08.11.06 14:30 Uhr
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Warum der Mond für manche Satelliten zum Verhängnis wurde

Das Schwerefeld des Mondes ist sehr unregelmäßig, da die Masse in seinem Inneren nicht gleichmäßig verteilt ist. Dies wirkte sich bereits mehrmals in der Geschichte der Raumfahrt auf Sonden aus, die den Mond umkreisten.

So setzte die Crew der Apollo-16-Mission im Jahre 1972 die Sonde PFS-2 in einer Mondumlaufbahn ab. Doch der Satellit, der eigentlich für eine jahrelange Erforschung des Magnetfeldes unseres Nachbarn gebaut worden war, stürzte nach wenigen Wochen ab.

Durch die Unregelmäßigkeiten im Schwerefeld wurde die Sonde aus ihrem Orbit gerissen, ihre Schwestersonde ereilte nach 1,5 Jahren dasselbe Schicksal. Zukünftige Missionen müssen daher genau geplant werden, um Raumkörper in einem stabilen Orbit zu halten.


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WebReporter: mr.science
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Satellit, Mond
Quelle: www.wissenschaft.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2006 14:39 Uhr von Zenon v.E.
 
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keine News: So ist das keine News mit keinerlei aktuellem Bezug. Dies ist alles seit Jahrzehnten bekannt.

Selbst der in der Quelle noch angebrachte Hinweis auf die "Lunar Prospector" (ebenfalls aus dem letztem Jahrtausend, aber immerhin nur 7 bis 8 Jahre alt) fehlt, wobei dies da auch nichts ungewöhliches war, die Mission wurde so geplant.
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08.11.2006 15:09 Uhr von Zenon v.E.
 
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@mr.science: Warum sie bei wissenschaft.de online ist? - Nun ja, ich kenne deren Richtlinen nicht, er hat zwar keinerlei aktuellen Bezug, aber es ist doch ein schöner, auch interessanter allgemeiner Artikel, warum sollte man den nicht online stellen?

Warum er hier online ist? - Vermutlich haben die Newschecker da nicht aufgepasst und einen aktuellen Hintergrund vermutet.
Hier (und in dieser Sparte) sollten IMHO nur News bzw aktuelle Geschehnisse stehen und nicht allgemeine zeitlose Infos.
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08.11.2006 18:33 Uhr von Zenon v.E.
 
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über fünf Ecken kommt man schon hin: (Unter anderem) durch die Abwesenheit von Luft haben sich dort keine Organismen entwickelt.
Ohne Organismen keine Pflanzen und Lebewesen.
Ohne Pflanzen keine grossen Bäume und ohne Lebewesen keine Zivilisation und Gebäude.
Ohne Bäume und Gebäude fehlen uns Orientierungspunkte bekannter Grösse, an denen wir die Entfernung einschätzen könnten.
Auch fehlen natürlich Nebel, Dunst und sonstige Trübungen, die die Fernsicht behindern könnten.
Wegen all der Punkte ist schwer Entfernungen zu schätzen, da einfach alle uns gewohnten Bezüge fehlen. In unbekanntem Gelände kann man so nicht Schätzen wie weit zB ein Berg entfernt ist, da man nicht weiss und nicht an irgendwelchen Vergleichsobjekten (Bäume, Bauwerke) erkennen wie gross er ist und somit nicht weiss ob er nun zB 20 km weg ist und 100 m hoch ist oder 200 km weg ist und 1000 m hoch ist.

Ähnliches passiert aber auch in ahnlich tristen Gegenden, wie zB hier bei Wüsten. Der Hauptgrund ist einfach, dass die Bezugsobjekte fehlen.

BTW: Auf das sind auch die Mondlandungsverschwörer reingefallen, da soll es ja zwei Photos geben, die den selben Berg im Hintergrund zeigen, aber im Vordergrund einmal mit und einmal ohne Mondlandefähre (oder so was in der Art, auf jedem Fall ein anderer Vordergrund). Der "Trick" war einfach der, dass die Photos einige 100 m (oder so) entfernt voneinander aufgenommen wurden, diese Verschiebung sich aber im Hintergrund aufgrund der grossen Entfernung nicht bemerkbar macht, obwohl der Hintergrund doch so "nah" ausschaut.

Tatsächlich ist das Ganze (auch die im Artikel genannten Schwerkraftschwankungen) natürlich kein Problem für heutige Missionen, da es seit Jahrzehnten bekannt ist und es schon lange in die Missionen mit eingeplant wird.
Missionen, die das Gravitationsfeld genauer vermassen und kartierten waren unter anderem Clementine (1994) und die im Artikel erwähnte Lunar Prospector (1998-1999).
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09.11.2006 07:23 Uhr von Sp4wN
 
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mhh: Ich bin kein Wissenschaftler, aber müsste es nicht "Schwerkraftfeld" heissen? (statt Schwerefeld)

nix für ungut

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