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EU: Zugangsregelung zu VDSL-Netz der Telekom möglicherweise wettbewerbswidrig

Das neue VDSL-Netz, das die Telekom derzeit in Deutschland aufbaut, könnte zum Konflikt zwischen der EU und Deutschland führen, weil die Bundesregierung einen zumindest vorübergehenden Schutz dieses Netzes vor dem Zugriff anderer Anbieter vorsieht.

Demnach soll die Telekom in dieser Übergangszeit die Preise für die Nutzung des Netzes durch andere Anbieter selbst festlegen können, ohne dabei der Regulierungsbehörde unterworfen zu sein. Brüssel sieht das als wettbewerbswidrige Regelung.

Die Telekom selbst bezeichnet das neue Netz als Offerte an ihre Kunden, was ihr eine Preis-Regelung durch die Behörde ersparen würde. Die EU hingegen betrachtet das VDSL-Netz nur als "Renovierung" der bisherigen Leitungsstruktur.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Telekom, Netz, Zugang
Quelle: www.spiegel.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2006 16:50 Uhr von ylarie
 
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Vor alem taugt es (noch) nichts! Ich war diesen Monat Ganst in einem Hotel der Telekom, wo inzwischen Vdsl auf den Zimmern verfügbar ist...

Ständig hatte ich nur Probleme mit dem System... Das Aufrufen des Videotextes hat ständig einen Fehler verursacht, so dass man gar nichts mehr machen konnte, ohne den Fernseher neu zu starten!
Auch gibt es oft Störungen, wie man es auch von anderen digitalen Medien wie z.B. Premiere her kennt!

Also für mich ist das nix, und erst Recht nicht von der Telekom!
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30.10.2006 17:00 Uhr von dynAdZ
 
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Schade: Die Telekom wird zu Tode reguliert, trotz Top-Service kann die Telekom preislich nicht mithalten - weil sie es gar nicht darf.
Sehr sehr schade, die Telekom schafft schon Jahrelang Inovationen, und Fremdfirmen bedienen sich für ein Taschengeld am Leitungsnetz.
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30.10.2006 17:20 Uhr von Schafschen
 
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naja: telekom hat ja schon gesagt "wenn wir nicht exklusivrechte auf vdsl kriegen, investieren wir unser geld lieber ins ausland"
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30.10.2006 17:49 Uhr von HHAG
 
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tjo, dann gibt es halt Investitionsstopp soll mir persönlich egal sein, Hamburg hat bereits nahezu flächendeckend VDSL, Kleinstädte (2. Ausbaustufe) interessieren mich nicht. ;-)
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30.10.2006 18:00 Uhr von Tasko
 
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@HHAG: Erinnert mich irgendwie an Deine Statements bzgl. privatem Auto. In Hamburg scheint der Nahverkehr (für Dich) zu funktionieren, daß das woanders nicht so ist, interessiert Dich auch nicht...;-)

Ich finde auch, daß die Telekom zu sehr gegängelt wird. Aber ich glaube, daß die Privatisierung in dieser Form falsch war. Die hätten lieber eine "Leitungsnetzfirma" draus machen sollen, die das Netz betreibt und allen anderen zur Verfügung stellt, aber auch wirklich nur das physische Netz anbietet und keine TelKo. Da hätten dann alle Konkurrenten den gleichen Preis zu zahlen.
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30.10.2006 18:35 Uhr von opppa
 
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Für mich ist jetzt schon klar, daß die Telekom wieder ihr altes Spiel, die Abzocke der Verbraucher spielen will.

Jetzt werden mal nicht die Aktionäre, sondern wieder die Verbraucher besch äh betrogen!
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30.10.2006 18:41 Uhr von meru
 
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Was heist denn hier möglicherweise die ist ganz sicher wettbewerbswidrig.


Mfg Meru
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30.10.2006 18:45 Uhr von muhkuh2k6
 
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was soll daran abzocke sein...? wenn die Telekom IHRE Infrastruktur auch für SICH nutzen will?
Warum sollte sie ihre Leitungen anderen zu dumpingpreisen zur verfügung stellen , die ihr das geschäft kaputt machen und meckern wenns mal ne störung gibt?

Aber klar, telekom ist immer der Bösewicht, wenns um Abzocke geht...
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30.10.2006 18:47 Uhr von dynAdZ
 
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@muhkuh2k6: Danke, wenigstens einer der mal die Wahrheit erkennt.
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30.10.2006 19:32 Uhr von opppa
 
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muhkuh2k6: Zur Abzocke der Telekom:

1) Die Telekom (damalsTeil der Bundespost) hat jahrzehntelang den Ausbau des Leitungsnetz aus den laufenden Einnahmen aus Telefongebühren finanziert und dazu noch die von der angeblich kameralistischen Firma erzielten Überschüsse in Milliardenhöhe an die jeweiligen Bundesregierungen abgeführt. Für die Nutzung dieses Leitungsnetzes, das wir ja schon bezahlt hatten, dürfen wir jetzt aber wieder (mit jedem Telefongespräch) noch einmal bezahlen. Außerdem wird natürlich bei anderen Telefonfirmen nach besten Kräften abkassiert.

