10.11.06 11:50 Uhr
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Urteil im Fall der Todesliste von Heringsdorf gefällt

Am Donnerstag hat das Greifswalder Jugendschöffengericht das Urteil gegen den heute 17-jährigen, ehemaligen Schüler des Heringsdorfer Gymnasiums gefällt.

Der damals 16-Jährige hatte vor einem Jahr mit Hilfe eines Jahrbuches des Gymnasiums eine Todesliste erstellt. Demnach wollte er mit einer Waffe, die er dem Vater seiner Freundin stehlen wollte, 206 Schüler und Lehrer erschießen.

Für diese Mordplanung wurde er nun vom Schöffengericht verwarnt und zu 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Ebenfalls muss er sich einer Betreuung durch eine sozialpädagogische Einrichtung unterziehen.


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WebReporter: Sir.Locke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Fall, Todesliste, Hering
Quelle: www.svz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2006 14:22 Uhr von delauer
 
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So eine milde Strafe? 80 Sozialstunden und ne Verwarnung? Das ist alles?
Kenn Leute, die 40 Sozialstunden machen mussten, weil sie gekifft haben.
Was soll das für ein Rechtssystem sein?
Der wird sich doch nur ins Fäustchen lachen und die sozialpädagogische Einrichtung wird dem doch wohl auch nicht weiterhelfen!
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10.11.2006 15:17 Uhr von tyfoon
 
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lächerlich aber so funktioniert nunmal die deutsche Rechtsprechung...
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10.11.2006 16:21 Uhr von Sir.Locke
 
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Zusatz: wie ein lokaler Radiosender berichtete, wird diese Strafe/ diese Tat noch nicht einmal in das Führungszeugnis des Jungen aufgenommen.

Meine Meinung:
Dieses Urteil öffnet jedem Amokläufer die Türen. Entweder er kann die Tat durchziehen, und etliche Leute und (möglicherweise) sich umbringen, oder wenn er vorher erwischt wird, kriegt er nur nen Klaps auf den Hintern. Wenn man sich vorstellt das die Tat schon durchgeplant war, dann ist das Urteil nur noch lächerlich.
In anderen Staaten müßte der Typ für Jahre gefilterte Luft schnuppern - und das zu Recht!

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