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Langzeitflüge ins All beeinträchtigen Erbgut

Christian Johannes gehört zu dem Team von der Universität Duisburg-Essen, das sich im Rahmen einer Studie mit den Folgen von Langzeitaufenthalten im All befasst. Sie untersuchen dafür in einer Studie das Blut von Astronauten.

Zurzeit liegen die Werte von einem Dutzend Raumfahrern vor, die auf eine Beeinträchtigung des Erbguts schließen lassen. Es wurden vermehrt gebrochene Chromosomen beobachtet. Die Veränderung zeigte sich allerdings nicht bei allen Blutproben.

Wie der Genetiker Christian Johannes erklärt, beruht diese Veränderung auf dem Einfluss von kosmischer Strahlung. Die Untersuchungen werden noch wenigstens 24 Monate fortgeführt, mindestens weitere acht Astronauten sollen Blutproben dafür abgeben.


WebReporter: John_Sharp
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: All, Erbgut, Langzeit
Quelle: www.netzeitung.de

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07.11.2006 00:19 Uhr von DorianArcher
 
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Ach: Die Erkenntnis ist in etwa 50 Jahre alt. Da die Strahlung im Weltall um den Faktor 200 bis 1000 erhöht ist...

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