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Berlin: Ausnahmegenehmigung für einen Laternen-Umzug

Da es in Berlin einen strengen Lärmschutz gibt, mussten die Eltern der Kinder der Zehlendorfer Kita vor dem Laternen-Umzug die Anwohner auf eine mögliche Lärmbelästigung hinweisen.

Darum verteilten sie am Kiez Warnzettel mit der Aufschrift, Vorsicht, singende Kinder! Der Leiter der Kita Thomas Schlemo sagte, "ich erfülle die Auflagen des Umweltamts. Laut Landes-Lärmschutzgesetz Berlin bin ich dazu verpflichtet."

Wie die Stadträtin Anke Otto mitteilt, wurde eine Ausnahmegenehmigung beantragt, dies sei der "normale" Amtsweg .


WebReporter: ringella
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Berlin, Umzug, Laterne
Quelle: www.bz-berlin.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2006 09:58 Uhr von ringella
 
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Schon komisch wenn die Anwohner keine anderen Probleme haben wie singende Kinder bei einem Laternen Umzug!
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11.11.2006 13:02 Uhr von Jorka
 
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Was für eine kranke Gesellschaft: ist dass wenn man für einen Laterneumzug eine Ausnahmegenhmigung braucht?
Da kann ich nur sagen kinderfeindliches Berlin.
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11.11.2006 13:08 Uhr von weltball
 
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Antrag: das ist die deutsche Gründlichkeit in Sachen Beamtentum und soviel wie möglich Arbeit machen wo es doch andere Arbeit und Aufmerksamkeit notwendig wäre.
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11.11.2006 13:11 Uhr von mäckie messer
 
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Jorka: Bitte nicht verallgemeinern. Zehlendorf ist ungefähr so viel Berlin, wie der alte Kanzler-Bungalow Bonn ist, oder die Binnenalster Hamburg. In Zehlendorf wohnen halt zu viele versnobte Rentner, aber den Lärmschutz hat ja auch das Amt eingefordert und nicht die Anwohner. Und wer mal versucht hat, in Friedrichshain, Kreuzberg, Prenzelberg oder Neukölln zu wohnen, der weiß, warum der strenge Lärmschutz so dringend notwendig ist.
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11.11.2006 13:50 Uhr von hady
 
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Sowas Ähnliches hab ich auch schon gehört! Ein Bekannter von Mitglied einer katholischen Gemeinde in Berlin. Da rückt auch jedes Jahr die Polizei an um die nicht angemeldete "Demo" zu beenden, wenn die Kirche ihre Fronleichnamsprozession macht.
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11.11.2006 14:14 Uhr von Kampfpudel
 
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@mäckie messer: Ich habe, bevor ich nach Mitte gezogen bin, 14 Jahre im Prenzelberg gewohnt, jedoch ist mir kein dringend notwendiger Lärmschutz aufgefallen. Vielleicht könntest Du das ein wenig präzisieren?
Zum Kinderlärm: Kinder brauchen freie Entfaltung, um nicht schon unter einem Joch aufzuwachsen. Sie müssen ihre Grenzen doch erst austesten, da ist Lärm noch das weitaus geringere "Übel".
Aber mit Zehlendorf hast Du natürlich Recht, ein völlig kinderfeindliches Altenviertel, möchte mal wissen, was die in ihrer Jugend für Krach gemacht haben, bevor sie dement wurden und sich an nichts mehr erinnern können (wollen)...
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11.11.2006 14:50 Uhr von mäckie messer
 
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kampfpudel: Ok, auch Prenzlberg ist zugegegebenermaßen etwas größer als nur die Ecken um den Prater, die Kulturbrauerei und den Rosenthaler Platz herum, aber wer dort wohnt, kann von Lärmbelästigung sicherlich ein Liedchen singen. Und die Streitereien in der Simon-Dach-Str. im Friedrichshain zwischen Anwohnern und Kneipenbesitzern dürften dir ja sicherlich auch bekannt sein - gleiches Thema.
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11.11.2006 15:07 Uhr von sacratti
 
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Deutschland oberpeinlich: Bürokratieabbau, das haben sich angeblich alle Parteien auf die Fahnen geschrieben, Realität, immer mehr udn immer sinnlosere bürokratische Hürden.
Nicht zuletzt sind in Berlin die Grünen wohl als eine Art Phalanx daran beteiligt, alles und jeden Scheiss zu regulieren, sinnvoll oder nicht. So sind sie auch massgeblich an der Vertreibung und damit Vernichtung der Existenz von zahlreichen Bauchladenbetrieben der Innenstadt verantwortlich.
MAg sien, dass in BErlin alles ein bisschen grösser, ein bisschen lauter, ein bisschen bunter und ein bisschen wärmer ist, aber gerade die Grünen stehen eigentlich für weniger Staatsmacht, mehr Farbe und mulitkulturelles Leben, nur, das kann nicht funktionieren, wenn man dafür eine Genehmigung braucht.
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11.11.2006 15:38 Uhr von Pickser
 
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Wie lange will sich "Deutschland" noch blamieren: Ich frag mich immer wieder, wie lang und wie oft will sich Deutschland in der Welt noch blamieren. Es sind Kinder, es ist St. Martin, ein Teil unserer immer kleiner werdenden Kultur... da sollte man "ausnahmsweise" mal auf Regelungen die die Welt nicht braucht mal verzichten! Wenn die Kinder schon kläglich in der Pisa-Studie versagen, so sollten sie doch unsere Kultur kennen...

Wenns so weitergeht wird atmen, essen und sex wahrscheinlich auch genehmigungspflichtig werden... lieber Bundestag, wie wärs denn mit einer Sexsteuer? Ha ha ha ha! Man soll ja den Teufel nicht an die Wand malen...
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11.11.2006 16:56 Uhr von Enny
 
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Hört man doch gar nicht: Um diese Jahreszeit und Uhrzeit hat man die Fenster geschlossen.
Die singenden Kinder ziehen doch schnell vorbei.
Es gibt schlimmeres.
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11.11.2006 18:31 Uhr von ari99
 
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Kinder ? Nein Danke ! Berlin - Hauptstadt mit Herz und Schnauze

aber bitte ohne Kinderlärm !!!


Ich war gestern in Reinickendorf bei einen befreundeten indischen Familie.
Die Aussage der Frau :

"
Kindern sind Leben. Aber hier sind kaum noch Kinder.
Irgendwie ist es hier Tot.
"

Das fehlen von Kindern und Familien ist die wahre Armut in Deutschland.
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12.11.2006 02:24 Uhr von Deniz1008
 
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@ari 99 ... Deutschland ist ein liebloses Land geworden.

seit dem 1960`ern verbreitete sich mit dem wirtschaftsaufschwung auch die gefühlskälte über deutschland... :(

das habe ich an unseren türkischen landsleuten und ihren familien festgestellt, wo eigentlich bei uns die kinder immer gern gesehen waren und jetzt nicht mehr...!

mfg

Deniz1008

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