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Firmen, die Jobs ins Ausland abziehen, sollen bestraft werden

Laut Quellen des "Spiegels" plant die Bundesregierung eine Strafsteuer für Unternehmen. Mit dieser Strafsteuer soll der Transfer von Jobs und Know-How ins Ausland unterbunden werden.

Gründe für eine solche Steuer gibt es genug. Immer mehr deutsche Unternehmen verlagern große Zweige ihres Geschäfts ins Ausland.

Praktisch sollen einem Unternehmen, das Jobs oder Patente ins Ausland verlagert, auf den fiktiven Wert des Transfergewinns Steuern auferlegt werden.


WebReporter: -undercover-
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ausland, Job, Firma
Quelle: www.spiegel.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2006 11:59 Uhr von RycoDePsyco
 
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richtig so
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06.11.2006 12:05 Uhr von Sev
 
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Absolut richtig. Wo ist mein "Dafür!"-Schild?
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06.11.2006 12:09 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@sev: *schildreich*

*zweitesschildnehm*

ich finds eigentlich ganz gut! :) mal schauen wann die bwl erst-semester hier einlaufen und schimpfen^^
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06.11.2006 12:20 Uhr von pippin
 
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Völlig korrekt: Von mir aus sollen diese Firmen doch ins Ausland gehen, aber alle Subventionen und Vergünstigungen, die sie bisher erhalten haben, müssen hier bleiben!

Ganz einfach.

Wer vom deutschen Staat profitiert, der soll gefälligst auch hier bleiben.
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06.11.2006 12:21 Uhr von lucky strike
 
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Die haben mir meine Idee gekalut :(: diese idee hatte ich bereits vor 5 jahren mal geäußert
aber schön, dass unsere politker auch mal auf die idee kommen und endlich mal denjenigen geld aus der tasche ziehen, die es verdient haben.
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06.11.2006 12:28 Uhr von shedua
 
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Zu spät - jetzt wäre das kontraproduktiv Obwohl die Idee grudsätzlich gut ist - sie kommt zu spät.

Große Teile sind schon in das Ausland verlagert worden. Viele Firmen überlegen, das rückgängig zu machen. Bei einer Bestrafung bei einer erneuten Verlagerung ins Ausland ist dies ein K.O. Kriterium. Dann die Jobs doch lieber im Ausland lassen....

Deutschland ( nicht die Deutschen ) hat die Globalisierung verpatzt. Deutschland hat schon verloren. Die Deutschen sind im Ausland willkommene qualifizierte Arbeitnehmer. Nur wer hier bleibt hat verloren.

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06.11.2006 13:11 Uhr von netzantichrist
 
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Ja ja wie oft hat man diese Idee nun gedreht und gewendet,eigentlich geht es der Regierung nur um das Knowhow und nicht um die Jobs,außerdem "plant"man das ganze erst,also mindestens noch 2 Jahre bis zum gesetzesentwurf,und dann ist da immer noch die Teile der Wirtschaft,die das so nicht hinnehmen werden und dann eben den Standort Deutschland komplett verlassen,sich z.b. in Simbabwe niederlassen und ihre Werke in Deutschland als "Auslandswerke" in Simbabwe versteuern können

greetz
netzantichrist
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06.11.2006 13:15 Uhr von Pinok
 
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@shedua: das halte ich für ein gerücht, bzw. das trifft nur bei den wenigsten firme zu, die so dumm waren und zu viel gespart haben.

es gibt sogar mitlerweile deutsche, die deutschen firmen, die ins ausland verlegt worden sind, hinterher ziehen.
wie immer spielt da, das geld die größte rolle, aber trotzdem ist es für die meisten firmen bisher recht rentabel gewesen.
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06.11.2006 13:25 Uhr von Back_To_Life
 
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Finde ich auch gut: Ich finde es richtig die Firmen zu Kasse zu bitten..
Zu mindest gäb es dann vielleicht mehr ausbildungsstellen
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06.11.2006 13:35 Uhr von eros007
 
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@ shedua: >> "Die Deutschen sind im Ausland willkommene qualifizierte Arbeitnehmer. Nur wer hier bleibt hat verloren."

