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US-Wahlkampf: Bush hetzt gegen gleichgeschlechtliche Ehe

Es ist Wahlkampfzeit in den USA. Die Prognosen für die Republikanische Partei um Präsident George W. Bush sehen nicht besonders gut aus. Jetzt greift Bush die Homoehe an, um so eventuell noch Stimmen gut zu machen.

In New Jersey hatte am vergangenen Mittwoch das Gericht den Bundesstaat dazu aufgefordert, die Homoehe mit der Ehe von Heterosexuellen gleich zu stellen beziehungsweise ein gleichwertiges Partnerschaftsgesetz zu erlassen.

Präsident Bush nutzte diese Gerichtsentscheidung jetzt bei einem Wahlkampfauftritt, um vor der Gefährdung der Traditions-Ehe durch linke Richter zu warnen. Unter den Wählern der Republikaner befinden sich viele christlich-konservative.


WebReporter: teledealer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, George W. Bush, Ehe, Wahlkampf
Quelle: www.ftd.de
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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2006 14:03 Uhr von Johnny Cash
 
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Auch: wenn sich meine Überzeugungen und die der Republikaner selten überschneiden ist das jedoch ein Punkt den ich vollkommen unterstütze. Das habe ich aber in anderen artverwandten Themen schon geäußert.
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30.10.2006 14:06 Uhr von Pornstar1975
 
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Wieso Hetze: darf man mittlerweile seine Abneigung gegen über einer gleichgeschlechtlichen Ehe nicht mehr zeigen ? Da unstertütze ich ihn und meinen Vorredner
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30.10.2006 14:08 Uhr von terrordave
 
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absolut gleichstellen ist imo zwar nicht der richtige weg, aber die hetze der kirchen und christen ist unter aller würde. aber was erwartet man von einem wahlkampf in amerika.
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30.10.2006 14:11 Uhr von supermeier
 
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Stimmt: Allerdings, nicht nur die Homoehe, sondern die Ehe an sich sollte abgeschafft werden.

Aber gut zu wissen, dass es in den USA außer den stockkonservativen Republikanern doch noch vernünftige Menschen gibt, denen die in der Verfassung verankerten Rechte doch noch etwas wert sind.
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30.10.2006 14:20 Uhr von thimphu2003
 
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er kann doch gar nicht anders, der kleingeistige Bush. Was erwartet man von diesem Erzkonservativen.

Aber, was mich seit Jahren nervt - ständig werden von ihm urchristliche Werte als Maßstab für sein Handeln genannt. Sofern es aber nicht US-Amerikaner betrifft, sind diese Werte plötzlich absolut nebensächlich.
Er ist wohl der verlogenste und scheinheiligste westliche Politiker unserer Tage.
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30.10.2006 14:41 Uhr von shadow#
 
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das ist business as usual - zum teufel mit bush und seinem christlich-fundamentalen haufen...
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30.10.2006 14:43 Uhr von Garviel
 
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@supermeier: Warum soll die Ehe abgeschafft werden? Sie ist heute - Gott sei Dank - nicht mehr nötig, um eine Familie zu gründen, aber warum denn gleich abschaffen?
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30.10.2006 14:48 Uhr von shortnewsler
 
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@all: Naja zumindest 1 Sache die Bush scheinbar, aber auch nur scheinbar gebacken bekommt !!!
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30.10.2006 15:25 Uhr von jp_walker
 
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Dagegen! Es gibt sogar stellen in der Bibel, wo sogar schon homolagie angedeutet wird..
Jeder soll lieben wen er will ob mann oder frau.
Es hat niemanden etwas die Privatsphäre eines anderen etwas anzugehen und ich finde das total abgedroschen dadrüber herzuziehen nur um sich bei der konservativen gesellschaft einzuschleimen.
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30.10.2006 15:44 Uhr von Jigsaw
 
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man kann von Bush ja halten was man will,aber Hetze war das nicht.
Von daher ist der Titel absolut überzogen.
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30.10.2006 15:54 Uhr von Luzifers Hammer
 
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Oh wie aufgeklärt das Deutsche Stimmvieh ist: Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn´s ihm gut geht und eine, wenn´s ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.
Kurt Tucholsky

Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben.
Edith Piaf
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30.10.2006 15:55 Uhr von glob3
 
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mhh, mal ne frage: was bitte stört euch, die dagegen sind, an der homoehe? ich finde den gedanken auch nicht sonderlich appetitlich. also für mich wäre es nichts, aber es interessiert mich kein stück und geht mich übrigens auch nichts an, wer mit wem verheiratet ist und wer wen liebt. aber hauptsache es ist verboten. ich sehe darin keine straftat. in diesem sinne: wem´s spaß macht....
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30.10.2006 15:57 Uhr von HunterS.
 
