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Alle Jahre wieder: Lebkuchen als Gefahrenquelle?

Viele Lebkuchen sind auch dieses Jahr mit dem gefährlichen Acrylamid belastet - weil gesetzliche Grenzwerte nach wie vor fehlen, dürfte sich in Zukunft daran nur wenig ändern. Das berichtet das Fachmagazin LifeGen.de unter Berufung auf ein Sachbuch.

Demzufolge hätten sich die Erwartungen der Behörden nicht erfüllt. Trotz einiger Gespräche mit vielen Herstellern habe sich an der Art und Weise der Lebkuchen-Produktion nur wenig geändert.

Wie das Magazin weiter berichtet, spielt die so genannte innere Dosis eine wichtige Rolle. Sie gibt an, ab welcher Menge die Substanz für den Menschen krebserregend ist. Nur: Auf einen genauen Wert konnte man sich bisher nicht festlegen.


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WebReporter: Jan_Adelante
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Gefahr
Quelle: www.lifegen.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2006 09:44 Uhr von jp_walker
 
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meinen erinnerungen nach gabs so eine news schonmal vor ettlicher zeit nur mit leicht anderem inhalt
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31.10.2006 09:54 Uhr von förmchen
 
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Letzten Donnerstag strahlte die ARD: einen Beitrag mit dem Titel:
"Die Angst-Industrie - Warum wir Risiken maßlos überschätzen" aus.
War ein wirklich hochinteressanter Bericht, in welchem u.a. die BSE-/Vogelgrippe-/usw.-Risiken bewertet wurden und das diese, im Vergleich zur Krankenhaushygiene, vernachlässigungswürdig sind.
Auch über Schadstoffe in Lebensmittel wurde berichtet, mit dem Ergebnis, dass über 99% der Schadstoffe in der Natur vorkommen und nur knapp 1% von Menschen hinzufügt sind.

Naja, Hauptsache, die Angst der Menschen schüren, denn mit dieser Angst werden jährlich Millarden verdient.

LG
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31.10.2006 10:56 Uhr von traveler25
 
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@förmchen: den beitrag hab ich auch gesehen ... hochinteressant!!!
als lebkuchen-süchtling kann ich nur sagen: wir sehen uns dann im lebkuchen-himmel! ;o)
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31.10.2006 11:08 Uhr von hady
 
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Ach ja Wo ist denn die Vogelgrippe hingekommen? Hat die wohl das Sommerloch nicht überstanden?
Seltsam, dass man davon rein gar nichts mehr hört. BSE scheint ja inzwischen ausgerottet zu sein - wie auch die Schweinepest.
Es ist wirklich ein Wunder, dass wir alle noch am Leben sind, obwohl wir seit Jahrzehnten industriell gefertigte Lebkuchen, über Holzkohle gegrilltes (BSE-)Rindfleisch und Ketchup aus sonnengereiften aber 100 mal gespritzten Tomaten in uns reinschaufeln.
Ganz zu schweigen von den giftigen Lacken an unseren Möbeln, den Asbest-verseuchten PVC-Böden im Wohnzimmer und Eternitplatten auf den Dächern.
Müssten wir nicht alle längst kontaminiert, von Krebsgeschwüren überwuchert und tot sein?
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31.10.2006 11:18 Uhr von carry-
 
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@hady: bse und vogelgrippe wurden per gesetz verboten.

zur news:
demnächst kommt dann die nachricht, dass man 10 kg oder mehr am tag essen muss, damit es schädlich ist. ähnlich wie bei den pommes damals.
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31.10.2006 11:57 Uhr von Phoebe5035
 
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@ traveler25: willkommen im club!
ich oute mich hier auch als lebkuchen-süchtling. kann die zeit immer gar nicht abwarten, bis es endlich wieder september ist und die läden voll mit weihnachtsleckereien sind.
lieblingssorte: weiche braune lebkuchen, bevorzugt herzen, sterne, brezeln mit schokoladenüberzug
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31.10.2006 12:07 Uhr von Mi-Ka
 
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Ein Link dazu: http://www.medizin-aspekte.de/...

Daraus:
"Einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Acrylamid-Konzentration im Blut und dem Ernährungsverhalten stellten die Forscher jedoch nicht fest."
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31.10.2006 13:49 Uhr von j.lissat
 
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oh mein gott wir werden alle an einer überdosois lebkuchen sterben *bibber* ich kanns nimmer hören o0
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31.10.2006 15:32 Uhr von cantarella
 
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oh nein!!!! *kreisch*: jetzt darf ich auch noch keine lebkuchen essen, ich hab doch gerade erst meinen zimtstern-konsum eingestellt, da ich ja auch davon einen sehr schlimmen tod sterbe werde.....

als ob....
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31.10.2006 17:42 Uhr von borgir
 
