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Google hilft bei Diagnose von Krankheiten

Ein Ärzteteam aus Australien hat sich die Suchmaschine Google vorgenommen, um zu testen, wie exakt eine Krankheitsdiagnose damit ist.

Das Ergebnis erstaunte, denn für 26 verschiedenen Krankheiten wurden die Symptome eingegeben und 15 sind absolut korrekt diagnostiziert worden. So z.B. die Creutzfeld-Jakob-Krankheit oder die Immunstörung Churg-Strauss-Syndrom.

Jedoch bietet Google keine Alternative zum Arztbesuch, ist aber eine Hilfe bei der Diagnose von Krankheiten, sagte ein Arzt der Forschungsgruppe. Weiter heißt es, wenn unwissende suchen lassen, wird die Trefferquote sinken.


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WebReporter: MasterOfDeath
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Google, Krank, Krankheit, Diagnose
Quelle: futurezone.orf.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2006 21:38 Uhr von k4ef3r
 
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Sinn? wofür braucht man son quatsch? also nach den fixen ideen von google mit dem satelitenbilderprogramm und der "Erfindung" einer Videoplattform bzw. dem Aufkauf find ich das ma richtig sinnlos... Wenn ich Symptome wie "Schreckhaftigkeit, motorische Störungen mit Muskelzuckungen, Gedächtnisstörungen, Störungen der Wahrnehmung und Persönlichkeitsveränderungen, Kreislaufprobleme und Verwirrtheit bis hin zur Demenz" (wikipedia, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) feststellte, dann würde ich weder jetzt noch in 30 jahren google bemühen... will man sich damit die diagnose beim arzt sparen und kann sich ihne umschweife an die Behandlung machen oder wie? naja, für einen kleinen spass für zwischendurch wirds wohl reichen :P
PS: letzter Satz etwas schwer verständlich: Wenn Unwissende (vielleicht besser Laien?) such(t)en, würde (warum futur?) die Trefferquote sinken.
aber is ja auch egal ;)
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11.11.2006 12:24 Uhr von Cpt.Max
 
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@käfer: Bei schweren Krankheiten stimm ich dir vielleicht zu. Ansonsten habe ich selbst die Erfahrung gemacht, und das des öfteren, dass einem google bei der Diagnose helfen kann.
Es kam sogar vor, dass mich google vor weiteren schlimmen Schmerzen bewahrt hat:
Hatte einen Nierenstein, doch mein Hausarzt hatte ihn ewig nicht gefunden mit der Folge dass er irgendwann meinte das ganze sei ein orthopädisches Problem, käme vom Rücken. Er könne jetzt erstmal nichts mehr machen und gab mir Schmerztabletten.
Aufgrund meiner Recherche in google war ich mir nahezu 100 % sicher dass es sich bei mir um einen Nierenstein handelt, der bereits in die Harnröhre gewandert ist.
Bin dann auf eigene Faust ohne Überweisung zu nem Urulogen, sagte zu ihm was mir fehlt usw. und es war tatsächlich so wie ich es "herausgefunden hatte".
Sicher könnte man auch ohne zu googlen zu einem anderen Arzt gehen, nur wars bei mir damals so dass ich schon dachte ich bin verrückt: Es wird nichts gefunden und man hat Schmerzen ohne Ende. Da verliert man das Vertrauen in die Ärzte schonmal zwischenzeitlig.

In diesem Sinne: Google kann wirklich helfen!
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11.11.2006 14:57 Uhr von windsurfer83
 
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gut es mag mal jemandem helfen aber ist defintiv keine alternative zu der normalen medizin. ich vermag einfach mal zu behaupten, das deine nierensteine bzw. harnleitersteine nicht erkannt wurden, weil der arzt mal wieder sein budget überschritten hat...(ist nicht böse gemeint)

aber ich meine es gibt auch bücher (das ist das mit dem papier und den buchstaben ohne an/aus knopf) in denen alles drin steht. aber wer bequemt sich in zeiten von internet so was zu lesen. und geholfen hat es auch einigen, ist aber auch keine alternative
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11.11.2006 19:12 Uhr von Spieder
 
