06.11.06 09:11 Uhr
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Nach Stromausfall: Bundesregierung übt scharfe Kritik an E.ON

Nachdem in der Nacht zum Sonntag mehrere Millionen Menschen in Westeuropa ohne Strom waren, hat sich nun die Bundesregierung zu Wort gemeldet. Diese kritisierte den Versorger E.ON, der eine Hochspannungsleitung über der Ems abschalten musste.

Nachdem diese abgeschaltet war, kam es eine halbe Stunde danach zu dem Stromausfall. Warum in halb Westeuropa die Lichter ausgingen, kann sich E.ON noch nicht erklären. Umweltminister Gabriel forderte mehr Investitionen in die Stromnetze.

Auch die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast forderte mehr Engagement für die Verbraucher. Gegen diese Vorwürfe wehrt sich E.ON allerdings mit dem Argument, dass in den letzten Jahren jeweils rund eine Milliarde Euro in die Netze investiert wurden.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Strom, Bundesregierung, Stromausfall
Quelle: focus.msn.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2006 09:56 Uhr von Alfadhir
 
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ja privatisierung ist schon was feines: wird wohl nicht der letzte dieser fälle sein.
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06.11.2006 10:09 Uhr von torix
 
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pah, Die Versorger haben in nur wenigen Jahren in Deutschland so viel Geld kassiert, dass sie sich es mittlerweile schon leisten können im Ausland auf Einkaufstour zu gehen. Die lassen alles vergammeln. Abgesehen davon frag ich mich echt wie es angehen kann, dass der Staat es nie auf die Reihe bekommt, dass der Laden läuft. Nein, alles muss erst privatisiert werden.
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06.11.2006 10:38 Uhr von Merke
 
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USA=EUROPA: Hier ist es nicht anderes, wie in den USA. Und was haben EON und Co gesagt, bei uns kann so etwas nie passiern!
Danke Bundesregierung für die vielen Privatisierungen!! Es gibt Dinge, die man nicht privatisieren darf. U.a.Energieversorgung. Genauso wenn ich schon diesen Quatsch mit dem Börsengang der Bahn sehe. Da kann nur der Service drunter leiden. Die Bahn und andere Verkehrsbetriebe können nur von Zuschüssen leben, da sie nie die Preise für ihre Dienstleistung anbieten können, die sie haben müssen, damit ihr Unternehmen rentabel arbeitet.
Das lernt man sogar in der Grundausbildung in der BWL...
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06.11.2006 11:02 Uhr von Zenon v.E.
 
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Halb Westeuropa? Wo ist denn diese Behauptung her?
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06.11.2006 11:04 Uhr von Kalle87
 
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Privatisierung: Die wird doch nur genutzt, damit der Staat kurzzeitig mehr Geld hat, das dumme ist nur, man kann sowas nur einmal verkaufen und dann ist finito.

Naja, man könnte das Netz verbessern/erneuern, aber dafür E.ON natürlich kein Geld, ergo muss der Verbrauchen ein wenig -mehr- zahlen, dann passt das wieder, jaja...
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06.11.2006 11:18 Uhr von El Salvas
 
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Die Sollten EON Verbieten: Den Spanischen Energiekonzern zu kaufen, wenn nicht zuerst das Deutsche Netz auf vordermann gebracht wurde.
Es werden ja schliesslich 30 % der Energiekosten erzeugt durch Durchleitungsgebühren also muss auch 30 % vom Umsatz bei EON für erneuerungen des Netzes investiert werden und wenn dann noch gewinn übrigbleibt können die Herren Wirtschaftsasseln von EON ihr geld investieren.
Auch wenn der Stromausfall ( Für die meisten ganze 10 Min ) kein wirklich grosses problem ist , meiner Meinung nach.

Besser Stromhersteller wechseln anstatt diesen Ganoven noch geld in den Rachen zu schieben
(Hab ich schon getan )

PS EON hat den Fehler zugegeben:
http://www.spiegel.de/...
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06.11.2006 11:21 Uhr von Troll-Collect
 
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@Zenon: schau hier:
http://www.tagesschau.de/...

und Karte in diesem Bericht
http://www.tagesschau.de/...
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06.11.2006 11:46 Uhr von Zenon v.E.
 
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Nicht halb Westeuropa: Auch in den von Troll-Collect genannten Links geht es nirgendwo um einen Stromausfall in "halb Westeuropa".

Überall ist nur von einigen Millionen Betroffenen die Rede, Zum Vergleich: Europa hat über 600 Mio Einwohner.

Am schlimmsten soll es Frankreich mit 5 Mio getroffen haben, auch weit von der Hälfte entfernt, gerademal 9% der Bevölkerung.

Sicherlich war es ein grosser Stromausfall, der so nicht passieren darf, aber man sollte schon ein bisschen bei den Fakten bleiben. Diese Hochspielung verwendet keine andere Quelle, nur hans_peter002 möchte "seine News" damit etwas dramatischer gestalten.

