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Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt Türkei in Bezug auf die Zypern-Frage

Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, hat die Türkei davor gewarnt in ernsthafe Schwierigkeiten zu gelangen, falls die Türkei nicht Häfen für zypriotische Schiffe und Flughäfen öffnet.

Merkel sagte, die Türkei solle alles Mögliche vorantreiben, damit es nicht zu einer komplizierteren Situation kommt als jetzt schon. Außerdem gebe es keine Bewegungen zur EU hin, wenn die Türkei keine friedlichen Beziehungen zu Zypern anstrebt.

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan hat betont, dass die EU immer neuere Hürden aufbaut um den Zugang zur Europäischen Union zu behindern. Verhandlungen sollen "ehrlich und gewissenhaft" sein, so Erdogan.


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WebReporter: marcschulz999
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Angela Merkel, Türke, Angel, Frage, Kanzler, Zypern, Bundeskanzler
Quelle: news.bbc.co.uk

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2006 08:51 Uhr von Spot the Cat
 
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Seit wann ist die Forderung Vertraege einzuhalten neu?? Ich frage mich was das Tamtam soll? Die Tuerkei will Mitglied einer Union werden aber weigert sich gleichzeitig Vetraege die es mit dieser Union geschlossen hat einzuhalten und boykottiert eines der Mitglieder?!? Was gibt es da zu verhandeln? Um es klar zu stellen, ich bin absolut fuer einen Beitritt der Tuerkei, aber nicht um jeden Preis!! Es muss klipp und klar gesagt werden das bestimmte Dinge nicht verhandelbar sind. Einhalten bestehender Vertraege, Achtung der Menschenrechte und aehnliches gehoeren dazu, Punkt, aus!!
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07.11.2006 15:21 Uhr von Bibip
 
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man kann die Türken verstehen wenn man sich erinnert, wie es zu der Teilung kam.
Die Griechen wollten mit Militär die Türken von der Insel vertreiben. Der Pfaffe damals (kann mich an den Namen nicht mehr erinnern) hetzte was er hetzen konnte.
In der Situation haben die Türken das einzig richtige gemacht: sie teilten die Insel in einen griechischen und in einen türkischen Teil. Und Ruhe war.
Die Griechen wollten ein paar Jahre später noch mal mit Militär dort erobern. Doch die Türken sind nun mal militärisch den Griechen weit überlegen. Und die Nato haben die Griechen nicht dazu bewegen können für sie die Kastanien aus dem Feuer zu holen.
Dass die Türken beim Thema Zypern empfindlich reagieren ist vollkommen verständlich.
Grüße
Bibip
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08.11.2006 00:32 Uhr von memo81
 
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@Spot the Cat: "Die Tuerkei will Mitglied einer Union werden aber weigert sich gleichzeitig Vetraege die es mit dieser Union geschlossen hat einzuhalten und boykottiert eines der Mitglieder?!?"

Das Problem ist nur, dass vor Jahren die EU zur Türkei gesagt hat "Wenn ihr dies und das und jenes fertig macht, kommt ihr in die EU".
Als die Türkei mit den Forderungen fertig war, sagte die EU "Ja aber wenn ihr dies und das auch noch macht, dann kommt ihr in die EU".
Als das auch erledigt wurde... "Wenn ihr noch dieses und jenes macht, könnten wir über einen eventuellen Beitritt sprechen"
Türkei sagt "Ihr könnt uns mal, haltet doch mal euer Versprechen, wir haben schon alles gemacht, ihr kommt jedesmal mit neuen Forderungen."
EU "Guckt mal wie die Türken sich benehmen, die gehen unseren Forderungen nicht ein, also wird das nix mit der EU"

Bei aller Liebe... jedes Kasperletheater ist seriöser.
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08.11.2006 00:41 Uhr von metin2006
 
