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Knochenschwund: Psychische Ursache?

Forscher aus Jerusalem haben bei Versuchen mit Mäusen einen Zusammenhang zwischen Knochenschwund und Depressionen hergestellt. Mäuse, die durch Stress Depressionserscheinungen aufwiesen, litten auch unter Knochenschwund, die Knochendichte nahm ab.

Nach der Verabreichung von Antidepressiva besserte sich auch der Knochenzustand wieder. Die betroffenen Mäuse wiesen eine erhöhte Konzentration Noradrenalin auf. Nach deren Hemmung besserte sich der Knochenzustand ebenfalls nachhaltig.

Bei Menschen lässt sich ebenfalls eine erhöhte Anfälligkeit für Knochenschwund bei depressiven Menschen feststellen. Bisher wurden diese Leiden aber nie in Verbindung gesetzt.


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WebReporter: ottokar VI
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Ursache, Knochen
Quelle: www.n-tv.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2006 12:45 Uhr von ottokar VI
 
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Die Zusammenhänge und Regeln, nach denen ein Körper funktioniert, werden wohl noch lange nicht entschlüsselt sein. Ein komplexes System basiert auf komplexen Zusammenhängen.
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31.10.2006 14:25 Uhr von Stieges
 
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andere uni: hierzulande glaub ich wurde eine Feststellung gemacht die mit dieser zusammenhängen kann. Und zwar geht man neuerdings davon aus, dass alle Krankheiten wie Diabetes, Osteoporose usw. ihren Ursprung im eigenen Gehirn haben.
Vll ist das ja durch die Depressionen auch "durcheinander" gebracht worden
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31.10.2006 17:11 Uhr von Pinok
 
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gott sei dank: konnten die tierpsychologen den mäusen helfen, so gute ärzte findet man immer seltener.

vieleicht funktioniert diese zufällige entdeckung ab bei menschen.
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31.10.2006 17:49 Uhr von borgir
 
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klar: psychopharmaka werden wohl zu wenig verkauft dass man zu solchen "studienergebnissen" greifen muss. lächerlich.
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31.10.2006 18:32 Uhr von kollegeahmed
 
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Also Antidepressiva auch bei Osteoporose ? Das würde der Pharma Lobby gefallen....

Bei Stress gerät der Säure-Basen-Haushalt ausser Gleichgewicht, es verschiebt sich hin zu ´sauer´, der S-B-Puffer nimmt ab.

Da hilft nur der Ausgleich durch viel Citrate, also Magnesiumcitrat, Kaliumcitrat, Kalziumcitrat usw. was sehr basisch ist.

Daher bei Knochenschwund S-B-Gleichgewocht herstellen, anstatt Chemiekeulen einzusetzen!
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31.10.2006 22:33 Uhr von Nessy
 
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also: Bei Menschen lässt sich ebenfalls eine erhöhte Anfälligkeit für Knochenschwund bei depressiven Menschen feststellen. Bisher wurden diese Leiden aber nie in Verbindung gesetzt.

Warum nicht ???
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31.10.2006 23:24 Uhr von Petty EUR
 
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So nah und keiner siehts: Auch wenn einige Ärzte Zusammenhänge gesehen haben, werden sie es erst als Bewiesen ansehen, wenn eine Studie es bestätigt. Das nennt man Wissenschaft und wissenschaftlich war deren Ausbildung. Also werden sie sich wissenschaftlich verhalten.
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31.10.2006 23:32 Uhr von ciaoextra
 
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Depressionen: führen zu Antriebslosigkeit, was wiederum zu Bewegungsmangel führt (man kann sich zu nix aufraffen usw.) und körperlich Untätigkeit führt zu Knochenabbau. Psychisch ist Knochenschwund damit aber noch lange nicht. Es deutet eher daraufhin, dass Leute die sich nicht körperlich betätigen (wie z.B. Depressive) eher an Knochenschwund leiden als andere, die z.B. Sport treiben usw.
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01.11.2006 12:19 Uhr von diFF
 
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Knochenabbau: Ich danke für den letzten Beitrag, dachte schon das wird gar nicht mehr kommen.
Knochen passen sich an, gegen Osteoperose ist also praktisch das beste Mittel Krafttraining, da Krafttraining zum Knochenaufbau führt.
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01.11.2006 12:27 Uhr von borgir
 
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@diFF: wer hat dir denn das märchen erzählt. du verwechselst da glaub ich muskeln und knochen.
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01.11.2006 13:45 Uhr von diFF
 
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@bogir: "Gerade bei Osteoporose hat ein gezieltes Krafttraining einen hohen Stellenwert (mehr noch als die Ernährung!), wird aber in der Praxis fast immer vernachlässigt. Das Trainieren und Kräftigen bestimmter Muskelgruppen (v.a. der Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur) bewirkt in erster Linie eine Verminderung des Sturzrisikos durch Verbesserung der Statik. Daneben ist zu einem gewissen Grad sogar eine Zunahme der Knochenmasse im Bereich der beanspruchten Muskulatur möglich, da durch die Zugwirkung des kontrahierenden Muskels auf den Knochen dessen Stoffwechsel stimuliert wird. Voraussetzung ist immer ein relativ hoher Krafteinsatz bzw. entsprechend hoher Widerstand, den der Muskel überwinden muss. Dabei sollte zumindest ein Teil des Körpergewichts auf das Skelettsystem einwirken. Aus diesem Grund ist Unterwassergymnastik als Osteoporosetraining ungeeignet. Wie schon eingangs erwähnt, sollten wir uns der hohen Mortalitätsrate der Osteoporose bei Frauen bewusst sein. Neben der richtigen Ernährung im Wachstumsalter (Calciumreich in Form von Milchprodukten), welche die "peak bone mass" bestimmt (mit Abschluss des Längenwachstums haben wir die höchste Knochendichte!), ist regelmäßige körperliche Aktivität auch hinsichtlich Osteoporose ein wichtiger präventivmedizinischer Ansatz."

Das ganze ist aus diesem Artikel: http://gin.uibk.ac.at/...

Desweiteren glaub ich nicht das mir meine Prof´s in Sportwissenschaften Märchen erzählen
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01.11.2006 18:36 Uhr von GuaranaJones
 
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@borgir: wenn man keine ahnung hat.....etc....

danke dieter nuhr. :D
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02.11.2006 17:44 Uhr von borgir
 
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@diFF: ok. muss ich dir recht geben. wusste ich nicht.
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02.11.2006 17:44 Uhr von borgir
 
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@guarana jones: auch wenns jetzt micht trifft:
der herr nuhr hatte verdammt recht mit der aussage :o)
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02.11.2006 23:39 Uhr von DorianArcher
 
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Und? Neu wäre das jetzt nicht. Jeder gesunde Mensch, der nicht zu viel Stress hat, hat gesunde Knochen. Die Frage ist nur, ab wo man behauptet, gesund ist nicht mehr gesund, sondern krank.
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07.11.2006 23:34 Uhr von md2003
 
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aha das ist mir jetzt doch in gewisser Weise neu - ich dachte immer, dass schwerelosigkeit und Kalziummangel das Hauptproblem ist.....

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