06.11.06 17:00 Uhr
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Gabelstaplersparte verkauft: Linde nimmt vier Milliarden Euro ein

Der Finanzinvestor KKR und das Investmenthaus Goldman Sachs übernehmen für rund vier Milliarden Euro von der Linde AG den Gabelstaplerproduzenten Kion Group.

Die neuen Eigentümer planen mittelfristig die Neuerwerbung an die Börse zu bringen. Auch Linde-Chef Wolfgang Reitzle zeigte sich vom Konzept des Investors überzeugt.

Kion erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro und ist damit eigenen Angaben zufolge Marktführer in Europa. Das Unternehmen beschäftigt rund 20.000 Mitarbeiter.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Verkauf, Milliarde, Gabel, Gabelstapler
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2006 18:44 Uhr von hawk74
 
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Kurzer Nachtrag Linde will jetzt nur noch "techn. Gase" (+ Anlagen,etc,...) vertreiben. Deshalb haben sie vor kurzem BOC gekauft. Sind damit einer der weltweit größten Anbieter für techn. Gase.

Der Kauf von BOC war ziemlich teuer, deshalb wurde jetzt die KION GROUP (STILL, OM Pimespo & Linde MH) verkauft.

Bis dann....
HAWK
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06.11.2006 19:37 Uhr von no_trespassing
 
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Ich bin skeptisch: Diese Heuschrecke KKR braucht hierzulande eigentlich kein Schwein! Denen geht es hauptsächlich darum, gesunde Unternehmen für ihre eigenen Zwecke auszusaugen und praktisch zu verwerten, um mittelfristig wieder auszusteigen.

Linde steckt jedoch in der Zwangslage, die Finanzierung für BOC hinzubekommen. Für Wolfgang Reitzle war das ein Management-Deal, bei dem man wirklich den Hut ziehen muß.
Aus der kleineren Position heraus den größeren Mitbewerber zu übernehmen und das mit solcher Konsequenz, das schaffen nur die wenigsten.
Sowas gelingt nur den allerbesten in der Manier, zumal Reitzle für den Deal sowohl die Allianz und die Deutsche Bank und die Commerzbank gewinnen mußte
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06.11.2006 19:41 Uhr von no_trespassing
 
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Daß Linde dann nicht nur die traditionsreiche Tiefkühlsparte abgibt, sondern auch die Gabelstaplersparte abgibt, ist natürlich gerade für die vielen Beschäftigten schwierig.

Ich würde ein Politikum vom Feinsten draus machen, das den Skandal um BenQ noch bei weitem übertrifft, sollte KKR tatsächlich in Billiglohnländer verlagern oder das Unternehmen mit Schuldenüberladung an den Rand des Ruins bringen.
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06.11.2006 20:17 Uhr von Mi-Ka
 
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Hoffen wir mal,: dass es nicht einen weiteren Fall "Grohe" gibt.
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07.11.2006 07:44 Uhr von blitzlichtgewitter
 
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standort sicherung bis 2010: nach angaben von den gestrigen pro7 news, ist die standortsicherung bis 2010 gewährleistet. dies ist in dem übernahmeregeln verankert.

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