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Krefeld: Kostbares Monet-Gemälde wird nun nicht verkauft

Um die Sanierung des Museums zu finanzieren erwog die Stadt Krefeld den Verkauf eines Gemäldes von Monet. Das "Parlamentsgebäude in London" aus dem Jahre 1904 von Monet hätte schätzungsweise etwa 20 Millionen Euro Verkaufserlös gebracht.

Als die Pläne zum Verkauf des Bildes bekannt geworden sind, kritisierte der Deutsche Museumsbund und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) den möglichen Verkauf. Der Deutsche Museumsbund verwies dabei auf den Museums-Ehrenkodex.

Nun beschloss der Rat der Stadt Krefeld, die das Gemälde 1907 erwarb, mehrheitlich dieses Bild nicht zu veräußern. Wie die Sanierung des Museums jetzt finanziert wird ist ungewiss. Das Bild wird demnächst an eine Ausstellung in Tokio verliehen.


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WebReporter: Destination Anywhere
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Verkauf, Gemälde, Krefeld, Claude Monet
Quelle: www.welt.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2006 11:16 Uhr von Destination Anywhere
 
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Nettes Bild der Damen und Herren Politiker. Statt vernünftig mit den Einnahmen zu wirtschaften und die Ausgaben auf das notwenige zu beschränken, wollten sie stattdessen die „Kronjuwelen“ veräußern.
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05.11.2006 15:11 Uhr von ishn
 
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Trotzdem Ich finde das Museum sollte dieses Bild doch verkaufen. Es steht schliesslich in keinerlei Zusammenhang mit der Stadt. Weder der Künstler kommt aus der Region noch zeigt es ein Motiv oder etwas aus der selben. Es liegt auch kein Sinn da drin das jedes Provinzmuseum Stücke ausstellt die eher einem Museum von Weltrang stehen. Auch wenn es sich um die "Kronjuwelen" handelt sollte währe es vernünftig diese zu veräussern und sich eben mehr mit seiner Region und der Kunst aus dieser zu präsentieren.
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05.11.2006 15:22 Uhr von Summersunset
 
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ach mist und @ish: Also ich komme aus Krefeld und verfolge die Geschichte daher schon ein wenig länger.
Das Krefelder Museum ist auf diesem Gebiet sicherlich kein Provinzmuseum, sondern besitzt eine große Zahl an modernen Gemälden und hat einen sehr renomierten Ruf.

Ich finde es aber schade, dass sie den Monet nicht verkauft haben, da das Gemälde in keinem Zusammenhang zur restlichen Sammlung steht. Es ist ein herausragendes Einzelstück wurde aber schon seit Jahren (!!!) nicht mehr im normalen Museum ausgestellt. Entweder befand es sich in einem klimatisierten Lagerraum oder es war als Leihgabe in aller Welt.
In sofern ist es lächerlich von einem Erhalt für die Bevölkerung zu sprechen, dass es im Krefelder Museum nur alle Jubeljahre gezeigt wird.

Und an weiteren Hintergrundinformationen; Das Krefelder Museum ist erheblich renovierungsbedürftig, es erfüllt selbst die Sicherheitsstandards nicht mehr, die es für seine Leihgaben verlangt. Im Sommer mussten Bilder aus dem obersten Stock ausgelagert werden, weil es so heiß wurde, dass die Farbe hätte verlaufen können.

Also verkauft das Bild und entlasst damit das Museum in eine Stiftung -.-
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05.11.2006 16:22 Uhr von Destination Anywhere
 
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Aufgrund der Kommentare revidiere ich: meine Meinung.meine Meinung. Anscheinend ist das Gemälde in dem Krefelder Museum nicht das, für das ich zunächst hielt. Wenn es ständig ausgeliehen wird und somit nur selten in Krefeld zu sehen ist, macht es wenig Sinn dieses Bild zu behalten. Wie in einem Kommentar bereits ausgeführt wurde, steht es zudem nicht im Zusammenhang mit den anderen Exponaten. Daher hätte ein Verkauf durchaus Sinn machen.
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08.11.2006 23:54 Uhr von DorianArcher
 
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Ach? Naja, Moment. Da hat bestimmt irgendein Beuteräuber noch Einspruch erhoben...
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09.11.2006 19:49 Uhr von Destination Anywhere
 
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ein Beuteräuber noch Einspruch eingelegt hat, stand leider nicht in der Quelle.

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