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Was soll denn das ganze gerede.: Die EU hat doch Zypern doch nur aufgenommen, um gegen die Türken Druck auszuüben. Wenn sie viel Verständnis für Zypern aufbringen, dann hätten sie sie für die Wiedervereinigung überreden sollen. Die Türken haben dafür gestimmt. Die Zyprioten haben sich geweigert. Wenn dem so ist sollen sie Nordzypern anerkennen und wir werden den Süden anerkennen. Ist das denn so schwer zu verstehen? Wenn einige das nicht verstehen wollen, dann liegt es nicht daran, dass die Zypernfrage ein wirkliches Problem ist, sondern vielmehr an ihrem Bestreben die Türkei hinzuhalten.
Ich sage definitiv nein zur EU. Wieso sollen wir einem Clan beitreten, der zum Untergang verdammt ist. Irgendwann wird aus der EU das Bündnis von alt Europa (Deutschlan, Frankreich und England). Alle anderen werden untergehen.
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08.11.2006 00:47 Uhr von isern
 
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@metin2006: Und das glorreiche Türkisches Reich wird über den Orient herrschen. Ach nein, das ist ja Geschichte.
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08.11.2006 17:15 Uhr von legionaer
 
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Bibip: Etwas verqueres Geschichtsverständnis - aber wirst wohl Türke sein. Klasse wie Du die "glorreiche" türkische Armee *lol* heroisierst. *gg*

Totaler Realitätsverlust. Na auf alle Fälle ist der Verbrecher der für die völkerrechtswidrige Invasion verantwortlich war ja dieser Tage gestorben, was ich irgendwie komischerweise nicht besonders bedauerlich finde vor diesem Hintergrund. Natürlich tut es mir um den Menschen leid.

Und Bibip, wie würdest Du es den finden, der hier bei christlichen Priesten bzw sogar Bischöfen von Pfaffe redet, wenn ein anderer in dieser Art und Weise abfällig einen moslemischen Geistlichen betiteln würde?
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08.11.2006 17:23 Uhr von Hideo Kojima
 
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Finde ich ok: Endlich mal Konsequent.

Und zu Memo : Du versuchst immer alles um Negatives Verhalten zu rechtfertigen.ich wette wenn die Türkei in der EU ist und du dadurch irgendwie benachteiligt wirst dann wird geschrien und gewettert.

Fakt ist die Türkei muss sich einfach anstrengen und guten Willen zeigen sonst wird das nichts und das ist auch gut so
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08.11.2006 17:44 Uhr von Bibip
 
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Hallo legionaer: nein, ich bin Deutscher.... Arier! :-) (wobei ich mir da nicht so sicher bin: meine Familie stammt aus ganz Europa. Da kann schon sein, dass man mal ein paar tropfen semitisches Blut abbekommen hat.)
Aber schon so alt, dass ich das ganze miterlebt habe.
Der Auslöser war der griechische Pope (doch das Wort Pfaffe ist für mich das bessere. Ich halte nichts vom Klerus. Ob er christlich oder moslemisch ist).
Der große Hetzer war dieser Pope. Dann haben griechische Offiziere versucht eine Militäraktion zu starten. Nur sind ihnen die Türken zuvor gekommen. Das war natürlich böse, ganz klar!
Ich will auch nicht, dass die Türken zu Europa kommen... aber nicht deswegen, weil sie Türken sind. Die sind mir, so sie so denken und handeln wie Europäer genauso lieb wie Griechen und Franzosen. Ich habe auch nichts gegen die Griechen. Habe mich recht wohl gefühlt in Griechenland und habe dort Freunde. Ja, ich hätte beinahe eine Griechin geheiratet.
Doch Kritik muss erlaubt sein.
Grüße
Bibip
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09.11.2006 11:45 Uhr von atemnot
 
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Verhandlungen Das Pröblem ist nicht nur, dass die türkei nicht zu allem ja sagt. Die EU hatte der Türkei auch einiges versprochen wie das die Grenzen zu dem türkischen teil von Zypern auf gemacht wird. Aber geschehen ist bis heute nichts. Und wenn ich mir anschaue was sich in den letten 5 jahren geändert hat, dann sehe ich grosse veränderungen. Aber diese werden in der bildzeitung nun mal nicht gezeigt
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09.11.2006 16:04 Uhr von logisch
 
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@Leginaer: "Totaler Realitätsverlust. Na auf alle Fälle ist der Verbrecher der für die völkerrechtswidrige Invasion verantwortlich war ja dieser Tage gestorben, was ich irgendwie komischerweise nicht besonders bedauerlich finde vor diesem Hintergrund. Natürlich tut es mir um den Menschen leid.