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Warum: ist es denn so schlimm, wenn sich 2 Menschen lieben und das mit der Eheschließung öffentlich machen, festigen oder in sonst einer Art und Weise untermauern wollen?
Leben und leben lassen... Wovor habt ihr Angst? Warum sind so viele Menschen so verdammt homophob?
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30.10.2006 16:09 Uhr von HunterS.
 
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@shortnewsler: Inwiefern krank?
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30.10.2006 16:17 Uhr von Badtouch
 
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hui es ist unglaublich, wieviele 14jährige hier meinen, ihre meinung kundtun zu müssen. wer sich durch homosexuelle in seinem eigenen leben oder seiner sexualität angegriffen fühlt, der hat wohl selbst ein problem, und nicht jeder andere.

"die freiheit hört da auf, wo die eines anderen anfängt"
wo genau fühlen sich homoehe-gegner in ihrer freiheit beschnitten, wenn sie doch erlaubt wird? was ändert sich in deren leben? überhaupt nichts. das wäre genauso, als würde die schweiz walfängerei erlauben. who cares? gibt´s dort wale? nein!
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30.10.2006 16:22 Uhr von bueyuekt
 
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Hmmm: Denke Homoehe ist nicht mit einer Heteroehe
gleichsetztbar. Gemeinsam Leben kann man doch
in beiden Fällen. Aber eine Familie gründen mit
Kindern ist in Homobeziehungen wohl kaum
möglich! Daher gibt es keinen Sinn diese gleich
zu stellen...ausser natürlich man spekuliert auf
die Steuerlichen Vorteile....Die würde ich diesen
Paaren wohl gewähren!
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30.10.2006 16:23 Uhr von SunSailor
 
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@shortnewsler: Du hast ja ganz tolle Argumente. Kann es sein, dass einfach nur Deine Engstirnigkeit krankhaft ist? Sorry, aber da sind mir ja die Fundamentalisten von den Christensekten noch lieber, die "glauben" zumindestens Argumente zu haben...
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30.10.2006 16:24 Uhr von kimmsen
 
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homosexualität ist eine unart der natur, die prinzipiell keinen benachteiligt. es kommt kein kind zu schaden und mit keinem wird etwas zwangsweise abverlangt.
daher sollen die schwulen und lesben am gesamten öffentlichen leben teilhaben dürfen. wenn sie heiraten wollen, dann sollen sie es auch tun.

steuerliche begünstigungen durch die hochzeit sollen sie aber nicht haben, da sie nie kinder in ihrer ehe bekommen werden. deshalb gibt es kein grund, dass die gemeinschaft schwule paare finanziell unterstützt.
gleiches gilt meiner meinung nach auch, wenn 60 jährige heiraten. da gibt es auch keinen vernünftigen grund, diese ehe zu subventionieren.
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30.10.2006 16:33 Uhr von bueyuekt
 
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@kimmsen: Hmmm...aber die steuerlichen Begünstigungen
bekommt man ja wenn man heiratet....und man
kann verheiratet sein und Keine kinder bekommen.

Was ist mit denen??? Müssen die dann ihre Vor-
teile zurückzahlen???

Denke, wenn es so eine Regelung gibt, sollten
alle die Heiraten diese Vorteile haben. Wenn es
wegen Kinder diese Regelung gibt, sollte man
erst Vorteile geniesen wenn man Kinder hat...oder
findest du nicht??
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30.10.2006 16:35 Uhr von supermeier
 
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@ Garviel: Weil sie ein überholtes Relikt aus vergangener Zeit ist, als Frau noch den Schutz des Jägers, und der Jäger noch die Wasch- und Kochfrau brauchte.
Zusätzlich, zumindest hier in D, eine von religiösen Verbänden in ihrem Sinne, dem Staat aufgedrückte Form des Zusammenlebens, die glücklicherweise inzwischen teilweise geändert wurde.

