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NRW verdoppelt Mittel für Aktion gegen Verschuldung von Jugendlichen

Auf 120.000 Euro hat die NRW-Landesregierung die Mittel für die Aktion "Alles im Griff - Unterricht zum Umgang mit Geld" verdoppelt. Statt der ursprünglich eingeplanten 500 Klassen haben sich über 1.000 bei dem Landesprogramm angemeldet.

Das Land NRW will damit Jugendlichen den richtigen Umgang mit Geld vermitteln. Schuldnerberater geben während des normalen Unterrichts wichtige Informationen und Tipps, wie sich die 14- bis 16-Jährigen schützen können.

Insgesamt hatten sich aktuell 1.043 Schulklassen in 275 Schulen zu dieser Initiative angemeldet. Fast 40 Prozent der teilnehmenden Schulen, genauer 112, sind Hauptschulen. Mit der Verdopplung des Etats können rund 30.000 Schüler erreicht werden.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Jugend, Jugendliche, Aktion, Mittel, Verschuldung
Quelle: www.nrw-on.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2006 21:30 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Eine sinnvolle Sache, aber eigentlich traurig, dass man in diesem Land vor den Gefahren beim Umgang mit Geld auch Jugendliche warnen muss, eigentlich gibt es dafür einen gesetzlichen Rahmen. Da der aber offenbar nicht reicht, muss der Gesetzgeber auch noch in die Beratung investieren, damit der ahnungslose Jugendliche nicht zum "Problemfall" wird - Willkommen in Absurdistan!
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30.10.2006 21:58 Uhr von februarkind
 
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welch ironie: vielleicht sollten die herr poltiker auch an den kursen teilnehmen, denn sie haben ja auch ein problem, mit dem etat auszukommen ;-)
sinn hat die aktion ja, denn die jugendlichen von heute sind zum teil die politiker von morgen...
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30.10.2006 22:23 Uhr von 666leslie666
 
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Jamba verbieten: das wäre ein Schutz...

Das ist auch nur wieder rausgeschmissenes Geld,
denn wie will man Jugendlichen in einer Gesellschaft die auf Pump lebt das sparen beibringen...

Das ist wirklich schwärzeste ironie..



Mfg jp
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31.10.2006 16:06 Uhr von opppa
 
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Ist das nicht herrlich! Die NRW-Regierung gibt den (für ihre Perspektive) geradezu verschwenderisch hohen Betrag von € 120.000,00 dafür aus, daß Jugendliche über den richtigen Umgang mit Geld belehrt werden sollen. Mit diesem Betrag sollen 1.043 Schulklassen unterrichtet werden. Das ergibt je Schulklassen den unvorstellbar hohen Betrag von € 115,05.

Allein aus der Höhe dieses Betrages je Klasse kann man doch schon sehen, daß die NRW-Regierung überhaupt nicht die Absicht hat, den Schülern irgendwas über den Umgang mit Geld, den diese Politiker ja auch nicht beherrschen, beizubringen.

Der einzige Unterschied zwischen den von irgendwelchen geldgeilen Firmen abgezockten Schülern und den von uns gewählten Politikern besteht doch darin, daß die Jugendlichen ihre Schulden selbst bezahlen müssen, während die Politiker ihre Schulden wie immer vom Steuerzahler bezahlen lassen!

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