Mit was für Propaganda bist du bitte aufgewachsen? Was den Realitätsbewusstsein betrifft ist wohl eher so, das es dich betrifft. Heute weis man ganz genau was damals geschehen ist, durch die aufzeichnungen der Engländer (sie haben die beiden Volksgruppen gegeneinander aufgehetzt) und der UNO, aber das interessiert dich eh nicht. Das liegt wohl daran das die Franzosen schon einige male versucht haben die Türkei zu belagern und immer scheiterten, und dies führte wohl zu einem Komplex der Franzosen, deshalb wohl der Hass gegen die Türken. Es ist das einzige Islamische Land das sie nie Erobern konnten.

*Und Bibip, wie würdest Du es den finden, der hier bei christlichen Priesten bzw sogar Bischöfen von Pfaffe redet, wenn ein anderer in dieser Art und Weise abfällig einen moslemischen Geistlichen betiteln würde?"

Und die Imame werden sehr oft auf diese Art betitelt, mal zu recht, mal zu unrecht.
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10.11.2006 05:36 Uhr von christi244
 
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Drohgebärden von Angie Da nutzt auch die gesamte alberne Drohgebärde von Frau Honecker ... ähm Merkel nix. Was will sie tun? In der Türkei einmarschieren?

Ich kann nur hoffen, dass Erdogan weiterhin standhaft bleibt und sich nicht irgendwann die Fahrt vormachen läßt, auch wenn unsere regierenden Volksverhetzer unter einem Realitätsverlust sondersgleichen im Schatten der Franzosen leiden.

Warten wir einmal ab, wie die Entwicklung zum Thema Iran weitergeht ... oder glaubt irgendwer, dass sich an dieser Tatsache etwas ändert, nur, weil jetzt die Demokraten in den USA die Macht übernehmen? Und dann, Bush ist noch zwei Jahre am Ruder ... und die Fantasie der Militärpolitik ist groß, um Gründe zum Einmarsch zu finden.
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10.11.2006 17:15 Uhr von legionaer
 
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logisch: Auf alle Fälle weiss ich welcher Propaganda Du verfallen bist. :)

" Das liegt wohl daran das die Franzosen schon einige male versucht haben die Türkei zu belagern und immer scheiterten, und dies führte wohl zu einem Komplex der Franzosen, deshalb wohl der Hass gegen die Türken. Es ist das einzige Islamische Land das sie nie Erobern konnten."

Von Geschichte hast Du auch keine Ahnung *lol*
1. Wenn dann nicht die Türkei sondern das "Osmanische Reich"
2. Das "Osmanische Reich" wurde nie von Franzosen belagert
3. Es gab die Ägyptische Expedition von Napoleon - Ziel war aber nicht die Eroberung des "Osmanischen Reiches"
4. Jahrhundertelang waren Franzosen Militärberater der Osmanen
5. Im Krimkrieg kämpfte Frankreich auf osmanischer Seite
usw. und so fort......

...und ob die Franzosen einen Komplex gegenüber Türken haben... weiss ich nicht und ist mir auch wurst...
denn - zum 100ten Male - ich bin Elsässer und kein Franzose und ich selbst habe einen Hals auf franz. Politiker, weil sie durch die epedemieartige Ansiedlung von Mahgrebs und Konsorten eine "Französisierung" des Elsass betreiben. Das dieser Schuss irgendwann nach hinten geht, zeigt sich extrem in den Parallelgesellschaften, die sich in den Banlieus um Paris herum gebildet haben. Da kann man ja schon fast von "islamistischen Kleinstaaten" reden. Selbst in Strassburg gibt es mittlerweile schon Viertel, wo ich als Einheimischer - bzw. jeder Weisse (auch Touristen) - mich nicht mehr hintrauen kann, ohne wissentlich eine Körperverletzung billigend in Kauf zu nehmen.
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10.11.2006 18:26 Uhr von Bibip
 
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Hallo "Képi blanc" (legionaer ) :-): den Elsässern war es lange Zeit verboten deutsch (ihre Muttersprache) zu sprechen.
Gibt es das immer noch?
Oder ist das Elsass endlich zweisprachig?
Grüße
Bibip
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10.11.2006 22:22 Uhr von Kater Carlo
 
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Elsass: Ich weiß zwar nicht so genau was das hier alles mit dem Elsass zu tun hat, aber nun geb ich auch mal meinen Senf dazu.

