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SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach setzt Ärzte unter Druck

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach fordert die gesetzlichen Krankenkassen zum Boykott von Ärzten auf, die Privatversicherte privilegiert behandeln. Der SPD-Mann unterstützt damit einen Vorstoß der Barmer Ersatzkasse.

Die Barmer hatte den Ärzten zuvor mit Honorarkürzungen gedroht, die zum Beispiel bei der Terminvergabe Privatversicherte bevorzugen. Andere, unter ihnen auch der Bundesverband der Betriebskrankenkassen, hatten dieses Vorgehen abgelehnt.

Während die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) das geplante Vorgehen als "puren Populismus" bezeichnete, lobte das Bundesgesundheitsministerium die geplanten Sanktionen als "überfällig".


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Gesundheit, Arzt, Druck
Quelle: www.netzeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2006 15:30 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Der gute alte Kurt scheint mit immer neuen Vorstößen vor allem sein eigenes Profil im Auge zu haben. Er als Mediziner profitierte lange Zeit von der "Zwei-Klassen-Medizin", nun will er sie mit halbstaatlichen Sanktionen abschaffen. Ein Indianer würde sagen: Der Mann redet mit "gespaltener Zunge".
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07.11.2006 17:21 Uhr von kirschholz
 
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Das Deutsche Gesundheitssystem ist krank! Schafft endlich dieses monströse, vorsintflutliche Bastelwerk Gesundheitssystem ab! Die Schweiz macht schon lange vor, wie ein professionelles Gesundheitssystem aussieht. Hierzulande, bei fast 15% des Einkommens im internationalen Vergleich, kann man ruhig von Ausbeutung sprechen. Da wundert sich der Staat über die Massenauswanderung. Alle Reformen oder Reform der Reformen gehen nur in einer Richtung: Am Ende zahlt der Bürger mehr. Deshalb Schweizer Modell, am liebsten schon gestern.
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07.11.2006 18:32 Uhr von myfurde2
 
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ich bin zwar selber nur Kassenpatient aber es ist einfach so, wer mehr zahlt der bekommt auch mehr. Das ist nur fair. Und private Krankenversicherungen sind nunmal um einiges teurer und der Arzt bekommt dafür mehr Geld.

Wenn ich Privatpatient wäre würde ich auch eine bessere/bevorzugte Leistung erwarten.

Wenn das anderst wäre, dann könnte ich auch zum Mercedeshändler gehen und sagen tjaaa ich hab zwar nur 10000€ womit ich mir nen Fiat leisten könnte aber das ist ja ungerecht, dass sie mir keinen Merceds verkaufen und jemandem der 100.000 hat schon.

Aber Lauterbach ist sowieso eine Witzfigur, der wollte wahrscheinlich einfach mal wieder ins Gespräch kommen ... und wie kann man das besser als mit solchen dummen Forderungen.
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07.11.2006 18:42 Uhr von witwenmacher
 
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alle Menschen sind gleich!!!! Bei dem Thema kann ich das zweiklassen denken nicht akzeptieren!
Es geht um die Gesundheit, da ist keiner mehr wert als der andere!!!!
Als Arzt dürfte man da keine Unterschiede machen!
Ich (Kasse) habe das oft erlebt, dass meine Frau (Privat) ruckzuck Termine bekommt und ich mich durchs halbe bundesland telefonieren kann!
Da hört der Spaß echt auf!!!!
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07.11.2006 20:38 Uhr von Jorka
 
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@witwenmacher: Sehe ich genauso wie du, jeder sollte gleichermaßen beim Arzt behandelt werden unabhängig vom Einkommen.
Im Grunde genommen ist es traurig dass die Gesundheit zur Ware die man quasi kaufen kann verkommen ist.

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