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E.ON plant Technologieoffensive - Hochmodernes Kraftwerk in Planung

E.ON-Energie-Vorstandsmitglied Bernhard Fischer teilte mit, dass der Energiekonzern plant, das modernste Kraftwerk Deutschlands zu bauen. Insgesamt sollen 600 Millionen Euro investiert werden.

Das neue Kraftwerk, über dessen Standort noch nicht entschieden wurde, soll einen Wirkungsgrad von über 50 Prozent haben. Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von eingesetzter gegenüber nutzbarer Energie.

E.ON plant einige weitere Projekte, unter anderem den Bau von Windenergieanlagen an der Nordsee, um dadurch eine Technologieoffensive zu starten, durch die der Klimaschutz verbessert wird.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Plan, Technologie, Techno, Kraft, Kraftwerk
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2006 14:12 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Erster: Hab schon gedacht als ich Kraftwerk lies, aber nein. ...bla bla bla... ...bla bla bla... ...bla bla bla... aber nich die AKOIL Technologie http://www.akoil.ru/... warum nur (nicht)? :-(

Der einzige Retter der Menschheit (das Auge).

Habt noch ein schönen Tag, Abend, Wochenende, Leben (Eure Kinder auch).
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04.11.2006 15:20 Uhr von Stiba441
 
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das gas ja, wenn demnächst das günstige Gas aus russland fließt, kann wieder dick kassiert werden! Klar das E.ON sich ein Stück abschneiden will, und jetzt schon investiert!

Hach wie liebe ich es, von vor bis hinten, mit gefährlichem Halbwissen, "verarscht" zu werden!

Viva la Revolution!
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04.11.2006 22:44 Uhr von cheini
 
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Eon Mafia: und das ganze Energiepack da ! Die sollen die abgezockte Kohle lieber in wertvolle Projekte investieren um die Energie gut und sauber zu produzieren. Leider wird daraus wohl nichts. In Deutschland schon 10 mal nicht !
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05.11.2006 01:18 Uhr von Fatal_Error05
 
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Kraftwerk Soso, planen die neue moderne Kraftwerke mit ihrem Budget...
Un wir in Nordbayern haben Stromausfall -.-
Aber an die kleinen Verbraucher denkt ja keiner mehr... solang die großen Zentren Strom haben passts.
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05.11.2006 12:55 Uhr von hans_peter002
 
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@fatal_error05: Der stromausfall bei euch wurde auch von RWE verursacht nicht von e.on!
So, nun könnt ihr weiter hetzen!
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05.11.2006 14:47 Uhr von bogmen
 
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@ Sueton: Die Aussage ist falsch!
Wenn in Deutschland jedes Kraftwerk ausfallen würde, dann gäbe es in Europa ein Black Out, d.h. es hätte niemand mehr Strom.
An solch einen Black Out ist Europa gestern Nacht knapp vorbei gekommen.
Der Grund war, das in Deutschland zu wenig Leistung in die Netze geleitet wurde. Dadurch fiel der Strom im Ruhrgebiet und Teilen des Niederrhein aus. Auch in Frankreich fiel dadurch der Strom aus.
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06.11.2006 03:11 Uhr von rubbledi.cats
 
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Perpetuum mogile neu erfunden? Schröder war gestern wieder mit Wortphrasen bei Christiansen. In seinem Gesicht stand D ist voll in Scheisse, ich bei Putin voll gut drin....

Akoil: Die Hitzegeneratoren haben einen Umwandlungskoeffizient von Energie (elektrische - mechanische - thermische) viel mehr als 100 %

Da muss ich was verpasst haben...

Ich geh Ru
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06.11.2006 04:18 Uhr von The_free_man
 
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Wie wirkt sich das auf die Preise aus? Werden die Stromkosten dadurch billiger, oder teurer?

Ansonsten interessiert mich das herzlich wenig.
Wenn ich meinen Tarif frei wählen könnte, würde ich ausschliesslich Atomstrom beziehen.

Billig, sicher, umweltfreundlich.
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06.11.2006 05:43 Uhr von Old Bytehunter
 
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Das modernste Kraftwerk ist aber keines, welches Energie durch Verbrennung fossiler Rohstoffe gewinnt.

Dachte beim lesen der Titelzeile die haben vor endlich mal was Substanzielles zu machen und wollen ein Kernfusionskraftwerk bauen.

Aber wieder niX als Blasen, diese ewigen Looser!
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06.11.2006 12:08 Uhr von eros007
 
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Wirkungsgrad 50%: Von einem technischen Standpunkt ist es durchaus beachtlich, dass über 50% der Energie (die in der Kohle steckt) in Strom verwandelt wird. Die Zahl ist von dem her natürlich nicht schlecht.

