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Bundesagentur für Arbeit meldet 825.000 freie Jobs

825.000 freie Stellen hatte die Bundesagentur für Arbeit am Ende des Oktobers noch zu vermitteln und das bei gleichzeitigem Rückgang der Arbeitslosenzahlen um 471.000.

Durch die Anzahl der offenen Stellen lassen sich oft Rückschlüsse auf die Arbeitsmarktsituation ziehen. Diese ist vor allem im Baugewerbe zurzeit besonders gut - trotz des Herbstes. Allein bei Elektrikern waren noch 21.000 Arbeitsplätze unbesetzt.

Auch im Einzelhandel sind noch 19.000 offene Stellen zu vergeben. Das ist ein Nachfrageplus im Großhandel von 25 Prozent.


WebReporter: mars_d.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Job, Bundesagentur für Arbeit
Quelle: www.n-tv.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2006 22:10 Uhr von mars_d.
 
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Ich bin froh, dass man in letzter Zeit so viele gute Nachrichten aus der Bundespolitik zu hören bekommt. Aber man sollte den Tag niemals vor dem Abend loben!
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07.11.2006 08:15 Uhr von christi244
 
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freie Jobs? Bei näherer Nachfrage, wie viele sind dann bereits nicht mehr gültig; weil die DB des Arbeitsamtes nicht geupdated wurde.#

Ich war ma mal in dieser Situation und kann ein Lied davon singen, welche Anzahl der "offenen" Jobs tatsächlich bereits besetzt war.
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07.11.2006 08:42 Uhr von luthienne
 
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Ich hab mich letzte Woche mal wieder durchs SIS/ die offenen Stellen für die Region gearbeitet...

Fast alle freien Stellen sind
- befristete Aushilfstätigkeiten für wenige Tage (Inventur)
- Multi Level Marketing (ein System, was man als Pyramidensystem bezeichnet verboten ist, wenn nicht nebenher auch noch irgendwas verkauft wird..)
- Zeitarbeit, teils mit Löhnen unter 4€.

Hm.. die gute Nachricht hab ich also noch nicht wirklich finden können.
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07.11.2006 08:49 Uhr von Heinrich1871
 
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Jobs für nur 12% der Arbeitssuchenden: Hatten wir nicht im vergangenen Jahr eine ähnliche Situation? Auch dort meldete dies Bundesargentur eine stolze Zahl angeblich freier Stellen. Bei genauer Nachprüfung waren dann ich glaube etwa 50% der Jobs gar nicht existent. Wie bereits erwähnt, werden uralt Karteileichen weitergeschleppt, aber auch durch Zeitarbeitsfirmen wurden Jobs "vorgetäuscht". Diese Zeitarbeitsfirmen haben zwar keine offene Stelle, schalten aber Anzeigen um den Markt für gutes Personal abzufischen. Unter den sich vorstellenden Bewerbern, könnte ja eine "Perle" sein die man selber einstellt bevor dies der Wettbewerb tut. So in etwa war es auch vergangenes Jahr.
Selbst wenn diese Zahl stimmen sollte, bedeutet es doch das es für die von Experten angegebenen ca. 6-7 Millionen arbeitssuchenden (die Bundesstatistik erfasst ja bekanntwerweise nur einen Teil dieser Personen) 825.000 Jobs. das bedeutet bestenfalls ca. Arbeitsplätze für 12% der Suchenden.
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07.11.2006 09:00 Uhr von Heinrich1871
 
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Nachtrag zu Jobs für 12%: An anderer Stelle im Internet habe ich gerade gelesen, das von diesen 825.000 Jobs nur etwa 75% auf den 1. Arbeitsmarkt zielen.
Mit anderen Worten die Zahl reduziert sich auf ca. 620.000 Jobs. dies bedeutet das für nur etwa jeden 10. Arbeitssuchenden eine Arbeitsstelle angeboten wird.
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07.11.2006 09:58 Uhr von Perleberger
 
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Fluktuation: Bei rund 25 Millionen SV-pflichtigen Arbeitsverhältnissen, dazu noch diverse "Selbständige" oder freie Mitarbeiter usw. gibt es immer eine Fluktuation.

