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Zwei schwedische Brüder fanden 1.100 Jahre alten Schatz

Gotland - Der 17-jährige Edvin und der 20-jährige Arvid Svanborg haben auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland einen drei Kilogramm schweren Schatz gefunden.

Die zwei jungen Männer waren mit der Arbeit auf dem Feld ihres Nachbarn beschäftigt. Arvid fand dabei eine alte Münze, die aus dem arabischen Raum stammt. Danach kamen immer mehr Schmuckstücke und Münzen zum Vorschein.

Das Alter beträgt laut Experten 1.100 Jahre, also stammt der Schatz aus der Zeit der Wikinger. Der Chef des Gotland-Museums zählt den Schatz zu den 25 bedeutendsten auf der Insel gemachten archäologischen Funden.


WebReporter: Extr3m3r
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, 100, Bruder, Schatz, Schwedisch
Quelle: derstandard.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2006 16:38 Uhr von Extr3m3r
 
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Die Höhe der Finderlohnsumme wurde noch nicht bekannt gemacht. Der Wert des Fundes steht auch nicht in der Quelle, schade. Aber ein paar Euro fünfzig dürften es wohl sein.
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31.10.2006 16:55 Uhr von Jamall
 
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Naja Sehr aufrichtig dass sie den Schatz abgegeben haben... schließlich ist der mit Sicherheit 100mal oder gar 1000mal so viel Wert wie der Finderlohn den sie bekommen..
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31.10.2006 17:55 Uhr von _BigFun_
 
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mal was zu gefundenen Schätzen: Zitat:Nicht jeder Fund bringt dem Finder Glück. Ab und zu kommt es vor, dass Schätze sogar auf dem eigenen Grundstück oder im eigenen Haus entdeckt werden. So geschehen einem Hausbesitzer im pfälzischen Dreisen. Bei Umbauarbeiten seines 350 Jahre alten Elternhauses entdeckte er drei Steinkreuzgefäße voller alter Gold- und Silbermünzen. Schließlich meldete er den Archäologen des Historischen Museums in Speyer den Fund. Der Schatz wurde beschlagnahmt, der Finder sollte einen Finderlohn von 25 .000 Euro erhalten, was er als unangemessen ablehnte. Es kam zum Rechtsstreit, der sechs Jahre dauerte. Am Ende gab der Finder auf, nahm den Finderlohn an und konnte damit nur noch seine angefallenen Gerichtskosten decken.

Noch spektakulärer ist die Geschichte eines Baggerführers aus Norddeutschland, der während der Arbeit durch Zufall einen Millionenschatz fand. So geschehen in Lübeck, Mitte der achtziger Jahre. Bei Abbrucharbeiten an einem Haus grub sich die Schaufel des Baggerfahrers in ein älteres Fundament und plötzlich lagen haufenweise Gold -und Silbermünzen auf dem Schutt. Die Münzflut wollte kein Ende nehmen, der baggernde Familienvater glaubte das große Los gezogen zu haben - doch es kam anders. Aus dem Glückspilz wurde ein Pechvogel. Nachdem er seinen Fund den zuständigen Behörden gemeldet hatte, schätzte das Münzkabinett der Universität Kiel die 20.000 Silber - und Goldmünzen auf die damals stolze Summe von 3,61 Millionen Mark. Soweit so gut , doch damit nicht genug - auch hier war es nur der Beginn für einen jahrelangen Rechtsstreit.

Der Schatz, so die Ansicht des Landesbauamtes , gehöre einzig und allein dem Land Schleswig-Holstein als Grundstückeigentümer. Der Finder bekam eine Flasche Cognac von seinem damaligen Arbeitgeber und eine Belohnung von 6000 Mark aus der Landes-Kasse. Das war ihm zu wenig und er zog vor Gericht. Vor der Zivilkammer hatte man noch Verständnis für seine Forderungen, das Land legte aber Berufung ein. Mittlerweile klagte sogar der ehemalige Arbeitgeber gegen den Finder und meldete Ansprüche am Münzschatz an. Jahrelang zog der Finder von Instanz zu Instanz und tatsächlich wurden ihm schließlich 50 Prozent des Fundes zugesprochen. Der Haken: mittlerweile hatten Experten den Münzfund neu geschätzt und kamen auf die zusammengeschmolzene Summe von 736.000 Mark. Der Finder-Anteil schrumpfte auf 368.000 Mark mit denen der mittlerweile arbeitslose Baggerführer gerade noch die Gerichtskosten decken konnte.

gefunden bei http://www.planet-wissen.de/...
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31.10.2006 18:39 Uhr von mcmurdock
 