2) Bei der Privatisierung ihrer Tochterfirma T-Online erzielte die Telekom einen Preis je Aktie von ca. € 25,00.
Diese Aktien wurden mit einem riesigen Werbeaufwand an die Aktionäre gebracht. Als dann die Aktie in den Keller gefallen war, kam man auf die Idee, den armen Irren, die auf die Sprüche der Telekom hereingefallen waren, die Aktien, großzügigerweise jetzt zum Preis von
ca. 9,00 z w a n g s w e i s e wieder wegzunehmen. Die Aktionäre wurden unter tätiger Beihilfe der Legislative praktisch e n t e i g n e t.

So, und jetz sag noch mal, das sei keine Abzocke!
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30.10.2006 20:06 Uhr von muhkuh2k6
 
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oppa :): alleine die instandhaltung der ganzen anlagen kostet unmengen an geld, ne servicestunde kostet bei t-com ca 80 € .
Es gibt so viele Dinge, die für den "otto-normaluser" nicht sichtbar sind, aber eben viiel geld kosten..
Und was Service + Qualität angeht ist T-com so ziemlich an der Spitze.


was aktien angeht,... ok nicht mein fall, kenn ich mich auch nicht mit aus.klar isses für anleger blöd aber so ist es nunmal leider in unserer welt, da gehts nicht mehr um menschen, der profit steht im vordergrund, das ist nicht nur bei der telekom so sondern auch bei fast allen anderen unternehmen.
Der Mensch ist egoistisch ...
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30.10.2006 21:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Im weltweiten Vergleich hat die T-Com zuviele Mitarbeiter auf zu wenige Anschlüsse, daher ihr hoher Preis.
Die T-Com selbst hat letztes Jahr angekündigt, dass sie dieses Verhältnis in den nächsten Jahren korrigieren möchte. Obwohl die T-Com aber im Vergleich mehr Mitarbeiter pro Anzahl Anschlüsse hat ist ihr Kundenservice zwar freundlich aber sehr fehlerhaft in der Ausführung (Schlampereien usw.).
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30.10.2006 22:17 Uhr von Der Erleuchter
 
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Wer ist die EU? Die EU will hier Eigentumsrechte in einem Maße beschneiden, dass man sich fragen muss, ob die noch ganz richtig sind. Es mag zwar sein, dass es für den Kunden besser wäre, aber dann ist es auch die letzte Investition die die Telekom in Deutschland getätigt hat. Ist ja nicht so dass damit eine Grundversorgung der Menschen gewährleistet werden muss wie bei Strom, Gas usw. Herkömmliches DSL wird trotzdem billiger weil nicht mehr die beste Technik und die Telekom hätte wieder die Finanzen neue und noch bessere Technik zu entwicklen.
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30.10.2006 23:07 Uhr von megaakx
 
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@ ThomasHambrecht: Blöderweise darf die Telekom nicht billiger sein, weil die Regulierungsbehörde sonst direkt rot sieht und einschreitet. Die Telekom muss teurer sein als ihre Kollegen, ist so geregelt.
Mir wäre es auch lieber wenn man Bahn, Telekom usw in halbstaatliche Infrastruktur-Unternehmen gewandelt hätte und darauf dann die einzelnen Dienstleister aufsetzen würden - hätte aber den Nachteil, das wir womöglich kein überregionales Unternehmen hätten wodurch es zu größeren Problemen als 15 Minuten Verspätung kommen könnte.
Ich finde, der Telekom sollte man ihre Investitionen zugestehen können, auf begrenzte Dauer - oder die anderen bezahlen einen anständigen Teil der Investitionen zurück. Ich lass ja auch net jemanden mein Auto fahren den ich net kenne und dann noch für lau...
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30.10.2006 23:36 Uhr von Aries.Quitex
 
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Höhöhö - In Dänemark und Frankreich: sind, soweit ich weiss, die Infrastrukturen in
Staatshand - und die Firmen mieten die Infrastruktur
vom Staat, und von dem Geld entwickelt der Staat
dann die Infrastruktur weiter.

und In Frankreich sind 24MBit Anschlüsse ziemlih
gängig laut aussage meiner Mitstudenten, und hier
in Dänemark sind die 8mbit Anschlüsse überall
verfügbar, wenn auch nicht sehr günstig.
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31.10.2006 06:14 Uhr von pko3
 