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Gefährlich! Ob ich nun bei Google suche oder in Literatur etc. läuft ja auf dasselbe hinaus. Dabei besteht die Gefahr, dass ich plötzlich vermute ich sei schwer krank obwohl ich nur nen Shnupofen habe oder - noch viel schlimmer - genau das Gegenteil.
Symptome treten nicht immer aller gleichzeitig auf oder sind immer gleich, deshalb ist ein guter Arzt unersätzlich und lässt sich nciht durch "Literatur" ersetzen!
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12.11.2006 03:48 Uhr von shadow#
 
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Von wegen Diagnose Das Ärzteteam hat damit wohl eher bewiesen dass Google das Hypochonder-Tool #1 ist...
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12.11.2006 22:59 Uhr von md2003
 
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also ich finde es schon interessant - dennoch sollte man im Zweifelsfall zum Arzt gehen!
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13.11.2006 00:35 Uhr von dragon74
 
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Eigenterapie: Demnächst auch noch ne Anleitung für ne Darmspiegelung oder Plomben mit Rotbandbeton herstellen? Naja, ich weiß nicht, wenn ich mich krank fühle, gehe ich zum Arzt und wenn ich XXX Seiten finden will zu Google!
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13.11.2006 12:03 Uhr von aral
 
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Wenn man es richtig anstellt, durchaus sinnvoll: Ich hab schon öfter Gebrauch davon gemacht, z.B. als mir ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt ne Schnarch-OP empfohlen hat - nachdem ich via Internet rausgefunden hab, daß die Erfolgsquote davon eher mangelhaft ist, hab ich davon abgesehen. Zumal es wirklich nur um den Geräuschpegel ging, nicht um gesundheitsschädigendes Schnarchen. Außer wegen Gegenständen, die mir die Freundin an den Kopf wirft ;)

Oder als ich vor Jahren die Diagnose einer bakteriellen Infektion hatte - dank I-Net Recherche konnte ich wenigstens mit relativ großer Sicherheit abklären, _woher_ ich die Krankheit hatte...
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13.11.2006 12:13 Uhr von windsurfer83
 
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@aral: klar hilft dir das internet dabei wenn du eine bestimmte krankheit hast. aber wenn du deine diagnose nicht kennst ist es schon sehr schwer nur anhand der symptome herauszufinden welche krankheit man hat... und beivielen gleichen sich die symptome auch.

ich denke, dass nicht mal die hälfte der deutschen auch nur in der lage ist die symptome korrekt zu benennen. sahe das ja im krankenhaus oft genug. da wissen die leute nicht mal dass das symptom, welches sie als keines empfinden, auch zu ihrer erkrankung gehört.
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13.11.2006 15:36 Uhr von nabach
 
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Wenn man in der Abgeschiedenheit des Outback oder im Dschugel lebt und einen Internetanschluß hat, ist das eine Alternative, aber sonst?
Lieber den Arzt fragen...
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13.11.2006 15:54 Uhr von Troll-Collect
 
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Google: Was soll das ewige dummbatzige "Google hilft bei Diagnose" oder "habe bei Google nachgeschlagen"?

Google selber liefert keine Informationen, sondern lediglich eine Liste mit Internetseiten, die dann die Informationen enthalten.

Wenn ich eine Telefonnummer im Telefonbuch nachschlage, spreche ich schließlich auch davon "ich habe mit dem Telefonbuch telefoniert" oder "das Telefonbuch hat erzählt" - das macht immer noch der Angerufene.
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13.11.2006 16:00 Uhr von Davor
 
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was wäre gewesen mit Altavista, Yahoo und all den anderen Suchmaschinen

wie tc schon gesagt hat hängts weniger an google sondern am inet

ist ja nicht grad synonymisch zu verwenden

das aber im inet alles irgendwo zu finden ist liegt auf der Hand

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13.11.2006 16:06 Uhr von Cenor_de
 
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Google is watching you: Der neueste Schneeball des Info-Giganten macht es möglich. Alle Informationen zu personaliseren - Google-Mail.

http://de.wikipedia.org/...

Wer sich solch einer Personifizierung unterzieht, dessen sämtliche Suchen und Seitenaufrufe, die über Google erfolgen werden gespeichert und personalisiert.
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13.11.2006 18:40 Uhr von marshaus
 
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politiker: das haben sie nun erreicht.....eigenbehandlungen sind der naechste schritt, weil keiner es sich bald mehr leisten kann zum arzt zu gehen.
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15.11.2006 08:44 Uhr von zenon
 
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Gleich in die Gesundheitsreform miteinfließen: lassen...

Und Google linked auch gleich auf das passende Medikament aus der Onlineapotheke!

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