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Daran sieht man mal wieder, das der Ehrliche manchmal (oft genug) der Gearschte ist. Ich würde so einen Fund so gut es geht geheim halten. Verliert jemand seine Brieftasche wär das natürlich was anderes. Dann ist ein kleiner Finderlohn fair.
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31.10.2006 18:39 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ BigFun: Es ist nicht der Schatz der Unglück bringt, es ist die Gier der Menschen!
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31.10.2006 19:03 Uhr von thelReas0n
 
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omg: Jetzt machen die wegen soner Münze voll den Aufstand
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31.10.2006 19:22 Uhr von Rpnya
 
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@Jamall und mcmurdock: Was soll man denn mit so alten arabischen Münzen anfangen? Seine Kissen damit ausstopfen?
Da behalt ich doch lieber eins zwei Münzen als Erinnerung und kassier für den Rest einen Finderlohn...
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31.10.2006 20:51 Uhr von mcmurdock
 
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@Rpnya: In einigen Ländern wird man für solche Funde auch gut entschädigt, in Deutschland natürlich nicht. Hast du die Beispiele von _BigFun_ gelesen? Ich würd mich ziemlich verarscht & abgezockt fühlen, wenn ein Millionenfund auf eigenem Grundstück mit ein paar tausend Euro belohnt wird. Auf die "Ehre" den Fund im Museum zu sehen...kannst dir sicher denken. Falls sie überhaupt dort landen und nicht einfach vom Land verhökert werden.
Dann doch lieber selbst verkaufen. Man muß nur ruhig und vorsichtig dabei vorgehen. Wer zu gierig wird, fällt sicher bald auf. Ist sowieso rein hypothetisch. Wenn ich mit einem Metallsuchgerät losziehe, würde ich höchstens alte Munition oder Granaten/Bomben vom 2.Weltkrieg finden (die dann vielleicht explodieren). Ist jedenfalls wahrscheinlicher ;)
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01.11.2006 08:50 Uhr von Generalstreik
 
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Beitrag: So kurios es auch sein mag. Aber in Deutschland ist nach gültigem Recht, jeder historische Bodenfund und generell auch jeder "Schatzfund" den Behörden anzuzeigen. Ansonsten macht man sich strafbar. Unterschlagung und eventuell Hehlerei mit historischen Kulturschätzen.
Leider kein Scherz.
Darunter fällt selbst schon ein Knopf, den ein Soldat des letzten Weltkrieges irgendwo verloren hat. Klingt zwar überspitzt, aber zumindest für ebensolche Funde aus der napoleonischen Zeit bereits von Behörden praktiziert. Wie gesagt, ich rede von Knöpfen und nicht einmal von Münzen.

Staatliche Raffgier?
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01.11.2006 10:02 Uhr von Timmey
 
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Behalten: Ich würde es möglichst für mich behalten und niemandem erzählen. Danach kann man versuchen einen Käufer zu finden und das ganze in Bargeld zu tauschen.
Hab schon öfter ne Brieftasche gefunden, auch mit nem Haufen Kohle drin und diese dem Finder (Personalien lagen immer bei) zurück gegeben. Aber wenn der Saat versucht mich mit einer mehr als unangemessenen Prämie ab zu speisen hat er selber Schuld und wird davon nichts wieder sehen.
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01.11.2006 10:12 Uhr von soulfly555
 
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@Oberhenne1980: So sieht´s aus. Wer so derart gierig ist, hat´s auch nicht besser verdient.
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01.11.2006 10:48 Uhr von CommonSense
 
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wieviele Schätze werden wohl nicht abgegeben: Ich frage mich, wie groß die Dunkelziffer von nicht
abgegebenen Schätzen ist in Deutschland.

Wenn man was wertvolles findet, überlegt man es sich doch zweimal, ob man es abgeben soll.
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01.11.2006 11:20 Uhr von hady
 
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Zu Big Funs Beispielen: Warum waren die Finder nicht einfach mit dem zufrieden, was sie bekommen haben? 25 000 Euro für Nichts? Hallo? Damit hätte er doch einen guten Teil seiner Renovierung bezahlen können. Aber heute muss immer gleich jeder bis vor den obersten Gerichtshof laufen. Wie im Kindergarten!
Diese Finder haben nichts getan, außer irgendwo ein blödes Loch zu buddeln, in dem zufälliger Weise nicht nur ein alter Nachttopf lag. Wie kann man sich da herausnehmen, einen solchen Fund für sich in Anspruch zu nehmen?
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01.11.2006 11:45 Uhr von LanceLovepump
 
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verdammt, war im juni auf gotland: da hätte ich wohl doch den metalldetektor einschalten sollen und mein arsch aus dem liegestuhl heben :)))

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