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Österreich: Junge stirbt nach einer Mandeloperation

Ein Routineeingriff in einer Innsbrucker Klinik hat einem vier Jahre alten Kind das Leben gekostet. Der Junge verblutete, nachdem ihm die Gaumenmandeln entfernt wurden. Es ist schon das sechste Mal, dass ein Patient nach so einer Routine-Operation stirbt.

Die österreichische "Kronenzeitung" schreibt, dass solche Eingriffe normalerweise keine größeren Schwierigkeiten darstellen. Die großflächige Wunde, die nach dem Eingriff zurückbleibt, verheilt meist in wenigen Wochen vollständig.

Laut dem Leiter der HNO-Klinik in Innsbruck kann es nach solchen Operationen jedoch zu einem Aufplatzen der Wunde kommen, was mit starken Nach- und Sturzblutungen verbunden sein kann.


WebReporter: iggivi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Junge, Mandel
Quelle: www.n24.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2006 17:15 Uhr von Schwertträger
 
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Weswegen ja auch Mandel-OP-Patienten einer verstärkten Beobachtung unterliegen, besonders, wenn sie so jung sind, dass sie sich nicht selber melden, wenn sie ein komisches Gefühl im Hals (fliessendes Blut) haben.

Von daher fehlt mir ein wenig das Verständnis für den Vorfall.
Allerdings habe ich auch zu wenig Fakten. Der Arzt wird in der Originalnews zitiert, dass Sekunden ausreichen, um einen kritischen Zustans herbeizuführen und selbst bei guter Beaufsichtigung bleiben Patienten länger als zehn Minuten ohne prüfendes Auge, und Maschinen helfen hier nur bedingt weiter. Ganz abgesehen davon, dass keine Krankenkasse bei einem solchen Routineeingriff die zusätzlichen Gerätekosten zahlen würde.
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08.11.2006 17:17 Uhr von ciaoextra
 
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Ich kriegte: die Mandeln mit 25 raus und bin fast an den Nachblutungen gestorben. So´ne einfache OP ist das gar nicht. Weder für Kinder noch für Erwachsene.
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08.11.2006 17:36 Uhr von Garviel
 
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Ich bekam: (fürchterlich, dieses "kriegen", dass sich dann meist noch wie "kriechen" anhört...) die Mandeln mit 28 raus, und hatte überhaupt keine Nachblutungen. Geblutet hat´s lediglich zwei Tage später, als der Nasenverband entfernt wurde (hatte gleichzeitig eine Nasenscheidewand-Begradigung), aber auch das war harmlos.

Aber es stimmt schon: Man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen, eine gewisse Gefahr ist immer vorhanden. Ein Klassenkamerad ist bei so einer Op auch beinahe hops gegangen, weil noch nie jemand einen Blutgerinnungstest bei ihm gemacht hatte und deshalb seine Bluterkrankheit bis dorthin unentdeckt geblieben war.
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08.11.2006 18:00 Uhr von Schwertträger
 
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@garviel: Wenn Du Dich schon über das "kriegen" aufregst, dann mach doch nicht denselben Fehler, denn "bekam" ist hier genauso falsch.

"Ich bekam die Mandeln raus"!
Wo ist denn da das Verb?? :-)

Wenn schon, dennn schon,muss es doch wohl heissen
"Man nahm mir als 25-Jährigem/im Alter von 25 Jahren/(notfalls) mit 25 Jahren (wobei dann nicht klar ist, ob nicht der Arzt 25 Jahre alt war) die Mandeln raus",
oder, mit nicht mehr ganz korrekter Zeitangabe (jedenfalls ohne nachfolgenden Satzteil)
"Mir wurden die Mandeln im Alter von 25 Jahren herausgenommen".

Oder? :-)
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08.11.2006 18:11 Uhr von soadfan
 
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Pesonal? Villeicht ist/war das Personal(Ärzte usw) nicht gut genug ausgebildet!
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08.11.2006 18:24 Uhr von Garviel
 
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@Schwertträger: Touché. :-)
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08.11.2006 19:51 Uhr von cheshire
 
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@soadfan: vielleicht erst genauer informieren, dann spekulieren...
Bei einer MandelOP wird relativ dicht neben der Halsschlagader eine Wunde erzeugt... wenn die aufbricht is nicht mehr viel mit Zeit bis zum Exitus... wenn das Kind beim Durchbruch gerade schläft dann wird es bestenfalls in panik erwachen, nichts wirklich machen können und kurz danach verblutet sein... kinder im alter von 4 jahren denken vermutlich im panikfall noch weniger an den knopf neben dem bett als erwachsene...
Das personal KANN nicht 24/7 neben nem mandel-patienten stehen und kurze zeit reicht nunmal aus wenn es doch sehr schief läuft... aber vielleicht sollte man die wahrscheinlichkeit bei sowas mal mit in betracht ziehen... "es ist schon das sechste mal..." ist ne schlechte aussage solange kein zeitraum und ort angegeben ist... wenns das sechste mal in der geschichte österreichs ist ist das beeindruckend, wenns das sechste mal an dem tag in der klinik ist ist es besorgniserregend...
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09.11.2006 01:12 Uhr von CommonSense
 
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Auch Ärzte sind manchmal Pfeifen der Gott in weiß, dass ich nicht lache.

Wenn ich sehe, wer aus meinem Abiturjahrgang
Medizin studiert, da könnte ich nur kotzen. Allles nur ehrgeizige Pfeifen, die hoffen, mal einen angesehenen Beruf und viel Geld zu verdienen.

Manche OPs sind einfach nur Geldmache, im Krankenhaus in unserem Ort, bekommt jeder, der Knieprobleme hat, ne Miniskus Op , weil wir ja hier einen Spezialisten haben...

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