Arbeitnehmer A in Firma B will sich verbessern. In Firma C wird eine Stelle ausgeschrieben. A bewirbt sich und bekommt nach Zusendung der Bewerbung, Vorstellungsgespräch usw die Stelle. daraufhin kündigt er in seiner alten Firma - dort gibt es dann eine "neue" offene Stelle, auf die sich AN X aus Firma Y bewirbt - und viele viele andere.

Bei jährlich fast 3 Millionen Beendigungen von Arbeitsverhältnissen in D und der Dauer einer Kündigung - Ausschreibung - Bewerbungen - Auswahl - Vorstellungsgespräche - Entscheidung - Zeitpunkt der Einstellung - Kündigung im alten Betrieb ist ein bestand von 5000.000 oder 700.000 offenen Stellen statistisch völlig normal.

Das heißt nämlich keineswegs, dass offene Stellen NEU geschaffene Stellen sind oder vordringlich Arbeitslose oder gar Langzeitarbeitslose eingestellt werden.

Im übrigen zählen laut Statistik der BA auch EinEuroJobs als "offene Stellen". Davon gibt es derzeit über 320.000 und die werden auch alle paar Monate neu besetzt.
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07.11.2006 10:21 Uhr von Cpt.Proton
 
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Ja ja: Wieder alles schlecht... :D

Der Rückgang geht auf die gute Konjunktur zurück, die Probleme sind geblieben.
Meiner Meinung nach muß man die Lohnnebenkosten senken, den Hartz-IV Regelsatz senken und die Hinzuverdienstmöglichkeiten besser ausbauen.
Ein Kombilohnmodell oder eine negative Einkommenssteuer halte ich für sinnvoll, gerade für das deutsche Problem der Langzeitarbeitslosigkeit besonders unter den Geringqualifizierten.
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07.11.2006 10:28 Uhr von Johnny Cash
 
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Wer: einmal so ein Job Center besucht hat weiß das so ziemlich jeder "freie" Job entweder weg ist oder gar nicht mehr existiert. Also nicht auf die Hilfe von denen warten und selber suchen.
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07.11.2006 10:31 Uhr von Technomicky
 
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Hört sich ja erstmal gut an, aber Die meisten der angepriesenden Stellen sind endweder unaktuell oder der letzte Schrott ...

Und vorallem diese verdammten Zeitarbeitsfirmen gehen mir aufn Keks ... Schreiben stellen aus und wenn man voller Hoffnung hinkommt, bekommt man nur zuhören, dass der Arbeitgeber nur bestimmte Leute wünscht oder es die Stelle garnicht gibt *ausflipp* ... Hab ich alles hinter mir!

Zumal ich mir dann noch anhören durfte, dass händeringend Fachkräfte gesucht werden! Da hab ich mir nur gedacht: Wer ist denn so doof und fängt bei ner Zeitarbeitsfirma an und lässt sich mit Löhnen unter 5€ ausbeuten? Und das als Fachkraft? ....

Genauso wie diese verdammten privaten Arbeitsvermittlungen ... Die sind genauso dämlich! Die geben einen nicht mal eine Auskunft zu einen Job ohne Kohle!

Und das sich jetzt alle freuen, weil die Wirtschaft boomt. Wartets ab, nächstes Jahr werden die, die sich jetzt so freuen Pleite gehen! Denn die Leute kaufen jetzt wie bekloppt weil die verdammte MwST kommt ... Und dementsprechend werden somit auch die Arbeitslosen wieder mehr!
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07.11.2006 10:39 Uhr von Marco Werner
 
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@Cpt.Proton: >Meiner Meinung nach muß man die Lohnnebenkosten senken,

Da stimm ich dir zu...das Problem ist es,daß die Lohnnebenkosten momentan nicht wirklich gesenkt werden sollen,sondern die Tendenz eher in Richtung Verlagerung der Kosten von AG zu AN geht.Folge ist,daß die AG vielleicht Geld haben,um neue Stellen zu schaffen,andererseits die AN aber keins haben,um die Produkte zu kaufen.Daraus resultiert wiederrum,daß nicht mehr so viele AN gebraucht werden.

