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Microsoft: Angriff auf die Konkurrenz mit neuen Produkten

Der US-Softwaregigant Microsoft plant mit Produktneuheiten seine Konkurrenten zu attackieren. Diese sollen vor allem über das Internet vertrieben werden. Im Visier der Produktoffensive steht vor allem Google.

So sollen ab dem 22. November über die eigene Spielekonsole Xbox 360 hochauflösende Filme für eine Nutzungsdauer von zwei Wochen heruntergeladen werden können. Dazu will das Unternehmen seinen Webserver Xbox live ausbauen.

Mit einem neuen dreidimensionalen Kartendienst "Virtual Earth" will das Unternehmen aus Redmond seinem Konkurrenten Google Marktanteile abnehmen. Dabei sollen, so der Plan, virtuelle Werbeflächen vermarktet werden.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Angriff, Konkurrenz, Produkt
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2006 16:39 Uhr von m-atze
 
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Viel Spass beim Scheitern Um google geht gar nichts mehr herum, es ist einfach zum Standart geworden da kann Microsoft machen wieviel es will. Vor allem wird es keine Erfolge geben wenn man schon vorhandene Dinge wie "Google Earth" durch "Virtual Earth" ersetzen will. Da müssen mal ein paar neue Ideen her, Mr. Gates!
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07.11.2006 16:39 Uhr von chaintek
 
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Schuster bleib bei Deinen Leisten Warum immer mehr Bürden auf sich nehmen. Die Unternehmen (damit meine ich nicht nur Microsoft) sollten sich vor allen Dingen erst einmal mit der Finalen Version von Produkten beschäftigen und den kaufenden Kunden nicht als Beta-Kunden missbrauchen.
Das ist doch heute überall so. Die großen Firmen wollen überall mitmischen um noch mehr Geschäfte abzuschließen. Warum bleiben die nicht bei einem Produkt, was endlich mal bis zur Serienfertigung ausreifen kann und widmen sich dann neuen Dingen?

Chaos total !
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07.11.2006 17:38 Uhr von balee
 
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@chaintek: die wollen immer mehr um auf allen gebieten macht und einfluss zu haben...

ausserdem: konkurenz belebt den markt..nicht monopolherrschaft ;)
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07.11.2006 20:52 Uhr von neo2002
 
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Virutal Earth = 3D - Google Earth nur 2D! @m-atze:
Virutal Earth ist nichts "nachgemachtes" von Google, sondern ein ähnliches System, dass aber sogar in 3D ist!!
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07.11.2006 22:52 Uhr von Marcel.Boehme
 
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Also Natürlich kann Google Earth 3D. Die Alpen sind zum Beispiel 3-dimensional. Gebäude größerer Städte sind 3-dimensional nachmodelliert. Man kann sein eigenes Haus in 3D einbauen, wenn man will ( http://sketchup.google.com/ ), es gibt eine eigene API um Anwendungen auf Google Earth zu bauen usw..

Das Problem an Microsoft ist, dass es die Position des Angreifers einnimmt und Google das Motto verfolgt: Dont be evil
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07.11.2006 23:02 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Vielen Dank: Liebe Leser,

danke für die teils erhellenden, teils weiterführenden Kommentare.

Einen schönen Abend und eine erholsame Nacht wünscht

Ralph
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07.11.2006 23:20 Uhr von Aries.Quitex
 
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3D, 2D ...: Wenn ich ne Landkarte brauch ist mir das sowass
von scheissegal - und mit hilfe von ein paar
Texturtools kann man auch die Google-karten auf 3D
aufbohren.

Wichtiger find ich da schon das MS endlich einsieht
das sie Linux nicht mehr Herr werden können.

Einsicht braucht halt lange - haben das Internet erst
95 entdeck, und dann erstmal heftig dagegen
gearbeitet. MS ist halt eine Firma der ewiggestrigen -
aber dank ihrer MArktmacht ist das sogar eher ein
vorteil, weil die Leute nix neues lernen müssen.
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08.11.2006 08:19 Uhr von YetanotherNick
 
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@neo2002: Blödsinn... Google Earth ist in der Kaufversion genauso 3D.
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08.11.2006 09:27 Uhr von usambara
 
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Google kauft MS bald auf.
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08.11.2006 10:02 Uhr von Maglion
 
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wo ist das Problem? Jede Firma verfolgt eine eigene Produktphilosophie, Google versucht durch massenhaftes entwickeln von irgendwelchen Diensten, die so gut wie nie über das Betastadium hinaus kommen, einen Hit zu landen, was leider ohne großen Erfolg bleibt und Microsoft kopiert die Erfolgreichen Dinge und macht diese besser.

Für die ewigen MS Gegner und Verschwörungstheoretiker habe ich nur ein müdes Lächeln - MS ist nicht besser oder schlechter, als andere Unternehmen.

Ich sehe die Gefahren im Internet bei Firmen wie Googel, die durch ihr Quasimonopol bei den Suchmaschinen, die Macht über Informationen und Wissen haben und somit nahezu alle Internetuser manipulieren können und deutlich tiefer in deren Privatsphäre eindringen können, als MS mit einem Betriebssystem und einigen Office-Programmen. Und die Manipulation ist keine Vision, sondern sie findet statt. Wer bei Google Geld investiert, kann dort seine eigene Wahrheit, als allgemeine Wahrheit dem Volk unterschieben - dazu muß er diese bei den Suchergebnissen nur auf den ersten Suchergebnisseiten mehrfach, von angeblich unabhängigen Quellen (URLS) plazieren - denn die wenigsten User blätten nach den ersten 2 - 3 Seiten weiter, wenn sie offensichtlich schon ihre Antwort gefunden haben. Bestes Beispiel ist ja die Tatsache, dass Chinesen über googel eine andere Wahrheit erfahren, als Europäer oder Amerikaner. Wenn eine einzelne Firma bestimmt, was über eine Milliarde Chinesen wissen darf und was nicht und sich wegen dem dortigen Marktpotenzial auf einen Handel mit Diktatoren einläßt, denen die Menschrechte egal sind, dann ist das für mich viel schlimmer als ein Microsoft Vista.

