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China engagiert sich wirtschaftlich in Afrika

China will sich in Zukunft verstärkt in Afrika engagieren. Auf einer Konferenz in Peking bezeichnete Staatschef Hu Jintao die Zusammenarbeit mit Afrika als "entscheidenden Grundsatz chinesischer Außenpolitik".

Unter anderem stellt China verstärkte Entwicklungshilfe, Schuldenerlass und Bildungsprogramme in Aussicht.

Im Gegenzug soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit verbessert werden. So erhofft sich China eine Verdoppelung der gegenseitigen Wirtschaftsströme in den nächsten Jahren.


WebReporter: -undercover-
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Afrika
Quelle: www.heute.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2006 10:37 Uhr von Malik2000
 
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Na klasse, noch mehr Entwicklungshilfe: Dass Entwicklungshilfe mehr lähmt als hilft, hat wohl inzwischen auch die grünste Claudia Roth verstanden (auch wenn sie´s nicht zugibt) und China will nochmehr Geld sinnlos nach Afrika pumpen und Schuldenstaaten mit Schuldenerlass belohnen.
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05.11.2006 11:52 Uhr von terrordave
 
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stimme dir zu @ malik2000: entwicklungshilfe ist nicht die lösung. wer denkt es reicht den afrikanern einfach so millionen zu geben der kennt afrika nicht. wichtig ist ausbildung und gesundheit und manchmal auch weniger selbstbestimmung, zb bei der frage nach der regierung.

allerdings finde ich chinas engagement insofern gut, als dass sie sich seit jahren intensiv mit afrika beschäftigen und eine aktivere rolle einnehmen als manche industrieländer.
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05.11.2006 12:49 Uhr von maki
 
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Da es dem Westen nicht gefällt, kann es nur gut sein :-)

China + Afrika
Südamerika United
Daniel Ortega z.B. sitzt wieder in der Poolposition für die nächste Wahl
Spanien und Chile wieder halbwegs sozialistisch regiert
Kubas Freundeszahl steigt langsam, aber unaufhaltsam

Ja, die Welt ist auf dem Weg der Besserung, bleibt nur noch die Aufgabe, sämtliches uniformierte Amipack aus allen Ländern auszutreiben und in seiner Heimat einzusperren (ich glaub, an der dann nötigen Seeblockade gegen die USA beteiligen sich genügend Länder freiwillig). :-)
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05.11.2006 13:00 Uhr von ferry73
 
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Ausbeutung: Das wird hoffentlich ein Segen für die Afrikaner werden. Die EU Staaten und die USA haben Afrika ausgebeutet und sind indirekt schuld an der Hungersnot. Beispiel Kaffee, für ein Kilo bekommen die Afrikaner 50 cent (oder warens 5cent) und hier verdient z.B. Starbucks 230 Euro.
Nicht korrekt in meinen Augen.
Deswegen bleibt abzuwarten ob die Chinesen vielleicht einen grösseren Teil des Kuchens den Afrikanern überlassen. Ich hoffe es auf jedenfall.
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05.11.2006 13:36 Uhr von GuaranaJones
 
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hahahaha: die chinesen scheissen doch auf afrika. die werden afrikas bodenschätze noch rücksichtsloser ausbeuten als der westen das schon tut.
da werden dann ein paar millionen an die herrschende oberschicht verteilt und gut ist. :)
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05.11.2006 13:41 Uhr von jesse_james
 
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China hat die besten Voraussetzungen um aus: den Fehlern der westlichen Welt zu lernen !

Wenn die Chinesen in Afrika aktiv werden machen auch diese es nicht ohne Grund oder nur wegen der Menschlichkeit, ABER durch das WIE sie es tun werden sie Afrika auf ihre Seite bringen.

Der Westen zahlt zwar immer fleißige Millionen um Millionen als Entwicklungshilfe.
Aber was aus dem Geld wird interessiert hier doch keinen, ob dort Waffen gekauft werden damit sich die Leute gegenseitig abschlachten können oder ob davon Schulen oder Krankenhäuser gebaut werden oder ob davon Lebensmittel gekauft werden ist den ach so tollen zahlenden Menschenfreunden doch scheiß egal.

Oder wieso haben wir heute so viele Entwicklungsstaaten in denen sich tagtäglich die verschiedensten Parteien gegenseitig abschlachten können mit zum Teil modernsten Waffen die UNSUMMEN gekostet haben müssen ?!