Ich bin Elsässer und erklärter Franzosse. Wer nicht Akzeptieren kann dass das Elsass Französisch ist, sollte sich einmal mit dem "Frankenreich" (nicht zu verwechseln mit Frankreich) beschäftigen. Man erkennt dann sehr schnell, das die deutschen und Franzossen vom selben Ursprung her sind. Nicht Umsonst wird Karl der Grosse von den deutschen sowie auch von den franzossen als Staatsgründer geehrt.
Wer dann noch etwas teifer blickt wird sehen das Stassbourg (meine Heimatstadt, gegrüdet im übrigen von den Römern) schon immer zum Westfränkischen (das spätere Frankreich gehört hat und damit nie zu Deutschland.
Das dort zwischenzeitlich immer wieder deutsch gesprochen wurde (es gab ab ca 18xx immer beide Sprachen) war einfach eine folge von Kriegen.

@ logisch

Das Frankreich damals das Osmanische Reich beendet hat ist Dir aber schon bewusst?

Und das selbst danach, Atatürk die Türkei nach französischen Vorbild aufgebaut hat (Säkularer Staat)?

Oder das jeder Soldat in der Armee Französisch lernen musste, weil Atatük ein "Fan" von Frankreich war?

Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen. Warum sollten die Franzossen Kompleze haben?

Tatsache ist das die Türkei seit beinahe 50 Jahren nun bettelt in die EU zu dürfen und nicht umgekehrt, also spar Dir das gerede das die Türkei Europa nicht braucht.
Schon heute ist ca. 70% der türkischen Wirtschaft in europäischer Hand (z.B. gehören die ganzen größeren Banken Franzossen (BNP Paribas)).
Was glaubst Du was mit der Türkei passiert, wenn die europäer ihr Kapital abziehen.
Das ganze Wirtschaftswachstum basiert nur auf dem Glauben das Türkei Mitglied der EU wird.

Nimms nicht persönlich, ich mag die Türken gut leiden, nur sollte man auch die realität sehen und nicht auf irgendwelche Propaganda hören.

MfG

Carlo
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11.11.2006 02:27 Uhr von legionaer
 
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Kater Carlo: Wenn Du erklärter Franzose bist, dann bist Du kein Elsässer.

Wahrscheinlich kommst Du aus einere französischen Familie, die irgendwann einmal im Elsass angesiedelt wurde und Zugereiste sind und bleiben Zugereiste.

Und erzähl hier - ausser das mit Charlemagne - keine vereinfachte Form der elsässischen Geschichte wie sie nur die Franzosen so sehen und die eigentlich keiner Prüfung standhält.

Meine Familie lebt nachweislich seit mehr als 300 Jahren in Straßburg.

Elsass - französisch besetzt - aber im Herzen immer Deutsch!
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11.11.2006 12:53 Uhr von Kater Carlo
 
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@ legionaer: Du kannst hier erzählen was Du willst, das Elsass ist und bleibt französisch. Meine Familie lebte schon "immer" in Stassbourg, also bin ich auch nicht "eigewandert".
Wenn Du Dich so sehr als deutschen siehst, hält Dich nichts auf nach Deutschland zu ziehen.
Du bist so einer der Integration ruft und sich selber nicht einfügen kann. Das es im Elsass schon immer deutsche gegben hat streite ich ja gar nicht ab, aber das Land war, ausser durch Kriege, nie deutsch. Du kannst mir gerne versuchen das gegenteil zu beweisen, es wird Dir nur nicht gelingen.
Selbst während des "Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation" (das ein vielvölker Loser-Bund war" hat das Elsass zum Westfränkischen und damit zum französisch sprachigen Raum gehört.

Wie Du siehst habe ich mich sehr ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt und glaube nicht irgendwelche Propaganda die vor 65 Jahren die Nazis in die Welt gesetzt haben.

