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Hannover: Herz-Operation mit gestohlener AOK-Chipkarte

Ein nicht krankenversicherter Mann ließ sich einen Herzschrittmacher einsetzen. Zur Abrechnung legte er eine gestohlene Mitgliedskarte der AOK vor. Die Zuzahlung von zehn Euro entrichtete er nicht.

Die AOK versuchte, die Zuzahlung per Rechnung beim beklauten Kassenmitglied zu kassieren und stieß auf Ablehnung. Dadurch flog der Betrug auf.

Nun soll der ermittelte Betrüger seine OP privat bezahlen.


WebReporter: NetTramp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hannover, Operation, Herz, AOK
Quelle: www.sz-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2006 15:06 Uhr von NetTramp
 
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Der Missbrauch von Mitgliedskarten der Krankenkassen kommt häufig vor. Selten sind die Täter so dumm wie in diesem Fall.
Häufig lassen sich betroffene Täter durch persönliche Notlagen zu solchen oder ähnlichen Aktionen hinreißen.
Leider lassen sich Behandler neben der Versichertenkarte nur sehr selten den Personalausweis zeigen.

Jeder Mensch in der Bundesrepublik sollte zwangsweise krankenversichert sein. Über die Form einer solchen Zwangsversicherung kann und muss man diskutieren!
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01.11.2006 16:33 Uhr von ishn
 
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Ist für mich sowieso ein Rätsel das eine Versichertenkarte auch ohne Personalausweis angenommen wird. Das lädt doch geradezu zum Missbrauch ein.
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01.11.2006 18:05 Uhr von digitainer
 
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wundert mich, dass mit den Karten nicht noch mehr Missbrauch getrieben wird. Der Beitragszahler ist ja der Dumme, nicht die KK !
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01.11.2006 18:46 Uhr von muhaha
 
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Ganz schön blöd: wegen 10 euro muss er jetzt die ganze operation selbst bezahlen ??? haha
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01.11.2006 19:15 Uhr von Bibip
 
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Der Mann tut mir leid ich vermute mal (kein Beweis!) dass er wegen Beitragsrückstände aus der Kasse geflogen ist. Nun hat er eine OP, die er absolut nicht selbst bezahlen kann.
Klar ist das Betrug... doch ich habe Mitleid mit ihm.
Die Forderung der OP-Bezahlung ist vermutlich sinnlos: wie solle er sie denn ohne Geld zahlen?
Ist so wie wenn mir jemand eine Rechnung von 2 Milliarden Euro Schulden aufbrummt: ich bekomme einen Lachanfall.
Selbst 2 Mio könnte ich nicht bezahlen.
also würde ich mir da überhaupt keine Sorgen machen.
Übrigens: es gibt so viel ich weiß in D etwa 250.000 Nichtversicherte. Menschen, die nie mehr in eine Kasse kommen wenn sie nicht eine versicherungspflichtige Arbeit finden.
Sehr oft sehr traurige Fälle.
Grüße
Bibip
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02.11.2006 11:20 Uhr von El Salvas
 
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21 000 Euro ? soviel Kostet die OP (Quelle) ?
Ich hätte gedacht sowas wäre eine Ecke teurer.

Zu den 10 Euros: Das war NICHT die Praxisgebühr sondern eine Tägliche zuzahlung für den Krankenhausaufenthalt.
und die Werden nicht vor Ort verlangt sondern per Rechnung zugesandt, an den Kartenbesitzer.

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