>den Hartz-IV Regelsatz senken

Das tue ich mal wieder als einer deiner typisch provozierenden Sprüche ab. Komm erstmal selber in die Lage,dann merkst du,wie es ist,von 345€ leben zu müssen.Es ist nicht damit zu vergleichen,als wenn man als Azubi im Hotel Mama wohnt und die Kohle nach eigenem Ermessen verjubeln kann.


>die Hinzuverdienstmöglichkeiten besser ausbauen.

Klingt im ersten Moment gut,bei genauerer Überlegung kommt man aber zu dem Schluß,daß dadurch noch mehr Arbeitsplätze kaputt gehen. 2 nicht sozialversicherungspflichtige Halbtagsstellen sind immernoch billiger als 1 Vollzeitstelle.



>Ein Kombilohnmodell

Wenn man sowenig verdient,daß man noch zusätzlich einen Zuschuß vom Staat benötigt, wird man folglich auch wenig in die Staatskassen zurückzahlen müssen.Woher sollen die Zuschüsse denn kommen,wenn auf diesem Wege die geringen Einnahmen erst provoziert werden ?


Marco
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07.11.2006 10:42 Uhr von blitzlichtgewitter
 
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keine jobs für junge und alte menschen: ältere menschen sind oft nicht mehr zu gebrauchen, dies hört man oft wenn sich ein 50-jähriger mann für stellen bewirbt. auch die zugesagte für unterstützung vom arbeitsamtes wirkt nicht. angst vor krankheit im alter spielt hier oft eine rolle.

auch junge menschen die frisch aus der ausibldung kommen, sehen oft kein licht am tunnel. kaum ein lehrling wird vom ausbildungsbetrieb übernommen.
somit bleit nur die suche nach einen neuen job. doch oft wird dann dem jungen menschen mitgeteilt, seine qualifikationen wären gut, aber das unternehmen hätte gern einen mitarbeiter der mehrjährige erfahrung hat. wie soll das gehen, frisch nach der lehrzeit.

es wird noch schlimmer, von jahr zu jahr...
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07.11.2006 11:13 Uhr von Troll-Collect
 
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Riesiger Quatsch: Aus der Pressemitteilung "Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Oktober 2006" der Bundesagentur:

Zitat:
"Die ungeförderten Stellen machten im Oktober 66 Prozent des gesamten Stellenangebotes aus"

Also sind 1/3 der angebotenen offenen Stellen geförderte Angebote wie 1 Euro Jobs. Wenn man berücksichtigt, daß rund 50% der Stellen in der Datenbank nicht aktuell sind, weil etwa schon besetzt oder doppelt erfaßt und auch Scheinselbständigkeiten und Strukturvertriebe oft über die Stellenbörse beworben werden, lassen sich durchaus Rückschlüsse über die tolle Statistik ziehen.

und:

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) hat die Arbeitsmarktanalyse der Senatswirtschaftsverwaltung als fehlerhaft kritisiert.

«Zwar ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 10.273 gesunken, es wurden aber im Oktober 11.506 mehr Personen mit Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik gefördert als im September», sagte ein UVB-Sprecher am Freitag. Die Unterbeschäftigung, die sich aus der Zahl dieser Geförderten und der Arbeitslosenzahl zusammensetze, sei damit gestiegen.

