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US-Geheimdienste sehen Abdriften des Iraks in einen Bürgerkrieg

In einer geheimgehaltenen Konsultation zwischen US-Militärs und US-Geheimdiensten haben letztere ihre Analyse der Situation im Irak dargestellt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das Land mehr und mehr ins Chaos abgleitet.

Es hieß, vom Zeitpunkt des Anschlags auf die Goldene Moschee von Samarra an gäbe es eine permanente Negativentwicklung.

In der Analyse der Situation war auch die Rede von einem neuen Maximum der Gewalteskalation mit "ethnischen Säuberungen". Einige Tage nach dieser Informationsrunde werden die Ergebnisse vom Präsidenten mit Armee- und Sicherheitskräften besprochen werden.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Bürger, Geheimdienst, Bürgerkrieg
Quelle: www.tagesspiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2006 14:22 Uhr von Johnny Cash
 
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Das: entwickelt sich nicht zu einem Bürgerkrieg der ist schon längst am Gange. Mit Militär ist der Lage auch nicht mehr Herr zu werden.
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01.11.2006 15:07 Uhr von exekutive
 
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davor wurde bereits vorm krieg gewarnt: amerika ihr habt blut von über 600.000 unschuldigen irakern an euren händen.. denn all eure kriegsgründe waren eine lüge, welches mittlerweilen allen bekannt ist..

die iraker im lande wehren sich rechtmäßig nur gegen ihre besatzter, die sie mit einem angriffskrieg überfallen haben.. so viele unschuldige zivilisten habt ihr getötet um großen hass zu gegen euch und den westen zu schüren... ihr spielt die einzellnen gruppierungen gegeneinander aus um damit willentlich einen bürgerkrieg zu entfachen.. um das land in einem völligen chaos zu stürzen

ihr lasst eure eigenen kinder für eine ungerechte sache sterben, wie schon soviele andere regime es für ihren zweck getan haben.. ihr seid diejenigen, die gegen den weltfrieden stehen und damit die freiheit und menschenwürde jedes einzellnen menschen auf diesen planten missachten.. ihr habt kein recht darauf
und plötzlich wie ein dieb in der nacht, werden ihr entmachtet werden sammt all eurer "verbündeten" aus eurem kampf gegen die gerechtigkeit
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01.11.2006 15:10 Uhr von Tyfoon
 
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Seltsam seltsam: und ich dachte wirklich dass der Irak jetzt in Frieden und Demokratie lebt. Aber vermutlich habe ich Herrn Bush nur falsch verstanden. So kann man sich irren ;)
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01.11.2006 15:29 Uhr von Bibip
 
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Ich weiß die Lösung lasst Saddam Hussein frei und gebt ihm sein Amt zurück!
Dazu freie Hand.
In eine halben Jahr ist absoluter Frieden in dem Land.
Grüße
bibip
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01.11.2006 15:40 Uhr von cantarella
 
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ich: würde auch gern beim US-geheimdienst sein, ich sag das was alle schon wissen und kassier ne menge kohle ein (und außerdem darf ich dann noch so´n schicken anzug tragen *freu*)
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01.11.2006 15:50 Uhr von Bleifuss88
 
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Boah die habens kapiert! Super, ich bin echt stolz auf euch Geheimdienste ihr habt endlich erkannt, was seit rund 3 Jahren offensichtlich ist!!

Beim Wiederaufbau hat die USA auf ganzer Linie versagt. Es muss unbedingt ein Plan her, wie man demnächst nach einem Krieg vorgeht und nicht nach dem Motto "Erstmal den Diktator wegbomben und dann sehen wir mal weiter."

Also, bevor wieder so eine "Befreiungsaktion" dermaßen in die Hose geht, muss zunächst eine Strategie zurechtgelegt werden, die folgende Fragen beantwortet:

1.) Wie kann ich einen asymmetrischen Krieg erfolgreicher führen?
2.) Wie nutze ich die Zufriedenheit der Bevölkerung unmittelbar nach der Befreiung besser aus? (Auch im Irak war die Bevölkerung zunächst kurz glücklich)
3.) Das wichtigste: Wie kann ich ein Land danach schneller stabilisieren? Wie kann ich möglichst schnell dem Land die Verantwortung zurückgeben?

