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Siemens-Vorstandsvorsitzender Kleinfeld ist im Zugzwang

Der Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld ist unter erheblichen Druck geraten. Vor der bevorstehenden Aufsichtsratssitzung hat er nicht nur Vertrauen bei den Mitarbeitern eingebüßt. Auch die Investoren sind unzufrieden.

Die Verträge mit dem BenQ-Konzern über den Verkauf der Handysparte will Kleinfeld weiterhin nicht offenlegen. Die im Aufsichtsrat präsente Belegschaftsvertretung besteht jedoch darauf. Ein Eklat diesbezüglich wird nicht ausgeschlossen.

IG Metall-Chef Werner Neugebauer aus Bayern nannte das letzte Geschäftsjahr "beschäftigungspolitisch eine Katastrophe". Investoren dagegen sehen die Rendite von aktuell acht Prozent als unzureichend. Ein Fondsmanager sieht Siemens gar in Übernahmegefahr.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Siemens, Klein, Vorstand
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2006 10:32 Uhr von Merke
 
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Kleinfeld: Tja, so sieht es in Deutschland oder Europa aus, es geht nur noch um die Rendite. Alles andere zählt nicht mehr. Langfristig wird ein Unternehmen ruiniert, für eine kurzfristige Hohe Rendite!

Was sagte Münte, Heuschrecken...
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06.11.2006 13:21 Uhr von fpanyre
 
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Fondsmanager sieht Siemens gar in Übernahmegefahr: aha, die geier lauern schon. und der deutsche wohlhabende
pensionaer setzt seine chips gegen siemens. opportun!
was sagt der yankee?
someone`s loss is your gain.
kleinfeld vertraegt wie viele deutsche manager weder wind
noch regen. diese papiertiger sind dem weltmarkt nicht
gewachsen.
lasst mich ran, dann aber ohnen wenn und aber, ihr zauderer
und bedenkentraeger.
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06.11.2006 18:43 Uhr von opppa
 
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Kleinfeld hat bestimmt schon: Kontakt zu Herrn Ackermann und den Ex-Mannesmann-Managern aufgenommen, um eine ordentliche Abfindung vorzubereiten!
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07.11.2006 07:51 Uhr von blitzlichtgewitter
 
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report mainz: im gestrigen report mainz (zdf) wurde das thema siemens und benq erneut angeschnitten. dabei wurde berichtete, das keine standortsicherung zwischen benq und siemens vereinbart wurde. auch die standortsicherung wurde nicht von benq´s vorstand unterzeichnet. und nun will benq nicht weitere maßnahmen für weiterbildungen der ehemaligen erbringen.

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