Der Sprecher verwies darauf, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse im Oktober 2005 bei 1.026.100 gelegen habe. Im Juli 2006, als letzter verfügbarer Zahl, seien es nur noch 1.022.400 gewesen. Zu diesen Stellen gehörten jedoch auch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und geförderte Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse. Die Zahl der Arbeitslosen sei zudem nicht auf dem niedrigsten Stand seit 2000. Denn zu dem Vergleich gehöre der Hinweis darauf, dass derzeit rund 80 000 mehr Personen gefördert werden als im Jahr 2000.
http://www.berlinonline.de/...

Also rund 1/3 der angebotenen Stellen 1 Euro Jobs usw.

Von den regulären Stellen sind die Hälfte gar nicht aktuell, wie die BA selber zugegeben hat. Viele "Stellen" sind in wirklichkeit Scheinselbständigkeiten und/oder von Strukturvertrieben, die so Personal rekrutieren.
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07.11.2006 11:30 Uhr von zerbmaster
 
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@Cpt. Proton: ">den Hartz-IV Regelsatz senken

Das tue ich mal wieder als einer deiner typisch provozierenden Sprüche ab. Komm erstmal selber in die Lage,dann merkst du,wie es ist,von 345€ leben zu müssen.Es ist nicht damit zu vergleichen,als wenn man als Azubi im Hotel Mama wohnt und die Kohle nach eigenem Ermessen verjubeln kann."

Oh bitte. Das ist nicht wahr! Ich hab zu Schulzeiten in meiner eigenen Bude gewohnt. 550€ hatte ich im Monat. Davon sind 300€ für Miete (inkl. Strom, Wasser, Gas) weggegangen. Macht also noch 250€. Und davon hab ich GANZ bequem gelebt. Kino, Kneipen, Disko, Essen - einfach alles. (Gut: einmal in der Woche (sonntags) hab ich bei Mutti gegessen, sonst nicht)
Hab aber auch sonst kein Geld von ihr bekommen. Wie ich auf die 550€ gekommen bin? 150€ Kindergeld und den Rest Halbwaisenrente.
Und wenn ich dann hör, dass jmd. fürs nichts tun 350€ bekommt (Wohnung etc gestellt), dann wird mir übel. Mit dem Geld hätt ich ja schon fast wie ein König gelebt....Klar hab ich auch mal auf etwas verzichten müssen, aber das muss man IMMER! Und der HartzIV-Empfänger sollte es (in meinen Augen) nur so gut gehen, dass er leben kann, aber quasi kein Vergnügen dabei hat, damit er sich mehr um einen Job kümmert, der ihn sofort in einen höheren Lebensstandard bringt. - Danke fürs Lesen ;)
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07.11.2006 12:08 Uhr von P. Panzer
 
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zerbmaster: "Oh bitte. Das ist nicht wahr! Ich hab zu Schulzeiten in meiner eigenen Bude gewohnt. 550€ hatte ich im Monat. Davon sind 300€ für Miete (inkl. Strom, Wasser, Gas) weggegangen."

Du warst noch nicht auf Hartz IV?

Du weißt was passiert wenn die Miete höher als 345€ ausfällt?

Dann werden Dir von den 345€ die differenz abgezogen!

Dann kommt noch Strom und Telefon hinzu.

Von den Bewerbungskosten, will ich erst garnicht sprechen!

Und dann wird der ein oder andere Hartzer dazu genötigt ein Auto zu besitzen, je nach achbearbeiter, von wegen Flexibelität.

"Und der HartzIV-Empfänger sollte es (in meinen Augen) nur so gut gehen, dass er leben kann, aber quasi kein Vergnügen dabei hat, damit er sich mehr um einen Job kümmert, der ihn sofort in einen höheren Lebensstandard bringt."

Das gegenteil kann auch passieren, aber egal.

