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"Gerrymander": Die legale Wahlkreismanipulation bei den US-Kongresswahlen

Elbridge Thomas Gerry, der frühere Gouverneur von Massachusetts, unterschrieb im Jahr 1812 ein Gesetz, das es erlaubt, die Wahlkreise durch die Regierung des Bundesstaates festzulegen. Dies ist heute noch gängige Praxis bei Wahlen in den USA.

Durch die freie Gestaltung der Wahlkreise durch die Regierenden vor den Kongresswahlen am Dienstag stehen Gewinner der meisten der 435 Kongressabgeordneten bereits fest. Nur in 16 Wahlkreisen ist die Wahl noch nicht entschieden.

Durch das "Gerrymandering" lässt sich auch eine Stimmenminderheit durch Zusammenlegung der Gebiete nach Wählerschichten oder deren Zerstreuung in einen Wahlsieg ummünzen.


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WebReporter: Destination Anywhere
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, legal, Kongress, US-Kongress
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2006 20:44 Uhr von Destination Anywhere
 
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Eine tolle Wahl die da am Dienstag abgezogen wird. Soviel zum Thema Demokratie. Da kann man wirklich von Wahlbetrug reden.
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05.11.2006 21:30 Uhr von 666leslie666
 
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Wird mal langsam Zeit: dort UN-Beobachter hinzuschicken..
Ist ja nicht zum aushalten.

Bin ja mal gespannt wie die Mainstreamnachrichten nächste Woche berichten werden.

Mfg jp

Lasst euch nicht hirnwaschen***
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05.11.2006 21:55 Uhr von LiANAiR
 
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warum: habe ich davon noch nichts gewusst? Naja, DEMOKRATIE wird in den USA anscheinend groß geschrieben. Unmögliches Verfahren, allein wenn man Politiker ist, sollte man dieses Gesetz abschaffen, anderenfalls ist es doch eher eine "Scheindemokratie" die dort betrieben wird.
Hurra Amerika!
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05.11.2006 22:12 Uhr von Destination Anywhere
 
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@LiANAiR: "allein wenn man Politiker ist, sollte man dieses Gesetz abschaffen"

und sich damit selbst das Wasser abgraben? Das macht kein Politiker der Welt sich ein solches Mittel aus den Hand nehmen zu lassen.
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05.11.2006 23:04 Uhr von Spieder
 
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Nuja über das amerikanische Wahlsystem zu diskutieren ist sowieso Irsinn. In keinem "demokratischen" Land kann jemand die whal gewinnen, der nicht die meisten Stimmen hat...
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05.11.2006 23:17 Uhr von JayAge
 
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gibt es keinen ehrlichen politiker? man muss doch ein ideal haben an dem man sich mal orientiert hat. verliert man das denn wenn man an die macht kommt?
schlimm schlimm
da lob ich mir kuba.
fidel hat für sein volk gekämpft und lebt heute noch dafür.
ps: ich will den wal gewinnen ^^
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05.11.2006 23:53 Uhr von HunterS.
 
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HaHa: lol, wie lächerlich, ist das geil *gröööööl*
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06.11.2006 01:43 Uhr von DorianArcher
 
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Und? Wen störts? Da beide so gut wie gleich stark davon profitieren, gleicht es sich aus. Es ist nicht sonderlich förderlich für eine Demokratie, wenn man weiss das man seine Stimme in einem vermeintlichen verlorenen Bezirk abgibt. Aber man weiss auch, dass es dem politischen Gegner in so gut wie jedem kalifornischen Distrikt genau so geht.
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06.11.2006 10:09 Uhr von Shakatak
 
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Andere politische Mentalität in GB / USA: So Erscheinungen wie Gerrymandering kanns auch in Grossbritannien geben. Politik scheint dort ziemlich anders zu funktionieren als wir es uns vorstellen.

Es gibt dann dort auch die Methode des "strategischen" Wählens - ebenfalls undenkbar bei uns. Gibts z.B. 3 Parteien (Labour, Conservatives und Liberal Democrats), und der Wahlkreis wurde für Labour "gerrymandert", so können die Conservatives-Wähler versuchen, ihrer Stimme den Liberal Democrats zu geben statt den Conservatives, falls die Democrats einen höheren Anteil in ihrem Wahlkreis haben. Man gräbt der Gerrymander-Partei also quasi das Wasser ab, vernichtet das bestehende System quasi.

Aber eben, ich finds ebenfalls komisch gelöst mit diesem Gerrymandering. Die USA sind und bleiben das mächtigste Entwicklungsland der Welt.
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06.11.2006 11:12 Uhr von Generalstreik
 
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Beitrag: Das ist ja voll der Hammer. Also davon höre ich jetzt zum ersten Mal. Dabei war mir eine "Zwei-Parteien-Demokratie" an sich schon suspekt. Wie können zwei Parteien ein Meinungsspektrum von 400 Millionen Menschen abdecken?
Und dann dieses Gerrymandering noch dazu.
Das ist doch Volksbetrug ohne Ende.
Und diese tolle Demokratien wollen sie in andere Länder exportieren, als Hort der Meinungsvielfalt, Gerechtigkeit und Freiheit?

Ich lach mich tot.
God bless ...eure heilige Einfalt!
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06.11.2006 14:24 Uhr von gohanf
 
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Nein: Sogar nur knapp um die 300 Mio ;-)

http://www.ipicture.de/...
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06.11.2006 14:50 Uhr von Johnny Cash
 
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Das: es diese Methode gab wußte ich schon immer nur war ich mir nicht im Klaren das das heute auch noch gängig und legitim ist. Das Land das der Welt die Demokratie beibringt hat selbst nicht viel dafür übrig.

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