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wie hohl is das denn? die solln mal das netz von der t-com in ruhe lassen. ich mein is klar das jemand seine erfindung nich verschenken will. und das das system erst mal getestet werden muss bevor man es weiter verkauft is ja wohl auch klar, also warum kein t-com only verkauf für 2-5 jahre nur um zu schaun obs so funzt wie gedacht? am ende wird sonst eh nur gemeckert wenns nich geht...
ich kanns nich nachvollziehen wie man da so engstirnig sein kann und nicht mal an morgen denkt... wenn die t-com die kosten + einen gewinn nich reinbekommt wird se irgendwann mal aufhören mit ihren entwicklungen... ich wünsch euch leuten aufm dorf dann viel spaß, ich hab in köln etz scho 12mbit, wobei 25mbit möglich wären, mir kanns egal sein ob die mit der entwicklung aufhören oder nich, mir reicht das.
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31.10.2006 08:44 Uhr von Ashara
 
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Monopol: Die Telekom will doch nur wieder ein Monopol aufbauen um die Leute azuzuzocken. Jahrzehntelang hat die Telekom ihr Monopol extrem ausgenutzt, die Preise fürs telefonieren waren 5-10 mal so hoch wie eigentlich nötig.

Erst durch die Regulierung konnten Mitbewerber rein, und erst DANN als massenhaft Kunden wegliefen senkte die Telekom die Preise.

Ein Monopol ist immer schlecht, und wenn es so schamlos ausgenutzt wird wie uns das die Telekom demonstriert hat, nun, dann schwindet mein Mitleid mit der Telekom rasch gen 0.
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31.10.2006 09:07 Uhr von jörg-ba
 
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Die Heuschrecken haben in in BRD schon das meiste abgefressen sie sehen bei der Telkom eher noch genug Nahrung.

Wenn die noch zigtausend Arbeiter entlassen, kommt das nur der Neueinstellungen einiger hochbezahlten Posten zu gute.Also Verteilung von unten nach oben.

Da gabs mal einen schönen Spruch :
Service VOBIS du, ESCOM nixt.

Hört man von den Billigheimern heute noch was.
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31.10.2006 12:07 Uhr von de_wayne
 
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Immerhin hat die Telekom in das Netz investiert.
Das sind keine Centbeträge, sondern Milliiardenbeträge. Des weiteren dürft ihr nicht vergessen, das die Telekom das Netzt auch noch Warten und bei Fehlern ausbessern muss. Nur weil so kleine Drittanbieter meinen das sie für "umme" das alles zur Verfügung gestellt bekommen, soll die Telekom daran massive Einbußen hinnehmen. Ich fände es nur gerecht wenn die Telekom das Netz 3 Jahre selbst nutzen darf.
Euer ständiges Geheule von wegen das wie ja "sooo teuer" sind, liegt auch nur an der tollen Netzregulierung in Deutschland, das wir eben alles vorgeschrieben bekommen. Der Service der hintendran steht interessiert hier doch eh keinen mehr weil jeder nur sagt das die anderen ja 5€ im Monat billiger sind...
Ich finde es nur gut das der, der Dinge entwickelt diese auch vertreiben darf.
Wenn einer von euch was neues Entwickelt und Papi kommt und nimmt es euch weg und gibt es den anderen dann würdet ihr auch rumheulen.
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31.10.2006 13:08 Uhr von Tasko
 
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@Aries.Quitex: Das ist auch das einzige, was fair funktionieren kann. Die Infrastruktur in Staatshand oder, wenn´s denn unbedingt sein muß, in eine Firma die sich ausschließlich mit der infrastruktur befaßt und diese weiterentwickelt und vermietet.
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01.11.2006 19:51 Uhr von HHAG
 
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von wegen Monopol: Die anderen Anbieter dürfen doch ein eigenes VDSL-Netz aufbauen, es wird ihnen nicht verboten.

Nur müssten sie dann mal selbst ein bisschen Geld in die Hand nehmen, selbst ein paar Bautrupps rausschicken (bzw. erstmal Leute dafür einstellen) und hups... dann wären die günstigen Preise ja auf einmal gar nicht mehr haltbar!!

Die wollen wirklich, dass die Telekom noch die nächsten 100 Jahre die Drecksarbeit macht, Strippen zieht, Verteilerkästen aufbaut, neue Technik ausgiebig testet -- und sie sich dann für ´nen Appel und ´n Ei dort einmieten können. Arbeitsplätze werden so natürlich nicht geschaffen, im Gegenteil: Es dürfen sogar noch einige Telekomer den Dienst quittieren, weil die anderen Anbieter ja so viel "günstiger" sind.

Eine sehr merkwürdige Vorstellung von Monopol. Nur weil man dem geizigen Konkurrenten nicht freiwillig unter die Arme greifen will (welches Unternehmen macht das schon??), ist man Monopolist?
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02.11.2006 14:41 Uhr von Tasko
 
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@HHAG: Du willst nicht wirklich, daß jeder Anbieter eigene Hausanschlüsse bastelt, oder? Da dürfte der Wechsel auch um einiges teurer werden, zumal alle Anbieter auch eigene Verteiler etc. aufstellen müßten...
Deshalb muß ja auch das "Strippengeschäft" vom Providergeschäft getrennt werden. Anders wird man nie Neutralität und Fairness erreichen.

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