04.11.06 17:54 Uhr
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Afghanistan: Deutscher Soldat hielt geladene Pistole an den Kopf eines Kindes

Wie die Berliner Morgenpost mitteilte, soll ein deutscher Bundeswehrsoldat ein Kind mit einer geladene Pistolen bedroht haben.

Erst hatte dieser den kleinen Jungen während einer Patrouillenfahrt zu sich gerufen, ihn dann in den "Schwitzkasten" genommen und ihm die geladene Waffe an den Kopf gehalten.

Dann hätten andere Soldaten Bilder mit Digitalkameras gemacht. Danach bekam das Kind einen Dollar "als Lohn". Auch haben sich fast alle Soldaten daran amüsiert.


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WebReporter: ringella
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Afghanistan, Soldat, Kopf, Pistole
Quelle: de.news.yahoo.com

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2006 17:50 Uhr von ringella
 
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Wie Krank muß man sein, das selbst vor Kindern kein Halt gemacht wird?
Es zeigt, dass solche Soldaten am falschen Platz sind. Sie sollten lieber einen anderen Beruf ausüben.
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04.11.2006 18:07 Uhr von 666leslie666
 
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Wir sind ja: soooo kinderfreundlich...
Werden ja deshalb so viele Kinder in Deutschland geboren...

Wer Sarkasmus findet,darf ihn behalten...

Mfg jp
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04.11.2006 18:13 Uhr von maki
 
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Hast: Du einen dummen Sohn, schicke ihn zur Bauunion.
Und ist er noch viel dümmer, die Wehrmacht nimmt ihn ümmer. :-)
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04.11.2006 18:20 Uhr von gatito
 
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na toll: jetzt stellet man die bundeswehr als böse hin! vorhin waren es die amys! find ich zwar voll schlimm was die mit dem kind gemacht haben, aber durch solche news werden die in den dreck gfezogen! es sind ja nicht ALLE so, das sind einzelfälle...
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04.11.2006 18:31 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ gatito: Keine Sorge, ueber die Amis wird schon weiter hergezogen werden.
Interessant ist fuer mich, dass dies der zweite "Einzelfall" innerhalb von kurzer Zeit ist. Bleibt zu hoffen, dass da keine Lawine losgetreten wurde.
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04.11.2006 18:33 Uhr von jesse_james
 
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@gatito: Gestern sagte das auch ein Politiker im TV das sind alles Einzelfälle, die beiden Soldaten habe man aus der Bundeswehr entlassen.

Die mit den Knochen die beiden, zur Rechenschaft gezogen hat die keiner !

Es sind jezt schon so viele Fälle das unter den paar Soldaten in Afghanistan die Quote mittlerweile doch ein wenig zu hoch wird für Einzelfälle, wenn es nun schon wöchentlich mehr werden !
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04.11.2006 18:52 Uhr von maki
 
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Wenn man alles gründlich genug (zeitlich) auflöst, Sind selbst die direkten Opfer in Hiroshima und Nagasaki alles nur Einzelfälle...
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04.11.2006 18:54 Uhr von Teppichratte
 
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Quatsch Einzelfälle. So was passiert, wenn man kleinen Wichten Macht gibt.
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04.11.2006 19:03 Uhr von Runeblade
 
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@alll: Hat schonmal jemand errechnet in welchem Verhältniss diese Einzelfälle (ja, ich nenne sie wirklich so) zur restlichen Zahl von Bundeswehrsoldaten steht? Keiner? Nein? ERSTMAL FLAMEN! Das ist euer Motto... Ja, haut nur kräftig rein, macht euch verdammt wichtig, ihr Deppen.. Echt, schön langsam die Schnauze voll von euch, ihr nehmt doch jede kleinste Kleinigkeit zum Anlaß euch aufzuspielen und euch in´s Rampenlicht zu setzen. Es ist passiert, schlimm, keine Frage, aber relativ gesehen, RELATIV, kennt den Begriff einer von euch???? War das nicht vorhersehbar bei der Masse an Menschen, Soldaten, Kriegern???
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04.11.2006 19:38 Uhr von Bibip
 
