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Sozialministerium: Rentenbeiträge bis 2030 bei 21,9 Prozent

Aus einem Papier des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geht hervor, dass das Amt mit einer Steigerung der Beitragssätze zur gesetzlichen Rentenversicherung auf 21,9 Prozent bis zum Jahr 2030 rechnet.

Diese Erhöhung kommt demnach trotz der beabsichtigten Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre zustande.

Der Referentenentwurf, der als Gesetzesvorlage dient, soll in der kommenden Woche mit diversen Verbänden diskutiert und Ende des Monats vom Bundestag als neues Rentengesetz verabschiedet werden.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Rente, Sozialminister
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2006 13:38 Uhr von oarhell
 
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Träumer: Das ist mal wieder typisch für die Verlautbarungen unserer Politiker und Nachplapperer aus den Medien:

Da wird eine erst in 24 Jahren verifizierbare Aussage gemacht, die dann auch noch als Verdienst unserer ach so vorausschauenden Politiker dargestellt wird: Durch das anheben des Rentenalters auf 67 Jahre. Wenns nicht so traurig wäre, wär es glatt zum totlachen.

Nicht nur daß die demografische Entwickung der Bevölkerung diesen verzapften Schwachsinn in wenigen Jahren überholen wird. Unsere Volksvertreter sind dank ihrer Selbstversorgergesetzgebung bei den Pensionen komplett von der rückläufigen Rentenentwicklung geschützt.

Wenn man hierzulande wenigstens die Wahl hätte bei der gesetzlichen Rente mitzumachen oder sich privat zu versichern, dann wäre die gesetzliche Rentenversicherung schon lange Pleite. Die Rentenversicherung ist jahrzehntelang von unseren korrupten Politikern ausgeplündert worden. Den Todesstoß hat ihr unser allseits geschätzter Bimbes-Kanzler versetzt: Als es um die Wiedervereinigung und die Zustimmung der Russen ging hat er die letzten 100 Mrd. DM Gorbi zugeschanzt, damit das mit der Unterschrift unter die 2+4 Verträge klargeht.
Offiziell getarnt als Rückkehrhilfe für die russischen Soldaten in Ihrer Heimat: zum Bau von Siedlungen usw.
Von der Marie haben die Soldaten allenfalls einen kleinen Bruchteil gesehen. Der Rest ist in den unendlich großen Weiten des Sowjetstaates diffundiert.

Zurück zum Thema: Wenn ich die Beiträge meiner Rentenzahlungen mit nur 3% verzinst anlegen dürfte, könnte ich mich ab 65 bis ins hohe Alter von 95 Jahren einer stattlichen Rente erfreuen, und wenn ich früher abtrete, kriegen meine Erben neben meiner eigenerworbenen Immobilie sogar den Rest der angelegten Kohle.

In Wirklichkeit sind die Aussichten wie folgt: Ich bekomme mit 67 etwa 45% meiner oben errechneten schönen Rente. Das bedeutet daß das Rentensystem die Hälfte des einbezahlten Geldes und sämtliche in 35 Beitragsjahren anfallenden Zinsen ´veruntreut´ hat. Ein anderer Begriff fällt mir dazu leider nicht ein.

Uff, das mußte mal raus ...

Greetz,
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02.11.2006 14:55 Uhr von Heinrich1871
 
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Rente= 24 Euro Taschengeld im Alter: Bravo Träumer. Endlich sagt hier jemand mal die nackten Tatsachen. Dein Einwand bzgl. Wahlfreiheit Rente oder private Versicherung, habe ich mir schon vor fast 30 Jahren gestellt. Denn damals gab es schon erste Stimmen die das Rentendebakel ankündigten.
Aber wenn man es genau nimmt, muss von der Minirente die man erhält, ja noch der Sozialhilfesatz abgezogen werden. Beispiel ein Ehepaar nur 1 Verdiener immer in Höhe des Eckrentners, bekommt nach 45 Jahren eine Rente die um ca. 24 Euro höher liegt, als das ein paar bekommt, das nie gearbeitet hat. Hiermit will ich sagen, dass die Rente in Zukunft doch nur noch ein Taschengeld ist. Die staatliche Rente reicht dann für je eine Pizza pro Ehepaar und Monat.

Private Vorsorge, um später soviel Gesamtrenten zu erhalten wie heute der Eckrentner ca. 1080 Euro, muss mit ca 400 Euro pro Monat finanziert werden. Basis 25 jähriger. Das kann in der Regel keiner bezahlen und evt. noch Familie gründen.
Alternative:
Sorge für die Rente vor, dann ist man in wenigen Jahren Konkurs und hungert. Oder spare nicht für die Rente an, dann kann man einigermaßen leben und verhungert im Rentenalter.

Tolle Perspektive!

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