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Rastatt: Kunde stoppt Bankräuber (19)

Ein bewaffneter Banküberfall endete für den 19-jährigen Bankräuber in Rastatt mit der Festnahme durch die Polizei.

Der maskierte junge Mann zwang die Bankangestellten unter Androhung von Waffengewalt, ihm den Inhalt der Kassen auszuhändigen.

Beim Verlassen des Gebäudes konnte der Mann zunächst von einem Bankkunden festgehalten werden. Anschließend kamen ihm noch Angestellte des Geldinstituts zu Hilfe. Beim späteren Verhör gab der 19-Jährige akute Geldnot als Grund für den Überfall an.


WebReporter: SCT Germany
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kunde, Bankräuber
Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2006 09:58 Uhr von SCT Germany
 
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Ein weiterer Fall von mutigen Passanten, die nicht einfach nur wegsehen, sondern unter Einsatz des eigenen Lebens Verbrechen verhindern. Sowas sollte Abschreckung für andere Straftäter sein !
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02.11.2006 10:07 Uhr von Stieges
 
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hmmm: hatte er nun eine waffe der war es nur die androhung.
weil wenn er keine hatte dann ist es um einiges einfacher und ungefährlicher als mit
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02.11.2006 10:45 Uhr von Aenea
 
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na ich weiß nicht ich finde bei einem banküberfall, bei dem im zweifel waffen im spiel sind, sollte man nicht wahllos eingreifen...und schon gar nicht, wenn niemand akut in gefahr ist und der täter schon beim rausgehen ist...die banken sind versichert und niemand muss um sein geld angst haben...im schlimmsten fall verliert man durch so ein eingreifen sein leben oder seine gesundheit - für nichts...zivilcourage ist wichtig und richtig - aber man sollte nicht unüberlegt handeln...
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02.11.2006 10:50 Uhr von Stieges
 
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@Aenea: Ganz meine Meinung. Zumindest meistens;-)
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02.11.2006 11:06 Uhr von Motzpuppe
 
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Passanten, die nicht einfach nur wegsehen????? Bei so einem Kommentar kommt mir echt die Galle hoch.
Wer dieser Meinung ist sollte sich ernsthaft die Konsequenzen vor Augen halten???

Bei so einem Eingriff, hätte man selber erschossen werden können, dazu hat er alle Leute um sich herum in Lebensgefahr gebracht.
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02.11.2006 11:12 Uhr von Stieges
 
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@Motzpuppe: hä? was willst du uns sagen mit deinem Kommentar?
Also wenn der Räuber bewaffnet war ist es doch totaler Müll einzugreifen.
Die Bnk kriegt auch so ihr Geld wieder und du bist tot oder ,noch schlimmer, stark berhindert. Für was? Damit du denHelden spielen konntest. Mit so einer Aktion hilfst du keinem Menschen. Keinem!!
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02.11.2006 11:24 Uhr von SCT Germany
 
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geht nicht nur um diesen Fall Zivilcourage und seine Hilfe anbieten, das ist in Deutschland für viele immer noch ein Fremdwort.
Wie es nun genau in dieser Situation mit der Gefahr des Passanten aussah kann ich nicht beurteilen. Es geht mir darum, nicht einfach nur weg zu sehn. (Vielleicht ist dieser Fall auch nicht das optimale Beispiel dafür, gebe ich ja zu...)

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02.11.2006 11:47 Uhr von Motzpuppe
 
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@Stieges: Ich finde es einfach nur verantwortungslos, dass ein Kunde den Räuber noch in der Filiale gestoppt hat!
Es hätte auch anders ausgehen können!

Mit der Überschrift habe ich nur den Autor zitiert, nach dem Motto.. alle die nicht eingreifen sind feige... *absurd
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02.11.2006 12:02 Uhr von Menni07
 
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Spray wahrscheinlich wurde der Räuber mit einem Pupsspray überwältigt... :-)
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02.11.2006 12:25 Uhr von fruchteis
 
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Verantwortungslos: Es ist verantwortungslos, als Laie bei einem bewaffneten Überfall einzugreifen. Man kann nicht nur selbst verletzt oder getötet werden, sondern auch Unbeteiligte. Außerdem kann die Sache, wenn sie schief läuft, ganz schnell in eine Geiselnahme ausarten. Das Stellen des Bankräubers sollte man der Polizei überlassen, wer so handelt, der ist nicht feige oder hat keine Zivilcourage, sondern er handelt richtig. Das Bankhaus ist versichert, und den Räuber kriegen sie eh nach ein paar Tagen, wenn es ein junger Einzeltäter und Amateur ist.
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02.11.2006 13:00 Uhr von Mario7723
 
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Armer Bankräuber: Das mit der Zivilcourage ist schon wichtig. Aber bei einem Banküberfall würde ich nicht eingreifen.Das mit dem verklagen finde ich eine gute Idee.
Der Räuber ist 19 Jahre und lebt wahrscheinlich von Hartz IV ! Daran kann man sehen wie es in unserer Gesellschaft Berg ab geht. Menschen wissen nicht wo diese Arbeit finden und Vater Staat lässt die Jungen Leute im Regen stehen. Ausbildungen gibt es ja auch keine. Geschweige denn eine anständige Arbeit.
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02.11.2006 14:39 Uhr von beisser1
 