Sprich wenn man sau wenig verdient aber hohe Arbeitskosten hat.
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07.11.2006 12:35 Uhr von tyfoon
 
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@zerbmaster: Von rechnerischen 8,33 € am Tag (wenn man die von Dir genannten 250,-€ zugrunde legt) hast Du also, ich zitiere,

"Und davon hab ich GANZ bequem gelebt. Kino, Kneipen, Disko, Essen - einfach alles."

gelebt, Dich nebenbei eingekleidet, Strom, Versicherungen etc. finanziert.
Und nun erzähle mir doch mal bitte wovon Du nachts träumst.
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07.11.2006 12:50 Uhr von Stresstest-Dummy
 
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@ zerbmaster: du hast vergessen zu erwähnen dass du ein überall gehasster schnorrer warst und nebenbei sozialversicherungsfrei gejobbt hast.
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07.11.2006 12:57 Uhr von KingChimera
 
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@ zerbmaster: Schön das du mit 17 oder 18 mit 550 Euro leben konntest...
Probier das mal als 50jähriger, oder 40jähriger... Schonmal was davon gehört das man im Alter mehr für den Lebensunterhalt blechen muss?

Natürlich hab ich am Anfang meiner Ausbildung von den 580 Netto auch recht gut gelebt, wenn ich allerdings immernoch davon leben müsste hätte ich große Probleme. 320 Euro Miete, dann noch knapp 50 Euro im Monat für die Stadtwerke (Müllabfuhr, Strompauschale etc), Telefon/Internet/Handy, Lebensmittel, Ausgaben für Bücher (keine LTBs oder so shit, sondern Fachbücher zur Weiterbildung)... Da bleibt rein gar nichts mehr übrig, dann muss ich noch alle 6 Monate einen netten Betrag an meine private Zusatzversicherung zahlen...

Und bevor ich es vergesse: ich habe dabei noch nichtmal ein Auto!!

Welch ein Glück das ich mir darüber nicht ernsthaft Gedanken machen muss, da ich von meinem jetzigen Gehalt wirklich gut leben kann (und dabei noch was auf die Seite legen kann).

Aber bitte lass in Zukunft vergleiche wie "damals konnte ich damit prima leben"... Ist genauso schwachsinnig wie "ich kaufe mir immer noch Kleidung in der Kinderabteilung, denn früher hab ich da ja auch reingepasst"...

Servus, greetz KingChimera
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07.11.2006 13:40 Uhr von swald
 
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luthienne: "Fast alle freien Stellen sind
- befristete Aushilfstätigkeiten für wenige Tage (Inventur)
- Multi Level Marketing (ein System, was man als Pyramidensystem bezeichnet verboten ist, wenn nicht nebenher auch noch irgendwas verkauft wird..)
- Zeitarbeit, teils mit Löhnen unter 4€."


Was spricht gegen eine Befristung? Gibt es überhaupt jemand der sofort(!) eine feste Stelle bekommt?

Aus der besseren Quelle:
http://www.spiegel.de/...

""Im Oktober gab es 21.000 offene Stellen für Elektriker, 18.000 für Schlosser, 14.000 für Installateure, je 8000 für Maurer und Maler sowie fast 6000 für Zimmerer und Dachdecker"(...) Weiterhin groß sei auch die Nachfrage im Einzelhandel, wo nach Angaben der Arbeitsvermittlung 19.000 Stellen zu besetzen sind."
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07.11.2006 13:43 Uhr von swald
 
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christi244: "wie viele sind dann bereits nicht mehr gültig; weil die DB des Arbeitsamtes nicht geupdated wurde."

Genauso gibt es viele Arbeitgeber die schon lange keine Stellen mehr bei der BA ausschreiben. Ich denke das gleicht sich aus.
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07.11.2006 13:46 Uhr von swald
 
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@Perleberger: "Im übrigen zählen laut Statistik der BA auch EinEuroJobs als "offene Stellen". "

Dazu hätte ich gerne eine glaubwürdige Quelle. Ich habe noch keinen 1-Eurojobs in der Datenbank gefungen. Würde mich auch wundern, da dafür das Jobcenter zahlt und nur dieses die besetzt.
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07.11.2006 13:46 Uhr von P. Panzer
 
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swald: "Genauso gibt es viele Arbeitgeber die schon lange keine Stellen mehr bei der BA ausschreiben. Ich denke das gleicht sich aus. "

Wahnsinn!