Sinniger wären da Zeitverträge, etwa von 5 Jahren bis lebenslänglich, frei wählbar und mit Verlängerungsmöglichkeiten. Es würde vieles vereinfachen, z.B. Vaterschaftsansprüche und Pflichten, Unterhalt und Versorgungsansprüche usw., eine Trennung wäre vereinfacht, keine teure Scheidung, verbunden mit finanziellem oder persönlichem Ruin. All das was heute unehelichen Partnerschaften zum Nachteil gereicht, begründet allein aus der Tatsache, dass sie noch nicht bereit sind bis ans Lebensende ihr gemeinsames Dasein zu fristen. Rechte und Pflichten können vorab geregelt werden, das Besitzdenken mancher Partner und daraus resultierende Tragödien könnten abnehmen, und manche Partnerschaft würde besser funktionieren, wenn man vor Augen hat, dass der Partner in drei Jahren machen kann was er will, ganz unkompliziert, ohne Scheidung usw. wenn ich mich gehen lasse. Nichts mehr mit, verheiratet, geschafft, und wenn Partner nicht spurt dann rechne ich ihm oder ihr mal die Kosten für eine Trennung vor.

Und wenn jetzt einer sagt:"Wie unromantisch.", die Unterschrift beim Standesbeamten ist nichts anderes als das abschließen eines staatlich beglaubigten Vertrages mit vielen Unbekannten.
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30.10.2006 16:42 Uhr von bueyuekt
 
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@supermeier: Also ein freischein für Männer, Frauen zu
schwängern und kein Verantwortung für sie und
die Kinder zu übernehmen...Richtig??
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30.10.2006 16:50 Uhr von supermeier
 
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@ bueyuekt: Im Gegenteil.

Wie ich schrieb "z.B. Vaterschaftsansprüche und Pflichten,".
Dieses Sytem würde nur vieles vereinfachen, zumindest aber die Rechte des einzelnen stärken.
Wenn heute ein Kind nur 5 Minuten vor der Trauung geboren wird, muss der Mann sein eigenes Kind adoptieren, ansonsten darf er nicht mal eine Klassenarbeit unterschreiben.
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30.10.2006 17:14 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@supermeier: "Wenn heute ein Kind nur 5 Minuten vor der Trauung geboren wird, muss der Mann sein eigenes Kind adoptieren, ansonsten darf er nicht mal eine Klassenarbeit unterschreiben."

Wo kann man das nachlesen?
Das würde ja bedeuten, wenn ich ein uneheliches Kind in die Welt setze, bin ich, rechtlich gesehen, nicht der Vater?
Also auch nicht unterhaltspflichtig?
Und was ist, wenn die Frau abhaut, und ich das Kind großziehe? Wer unterschreibt dann die Klassenarbeit?
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30.10.2006 17:14 Uhr von christi244
 
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@kimmsen: Nun ja, die Arroganz der Heterosexuellen kommt da wohl mal wieder durch. Wenn ich mir in diesen Tagen so Familien ansehe, wird mir eigentlich nur übel ... wo ich zu der Überlegung komme ... viele sollten es eher bei Steiftieren belassen. Ich glaube nämlich kaum, dass der sexuelle Standpunkt in irgendeiner Form etwas mit der Fähigkeit der Kindererziehung verbunden ist.
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30.10.2006 17:24 Uhr von India.Arie
 
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Immer die selben Diskussionen es langweilt mich. Könnt ihr euch nicht mal was neues einfallen lassen? Oder noch besser: muss man über das Thema überhaupt noch diskutieren? Ich meine, wer bis jetzt noch nicht realisiert hat, dass Homosexualität genauso normal ist, wie Heterosexualität, der muss man eigentlich gar nicht zu Wort kommen lassen. Wieso solchen Leuten eine Plattform bieten, um ihr hinterweltlerisches Gedankengut zu verbreiten?

Und zu unserem Bushi: Schwule und Lesben sind eine wesentlich geringere "Gefahr für den Fortbestand der Menschheit", als der Georgi selbst. Von daher braucht er gar keine großen Reden schwingen.

Ich befürworte die Homo-Ehe! Und jeder, der das schon nicht kann, sollte sollte zumindest lernen Homosexualität zu akzeptieren. Da gibt es auch kein wenn und aber, das ist ganz einfach Teil des geistigen Fortschritts.

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