Auch Firmen, wie Ebay sehe ich als eine Bedrohung an. Ebay kontrolliert weltweit jetzt schon den Auktionsmarkt mit ebay, den VoIP-Markt mit Skype und den Internetgeldtransfermarkt mit Paypal und es werden noch einige weitere Firmenkäufe dazu kommen.

Und wenn ich schon so einen Schwachsinn höre, dass man gegen MS keine Chance hat, weil sie so erfolgreich am Markt sind, dann muß ich mich schon fragen, wieso Firmen wie z.B. IBM, die deutlich mächtiger waren als es MS heute ist, diese Macht an eine handvoll Studenten verlieren konnten (Microsoft, Dell, Apple, SAP, Oracle usw.)? Es gibt viele junge Firmen, die aus dem Nichts die angeblich unangreifbaren Konzerne vom Markt gefegt haben und auch in Zukunft vom Markt fegen werden - siehe Google oder Ebay.

Microsoft hat gegen Google ebenso eine Chance, wie gegen Netscape oder Sony (PS3). Beides Marktbeherrschende Firmen, von der eine schon weggefegt wurde und die zweite wohl bald deutlich an Marktanteilen verlieren wird.

So lange Microsoft es schafft, gute Dinge noch besser zu machen, werde ich auch diese Produkte benutzen. Firmen wie Google hatten eine gute Idee, mit der sie viel Geld verdienen und schaffen es nicht weitere vergleichbare Innovationen zu landen bzw. zu nutzen. Statt dessen müssen sie auch Ideen klauen oder eben kaufen. Eigentlich fällt mir nichts ein, was google wirklich erfunden hat, sie haben nur Bekanntes optimiert und über das Internet erfolgreich gemacht.

Da frage ich mich, wieso man bei MS immer gleich einen Aufstand macht und bei anderen Firmen beide Augen zudrückt?

MS beweist jetzt ja auch mit der XBox, wie man mit der Bündelung von Innovationen gepaart mit einer aggressiven Marktpolitik, eine Markmacht wie Sony verdrängen kann und wird. Die PS3 kommt bei uns erst im Frühjahr 2007 auf dem Markt (1,5 Jahre nach der XBox360) und MS nutzte und nutzt die Zeit, um die XBox immer stärker zu machen, so dass der evtl. vorhandene Nachteil, bei der Leistungsfähigkeit der Hardware, keine Rolle mehr spielen wird - der einzigste Punkt, der für den erfolg der PS3 gesprochen hat.

Dieses jahr gibt es für die XBox noch ein HD-DVD Laufwerk, XBox Live ist eh ungeschlagen, dann kommt jetzt noch der Videoservice dazu und das wird nicht die letzte Neuerung gewesen sein.

Schuld an dem Erfolg von MS ist und war schon immer die Unfähigkeit der Konkurenz.

Wer heute Angst um seine Privatsphäre hat, der sollte sein Augenmerk von Vista weg in Richtung google und ebay lenken.

Bei Produkten wie Linux, wird der großer Vorteil Open Source, im Kampf gegen Microsoft zum großen Nachteil. Denn durch die Flut an Linux-Distributionen und der ständigen Diskussion, welche nun die Richtige ist, greift der verunsicherte Konsument, lieber zu Windows - denn da weiß man, was man hat. Und dabei beziehe ich mich nicht auf die Leistungsfähigkeit der einzelnen Produkte, sondern auf die Marktpräsenz und den damit verbundenen Erfolg am Markt.
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08.11.2006 14:28 Uhr von Maglion
 
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@urinstein: jede Art von Auswahl, macht die richtige Wahl schwierig und schreckt Einsteiger ab.

Frag mal die Linux-Experten, welche Distribution die beste ist - danach bist Du auch nicht schlauer.

Linux kann folgende Kunden gewinnen:
1. Private Windows User, die sparen wollen oder keine Lust mehr auf Windows haben. Das sind aber sehr wenige, da die Meisten mit Windows zufrieden sind und keine Lust haben, den Umgang mit einem neuen Betriebssystem zu erlernen bzw. Lösungen und Ersatz für die unter Windows benutzten Programme und Dateien zu finden.

2. Neueinsteiger, die ihren ersten PC kaufen, sind durch Linux schnell überfordert. Außerdem kennt diese Zielgruppe Linux nicht, die meisten haben davon nie etwas gehört. Wie sollen sie dann auf die Idee kommen, dieses Betriebssystem zu nutzen? Die Linuxgemeinde hat es total versäumt sich bei den Neueinsteigern einen Namen zu machen - da liegt natürlich auch daran, dass das Geld für Werbung fehlt.

3. Professionelle User, die Linux aus Kostengründen auf verschiedenen Plattformen einsetzen wollen/müssen - überwiegend auf Servern.

Der Umstand, dass man mit Linux nicht viel Geld verdienen kann, macht es nahezu unmöglich, es als ernsthafte Konkurenz neben Windows zu etablieren.

So bald Linux eine echte Konkurenz zu Windows wird, wird Microsoft seine Software auch für Linux anbieten, so wie sie es auch bei Appel gemacht haben - auch da kommt das beste Officepaket von Microsoft.

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