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AOK: Beitragssätze sollen steigen

Da die Krankenkassen nach einem Beschluss des Bundestages im Rahmen der Gesundheitsreform ihre Schulden bis Ende 2008 getilgt haben müssen, drohen den Versicherten laut einem "Stern"-Bericht deutlich steigende Beitragssätze.

Besonders schlimm sei die 750.000 Mitglieder starke AOK Berlin betroffen, deren Vorstandsvorsitzender Rolf Dieter Müller eine notwendige Beitragserhöhung zum Abbau der Schulden bis zum 31. August 2007 auf 2,85 Prozentpunkte bezifferte.

Weil mit einer solchen Erhöhung der mit 15,5 % ohnehin schon hohe Beitragssatz vermutlich in einem Mitgliederschwund resultieren würde, der die AOK Berlin in den Bankrott triebe, werden zu ihrer Rettung evtl. alle AOK-Beitragssätze um zwei Prozentpunkte steigen.


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WebReporter: - anonymous -
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Beitrag, AOK
Quelle: www.stern.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2006 12:28 Uhr von - anonymous -
 
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Die Gesundheitsreform begeht den alten Fehler an einem in den Dreck gefahrenen Karren rumzuschrauben ohne zu erkennen, dass er sich, egal wie man die Sitze nun bezieht, nurnoch weiter festfahren kann.
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01.11.2006 18:39 Uhr von FortunaMainz
 
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Das Problem der Krankenkassen sind die aufgeblähten Verwaltungsapparate! Ein echter Wettbewerb zwischen den Kassen würde den Versicherten guttun. Nicht zu akzeptieren ist dass aufgrund von Misswirtschaft der AOK Berlin allen AOK-Versicherten in die Tasche gegriffe wird! Fürmich jedenfalls steht fest: Kassenwechsel sofort!!
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01.11.2006 20:06 Uhr von Troll-Collect
 
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@Mainz: Der Verwaltungskosten in der Gesetzlichen sind auch nicht höher als bei den Privaten.
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19.01.2008 16:55 Uhr von Aktaris
 
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Das Problem: ist ganz einfach das!Wir als Versicherte müssen mal auf den Putz hauen und zwar nicht nur reden auch mal richtig handeln!!Solange die Krankenkassen keinen richtigen Druck bekommen(auch die AOK)wird garnichts passieren.Die Politik macht es sich leicht,die leben von den Steuern die die Kassen an mehr Geld reinbringen!!
Leute es ist doch ganz einfach.
Seht Euch andere Länder an,die gehen selbst für Kleinigkeiten auf die Straße und demonstrien.(Frankreich)Um was zu bewegen ,muß man sich bewegen,und nicht nur still dasitzen und warten was da kommen wird!Die Politik sowie die Krankenkassen kann man nicht nur mit Worten begegnen,sondern mit massiven Taten!Sonst merken die das da oben nicht!!

In diesem Sinne macht was draus und tut endlich was!! ICH BIN DABEI !!!!!

Gruß Rolf
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20.11.2008 17:29 Uhr von TaFo
 
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Gebildetes Deutschland: So viele Rechtschreibfehler und so viel Dummheit habe ich in keinem anderen Forum gefunden. Hohe Ausgaben bei den Krankenkassen verursachen ihre Versicherten. Je jünger und gesünder die Versichertenstruktur, desto geringer der Beitragssatz (viele Beiträge, geringe Kosten). Anders als bei der AOK, in der viele alte und kranke Menschen versichert sind, die aber von ihren geringen Renten nur wenig einzahlen. Während in der Gründungszeit alle bei der AOK versichert waren und sich somit die Versichertenstruktur "automatisch" erneuerte, brach dieses System mit dem Entstehen der Ersatzkassen zusammen. Diese Kassen suchten sich z. B. gut verdienende Techniker aus. Die Alten ließen sie bei der AOK, die sich seit nunmehr 100 Jahren um sie kümmert. Schön, dass es wenigstens eine solche Krankenkasse gibt!!!

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