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USA: Insassen aus CIA-Gefängnissen sollen nicht über Verhöre sprechen dürfen

Insassen aus CIA-Gefängnissen sollen nicht mehr über ihre Verhöre sprechen. Das will das Justizministerium der USA vor dem Bundesgericht in Washington erreichen. Die Eingabe der Forderung erfolgte am 26. Oktober und wird nun geprüft.

Das Justizministerium begründete die Forderung damit, dass die Verhörmethoden ein Geheimnis seien, das im Namen der Nationalen Sicherheit nicht an die Öffentlichkeit geraten darf. Dies berichtet die "Washington Post" am Samstag.

Bei einer Veröffentlichung befürchtet das Ministerium, dass Terroristen geeignete Gegentechniken lernen könnten, um Informationen zurückhalten zu können. Selbst mit Anwälten sollen die Gefangenen nicht mehr über die Behandlung bei Verhören sprechen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gefängnis, CIA, Insasse, Verhör
Quelle: www.gmx.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2006 14:57 Uhr von nw051653
 
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Unglaublich: Meine Güte, ist das krass. "Nationale Sicherheit" ist ja nun schon seit längerem das Feigenblatt, hinter dem sich der ganze Schmutz von Einschränkungen der Bürgerrechte bis zu illegalen Lagern und Methoden zu verstecken sucht - aber dass jetzt Folteropfer per Gesetz dazu verpflichtet werden sollen, ihre Folterer zu decken, das ist schon echt eine Nummer zu groß.
(Bevor´s jemand anders sagt: Jaja, genau, ich bin ein ganz übler Islamist! Oder - schlimmer noch - ein liberaler Terroristenhelfer...)
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05.11.2006 15:00 Uhr von 666leslie666
 
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hmmm: hahahaha

Zitat:
Bei einer Veröffentlichung befürchtet das Ministerium, dass Terroristen geeignete Gegentechniken lernen könnten, um Informationen zurückhalten zu können.

Ich denke mal ihr lernt bei ihnen... ;-))
Und welche Terroristen überhaupt..
Die die ihr selber gezüchtet habt!!

Ich hätte niemals geglaubt etwas erleben zu dürfen wie es jetzt geschieht.
Das kommen der vierten Reiches..
Hitler war n Dreck dagegen..


Mfg jp
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05.11.2006 15:01 Uhr von ted1405
 
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Was für ein Schwachsinn! Das einzige, was damit vermieden werden soll, ist mehr Aufmerksammkeit in der Öffentlichkeit.

Und die Terroristen werden darüber definitiv informiert werden ... denn welche Terroristen kümmern sich denn wirklich um Gesetze und wer ließe es sich wirklich verbieten, mit Freunden und Bekannten das Durchlebte aufarbeiten zu wollen?
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05.11.2006 15:09 Uhr von Ouguiya
 
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Was für eine Demütigung: Vonwegen Geheimnis. Das Geheimnis wie man Informationen aus wem rauspresst sind schon Jahrtausende alt: Indem man das Gegenüber durch Folter, Schmerzen, Schlafentzug usw. dazu bringt, das zu sagen was man hören will, nur damit die Qual ein Ende hat.

Dagegen Gegentechniken erlernen? Sicher doch: Man könnte ja versuchen ein wenig Adrenalin in die Folterkammern dort einzuschleußen, damit man schmerzunempfindlicher wird.

Ist ja nicht zu fassen was sich der Amerikanische Geheimdienst alles leistet, und das auch noch völlig legal.

Ne also ich frag mich wirklich, in was für Zeiten leben wir nur.

Wegen Inhumaner Folterungen und Morden könnte man gleich ein paar hundert Gefängniswärter und Staatsbedienstete zur Todesstrafe verurteilen, aber ja, im Namen des Gesetzes ist alles erlaubt.
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05.11.2006 15:18 Uhr von usambara
 
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Schocking: In Korea, Vietnam, Nicaragua, El Salvador, Chile...Afghanistan, Irak........
seit langem gibt es CIA-Folter und die Methoden sind
nicht neu erfunden worden.
Nur das man jetzt es in Europa anprangert ist neu!
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05.11.2006 15:47 Uhr von beisser1
 
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Aha die müssen ja ein schlechtes Gewissen haben diese Amis.Dieses Verbot ist doch ein Eingeständnis der Folter.Ich will mir gar nicht vorstellen,was da abgeht.
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05.11.2006 16:39 Uhr von opppa
 
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Wer gefährdet die nationale Sicherheit? Ich bin der festen Überzeugung, daß ein Präsident wie George W. Bush die Nationale Sicherheit und das Ansehen der USA in der Welt weit mehr schädigt, als ein paar ex CIA-Gefangene, die die Wahrheit sagen!

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