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Wenn ich ihn schon in der Mangel hätte,bekäme er noch einen kräftigen "Denkanstoß" von mir.
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02.11.2006 14:43 Uhr von _BigFun_
 
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an alle Wegschauer sicherlich könnten Kunden der Bank verletzt werden - oder man selbst wenn man einschreitet - sicher sollte man überlegen ob man überhaupt in der Lage ist was zu tun...
...sicher macht man besser einen Bogen um die Horde Skins die grad nen Türken verprügelt... sicher schüttelt man nur den Kopf wenn der Nachbar seinen Sohn windelweich schlägt... sicher fährt man an der Unfallstelle auf der Autobahn besser weiter ohne zu helfen...besser schaut ihr schnell Weg wenn es darum geht etwas zu Tun - zu Helfen oder Einzuschreiten - denn euer Arsch ist euch ja heilig - und der muß immer im Trockenen bleiben.... und nun schaut schnell wieder weg
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02.11.2006 14:54 Uhr von fruchteis
 
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@_BigFun_: Hey, das ist was anderes, ob einer mit ner Schusswaffe rumfummelt, oder ob einer verprügelt wird oder blutend auf der Straße liegt, das will ich doch mal feststellen. Außerdem gibts in jedem Fall auch noch die Möglichkeit, Hilfe zu holen, z.B. wenn bei ner Prügelei die Bösen in der Übermacht sind. Zumindest in der Stadt ist die Kavallerie sofort da.
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02.11.2006 15:14 Uhr von _BigFun_
 
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@fruchteis: wo ist der Unterschied ? - Auch wenn sich nur 2 Kloppen - heist das nicht, dass einer nicht könnte nen Messer oder ne Knarre einstecken haben - oder?
Egal wie man es dreht und wendet - Gefährlich ist Zivilcourage immer - aber wo wäre die Menschheit wenn immer alle weggeschaut hätten?
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02.11.2006 15:55 Uhr von fruchteis
 
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@_BigFun_: Wenn du so willst, kann auch ein alter Mann, der auf der Straße am stock geht, eine Knarre einstecken haben. Ich hab doch nichts gegen Zivilcourage gesagt, allerdings gegen Unvorsichtigkeit, Gedankenlosigkeit und Verantwortungslosigkeit in dem Fall, wenn schon jemand mit gezogener Knarre bedroht wird.
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02.11.2006 16:04 Uhr von syberspacer
 
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*_BigFun_ zustimm*: Also ich muss BigFun nur voll und ganz zustimmen.

Diese ganzen Kommentare, vonwegen bloß nicht eingreifen und das handeln der Polizei überlassen nerven ziemlich. Das iss doch von Fall zu Fall unterschiedlich.
Natürlich ist es richtig, dass jemand, der überhaupt keine ahnung davon hat jemanden zu überwältigen und auch keine Chance sieht dieses zu schaffen, es einfach sein zu lassen um nicht sich oder andere zu gefährden.
Doch wenn man die Erfolgschance sieht und einen günstigen moment nutzen kann. WARUM NICHT ?
Ich würde auf jedenfall immer versuchen einzugreifen, wenn es denn möglich ist zu helfen, ohne Dritte zu verletzen.
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02.11.2006 16:16 Uhr von fruchteis
 
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@syberspacer: Also noch so einer, bei dem man, wenn man ihn sieht, schnell wegrennen sollte, um nicht von nem Querschläger getroffen zu werden, wenn er den Täter überwältigt.
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02.11.2006 16:36 Uhr von _BigFun_
 
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immer noch besser als sich bei jedem Knall hinter einer Mülltonne zu verstecken *fg

Ne ich sag ja auch ned - dass man sinnlos eingreifen soll - ala den Bombenkerlchen bei Serius Sam - aber man sollte immer versuchen sein möglichstes zu tun.
Darüberhinaus spielen wir das geliebte Szenario doch mal anderst durch - der Täter wird nicht von Anwesenden aufgehalten, rennt hastig aus der Bank, rempelt vor der Bank einen Opa an, welcher auf die Straße torkelt, eine Frau die gerade ihre Kinder vom Kindergarten abgeholt hat, kann mit ihrem Auto zwar noch ausweichen, rauscht aber auf der anderen Straßenseite in die Pommesbude - dabei überfährt sie 5 Leute die gerade ihre Pommes essen wollten, die Frisöse fällt um, es gibt einen Funken - alles steht in Flammen 4 Angestellte verbrennen.
Hinter der Frau kam ein Reisebus, der Fahrer macht ne Vollbremsung - 5 Insassen der Kaffeefahrt erleiden einen Herzinfarkt. Hinter dem Bus fuhr ein Tanklastzug mit hochgiftigen Chemikalien, der Kippt um - 10 000 Liter Gift ergiesen sich in die Kanalisation - und verseuchen den angrenzenden Bade-See auf Jahre hinaus.