Auch die Fortführung des Satzes ist mir nicht ganz klar, sowohl in der Quelle, als auch in anderen Medien steht nicht, dass sich E.ON dies nicht erklären kann, sondern, dass E.ON die Abschaltung einer Hochspannungsleitung über der Ems als Ursache sieht.
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06.11.2006 11:50 Uhr von Troll-Collect
 
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Wenn du schon getrocknete Weintrauben aussonderst: In halb Westeuropa heißt nicht unbedingt die Hälfte der Bevölkerung. Halb Westeuropa von der Fläche her kommt der Sache schon recht nahe.

"Zum Vergleich: Europa hat über 600 Mio Einwohner."
Dann ziehe Ost-, Mittel-, und Nordeuropa ab.
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06.11.2006 11:53 Uhr von torix
 
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tja, kommt drauf an wie man es nimmt. Fläschenmäßig oder Einwohnermäßig ;)
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06.11.2006 12:01 Uhr von JaPPe
 
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die einzigen leitungen, sind die Leitungen, die die Villen der Vorstände versorgen!

Naja, vielleicht noch die Versorgung von Firmengebäuden, aber sonst nichts anderes - könnte ja was kosten...
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06.11.2006 12:49 Uhr von hady
 
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Mein Gott davon abgesehen dass bei mir zuhause das Licht am Samstag Abend NICHT ausgegangen ist... Was ist so schlimm an 20 Minuten Stromausfall? Wirklich wichtige Gebäude wie Krankenhäuser haben für sowas ein Notstromaggregat und Otto Normalverbraucher wird´s doch Samstag Nacht wirklich mal ne halbe Stunde ohne Fernseher ausgehalten haben, oder? Lief doch eh nix außer "Wetten dass...?".
Und wer weiß? Vielleicht gibt´s ja in nem dreiviertel Jahr wieder einmal einen Babyboom! ;-)
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06.11.2006 13:22 Uhr von geraldal
 
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schuld sind die norweger! warum lassen sie auch so große schiffe bauen? wegen eines ruderbootes hätte man ja keine stromleitungen abschalten müssen...

aber spass beiseite: der wurm liegt offenbar in der mangelnden kontrolle der stromnetze. wenn ein vorfall in deutschland probleme bereitet, dann sind halt im schlimmsten fall ein paar leitungen still zu legen und das problem ist regional zu begrenzen - aber nicht bis nach frankreich, spanien und marokko (?) zu exportieren. irgendwo auf diesem langen weg sollten doch gleich mehrere sicherheitsmaßnahmen wirksam werden...
wie dem auch sei: auf eine klärung dieses vorfalls kann man nur gespannt sein (sowie auf die dann zu treffenden maßnahmen)
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06.11.2006 13:24 Uhr von George Taylor
 
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@hady: Du vergißt die vielen IT-Betriebe. Eine USV kann normalerweise nur wenige Minuten den Saft halten, damit der Rechner eben noch runterfahren kann.

Ich habe heute schon mit einigen Kollegen gesprochen, die heute Morgen fluchend vor ausgeschalteten Servern standen. Und damit stand auch die ganze Firma still.

Und ne Telefonanlage braucht auch ein paar Minuten (ca. 15) , bevor die wieder korrekt läuft. Das sind alles Kosten, die unnötig sind.
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06.11.2006 13:45 Uhr von kandie
 
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@hady: Falls du schonmal davon gehört hast. Die Dinger heißen USV und fangen den Stromausfall ab. Würde sich doch eventuell lohnen wenn ein Ausfall mit hohen kosten verbunden ist. :-)
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06.11.2006 13:55 Uhr von SchlachtVati
 
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@ALL , genauer hinschaun: die großindustrie bekommt ihren strom erheblich billiger weil sie LASTABWURFVERTRÄGE der stromkonzerne akzeptiert.

mit ner ordentlichen versicherung ist das problem locker zu schultern,sodaß die verbilligung zur dauerrendite mutiert.

und irgendwo im versicherungskonzern muß man doch die prämien für allerlei pipifax privatversicherungen ,angefangen von der hausrat über glasversicherung,über mini-renditen bei LV`s,über rentenversicherungen usw in das richtige fahrwasser leiten.

legende bzw sprichwort: der teufel scheißt immer auf den größten haufen

historische nachprüfung: der teufel sorgt dafür daß immer auf den größten haufen geschissen wird.

bei Wikipedia kann man nachlesen daß es diese Lastabwurfveträge tatsächlich gibt.

also nix da mit seichte unterhaltung wenn der strom ausfällt !:D:D:D:D:D
bin gespannt wie lange das noch stehen bleibt bis es gelöscht wird.

die wollen aber wirklich immer nur unser bestes , nix anderes wie immer nur unser bestes !:(:(:(:(

jetzt habe ich gegen die goldene mathematiker regel verstoßen.
eigentlich soll man ja alle , IMMER ,nie usw. nicht verwenden.
ich denke aber hier ist es angebracht,daß sie immer nur unser bestes wollen.

was das beste ist behalte ich mal ganz für mich allein.
so sieht es IMMER aus .

btw : der große FI - schalter kam nicht aus china ;)
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06.11.2006 14:18 Uhr von =Xel=
 
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Und heut morgen im Radio: A: 3 Kilo Strom bitte.
B: Stom ist aus.
A: Quatsch! Stom ist nie aus!
...
E.ON - Energie für Immer.