Naja, man könnte ja auch hier den Fortzug von "Deutschen" erschweren. Wer etwa in Länder mit niedrigeren Steuern/Sozialabgaben geht (USA, GB, Schweiz), der muss einfach genau das, was er sich erspart, an den deutschen Staat abgeben. Ist transparent und bringt all die Steuerparadise (Monaco, Schweiz oder auch Niedrigsteuerländer wie die USA) endlich auf ein faires Niveau. Wer deutsche Arbeiter haben will, so sie so gut bezahlen, dass sie sich dieses Mehr an Steuern leisten können.

Bevor jemand aufspringt und ruft, so ein Verfahren sei ungerecht und man könne die jungen Leute, die auswandern wollen, sowieso nicht halten: Es gibt genug Länder, die von ihren Bürgern im Ausland eine eben solche Beteiligung erwarten. Für US-Bürger bespielsweise lohnt es sich finanziell keinesfalls, ins Ausland zu gehen. Sie zahlen in Florida genauso viele Steuern wie sie es in Monaco auch täten. Wer also geht, der tut es nicht aus steuerlichen Gründen, sondern aus anderen.

In der Tat wäre so ein Vorschlag auch für Deutschland erwägenswert. Wie viele Milliarden gehen doch Jahr für Jahr verloren, weil die Reichen wegen des Sparens von ein paar Millionen im Kanton Zug pauschal 3 Millionen Franken abdrücken anstatt in Deutschland gemäß ihres Einkommens zu bezahlen? In meinen Augen eine sinnvolle Maßnahme. Die Amerikaner schaffen es ja auch. Manche Deutsche beteiligen sich ja auch weiterhin am Staat, auch wenn sie im Ausland sind. Gerechtigkeit wäre dringend nötig.

Zum Thema: Wenn Firmen Jobs ins Ausland abziehen, müssen sie ja nicht unbedingt bestraft werden, wie es die Überschrift in reißerischer Weise behauptet. Eine gewisse Steuer (nicht allzu hoch) und dazu noch ein kompetenter Berater, der den Unternehmen die wirklichen Kosten der Verlagerung vorrechnet, wären schon genug. Vielfach ist es im Ausland nämlich nicht mal unbedingt billiger, wenn man nicht nur auf die Stundenlöhne achtet, sondern auch das ganze Drumherum.

Weiterverfahren wie bisher, als die Verlagerung auch noch steuerlich gefördert wurde (mit unseren Steuergeldern sozusagen), können wir jedenfalls nicht. Die Unternehmen sollen sich schon in fairer Weise an unserem Staat beteiligen - sind sie doch gleichzeitig auch die größten Nutznießer.
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06.11.2006 13:55 Uhr von The_free_man
 
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Gute Sache Nur ist das jetzt schon für viele zu spät.
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06.11.2006 13:56 Uhr von Perleberger
 
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Populistischer Humbug: Es gibt keine "STRAFsteuern".

Es gibt Bußgelder bei Ordnungswidrigkeiten und Geldstrafen bei Vergehen.

Steuern MÜSSEN eine allgemeine Regel aufstellen, die für Alle gilt. Was soll das denn heißen - Transfer von Jobs und know-how ins Ausland - als "Steuertatbestand??

Hier wird eine populistische Sau durchs Dorf getrieben , die die Bürger beruhigt und auf Zustimmung aus dem Bauch heraus trifft - siehe vorige postings.

Das wird dann, wenn es seine mediale Wirkung getan hat, eingemottet und nie wieder erwähnt.