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Es gibt nur eine Lösung raus aus Afganistan, raus aus Nigeria, raus aus ....
Deutsche Soldaten zurück in die heimat. Keine Auslandseinsätze.
Grüße
bibip
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04.11.2006 20:10 Uhr von maki
 
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ich wusst gar nicht, dass es in Afghanistan Internet gibt... :-)

@Bibip

Das ist ja das Ziel dieser "diskreten Indiskretionen", die Wehrmacht muss spätestens Ende Januar hier bereitstehn, um dem Merkel-Tuberkel den Arsch zu schützen...
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04.11.2006 20:42 Uhr von christi244
 
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@jesse_james: Zum Thema "Gutmensch-Armee" notiere ich jetzt mal folgendes:

1) Folterverdacht an Afghanen - gehört hat man nie wieder was in unseren Medien darüber ... oder hab ich was verpaßt?

2) Störung der Totenruhe/Grabschändung in diversen (Einzel-)Fällen - sowas ist hier strafbar, wird aber in diesem Fall lediglich mit Entlassung geahndet.

3) Bedrohung eines Kindes zum offensichtlichen Lustgewinn = Kindesmißbrauch - man darf gespannt sein, was dabei herauskommt.

Theoretisch müssten Letztere zumindest in Afghanistan abgeurteilt werden oder gehören vor ein Kriegsgericht!

4) hab ich was vergessen an Einzelfällen? ;-(
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05.11.2006 02:29 Uhr von Jorka
 
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Einzelfälle oder nicht, mir persönlich geht die Hutschnur hoch, wenn ich höre das
einige Soldaten da wieder so eine Sch**sse da veranstaltet haben.
Deshalb sollte dieser Fall auch lückenlos aufgeklärt werden....
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05.11.2006 02:49 Uhr von borgir
 
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Wie krank: sind eigentlich unsere so tollen soldaten bei der so tollen bundeswehr?? ich weiß schon warum ich zivi war, habe ich wenigstens was sinnvolles gemacht.
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05.11.2006 03:30 Uhr von jesse_james
 
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@borgir: Du solltest besser nicht verallgemeinern oder waren es Zivis die die Sandsäcke bei der Oderflut geschleppt haben damit der Osten nicht elendig absäuft ?!


Das Problem liegt nicht an der Bundeswehr, sprich dem einfachen Soldaten oder überhaupt der Armee, sondern daran wie man unsere Bundeswehr strukturiert hat, wen man eingezogen hat, wen man verpflichtet hat, wie unsere Armee gedacht ist usw. usf.

Wir haben eine Armee die nicht zum Krieg spielen gedacht ist und trotzdem aufs töten trainiert wird.

Wer wird denn eingezogen zum Bund ?
Werden all jene gut durchleuchtet auch geistig die sich für längere Zeit verpflichten wollen ?


Wenn das Gedankengut in den Köpfen der dt. Bürger über diese Länder wie Afghanistan, Irak, usw. nicht das tollste ist, wie sieht es dann wohl erst in den Köpfen der Soldaten aus ?

Und so etwas schickt man dann auf Auslandseinsätze.
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05.11.2006 09:55 Uhr von Skalli
 
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Das ist keine Überraschung: An Einzelfälle glaubt doch sicher keiner mehr.
Auch haben diese Vorfälle, wenn sie sich als wahr herausstellen, noch mal eine andere Qualität als das Fotografieren mit Knochen. In diesem Fall haben sich die Soldaten eindeutig strafbar gemacht.

"In dem neuen Fall sagte der Unteroffizier aus, die Soldaten auf den Patrouillenfahrten seien oft gerade einmal 18 und 19 Jahre alt gewesen und hätten auf Kinder "einen regelrechten Hass" entwickelt. Ihr Verhalten hätte ihm, damals schon Mitte 20, Sorgen bereitet: "Wenn man Bemerkungen hört wie "Ich möchte endlich mal einen abknallen" und neben acht scharf bewaffneten Soldaten sitzt, bekommt man es ... mit der Angst zu tun." Zur Verrohung hätten auch Filme mit echten Hinrichtungen gehört, die im Lager auf CDs kursiert seien. Gezeigt worden sei darauf auch, wie Menschen Hände und Beine mit Macheten abgeschlagen wurden."
http://www.welt.de/...