Im Ausland genießt der Deutsche den Ruf "sehr genau" zu sein und hier kommt man mit Rechnungen wie "ich denke das gleicht sich aus" auf das Niveau von Swaziland!

Gut zu wissen wäre, wieviel AG´s ihre Stellen nicht beim Arbeitsamt melden!

Und wenn man schon dabi ist, wieso sollten die es nicht tun?

Und wenn man schon dabei ist, was könnte man dagegen machen?
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07.11.2006 13:56 Uhr von swald
 
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P. Panzer: "Gut zu wissen wäre, wieviel AG´s ihre Stellen nicht beim Arbeitsamt melden!"

Ist doch das normalste auf der Welt.

"Und wenn man schon dabi ist, wieso sollten die es nicht tun?"

Weil sie dadurch eine Vorselektion treffenzu der die BA nicht in der Lage ist. Eine Stellenanzeige in der Zeit oder der FAZ wird eben nur von einer bestimmten Zielgruppe gelesen. Desweiteren schickt die BA viel zu viele irrelevante Bewerber und jede Bewerrbung kostet die Firma Geld.


"Und wenn man schon dabei ist, was könnte man dagegen machen?"

Nichts das ist deren gutes Recht.
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07.11.2006 14:05 Uhr von P. Panzer
 
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swald: ""Und wenn man schon dabei ist, was könnte man dagegen machen?"

Nichts das ist deren gutes Recht. "

Also man könnte nicht mehr kompetenzen von der BA verlangen?


Denn meine Frage, was man dagegen machen könnte, war ansich sehr generel gestellt.
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07.11.2006 15:18 Uhr von johagle
 
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Unsinn Hunderttausende Stellen kommen aus der Zeitarbeit!

Übliche Praxis: man sucht nicht wenn der Kunde Mitarbeiter braucht, sondern bildet Pools. Braucht der Kunde erst Mitarbeiter ist es zu spät zum suchen!

Wir haben zZt ca 50-70 Mitarbeiter über die BA laufen und benötigen aktuell KEINEN! Anders geht’s nicht weil es die BA so haben will! Regulär ist Poolbildung nicht zulässig also darf man es nicht melden und somit wird die Statistik verfälscht!

Rechnet man also 2500 Zeitarbeitsfirmen mit mehreren Niederlassungen (Schnitt 5?) Kann jeder nachrechnen das ein erheblicher Teil der „offenen Stellen“ aus der Zeitarbeit stammt.
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07.11.2006 16:33 Uhr von Perleberger
 
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@swald: "Im übrigen zählen laut Statistik der BA auch EinEuroJobs als "offene Stellen". "

Zitat swald
"Dazu hätte ich gerne eine glaubwürdige Quelle. Ich habe noch keinen 1-Eurojobs in der Datenbank gefungen. Würde mich auch wundern, da dafür das Jobcenter zahlt und nur dieses die besetzt. "

Nun, das heißt dann in der Statistik der BA "geförderte Stellen" und ist selbstverständlich Teil der sogenannten "offenen Stellen" (aktuell Seite 7 des Monatsberichts der BA Oktober 06).

Das waren vor Hartz IV relativ wenige Stellen von 10 - 20.000 bundesweit und sind seit Oktober 03 - Beginn der EinEuroJobs (MAE) - steil angestiegen auf jetzt weit über 200.000. Auch der Präsident Weise der BA spricht von 30% dieser Stellen in der Rubrik offene Stellen von 825.000, auch in der Pressekonferenz.

Natürlich sind die nicht in Datenbanken für jeden öffentlich und einsichtig zum Bewerben ausgeschrieben, zählen aber nichtsdestotrotz zu den offenen Stellen - auch wenn sie kein Arbeitsverhältnis begründen und im Regelfall nach 6 Monaten wieder beendet sind.

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