Diese Fragen und wahrscheinlich noch viele mehr müssen die Militärstrategen endlich ins Auge fassen und entsprechende Strategien entwerfen. Bisher scheint weiterhin nur geplant zu werden, wie man Krieg noch besser führt - doch dort sind die USA bereits jetzt schon haushoch überlegen. Das Thema "Nach dem Krieg" scheint immer noch totgeschwiegen zu werden.

Wie man den Irak retten kann? Wohl gar nicht; ein Abzug aller ausländischen Truppen würde ein Land im Chaos hinterlassen, aber was sind die Alternativen? Bleibt zu hoffen, dass demnächst ein vllt. demokratischer Präsident den Bush nach den Haag bringt; bei einer republikanischen Regierung wird das wohl kaum der Fall sein.
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01.11.2006 18:16 Uhr von MiA.MaX
 
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@usa hasser: das saddam weg ist, IST gut.

nur das die das land nicht unter kontrolle bringen und die verfluchten islamistischen fanatan da unten verrückt spielen ist absolute scheisse.

gäbe es da unten keine von diesen durchgeknallten machtgierigen "geistes"führer, welche "ihre" religionsbrüder anführen, wäre das land schon viel weiter und auf dem besten weg wirtschaftlich nach oben zu wandern.

aber nein... lieber sich selbst bekriegen, die usa bekriegen ... leute köpfen usw.

nene... die usa hat sicher grosse fehler gemacht, aber das eigentliche problem liegt bei den irakis und nicht den amerikanern !

nebenbei: was hier einige für propoganda scheiss loslassen find ich zum kotzen.
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01.11.2006 18:41 Uhr von Bibip
 
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Hallo MiA.MaX: hier täuscht Du Dich.
1. die USA sind die Auslöser der Situation. Sie haben ein Machtvakuum geschaffen, in das verschiedene Gruppen nun drängen
2. sie haben dem Irakischen Volk nicht nur ihre würde sondern auch ihren Reichtum geraubt: die Ölfelder! Fast aller Gewinn fließt ab in die USA. Und es sieht nicht so aus, als wenn sich hier etwas ändern würde. Doch so lange bis die USA diese Felder wieder verlieren wird es keine Ruhe geben. Und glaube mir: sie werden sie verlieren. Die sind einfach nicht zu halten. Denn Die Ölmultis, in deren Tasche die Gewinne fließen, haben nicht die militärischen Möglichkeiten diese zu schützen (dafür ist dann der einfache GI zuständig. Welcher Ölmanager wäre schon bereit für den Gewinn seiner Gesellschaft zu sterben?)
Dass so etwas schnell eskaliert ist ganz normal. Besonders in einem Gebiet, in dem zwei mächtige religiöse Hauptrichtungen sich seit jeher feindlich gegenüber stehen.
Das ist ungefähr die gleiche Situation wie in Deutschland zur Zeit des 30-jährigen Krieges: katholisch gegen evangelisch. Keiner traute dem anderem. Jeder hielt den mit der anderen Konfession für einen Gefolgsmann des Satans.
Luther hat zwar durch die Abspaltung viel Leid gebracht, doch zugleich den Grundstock für unser freiheitliches Denken gelegt. Der Gedanke der Trennung von Staat und Kirche beruht darauf. Schon deswegen müssen wir Luther dankbar sein. Nicht nur weil er uns eine einheitliche Sprache geschenkt hat.
Grüße
Bibip
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01.11.2006 18:41 Uhr von opppa
 
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Die Amis haben doch was erreicht! Nachdem das Regime Saddam Hussein, das Land mit harter Hand (und vom Westen nicht zu akzeptierenden Mitteln) ruhig gehalten hat, stellen die Amerikaner nach der Devise, besser spät als nie, jetzt endlich fest, daß es ihnen nie gelingen wird, dort Frieden zu schaffen.