WAHAHAHA
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06.11.2006 14:34 Uhr von ___joe
 
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Die liebe EDV: @George Taylor
Unsere USV besteht aus mehr als einer 9 Volt Batterie. Die reicht unter Volllast für ca 45 Minuten.

Die fluchenden Kollegen kann ich nicht verstehen. Kam ja am Sonntag laufend in den Nachrichten, da kann man dann per Fernwartung nachschauen, ob die Dienste alle funktionieren. Und dann gehört es halt zum Aufgabenbereich, die Serverprobleme vor Montagmorgen zu beseitigen. Was soll man zu solchen Admins noch sagen ...
Server sind übrigens normalerweise so eingestellt, daß sie wieder hochfahren, wenn der Strom wieder da ist.
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06.11.2006 15:52 Uhr von George Taylor
 
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@___joe: Hmmmmmm - sags unseren werten Kollegen - bei mir lief ja alles ;-)

Als ich vom Stromproblem hörte, habe ich erstmal geschaut, ob unser Shop noch läuft, da die Kiste im Hause steht. Da der lief und auch die TS-Server noch ansprechbar waren, war für mich der Braten gegessen.

Unser USV langt für knapp 30 Minuten - nach 20 Minuten Blackout fährt er die Kisten runter. Und falls der Strom wieder dauerhaft 5 Minuten an ist auch wieder hoch.

Naja - es waren aber nicht alle Kollegen, die geflucht haben. Einige wenige haben da doch wohl vorgesorgt. Gott sei dank!
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06.11.2006 16:34 Uhr von Ferkel2k
 
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Ausfall schön und gut ;-): aber mir fehlt die werbung...
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06.11.2006 17:20 Uhr von Zipstah
 
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Ja bei mir auch zwei Mal schon in ein paar Monaten. Also Stromausfall. Das erste Mal ist mein RAID System weggeknallt, bzw. eine Festplatte...ist schön, so ganz ohne Daten...
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06.11.2006 18:05 Uhr von =Xel=
 
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tja - RAID 0 is auch kein RAID sondern ein AIDD: denn Redundant sind die ja nicht - daher kommt sowas für mich auch nicht in Frage - doppelte Ausfallwahrscheinlichkeit.

AIDD steht hier für Array of Inexpensive Dependen Disks und ist eine Wortschöpfung von mir... aber RAID 0 ist schlicht kein RAID (Redundant Array of Independen Disks oder früher Redundant Array of Inexpensive Disks) - sonst währe es ja nicht so schlimm wenn eine Platte "wegfliegt".
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06.11.2006 18:43 Uhr von Stieges
 
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aktienanteil: man kann schon privatisieren wenn man zum beispiel 50% der Aktien hält. Dann kann man als Staat mitreden und macht dann meistens auch noch Gewinne.

Ich denke, dass es keien andere Möglichkeit gibt als die Privatisierung.
Denn ein Unternehmer kann viel flexibler arbeiten und dadurch kann er bessere Gewinne einstreichen, was nicht zwangsläufig negative Folgen für den Verbraucher hat.
Der Staat pumpt nur noch Finanzhilfen in die Bahn, was sich ein Unternehmer nicht leisten könnte udn er würde eine Alternative finden dies zu ändern. sogar finden müssen
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06.11.2006 18:44 Uhr von dirkka
 
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@ =Xel=: Gemeiner Kerl ;)))))

Wollte ich auch grad schreiben......

Hatte genau diese Werbung heute früh im Autoradio gehört und musste irgendwie grinsen......


PS: Wollen sie auch noch eine Tüte Gas ?

^^
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06.11.2006 19:43 Uhr von MMafio
 
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wieso die Aufregung: Privatisierung hin oder her, das is zwar einer der grössten ausfälle in den letzten jahren aber sagts mal ehrlich, ohne im Inet zu schauen, könnt ihr euch überhaupt an den letzten Grossausfall in diesem Maße erinnern ???

Ich bezweifle das nämlich sehr. klar sowas sollte eigentlich nicht passieren aber das stromnetz wird grösser und grösser und auch komplexer und DANN wenns einmal kracht ja klar dann meckern und schreien alle rum.

aber ich lese hier nie nachrichten wie "gute leistung, 5 jahre keine stromausfall mehr" oder so. das is so typisch fuer unsere gesellschaft geworden, is alles gut kriegt man von niemand lob geschenkt, da sinkt die motivation genauso

aber geht mal was in bruch JA dann schreiensalle rum, und ich fine besonders politiker sollten ihre verkackte FRESSE halten. hier ohne ende korruption und kartelle aber sich aufmucken wenn mal ne firma mist baut, was mischt sich die Künast oder der Gabriel da überhaupt ein ?

alter schwede wie im kindergarten is unsere gesellschaft geworden, wir sehen echt nur noch was gerade in den gestern heute und morgen is aber was 10 jahre läuft das sehen wir irgendwie nicht.

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