Wie wärs mit "Strafsteuern" auf Auslandsurlaub oder ähnlich hrinrissigem Zeug??
Das ist wie die Forderung nach Mallorca als neuestem deutschen Bundesstaat, den die BLÖDZeitung alle Jahre wieder ausgräbt.

Lasst Euch doch nicht immer wieder von der Polit-Media-Mafia verarschen!
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06.11.2006 14:03 Uhr von geraldal
 
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europa-recht? da bin ich aber gespannt, wie das auf eine art und weise formuliert werden kann, die NICHT mit den prinzipien des freien geld-, dienstleistungs-, warenverkehrs etc kollidiert - zumindest innerhalb europas
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06.11.2006 14:19 Uhr von Johnny Cash
 
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Vor: 10 Jahren gab es schon so was ähnliches in England. Ob es wirklich von Vorteil ist halte ich für umstritten.
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06.11.2006 14:20 Uhr von Bleifuss88
 
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Endlich: Man, das kommt doch viel zu spät! Aber besser spät als nie. Endlich wird mal gehandelt. Es kann ja nicht sein, dass in Dritte Welt Ländern zu Hungerlöhnen im Akkord gearbeitet wird und hier die Leute kein Arbeit finden. Absolut richtig. Es soll immer noch der Staat die Macht ausüben, und nicht irgendwelche Firmen.
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06.11.2006 14:40 Uhr von intruder1400
 
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Praktiziert die USA: schon seit über 20 Jahren.Da mußten Firmen die Fialen
ins Ausland gelegt haben um dort billig zu produzieren
bei einfuhr in die USA 50% Strafzoll zahlen.Somit hat es
sich finanziell nicht mehr gelohnt im Ausland produzieren
zulassen.Und wenn deutsche Firmen nicht soviel Autos in
Billigländern bauen würden,würde es auch nicht zigtausend
Fahrzeuge geben die zurück gerufen werden
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06.11.2006 14:55 Uhr von Luzineras
 
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Strafsteuer? Nein,aber für jeden ins Ausland verlagerten Arbeitsplatz sollten sie die Folgekosten (Alg. 1+2) die dannn der Deutsche Steuerzahler aufbringen muß,für mindestens 3 Jahre tragen.Das würde ziehen.
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06.11.2006 15:58 Uhr von myfurde2
 
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die Bundesregierung plant soviel und ist gleichzeitig so lachhaft wie die Augsburger Puppenkiste.

Was passiert wohl wenn man beschließt z.B. dass die Abwanderung ab 2008 mit Strafen belegt wird?

RICHTIG dann gehts bis 2008 richtig extrem los mit Stellenabbau weil keiner solange wartet bis es kostenpflichtig wird.

Wer bezahlt wohl solche Strafsteuern?

RICHTIG die bezahlt der dumme Konsument weil einfach die Produkte wieder teurer werden (oder die Füllmengen weniger)

Und wer ärgert sich über solche Strafsteuern?

Ich weis nicht, aber die Unternehmen sicher nicht... sowas ist nur ein weiterer Punkt um den Wirtschaftsstandort Deutschland immer unattraktiver zu machen. Bei einer künftigen Unternehmensgründung überlege ich mir dann halt gleich ob ich nich in Österreich, Tschechien, Schweiz etc. gründe. Dank EU Recht wird das auch immer einfacher und geht 1000x schneller als im gelobten Deutschland.
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06.11.2006 16:28 Uhr von inselaffe
 
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schlechte Idee: dann werden halt erst Tochterfirmen gegruendet, diese gehen dann "bankrott" und man kauft dann die manpower im Ausland ein. Wege drumherum wird es immer geben.
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06.11.2006 17:39 Uhr von Alfadhir
 
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das währ entlich mal kein volksverrat: aber leider sehr spät
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06.11.2006 18:04 Uhr von fpanyre
 
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der Transfer von Jobs und Know-How: watislos? genau davon lebt doch die auf totales wachstum
ausgerichtete wirtschaftsideologie seit jahrzehnten

produkte exportieren
vertriebszentrum aufbauen
maschinen zur geraeteherstellung exportieren
holding aufbauen
ingenieure und berater entsenden
know how verkaufen
im ausland jobs schaffen
deutschland abwickeln

und jetzt neue strategie oder is scho wieder weihnacht?
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06.11.2006 18:32 Uhr von christi244
 
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Strafe bei Jobvernichtung: Ich glaube nicht, dass eine Strafe explizit das geeignete Instrumentarium wäre, der Jobvernichtung ins Ausland entgegenzuwirken.