Warum zahlt der Westen und schaut zu wie Afrika weiter und weiter zurückfällt ?



China will es anders machen und sie werden es dadurch so weit bringen das der Rest der Welt, vorallem der westlichen Welt, zunehmend Schwierigkeiten bekommen wird.

Aber wem die dritte, vierte und fünfte Welt egal ist, der darf sich auch nicht wundern wenn er irgendwann selbst Letzter ist !
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05.11.2006 14:43 Uhr von christi244
 
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@jesse james: den Fehlern der westlichen Welt zu lernen !

Wenn die Chinesen in Afrika aktiv werden machen auch diese es nicht ohne Grund oder nur wegen der Menschlichkeit, ABER durch das WIE sie es tun werden sie Afrika auf ihre Seite bringen.

Der Westen zahlt zwar immer fleißige Millionen um Millionen als Entwicklungshilfe.
Aber was aus dem Geld wird interessiert hier doch keinen, ob dort Waffen gekauft werden damit sich die Leute gegenseitig abschlachten können oder ob davon Schulen oder Krankenhäuser gebaut werden oder ob davon Lebensmittel gekauft werden ist den ach so tollen zahlenden Menschenfreunden doch scheiß egal.

Oder wieso haben wir heute so viele Entwicklungsstaaten in denen sich tagtäglich die verschiedensten Parteien gegenseitig abschlachten können mit zum Teil modernsten Waffen die UNSUMMEN gekostet haben müssen ?!

Warum zahlt der Westen und schaut zu wie Afrika weiter und weiter zurückfällt ?


Hier scheinen tatsächlich viele zu glauben, dass Entwicklungshilfe eine karitative Geschichte ist. Das mag wohl für Deutschland gelten in seiner mentalen Verspätung. Entwicklungshilfe hat absolut nichts mit karitativen Geschichten zu tun, sondern begründet gewinnträchtigste Deals. Dass die Chinesen rechnen können, muss sicherlich nicht erst bewiesen werden. Dass China keine Kohle rausrückt, wenn der Gegenwert nicht vorhanden ist, genausowenig.

Von daher, der Rest der Welt wird tatsächlich eklatante Schwierigkeiten bekommen, wenn China sein Vorhaben allein durchzieht. Afrika ist ein Kontinent mit wertvollen Ressourcen. Von daher ist es seitens der Chinesen ein mehr als intelligenter Schritt, diesen Weg zu gehen.

>Aber wem die dritte, vierte und fünfte Welt egal ist, der darf sich auch nicht wundern wenn er irgendwann selbst Letzter ist !<

Dieses Schicksal wird wohl Europa erleiden, wenn sich nicht endlich Leute finden, die die Chance "Europa" tatsächlich erkennen, um was es wirklich geht und dass wir uns "Glaubens- und Kulturmätzchen" wohl kaum leisten können, zumal wir nun wirklich nicht behaupten können, das Zentrum aller Dinge zu sein, wie wir es uns augenblick anmaßen.
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05.11.2006 14:58 Uhr von cheini
 
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China ? lol klaro China, das ist das Land wo sich die Leute wie Ameisen verhalten und jeder nur noch 1 Kind bekommen darf weil die Weltbevölkerung dank China (mitunter) explodiert wie verrückt. Jo beteilligt Euch mal schön weiter an Afrika, damit da noch mehr Leute mit Aids rumrennen können.

Hätte man die Hilfen schon vor 20 Jahren gestoppt, hätte man mehr Leid verhindert als es durch die Hilfe verursacht hat. Was hier getan wird ist nichts anderes, als neues Leid heranzuzüchten. Tolle Sache !
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05.11.2006 18:28 Uhr von ciaoextra
 
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Sollen sich: erst mal alle Ausbeuter, Waffenschieber, Drogenhändler, Sklavenhändler und Landdiebe aus fremden Nationen aus Afrika verkrümeln, dann geht es dem Kontinent schon 10x besser.
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05.11.2006 18:32 Uhr von ferry73
 