Ich habe erhebliche Zweifel an den Führungsqualitäten der Vorgesetzten da unten. Sowohl an den Teileinheitsführern, die diese Patrouillen führen, als auch an den Offizieren, die scheinbar nicht wissen was die Soldaten in den Einsatzkontingenten treiben.
Aber was will man erwarten wenn die BW selbst die dümmsten und asozialsten Deutschen in solche Einsätze schickt:
http://www.welt.de/...
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05.11.2006 10:31 Uhr von supermeier
 
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Na endlich: mal eine Sache die es Wert ist darüber zu reden.

Das Geplänkel mit den paar ausgebleichten Knochen, von denen keiner weiß wem sie gehört haben, war ja schon lächerlich genug. Was meint ihr denn wie Totengräber mit euren Knochen umgehen wenn irgendwann mal die Liegezeit abgelaufen ist. Schön saubermachen und wieder ordentlich hinlegen? Ich selbst habe schon bei einer Friedhofssanierung des öfteren eine Brechstange, bzw. Baggerschaufel in einen Totenschädel gerammt, na und?

Und dann diese Farce mit dem sogenannten Wehrmachtsemblem, das Papier nicht wert auf dem diese Meinungsmachende Nachricht gedruckt wurde.

Wenn es aber tatsächlich sowas wie Scheinhinrichtungen gegeben haben sollte, wobei aud der News nicht hervorgeht ob es wirklich eine war, oder nur die Drohung mit der Pistole -ja, da gibt es einen gewaltigen Unterschied- dann wird es allerdings höchste Zeit für entsprechende Maßnahmen.

" hätten auf Kinder "einen regelrechten Hass" entwickelt"
Doch wohl eher panische Angst mit daraus resultierenden negativen Auswirkungen. Auf der einen Seite, dass gewohnte Bild von harmlosen Kindern, auf der anderen das in der Ausbildung eibgetrichterte Bild, jedes Kind kann eine lebende Bombe sein, Kindersoldaten, Fanatismus usw.

Achja, sofortige Entlassung und Bestrafung des Unteroffiziers wegen erwiesener Unfähigkeit, Feigheit und Mittäterschaft, es waren seine Soldaten/Untergebenen, es wäre seine Pflicht gewesen diese Aktion schon im Ansatz zu unterbinden und den Vorfall den entsprechenden Stellen zu melden. Sein Verhalten deutet schon eher auf einen dieser Wichte hin, die im Zivilleben nichts taugen und die ihnen verliehen Macht auf dem Kasernenhof ausleben, aber nur dort, wie gesehen, im Ernstfall kneifen sie.
Stattdessen auf den fahrenden Zug aufspringen, wenn denn eh schon darüber geredet und ein Skandal produziert wird, noch schnell ein paar Euronen absahnen für ein Exklusivinterview.
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05.11.2006 10:58 Uhr von Skalli
 
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@supermeier: "wobei aud der News nicht hervorgeht ob es wirklich eine war, oder nur die Drohung mit der Pistole -ja, da gibt es einen gewaltigen Unterschied- "

Für mich ist es in jedem Fall eine Straftat wenn ich einen unschuldigen Kind eine geladene Waffe an den Kopf halte.

Ich stimme dir aber zu was das Verhalten des Unteroffizier angeht. Der muss ebenso bestraft werden wie die Täter selbst. Er hat seine Verantwortung als Vorgesetzter nicht wahrgenommen. Auch wenn das bei jungen, unerfahrenen Unteroffizieren sicher nicht selten ist, das sie sich nicht trauen gegen "alte" Manschaften oder andere Unteroffizieren etwas zu sagen. Aber gut das er wenigstens jetzt die Schnauze aufreißt, aus welchen Beweggründen auch immer. Solche eklatanten Mängel müssen an die Öffentlichkeit kommen.
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05.11.2006 11:29 Uhr von supermeier
 
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@ Skalli: Dass der Fall bekannt wird ist gut.
Dass die Tat als solche geahndet werden muss, steht außer Frage.