Eine geeignete Maßnahme wäre es aber sehr wohl, grundsätzlich für im Ausland gemachte Verluste, den steuerlichen Ausgleich hier zu streichen. Damit wäre zumindest gewährleistet, dass der bundesdeutsche Steuerzahler nicht für die Jobverlagerung aufkommen muss und diese damit sponsert.
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06.11.2006 20:27 Uhr von Götterspötter
 
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Strafsteuer bring recht wenig heute !!!: Muss ich einigen hier zustimmen ..... weil das Know-How schon in Indien ... China ... Korea vorhanden ist !!! .....und die Asiaten alles andere als dumm und lernfaul sind !! ....

Europa ist heute schon "platt" in ´vielen Industriezweigen .... das macht das Ausland heute schon besser und billiger !

es wäre viel sinnvoller eine allgemeine globale Tax beim Grenzübergang der Waren zu erheben das es für ausländische und gerade asiatische Firmen mehr "Anreitz" machen würde die Waren in Europa ... Deutschland ... etc. zu produzieren ... beziehungsweise die exportieren Arbeitsplätze wieder zu re-importieren .....

als Beispiel .....

Der "Zoll" auf z.B. ein T-shirt müsste so angeglichen werden, das des den EK/VK-Ausgleich zwischen dem beiden Ländern schaft .... also das es egal wäre ob das T-shirt in Deutschland oder China produziert wurden ist .... netto/netto natürlich ..... durch die Frachtkosten wird das T-shirt nun aber teurer als in Europa-produziert .....

- Lösung - wenn die chinesiche Firma nun aber Arbeitsplätze in Europa schaft ... durch Filiallen .... Endproduktionen .... Vertriebsfirmen .... kann Sie dies beim Zoll geltend machen und bekommt dies prozentuall wieder vergütet ... (damit keine Briefkasten-AG´s endstehen) .....

.. dadurch hätten beide Länder / Firmen etwas vom "Kuchen" ..... in Europa endstehen neue Arbeitsplätze und China macht sich die Absätzmärkte durch immer Billigere Produkte kaputt !! .....

kulturelle und menschlich - würde dies auch viel bringen und die Nationen wachsen stärker zusammen ..... Kriege und Terrorismus wären nicht mehr so schnell möglich ......


etc. etc. .........

auch würde so-etwas-wie der Fall ---BenQ---- ... wirtschaftlich keinen Sinn mehr machen !!!!!

:D ....... aber warum eigentlich .....muss ich einfacher Arbeiter auf so eine Idee kommen und nicht die Typen die wir dafür bezahlen in Berlin ...... Brüssel ...... etc. ?????
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06.11.2006 20:29 Uhr von Götterspötter
 
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korrektur ..... ups: . dadurch hätten beide Länder / Firmen etwas vom "Kuchen" ..... in Europa endstehen neue Arbeitsplätze und China macht sich die Absätzmärkte durch immer billigere Produkte NICHT kaputt !! .....

sonst versteht das einer vieleicht falsch ... :=)
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06.11.2006 21:11 Uhr von Kampfpudel
 
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@Bleifuss88: "Es soll immer noch der Staat die Macht ausüben, und nicht irgendwelche Firmen."

Mittlerweile sitzt doch der halbe Staatsapparat in irgendwelchen Firmenvorständen. Der Zug ist abgefahren...

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