Und dann stellt sich heraus, die Pistole war nur ein Plastikspielzeug (welches heute ja täuschend echt aussieht) und ihr macht euch wegen euerer Feigheit Vorwürfe - werdet von der Frau verlassen, verliert den Arbeitsplatz, schläft unter Brücken - und gebt euch am ende den Goldenen Schuss auf dem Bahnhofsklo - und alles nur weil ihr in den 10 Sekunden in denen es drauf Ankam das Richtige zu tun - versagt habt.

Klar - alles reiner Kappes - aber - es ist genau das gleiche wie wenn mann sagt - der hätte Schießen können... oder nicht ? :)
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02.11.2006 17:35 Uhr von borgir
 
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sowas: sollte schule machen. dann würde in deutschland wesentlich weniger kriminelles passieren. leider sind solche menschen die ausnahme, die nicht wegsehen und aktiv eingreifen.
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02.11.2006 18:27 Uhr von JayAge
 
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@ dibbelabbes @ _BigFun_: @ dibbelabbes
"einer reichen bank helfen, ihr geld zu behalten, dass sie von ihrer noch reicheren versicherung eh zurückbekäme, und damit sich und alle umstehenden zu gefährden, das ist pure dummheit"

ob es nun eine bank ist oder ein passant bleint immernoch das selbe.

@ _BigFun_

man muss erstmal überlegen! wenn der typ ne echte waffe hat wäre es doch dumm in diese reinzulaufen. wir kennen hier aber die genaue situation nicht.
aber ich persönlich würde auch nicht in eine "horde skinheads" reinlaufen wenn die jemanden zusammen schlagen. ob ich nun neben ihm liege oder nicht macht für den schließlich keinen unterschied. dafür gibt es die polizei doch. die zu rufen wäre wesentlich schlauer als sich die innereien zertrampeln zu lassen und dem opfer ist wesentlich mehr geholfen. (natürlich auch gleich nen krankenwagen rufen.)
auch beim nachbar ist das jugendamt und die polizei zuständig und es liegt an den zivilisten die zu verständigen. hier kann man aber bis die eintreffen noch selber handeln.
bei einer unfallstelle hast du natürlich recht. wenn aber nur ein auto auf dem seitenstraße steht und man sieht nichts genaues würde ich zierlichen frauen auch nicht unbedingt raten anzuhalten. ist schon viel passiert.
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02.11.2006 18:40 Uhr von _BigFun_
 
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@ jay..und co ihr habt ja auch nicht unrecht ... die Verhältnismäßigkeit der Dinge - ist halt wichtig. Man sollte halt überlegt handeln - und der Situation entsprechend reagieren.
Nur leider ist es doch auch so, dass viele Leute "ihre Angst" als Schutzschild und Ausrede für mangelnde Zivilcourage nehmen. Auch ne Horde Skins könnte von mehreren Passanten vertrieben werden - nur die Typen wissen doch ganz genau, dass die Leute sich nur um sich selbst kümmern und sorgen.
Es gab da auch mal den Test im TV wo einer in der Fußgängerzone verletzt zusammengebrochen ist - die meisten schauten dumm - aber liefen weiter - denen war es sch... egal ob der Verletzte da abkratzte oder nicht...
und dieses Verhalten ist doch kein Einzelfall... leider.

Manchmal würden ganz kleine Dinge helfen - zB um auf das Skins beispiel zurück zu kommen - man Befiehlt einem anderen Passanten, dass er dafür sorgt dass die Polizei gerufen wird - schnappt sich 3-4 andere Passanten - und schreit die Typen an - des reicht meistens um sie genug einzuschüchtern - oder wenigstens um sie vom Opfer abzulenken. Man kann vieles tun - auch ohne sich in Gefahr zu bringen - nur man muss es wenigstens tun - und nicht einfach weiterlaufen als wäre nichts gewesen.
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02.11.2006 20:58 Uhr von JayAge
 
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stimmt schon: die zivil-courage ist schon ziemlich niedrig.
es kam nur so rüber als sollte man haikiri machen wenn jemand von einer größeren gruppe zusammen geschlagen wird.
und eben wegen der geringen courage bekommt man ja meistens nicht viele passanten die helfen würden und sowas geschieht ja auch nicht am hellichsten tage mitten im stadtzentrum wo viele leute sind.
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02.11.2006 21:18 Uhr von myfurde2
 
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KEINE ZIVILCOURAGE !!! Also ich würde es nicht als Zivilcourage bezeichnen das Geld von Versicherungen zu "beschützen" und das unter dem Einsatz des eigenen Lebens.

JEDER Bankangstellte lernt in der Ausbildung dass er in solchen Fällen ruhig bleiben soll und nicht eingreifen soll.

Wenn solche "Möchtegernhelden" verletzt oder getötet werden bei ihren "Heldentaten" dann hab ich höchstens mit den Angehörigen mitleid ... aber Helden verdienen nunmal einen Heldentot ;)

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