug. Übrigens bei so was braucht man, glaube ich, keinen Belauschungsbefehl, sondern würde den Ort der Person sofort bekommen. Glaube da reicht ein Anruf mit dem vorspielen des Anrufs und man würde sofort die Adresse bekommen (alles Einschätzungssache des Mitarbeiters) obwohl auch so was könnte mißbraucht werden. ;-) :-(
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13.11.2006 03:22 Uhr von thejack86
 
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so weit ich weiss kann die Polizei den standort eines handys ziemlich genau ausmachen !
und wenn sie sie abhören wollen müsste sie ja das handy dabei ham.

aber jetzt mal hand aufs Hertz wer kündigt schon sein selbstmord an wenner sterben will !

für mich klingt das eher so als würde sie nach hilfe ruffen - nicht aber ihr leben beenden ! (steht ja auch nix dazu das sie nun Tot sei ! )

PS da ich ja meine Lehre bei DTAG gemacht hab kenn ich a so das Betriebsklima und so - ich kann mir da nich Vorstellen wer das da entscheidet ?!
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13.11.2006 10:37 Uhr von El Salvas
 
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Sehr Interressan: Wenn es um die potenzielle Rettung von Menschenleben geht würd ich auch auf Datenschutzrechte verweisen vor allem bei einem richterlichen Beschluss.
Aber Wenns um Tauschbörsen geht dann muss man die Daten schon rausgeben sind ja schliesslich alles Schwerverbrecher.
Zum Glück verliert der Laden mehr und mehr Kunden.

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