MfG

Carlo
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11.11.2006 13:42 Uhr von Bibip
 
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Hallo Kater Carlo: das ist Geschichte mit rosaroter Brille. Oder Besser mit Blauweißroter. Denn das Elsass war von der Bevölkerung her schon immer deutsch. Damit will ich nicht sagen, dass es politisch immer zu Deutschland gehört hat. Politik und Volk sind zwei Paar Stiefel.
Deine Behauptung: Franzosen und Deutsche sind die gleiche: auch hier täuscht Du Dich. Sie sind verwandt, aber mehr nicht.
Frankreich hat das nie akzeptiert, dass die Bevölkerung als Muttersprache Deutsch spricht. Ebenso ist Frankreich überzeugt, dass das Saarland eigentlich zu Frankreich gehört. Und Lothringen sowieso.
Das ging so weit, dass im Elsass und in Lothringen der Bevölkerung zeitweise verboten wurde Deutsch zu sprechen. Ebenso wandte Frankreich die gleiche Methode an wie Italien mit Tirol: sie unterwanderten die Gebiete.
Übrigens scheint Frankreich auch nicht so überzeugt davon zu sein, dass Deutsche und Franzosen das gleiche Volk sind. Das zeigt die Geschichte und die Tatsache, dass die Atomraketen auf Deutschland gerichtet sind. Grund: für den Fall, dass die Sowjetunion (ob heute noch weiß ich nicht) Richtung Westen marschiert ist geplant Deutschland zu einem radioaktiven Gürtel zu verwandeln. Das nennt sich dann Brüder, Freunde....
Um Missverständnisse zu vermeiden: ich komme sehr gut mit Franzosen aus, war lange in Frankreich und habe auch Vorfahren aus Frankreich und Lothringen. Mein Onkel musst z.B. sehr aufpassen, dass er während des WK II nicht in französische Gefangenschaft geraten wäre. Er wäre sofort standrechtlich erschossen worden. Warum? Er wurde in Metz geboren und war dadurch automatisch Franzose (nach Ansicht der Franzosen) Da er aber im deutschem Heer diente, beging er nach Ansicht der damaligen französischen Regierung Hochverrat. Viele Lothringer und Elsässer sind damals erschossen worden. Auch das spricht gegen Deine Meinung dass beide Völker identisch sind.
Dazu meine Meinung: ich wäre froh gewesen, wenn Napoleon gewonnen hätte. War? Weil dann ganz Europa ein Staat gewesen wäre. Der Krieg 1870, der WK I und Der WK II wären uns erspart geblieben, die USA wären nicht zur mächtigsten Nation der Welt aufgestiegen. Wir müssten zwar französisch sprechen, aber was soll´s: man gewöhnt sich an alles.
Grüße
Bibip
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11.11.2006 13:52 Uhr von isern
 
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zum Thema Elsass: "Durch den Vertrag von Mersen kam 870 das Elsass zum ostfränkischen Reich, dem späteren Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, und wurde Teil des Stammesherzogtums Schwaben."

"Die französische Expansion in Richtung Rhein setzte im 14. Jahrhundert ein. Nach dem Dreißigjährigen Krieg musste Kaiser Ferdinand III. im Westfälischen Frieden 1648 die habsburgischen Besitzungen im Elsass an Frankreich abtreten. 1678 erhielt Frankreich auch noch den Rest des Elsass außer Straßburg und Mülhausen. 1681 wurde Straßburg auf Befehl Ludwig XIV. besetzt und musste sich ebenfalls der französischen Herrschaft beugen."
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11.11.2006 14:08 Uhr von Bibip
 
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Hallo isern trotzdem wollen wir nie mehr schreien: "Heim ins Reich!"
:-)

Grüße
Bibip
der inständig hofft, dass der Europagedanke sich durchsetzt.
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11.11.2006 16:42 Uhr von Kater Carlo
 
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@ Bipip und andere: "Mit dem Anschluss des Elsass an das Deutsche Reich 1871 wurde Hochdeutsch als Amtssprache eingeführt. Die Sprachenfrage wurde in einem Gesetz vom März 1872 zunächst so geregelt, dass grundsätzlich die amtliche Geschäftssprache Deutsch war, jedoch in den Landesteilen mit überwiegend französischsprechender Bevölkerung den öffentlichen Bekanntmachungen und Erlassen eine französische Übersetzung beigefügt werden sollte. In einem weiteren Gesetz von 1873 wurde für die Bezirksverwaltungen von Lothringen und die Kreisverwaltungen derjenigen Kreise, in denen die französische Sprache ganz oder teilweise Volkssprache war, der Gebrauch des Französischen als Geschäftssprache zugelassen."