Dank der tätigen Beihilfe von George W. Bush wird im Irak jetzt sowas ausbrechen, was bei uns in Europa damals dreißgjähriger Krieg hieß. Die verschiedenen Gruppen wie Sunniten, Schiiten und Kurden werden sich jetzt nach der in Europa im Mittelalter üblichen Devise: Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schä
del ein! Versuchen, sich gegenseitig auszurotten.

Besonders traurig ist wohl, daß der US-Geheimdienst das schon so früh bemerkt. Mit einigermaßen offenen Augen hätte Bush diese Erkenntnis schon vor seinem Überfall erkennen müssen. Aber bei dessen geistigen Niveau werden wir wohl noch ein paar Jahre auf irgendeine Erkenntnis warten müssen.

Der jetzt im Irak von Bush losgetretene Krieg zwischen verschiedenen Volks- und Religionsgruppierungen wird wohl von außen nicht mehr zu beeinflussen sein, da auf allen Seiten offensichtlich Agitatoren, die nur noch zu Mord und Totschlag an den jeweils anderen Gruppen aufhetzen.

Und wenn ich das sehe, was der Islam als Toleranz bezeichnet, kann ich nur sehen, daß alle, die nicht zu einer jeweiligen Religionsrichtung gehören, in einem heiligen Krieg nun mal zu vernichten sind.

George W. Bush hat dort Geister geweckt, die er niemals unter Kontrolle bringen wird. Aber durch den ganzen Konflikt ist der Ölpreis so hoch gestiegen, daß seine Auftraggeber, die amerikanische Ölindustrie, wohl trotzdem auch von diesem Bürgerkrieg profitieren wird. Und mehr haben seine Auftraggeber ja wohl nicht verlangt!
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01.11.2006 18:59 Uhr von muhaha
 
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Amis haben einen hintergrund ÖL: Wisst ihr wonach Bush rischt ? ne ne nach Öl

Er versucht alles um asien und die muslemischen länder kaputt zumachen ! !! der "()/=§&/"§= !
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01.11.2006 19:27 Uhr von Bibip
 
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Hallo Oppa: Zitat: Mit einigermaßen offenen Augen hätte Bush diese Erkenntnis schon vor seinem Überfall erkennen müssen. Aber bei dessen geistigen Niveau werden wir wohl noch ein paar Jahre auf irgendeine Erkenntnis warten müssen.

Hier täuscht Du dich. Bush hatte und hat noch nie was zu sagen gehabt. Das machen seine regierenden Lobbies und Berater.
Und denen geht es nur um eines: das Öl. Was mit dem Land geschieht war schon immer uninteressant. Hauptsache die Ölfelder sind gesichert zur 1005 Ausbeute. In einer Beziehung haben sie Recht: sie sorgen vor auf kommende Zeiten, in denen das Erdöl knapp wird. Dann haben die USA und Israel (die ja bekanntlich Hand in Hand arbeiten) den Daumen auf der Versorgung. Denn eines will diese Klicke unbedingt noch erreichen: die Iranischen Ölfelder zu kassieren. Dann haben sie ca. 70 % der Ölvorkommen dieser Welt sich angeeignet. Ein Geschäft mit Blut geschrieben.
Die Religionen suchen Satan immer in einer imaginären Hölle. Doch da irren sie: der ist auf der Erde und fühlt sich quietschfröhlich.
Grüße
Bibip
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01.11.2006 20:01 Uhr von Fox-Mulder
 
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saddam h. wusste was er tat: und auch was er tun musste um geisteskranke gotteskrieger im zaum zu halten. manche menschen lassen sich nicht mit ein paar zeilen in einem gesetzbuch unterordnen.
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01.11.2006 21:52 Uhr von Bibip
 
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Hallo Fox-Mulder: genau das meine ich auch. Es gibt Menschen, die brauchen statt der Streicheleinheit die harte Faust. Auch wenn sich das unmenschlich anhört.
Dass echte Demokratie nicht funktioniert erkennt man unschwer an unseren westliche Demokratien. Sie sind in Wirklichkeit Diktaturen des Kapitals.
So wie der Kommunismus eine schöne Theorie ist, die nie zur Verwirklichung führen wird, so ist es auch mit der Demokratie.
Grüße
Bibip

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