Allerdings frage ich mich, was mit den restlichen 4x% der Energie passiert. Ein gesunder Menschenverstand würde meinen, dass die Abwärme noch genutzt wird, um in der Form eines Fernheizwerkes noch eine Kleinstadt mit Wärme zu versorgen. So würde ich mir - als halbwegs technikinteressierter Mensch - das vorstellen. Ein Wirkungsgrad von ingesamt 85% ist damit durchaus vorstellbar. Allerdings steht in der Quelle nichts davon, dass die Abwärme genutzt werden soll. Ist ja auch nicht im Bereich von E.ON... Vermutlich werden also 30% der Energie unnötigerweise einfach in Form von Wärme in die Luft geblasen (Wasserdampf + heiße Luft). Man kann stolz sein, den Anteil der offensichtlichen "Verschwendung" von 40% auf 30% reduziert zu haben. Oder man denkt mal in einem größeren Zusammenhang und überlegt, ob man die Effizienz nicht schon durch vorhandene Technologie beachtlich steigern kann - Stichwort Kraft-Wärme-Kopplung, siehe http://de.wikipedia.org/...

Im Übrigen sind wir Deutschen bei der Energieeffizienz (insbesondere Stromerzeugung/Heizen) schon lange von vielen europäischen Nachbarstaaten überholt worden. In Schweden beispielsweise wird nahezu die gesamte Energie, die bei der Müllverbrennung frei wird, als Fernwärme zum Heizen genutzt. In Deutschland werden meines Wissens über 70% der Energie bei der Müllverbrennung einfach so in die Luft geblasen - der Müll ist dann zwar weg, aber weiter ist nichts gewonnen. Kraft-Wärme-Kopplung gibt es bei uns nur in Ansätzen zu sehen, in GB ist das längst großflächig eingesetzt.

Wir Deutschen rühmen uns zwar damit, dass wir unglaublich effiziente Turbinen bauen und wähnen uns dabei an der technologischen Spitze, was das Energiesparen angeht. Allerdings ist dem nicht so. Isoliert haben wir exzellente Erfindungen, die uns und auch andere weiterbringen. Im Gesamtbild jedoch gäbe es noch viele Optimierungsmöglichkeiten - wir versteifen uns auf Detailverbesserungen und übersehen, dass wir durch Systemänderungen noch weit mehr erreichen könnten.
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06.11.2006 13:49 Uhr von eros007
 
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@ amb: Autos mit einem Wirkungsgrad von über 50%? Also solche, die mehr als 50% von der Brennenergie in Bewegungsenergie umwandeln? Das glaube ich nicht! Bitte Link angeben!

Laut Wikipedia liegt der Wirkungsgrad von Ottomotoren (also Benzinmotoren) bei 10-37%, also weit entfernt von 50%, siehe http://de.wikipedia.org/... Dieselmotoren kommen zwar auf 15-65%, aber Automotoren erreichen nur in seltensten Fällen mehr als 40%. Meines Wissens sind die Dieselmotoren, die darüber liegen, ausschließlich langsam drehende Motoren in Traktoren (bis 45%), Schiffsantrieben (bis 55%) oder eben auch stationären Generatoren für die Stromerzeugung. Wie du siehst, ich sehe die von dir genannten >50% Wirkungsgrad einfach nicht. Wobei bei Autos sowieso noch ein beträchtlicher Anteil der Leistung im Getriebe und im Fahrwerk abfällt. Kaum ein Auto bewegt sich mit mehr als 30% Wirkungsgrad fort, i.d.R. liegen die meisten weit darunter. Würde man an einen Automotor direkt einen Generator anschließen, läge man schon höher. Berücksichtigt man die Verluste, bis der Endverbraucher endlich an seinen Strom kommt, ist der Wirkungsgrad dann wohl immer noch eher höher als beim Auto - bei gleich effizientem Motor, wohlgemerkt. Nur ist die Energie bei größeren, langsam drehenden Motoren eben noch weit effizienter genutzt.

Außerdem handelt es sich bei dem besagten Kraftwerk um ein Kohlekraftwerk. Für ein solches sind >50% Strom aus der in der Kohle gespeicherten Energie durchaus beachtlich. Technisch machbar sind mittlerweile schon an die 60% Wirkungsgrad (physikalische Grenze bei Kohle: ~65%) - aber noch nicht in industriellem Maßstab. Kommt aber noch!

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