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Unseriös und wertlos - Wissenschaftler kritisieren Pisa-Studie

Rund 60 Monate nach den ersten Berichten über die Ergebnisse der ersten Pisa-Studie wird harsche Kritik an der Untersuchung laut. Neun Wissenschaftler manifestieren diese in dem Buch "Pisa und Co. Kritik eines Programms".

In dem Werk werden Vorwürfe, wie "gravierende, irreführende Dokumentationsmängel", mangelhafte Auswertungen bis zu einem "kapitalen Programmierfehler" laut, begleitet von Bewertungen der Ergebnisse als unseriös, fehlerhaft und unrepräsentativ.

Die Fehler seien bei den Urhebern der Studie in Australien entstanden. Pisa-Verantwortliche aus Deutschland und Frankreich weisen die Vorwürfe als unbegründet zurück. Eigene Rechnungen würden solche Fehlerquellen zum Beispiel ausschließen.


WebReporter: John_Sharp
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Wissen
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2006 21:41 Uhr von Hideo Kojima
 
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Das ist nicht die einzige wertlose Studie: siehe den Rechtsradikalen 25 Prozent der Deutschen tzzz
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08.11.2006 22:34 Uhr von Riffuel_Raffit
 
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jaja wie war noch dieser schöne spruch.. traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast..! das zeigt mir diese news mal wieder.. abgesehn davon das ich die pisa studie eh für eine farce hielt!
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08.11.2006 23:43 Uhr von DorianArcher
 
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Naja: Die Pisa-Studie hat wie alle Studien nur selektive Faktoren erforscht. Bestimmte Dinge werden halt nicht überprüft.
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09.11.2006 00:46 Uhr von eminem0579
 
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obwohl ich nicht: dumm bin, hatte ich auch so gewisse schwirigkeiten, die aufgabenstellung richtig zu verstehen. habe diese mal aus langeweile gemacht. also als normal würde ich die aufgaben nicht bezeichnen
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09.11.2006 10:51 Uhr von Newbayerin
 
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Man sollte nicht alles glauben Jeder dritte Forscher hat schon einmal geschummelt
Jeder dritte Wissenschaftler hat in einer Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse schon einmal mehr oder weniger schwer geschummelt. Das ergab eine Umfrage unter mehr als 3000 amerikanischen Wissenschaftlern. Diese Quote sei in Deutschland nach ihrer Erfahrung kaum anders, sagt die Professorin Ulrike Beisiegel in der Apotheken Umschau. Sie untersucht als Ombudsfrau der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft (DFG) zusammen mit zwei Kollegen Vorwürfe gegen betrügerische Forscher. Sie fordert, die Wissenschaft müsse davon wegkommen, Erfolg an der Zahl von Publikationen zu messen. Seit 2005 ist sogar die Höhe der Besoldung von Professoren indirekt an die Menge ihrer Veröffentlichungen gekoppelt. Das verführt zu Fälschungen. Beisiegel: „Wir müssen viel weniger publizieren, die Zahl der Zeitschriften müsste deutlich sinken, und statt Quantität müsste viel mehr die Qualität im Vordergrund stehen.´´

Quelle: Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau 10/2006 A
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09.11.2006 15:07 Uhr von kirschholz
 
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Schön zu wissen: Meine Kinder sind also doch nicht so blöd wie der Staat sie haben möchte. Das habe ich geahnt. Pisa ist ein schiefer Turm und das Deutsche Bildungssystem erst recht.
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09.11.2006 19:30 Uhr von Destination Anywhere
 
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Studien: weisen immer ein gewissens Maß an Fehlern auf. Das bleibt nunmal nicht aus. Aber insgesamt stimmt die Tendenz einer seriösen Studie.
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10.11.2006 10:15 Uhr von Garviel
 
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Vor allem in Deutschland: hat PISA wenigstens wirklich zu einem Umdenken und einer gewissen Verschiebung hin zu einer Wertschätzung von Bildung geführt. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass wir unbedingt unter die ersten 5 weltweit kommen müssen, aber gegen Verbesserungen hab ich absolut nichts einzuwenden.

@kirschholz: Zumindest die PISA-E-Studie für den Ländervergleich in D ist weitgehend unwidersprochen geblieben. Danach sind aber auch nicht deine Kinder schuld, sondern je nachdem, wo du wohnst, das Schulsystem deines Landes. Aber vielleicht geht´s deinen Kiddies ja in Kanada dann besser...

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