Das Drohen mit der Waffe gehört zum Alltag eines Soldaten, dafür hat er sie, was natürlich nicht beinhaltet, dass er sie für, die Grenze zur Illegalität überschreitende, Handlungen missbraucht.
Bei Scheinhinrichtungen hingegen wird abgedrückt, entweder schlägt der Bolzen dann in das leere Patronenlager, oder es wird absichtlich vorbeigeschossen, was naturgemäß eine wesentlich höhere Belastung für das Opfer bedeutet. (Mal einfach ausgedrückt, was wirklich in einem Opfer vorgeht kann wohl niemand nachvollziehen.)
Scheinhinrichtungen sind übrigens auch nach internationalem Kriegsrecht verboten.
Darum bin ich der Meinung, dass hier schon differenziert werden sollte.

Allerdings handelte es sich hier um ein Kind, was die Tat noch grausamer erscheinen läßt.
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05.11.2006 11:58 Uhr von florida
 
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Einzelfälle und so Also wirklich, was pustet ihr euch so auf ... als ob das unsere Sorgen sind ... !?!
Lenkt schön von dem Hauptübel ab .. nämlich
! RAUBKOPIERER !
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05.11.2006 12:26 Uhr von evil_weed
 
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sind die waffen bei der bundeswehr so scheisse, dass sie selbst im gesicherten zustand losgehen?
oder wieso soll das jetzt so schlimm sein?

ich find die bundeswehr ja generell beschissen (vor allem weil mich damals die feldjäger abgeholt haben =), aber ich finde irgendwie keinen guten grund, mich über diese news aufzuregen.

wenn der junge freiwillig mitgemacht hat, was is daran so schlimm? wahrscheinlich hatte er dabei seinen spass... und noch ne belohnung.

die bundeswehr ist übrigens afaik dafür bekannt, dass sie versuchen freundliche kontakte zur bevölkerung zu knüpfen. dazu gehört wohl auch das herumalbern mit kindern.

wirklich schlimm ist doch, dass die überhaupt da unten stationiert sind. usa destabilisiert die region und wir dürfen dafür zahlen. unterdrückte menschen hin oder her.. die gibts auch in vielen anderen ländern, z.B. bei "unserem" guten freund und geschäftspartner china. aber wir sind nicht da um die welt zu retten, oder??
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05.11.2006 12:34 Uhr von The little Devil
 
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Wissen ist Macht aber bekanntlich macht Nichtswissen ja auch nix. Zumindest kann man diesen Eindruck erhalten, wenn man sich mal einige glorreichen Kommentare hier durchliest.

Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass Soldaten nichts anderes sind, als ein Durchschnitt der deutschen Gesellschaft. Und wenn ich ehrlich sein soll, ist das alleine schon schlimm genug, denn wer sich diese deutsche Gesellschaft mal ansieht, muß sich wirklich fragen, was da heutzutage auf unseren Straßen rumläuft.

Die heutige Ausbildungsverordnung bei der Bundeswehr sieht leider vor, dass man schneller den Status eines Vorgesetzten erreichen kann, als das noch bis 2003 der Fall war. Aus diesem Grund passiert es immer häufiger, dass Soldaten als Patrouillenführer eingesetzt werden, die im wahrsten Sinne des Wortes von "Tuten und Blasen" keine Ahnung haben. Traurig, aber wahr.

Die psychische Belastung, jeden Tag auf Patrouille gehen zu müssen, mit der eingetrichterten Erfahrung, dass sowieso jederzeit was passieren kann und auch wird, erledigt dann den Rest.

Traurige Tatsache ist nunmal, dass nicht die Soldaten diejenigen sind, die die Hauptschuld an solchen Entgleisungen haben, sondern der Dienstherr, der weder von der Ausbildung, noch von der persönlichen Betreuung her irgendetwas unternimmt, um den Soldaten die Anspannung und die Angst vor einem Anschlag zu nehmen.