Wie Du siehst musste schon damals eine Übersetzung ins französische vorgenommen werden. Wie kann man dann sagen, dass das Elsass deutsch war?

"Das ging so weit, dass im Elsass und in Lothringen der Bevölkerung zeitweise verboten wurde Deutsch zu sprechen."

Mein Großvater wurde damals nach dem Einmarsch der deutschen ins KZ gesperrt, nur weil er es wagte auf der Strasse französisch zu sprechen.
Meiner Großmutter haben sie bei Wiederholung die Erschiessung angedroht.

Man sollte nicht mit Steinen schmeissen wenn man im Glashaus sitzt (nicht pers. gemeint).

Im übrigen hat damals Frankreich Deutschland angeboten seinen Atomschild über Deutschland zum Schutz vor den Russen auszudehnen.

MfG

Carlo
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11.11.2006 17:09 Uhr von schlafwagenschaffner
 
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Kater Carlo: Ich bin Französin und egal wie Du es hier hinstellst, in vielen Teilen von Frankreich wird zu den Elsässern auch gesagt "die Deutschen".

Bedenke auch den alten Witz:
Was ist der Unterschied zwischen einem Elsässer und einem Araber in Straßburg?

Der Araber kann französisch.

Was Du betreibst ist schlicht Geschichtsfälschung. Straßburg wurde z. B. erst 1681 widerrechtlich von Frankreich anekdiert.

Die frühere Sprachgrenze lag sogar weit westlicher als Metz. Im Elsass war schon immer die beherrschende Sprache deutsch.

Das Elsass wurde erst "französisch" als Frankreich nach "Lebensraum im Osten" strebte.
Seit Charlemagne bist zum 30 Jährigen Krieg war das Elsass und nicht zu vergessen Lothringen immer zum deutschen Reichsgebiet gehörig, wie hier schon andere User festgestellt haben.

Wenn Du auch so hinstellst das Deine Familie Schwierigkeiten wegen Französisch auf der Sprache hatte, gehört Deine Familie wahrscheinlich zu den teilweise zwangsangesiedelten Franzosen im Rahmen der verschiedenen Kampagnen der jeweiligen franz. Regierungen das Elsass zu "französisieren".

Das diese Migranten geschichtsverfälschend natürlich seitdem behaupten, dass das Elsass "schon immer" französisch gewesen sei ist klar.

Heutzutage geben sich viele Elsässer natürlich neutral "Ich bin kein Franzos und kein Deutscher - ich bin Elsässer" (ab und zu hört man auch die Variante "Rheinländer") oder aufgrund der deutschen Geschichte lieber als Franzose aus. Wer will schon - zumal ja immer noch dominiert durch Paris - als Kriegsverlierer und -verbrecher darstehen, als Judenmörder.

Deshalb haben sich "offiziell" viele arrangiert, denn wie heisst es so schön: "Lieber als fleissiger Deutscher unter Franzosen gelten, als als fauler Franzos unter Deutschen". :)
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11.11.2006 18:26 Uhr von Bibip
 
