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Dresden: 24-Jährige wegen fahrlässiger Tötung zu Geldstrafe verurteilt

Die Straße war frei, als im August 2005 ein Rettungsassistent und ein Notarzt mit Tempo 80 zu einem Notfall unterwegs waren. Mit Blaulicht, ohne Martinshorn. Plötzlich tauchte ein Opel auf, der nach links fuhr, um in eine Seitenstraße einzubiegen.

Es kam zum Zusammenstoß. Bei dem schweren Unfall starb der 44-jährige Fahrer des Notarztwagens, der nicht angeschnallt war. Der 36-jährige Arzt erlitt schwere Verletzungen, an denen er noch heute leidet.

Das Amtsgericht Dresden verurteilte nun die Opel-Fahrerin, eine 24-jährige Altenpflegerin, zu 2.000 Euro Geldstrafe. Sie hätte sich vorsichtiger in die Vorfahrtsstraße tasten müssen. "Wer nichts sieht, muss sich Sicht verschaffen", so der Richter wörtlich.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dresden, 24, Geldstrafe, Tötung
Quelle: www.dnn-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2006 13:56 Uhr von Tira2
 
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Ich finde solche Fälle immer sehr tragisch, weil das praktisch jeden Autofahrer treffen kann, ein einem Sekundenbruchteil der Unaufmerksamkeit. Das Strafmaß ist daher vertretbar, die junge Frau wird trotzdem ewig mit dem Vorwurf leben müssen, einen Menschen auf dem Gewissen zu haben.
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08.11.2006 15:20 Uhr von MannisstderBlond
 
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>>die junge Frau wird trotzdem ewig mit dem Vorwurf leben müssen,<<

Vorwerfen kann man ihr die Unfallverursachung.
So leid es mir tut, seinenTod hat der nicht angeschnallte Fahrer selber zu verantworten.

mfg
MidB
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08.11.2006 15:29 Uhr von MiA.MaX
 
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@vorredner: das is schon so... nur ändert das halt nix an der sache, dass sie die eigentliche unfallverursacherin ist und sich somit sicherlich schuldig fühlt oder zumindest lange an diesem vorfall rumfressen wird.

tragische sache...
die strafe ist in ordnung, wenn sie auch wirklich hätte besser aufpassen müssen.

aber eben... man kann nicht immer zu 100% auf alle gefahren achten.
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08.11.2006 15:30 Uhr von mistake
 
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alles sehr verworren geschrieben: wollte sie zum beispiel nun in eine seiten- oder in eine vorfahrtstrasse einbiegen?
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08.11.2006 17:06 Uhr von Schwertträger
 
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Deutschlands Justiz ist doch in Ordnung?! Gerechtes Urteil, wie ich finde.

Wo sind hier die ganzen Leute, die immer gleich das Erschiessen des Täters fordern, oder wenigstens lebenslänglichen Knast und Schlüsselwegwurf?

Zusammen mit ihrem schlechten Gewissen (ohne ihre Unfallverursachung wäre das Nichtangeschnalltsein des Fahrers ja wahrscheinlich ohne Folgen geblieben) sollten die 2000,- EUR reichen, sie zu einer sehr vorsichtigen Abbiegerin zu machen.

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