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Heuchler: Ja es stimmt, durch diese angeblich Humanitäre Entwicklungshilfe in Form von Millionen wird das Land abhängig. Die Afrikaner können nicht mal die jährlich anfallenden Zinsen zurückzahlen, deswegen wird in Form von Edelsteinen und Gold zurückgezahlt.
Die abhängigkeit geht noch viel weiter, die westlichen Länder und/oder USA nehmen auch grossen Einfluss in die Politik des Landes ein, da werden unbekannte Personen in das Präsidentschaftsamt gehoben und werden unangenehme Politiker legitim durch den verlängerten Arm beseitigt.
Die Ausbeutung ist ein Greuel dieses Jahrhunderts, es ist wahrscheinlich schlimmer als wir annehmen können.
Die hungernden Afrikaner wurden so dressiert das diese nur noch auf die Flieger warten welche die Nahrungsmittel abwirft, keiner baut mehr selber an, ich nehme mal an das die Hungersnot in zeiten ohne Westliche und USA Einmischung nicht so verheerend war. Erst mal dieses arme BVolk in die abhängigkeit treiben und dann sich als die Retter aufspielen. Umso dicker die Menschen im Westen und den USA werden umso hungriger ist das arme Afrikanische Volk.
Ich Spende auch keinen Pfennig (ich hasse den ausdruck cent) an Rotes Kreuz etc. weil Panorama aufdeckte wo 90 % der Spenden verbeleiben, in DSeuschland, mit der begründung das der Rest für das Organisatorische gebraucht wird.
Ich bin ziemlich ausgew´schweift, mal eure Reaktionen abwarten.
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05.11.2006 18:53 Uhr von Spaßbürger
 
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Also wenn IHr mich fragt: und das tut Ihr ;-) will China hier nur vorsorgen.

Und zwar wollen die sich einen Millionenheer an billigen Arbeitskräften heranholen weil die eigenen Leute früher oder später zu teuer werden. Ist ja auch unverschämt wenn die Geldgierigen Arbeiter auch was vom Kuchen haben wollen.

Vielleicht ist das zu quer gedacht, aber was die Chinesen wollen ist mir manchmal nicht ganz klar...
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05.11.2006 19:39 Uhr von SchlachtVati
 
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@maki: erinnerst dich , als ich sinngemäß mal erwähnte , "wer sagt denn , das afrika nicht mit europa tauscht und europa zum entwicklungsland wird , wenn man sich die globalisierung so betrachtet ?" , jaja , vatis ham ja immer keine ahnung ;)
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06.11.2006 04:46 Uhr von jesse_james
 
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@Spaßbürger @all: "Vielleicht ist das zu quer gedacht, aber was die Chinesen wollen ist mir manchmal nicht ganz klar..."

Denke einfach Chinesisch ;) China ist der Arbeitsmarkt von Morgen ! ! !

Und mittlerweile kann man auch schon sagen dort findet man eher mit dem nötigen Know How einen Arbeitsplatz als hier.
Nicht nur die Technologie geht nach China.

China braucht keine Billiglohnarbeiter aus Übersee.

Wenn China ersteinmal führt, dann dominieren sie auch den Markt.


Und in Afrika wird China wesentlich besser Fuss fassen können als jeder andere Staat, all die westlich orientierten Nationen haben in der Vergangenheit die Menschen in Afrika versklavt, ausgebeutet, unterdrückt, missbraucht, misshandelt ....... ja sogar ganze Volksgruppen abgeschlachtet ..... und noch heute sitzen dort westliche Unternehmen und stehlen die Rohstoffe dieser Länder.
Unternehmen die durch obengenannte unmenschliche Taten erst in die Lage kamen Herr über die Vielfalt der Bodenschätze zu werden.



Also könnte daraus leicht folgen, das die afrikanischen Staaten die Europäer und Amerikaner zum Teufel jagen werden und sich gen China richten.
Denn das Geld, die Entwicklungshilfe, können sie jetzt auch von China bekommen, aber China kümmert sich im Gegensatz zu den anderen um sie (selbst wenn die chinesischen Ziele dieselben sind wie die des Westens, Afrika wird dann von China wesentlich mehr Gegenleistung bekommen)
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06.11.2006 13:47 Uhr von fpanyre
 
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afrikanische haeuptlinge lassen sich beschenken: egal ob west oder ostgeschenke.
dann werden staudaemme und strassen gebaut, auch ohne
beruecksichtigung der bevoelkerung oder gar natur.
bezahlt wird mit oel, stoffen, holz und anderen
ausbeutungsrechten.
geliefert wird plastikspielzeug, plastikeimer, plastikschuhe und
waffen. trotzdem sind die afrikaner nicht kleinzukriegen.
beispielhaft.

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