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Danke schlafwagenschaffner: so kenne ich es auch.
Dass es während der deutschen Zeit (ich nenne es nicht Besatzung da das Elsass und Lothringen ja von jeher deutsch waren) auch mal ein paar Idioten gab, das ist nicht zu bezweifeln und ist heute noch vorkommend. Ich kann mich noch gut an eine Fahrt nach Strassburg erinnern, an der Grenze: der Zöllner weigerte sich strickt deutsch zu sprechen. Obwohl ich merkte, dass er es sehr gut verstand.
Auch die Reaktion der Franzosen auf eine Verbindung einer Französin (und das waren ja nach ihrer Ansicht auch die Elsässer) mit einem deutschen Soldaten (Haare öffentlich scheren, bespucken, prügeln....) zeigt das schlechte gewissen oder das schlechte Geschichtskenntnis einiger Franzosen. Zum Glück sind es nicht alle, eine Minderheit. Ich habe ein Zeit in der Nähe von Paris gewohnt. Ich kann nur sagen: beste Erfahrung. Ob im Lokal oder sonst welchen Gemeinsamkeiten war ich Mensch unter Menschen. Und noch einmal zur WK II Zeit: eine Bestrafung weil man Französisch sprach wäre vollkommen entgegen der damaligen Rassenlehre gewesen. Franzosen und Engländer waren voll anerkannte und gleichberechtigte. Der "größte Feldherr aller Zeiten" bettelte teilweise um die "Liebe" dieser Völker. Entweder hatte der Opa etwas recht böses über die Deutschen gesagt und kam deswegen ins KZ (leider !!!) Oder der Knallkopf, der ihn einkassierte war der französischen Sprache nicht ganz mächtig und glaubte er hätte was böses gehört.
Na, ja, glücklicherweise haben wir das hinter uns.
Z.Zt wird das Elsass und Lothringen wieder von Deutschen "erobert". Leider sind auch viele dabei, die sich nicht anpassen können und Ärger verursachen. Denn wenn ich in ein Gebiet umziehe, dann muss ich mich der Gegend anpassen, mitmachen. Sonst glauben viele ich fühle mich als was besseres.
Und wenn ich richtig informiert bin, so ist der Süden Frankreichs auch schon heftig germanisiert.:-)
Sollte die nachfrage nach deutschen Arbeitern weiter so heftig sein wie z.Zt., dann wird endlich etwas erreicht: ein Vermischung unserer beiden Völker zu einem einzigen.
Mein Traum....
Grüße
Bibip
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11.11.2006 19:04 Uhr von Kater Carlo
 
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@ Bibip, @ schlafwagenschaffner: "Z.Zt wird das Elsass und Lothringen wieder von Deutschen "erobert". Leider sind auch viele dabei, die sich nicht anpassen können und Ärger verursachen."

Das ist doch der springende Punkt. Das Elsass gehört zu Frankreich. Seit, wie schon erwähnt, min. 400 Jahren (mit Pausen ;-)). Davor war über einen "Staat", zumindestens auf deutscher Seite, nie zu denken. Es gab ja nichtmal eine einheitliche deutsche Sprache. Sei`s drum.
Es geht darum das man das zu Respektieren hat und das geschieht hier nicht.

"Sollte die nachfrage nach deutschen Arbeitern weiter so heftig sein wie z.Zt., dann wird endlich etwas erreicht: ein Vermischung unserer beiden Völker zu einem einzigen."

Das wir uns nicht falsch verstehen, das ist auch mein Traum.


@ schlafwagenschaffner

"In vielen Teilen von Frankreich wird zu den Elsässern auch gesagt "die Deutschen"."

Ich war in Perpignan bei der Militär, hab 2 Jahre in Paris und 1 Jahr in Lille gewohnt. Mich hat nie einer "deutscher" genannt. Sowas passiert mir nur hier in Deutschland, das gibt mir zu denken.

Ich hab kein Problem mit deutschen, ich lebe ja auch hier, fahre aber regelmässig nach Hause.

Auf deiner VK hab ich gelesen das Du auch aus Strasbourg kommst. Gleichzeitig sagst Du, Du bist französin. Nach Deiner Definition bist Du ja dann Ausländerin (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, nicht all zu ernst nehmen).

Ich bin 31 Jahre alt und von all meinen Freunden (ja auch Araber darunter ;-)) spricht keiner von Haus aus deutsch, sondern wenn dann haben sie es in der Schule gelernt. Wie Du weißt kann man zwischen englisch und deutsch wählen.

Aber eigentlich geht es hier um die Türkei, wir sind voll am Thema vorbei.

Aber ich muss sagen es macht mir Spass mich mit euch auszutauschen.

MfG

Carlo

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