Was leider auch immer noch in der Gesellschaft verbreitet ist: "Männer haben keine Angst und reden nicht über Gefühle". Und leider fangen auch schon die Frauen an, sich diesem Leitsatz zu unterwerfen.

Die Konsequenz: Der psychische Druck auf den Soldaten wächst, er kann in erster Linie nicht mit seinen "Kameraden" darüber reden, aus Angst davor, als "Schwächling" abgetan zu werden und wer geht schon gerne zu einem der Lagerpsychologen?

Leider liegt es aber in der Natur des Menschen, dass sich der Körper irgendwann ein Ventil sucht, um Druck abzulassen. Und wenn dann noch die allseits bekannte Gruppendynamik zum Tragen kommt, sind auch solche Entgleisungen möglich, schließlich möchte jeder gerne "cool" sein, auch eine aktuelle Erscheinung, die es früher in dieser Form nicht gegeben hat.

Ich würde wetten, dass der Soldat, der das Kind mit der Pistole angeblich bedroht haben soll, sich selbst erstmal keiner Schuld bewusst ist. Denn für ihn, so traurig und abgedroschen es auch klingt, ist das ganze "nur" ein Spiel.

Das es ein Spiel auf Leben und Tod geworden ist, lässt sich für ihn leider nicht mehr realisieren. Ein Kollateralschaden der Psyche, welcher vom Dienstherrn in Kauf genommen wird. Schließlich finden sich nicht überall so viele Idioten, die für eine solche Bezahlung Urlaub im Krisengebiet buchen...
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05.11.2006 12:40 Uhr von MeisterM
 
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@Runeblade: Relativ! Es ist mir relativ egal, ob die sein Einzelfall ist oder nicht. Es ist nunmal passiert und das muss geahndet werden. Punkt. Oder glaubst du, dass das klind danach gedacht hat:" Achso war ja nur ein Scherz! Und das wird mir nur einmal passieren. Und Geld habe ich dafür auch noch bekommen. Na Gott sei Dank, dass nicht mehr passiert ist." ?????? Wenn man das gleiche mit dir machen würde - würdest du dann immernoch gegen die Leute hier wettern, die das nicht runterspielen möchten, weil dies ja ein Einzelfall ist? Relativierst du dann auch? Wohl kaum..
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05.11.2006 12:48 Uhr von asmodai
 
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Es ist noch viel Schlimmer! Die tragen dort Uniformen und Waffen! Skandalös? Können wir jetzt wieder vom BILD-"Zeitungs"-Niveau runter?
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05.11.2006 12:49 Uhr von Skalli
 
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@evil_weed: "sind die waffen bei der bundeswehr so scheisse, dass sie selbst im gesicherten zustand losgehen?
oder wieso soll das jetzt so schlimm sein?"

Wenn das keine Ironie war, bist du für mich ein Idiot und genauso asozial wie die betroffenen Soldaten.

Immer unter der Annahme das sich der Fall so zugetragen hat, ist das ja wohl alles andere als harmlos. Wie fühlt sich wohl ein kleines Kind das von fremden Erwachsenen (nicht freiwillig), deren Sprache es nicht mal versteht, in den Schwitzkasten genommen wird und dann mit einer Waffe bedroht wird. Meinst du der Junge denkt darüber nach ob die Waffe gesichert ist oder nicht?


"Konkret berichtet der Unteroffizier, ein Bundeswehrsoldat haben einen afghanischen Jungen zu sich gerufen, ihn in den Schwitzkasten genommen und ihm eine geladene Waffe an den Kopf gedrückt. So ließ er sich fotografieren. Vier bis fünf Soldaten hätten mit ihren Digitalkameras Bilder gemacht, berichtete der Unteroffizier. Zu den Vorfällen liegt WELT.de eine eidesstattliche Versicherung vor."
http://www.welt.de/...
Nur falls du zu faul bist die genannten Quellen aufzurufen.

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