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Wie toll: alle Jahre wieder die hohen Werte von Acrylamid und keiner schert sich drum. OHne Auflagen ändert sich da nix, da es den Herstellern egal ist, was sie da herstellen. Das ist nicht nur bei Lebkuchen so.
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31.10.2006 21:32 Uhr von ciaoextra
 
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Acrylamid: ist doch ein Schimpfwort der letzten 2 Jahre. Vorher hat doch nie jemand davon gehört.
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01.11.2006 19:50 Uhr von Shedao Shai
 
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spaßvögel hier^^: alle hier die meinen schreien zu müssen, dass sie dann ja bald garnichts mehr essen dürfen hätten dasselbe über bleihaltiges makeup im alten ägypten gesagt. dass diese schädlich sind dürfte über jeden zweifel erhaben sein und dasselbe sollte auch für acrylamid gelten. transfettsäuren in pommes und co werden doch auch nicht kleingeredet oder? es geht hier doch auch garnicht darum den leuten einzureden keinen lebkuchen mehr zu essen, sondern politiker und industrie wachzurütteln etwas zu unternehmen.
vielleicht kann man nicht nachweisen inwieweit diese geringen mengen schädlicher stoffe uns wirklich schaden, aber bei wievielen fällen von magenkrebs oder so lässt sich denn ebenfalls kein grund feststellen? ich denke maßnahmen wie strenge grenzwerte bei auch neu entdeckten schädlichen stoffen sind durchaus sinnvoll, denn vielleicht lassen sich so bisweilen unerklärliche schicksalsschläge durch krebs verhindern. auch wenn in 50 jahren dauerextremlebkuchenessen von 1000 leuten nur 2 krebs bekommen, versetzt euch mal in die lage der angehörigen...
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03.11.2006 09:26 Uhr von fin-eek
 
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Schädlichkeit, Grenzwerte, Gefahren, usw Wir sollten aber auch bedenken, dass wir Menschen seit vielen, vielen Jahren einen Teil unserer Speisen backen oder rösten. Und bei diesen Prozessen kann dieses Acrylamid entstehen. Das ist heute nicht schlimmer als früher.

Wir sollten uns aber auch die Frage stellen, ob wir wirklich gesünder und zufriedener leben, wenn wir uns alles, was gut schmeckt, systematisch verbieten lassen. Chips und Pommes ja sowieso und jetzt zu Weihnachten auch noch die bösen Lebkuchen.

Das scheint der übliche Weg der "Gesundheitsapostel" zu sein.

Ich bin der Meinung, man sollte sich nicht so verrückt machen lassen. Auch Genuss ist etwas Positives und kann vielleicht den Schaden, den ein bestimmter Stoff vielleicht anrichtet, wieder ausgleichen.

Gibt es denn überhaupt sauber durchgeführte und verifizierte Studien, die sicher belegen, dass Acrylamid in den Mengen, wie es in Lebensmitteln vorkommt, wirklich dem Menschen schadet?

Es ist zwar sicher nicht wissenschaftlich, Wikipedia zu zitieren, aber dennoch ist der zweite Absatz unter der Übeschrift "Wirkung" ganz interessant: http://de.wikipedia.org/...

Demnach scheint es also (sofern bei Wikipedia kein Unsinn steht) auch mindestens eine Studie zu geben, die gegen diese große Gefährlichkeit spricht. Bloß weshalb wird das z.B. nicht in der Quelle erwähnt?

Gruß,
Steffen
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03.11.2006 14:14 Uhr von Shedao Shai
 
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@fin-eek: stimmt schon, dass wir menschen seit jahrhunderten backen, rösten und so weiter, aber wir sind auch immer mal wieder an plötzlichen herzinfarkten, krebs oder schlaganfällen gestorben, ohne dass man sich dies erklären konnte. es geht ja auch nicht darum alles schlecht zu reden oder genuss zu verbieten, sondern wie beim lebkuchen gesetzliche grenzwerte festzulegen. das lässt sich in der regel preisneutral umsetzen und der geschmack bleibt auch erhalten. was ist also schlecht dran?
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06.11.2006 00:43 Uhr von fin-eek
 
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@Shedao Shai: Dann soll man die Grenzwerte meinetwegen einführen, das ist auch gar nicht mein Problem...

Aber was mir halt absolut nicht gefällt, ist es, den Verbraucher im Grunde ständig zu "verängstigen". Erst die giftigen Pommes, dann der schädliche Zimt und jetzt -passend zur Vorweihnachtszeit- die bösen Lebkuchen. Und wenn man nicht auf alles, was schmeckt, verzichtet und nicht jeden Tag asketisch lebt, dann kann man ja schon gar nicht alt werden.

Sicher, das ist jetzt etwas übertrieben formuliert, aber ein gewisser Trend ist da in letzter Zeit zweifelsohne vorhanden. Und den finde ich einfach nicht schön.

Gruß,
Steffen

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