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Schlagstock "Odin" und "Radio Wolfsschanze" - Braune Umtriebe in BGS-Einheit

Bereits im Jahr 2005 empfahl der zuständige Berliner Personalrat, die "Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit" (MKÜ) der Bundespolizei wegen brauner Umtriebe aufzulösen, nachdem Beamte des Essener Polizeipräsidiums entsprechende Hinweise gaben.

Auch auf Einsätzen, wie beim jährlichen Nazi-Aufmarsch im brandenburgischen Halbe, trugen die Beamten der MKÜ nicht nur "szenetypische" Kleidung unter ihren Uniformen, sondern verpassten ihren Schlagstöcken auch die Namen germanischer Götter.

Letzte Woche bestätigte das Berliner Verwaltungsgericht die Entlassung eines Beamtenanwärters dieser Einheit, da dieser nachweislich CDs des rechtsradikalen "Radio Wolfsschanze" unter seinen Kollegen verteilt hatte.


WebReporter: Uli Radtke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schlag, Radio, Einheit, Schlagstock
Quelle: www.berlinonline.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2006 11:35 Uhr von Uli Radtke
 
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Selbst wenn man davon ausgehen kann, dass nicht jeder Beamte dieser Einheit ein überzeugter Rechtsradikaler ist:
Keiner von ihnen hatte genug Mut und Anstand gegen die offensichtlichen Umtriebe seiner Kollegen vorzugehen. Da braucht es dann erst Beamte des Essener Polizeipräsidiums, die bei einer gemeinsamen Schulung hellhörig wurden.
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30.10.2006 11:53 Uhr von Doktor Cox
 
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Bis auf die CD: Finde ich nichts schlimmes daran

Weil ich finde es ist ein kleiner aber feiner Unterschied zwischen seinen Schlagstock ODIN nennen und jemanden mit einem Schlagstock zu verprügeln
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30.10.2006 12:00 Uhr von Pornstar1975
 
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na ja: kann mich jetzt nicht so aufregen
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30.10.2006 12:11 Uhr von vnna
 
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ist klar: aber Polizisten die Kinder sexuell genötigt hatten, werden wieder in den Dienst gestellt. (Presse irgendwann mal in Juni/Juli so ganz nebenbei)
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30.10.2006 12:40 Uhr von Schwertträger
 
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Ist mir sch...egal, ob sie ihren Schlagstock Odin nennen, ABER wenn sie anfangen szenetypische Kleidung unter der Uniform zu tragen und dann auch noch rechtsextreme Musik hören, dann sehe ich sie als Bedrohung und nicht als Schutz an.

Was rechte Amtsträger anrichten können, haben wir hoffentlich aus unserer Geschichte gelernt.


Ich ganz persönlich will einfach keinen Staat, in dem alles, was zwei Zentimeter weg von ganz rechts ist, automatisch als links in ein Lager gesteckt wird. Das ist mir sogar noch eine ganze Menge mehr Ausländerprobleme wert.
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30.10.2006 12:57 Uhr von Oberhenne1980
 
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Ich persönlich will auch keinen Staat, in dem man, sobald man zumindest liberal ist, sich auf Werte und Tradition beruft, gleich ins rechte Lager gesteckt wird.
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30.10.2006 13:03 Uhr von El Salvas
 
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Bestätigt irgendwie meine Meinung, dass bei der Pozilei so einiges nicht stimmt.

Ist euch vielleicht auch schon aufgefallen, dass bei rechten Demos die Nazis beschützt werden wie Staatsvertretter und auf die Linken Gegendemonstranten draufgehalten wird ?

Na wenn der Schlagstock schon Odin heißt ist schon klar
was abgeht !
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30.10.2006 13:14 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ salvas: Kommt dir in den Sinn, dass es vielleicht Aufgabe der Polizei ist Menschen, egal welcher Ausrichtung, zu schützen?

Das hat nichts damit zu tun, dass die Staatsgewalt die Linken verprügeln will und die Rechten beschützen, sondern dass sie sogenannte Autonome Linke einfach ein viel größeres, öffentliches Gewaltpotential an den Tag legt.

Ich erinnere da an Berlin, Göttingen und dergleichen.
Mit brennenden Barrikaden, Autos, Mülltonnen, eigeworfenen Scheiben und zerstörten Bushaltestellen, sowie geplünderten Läden fallen eben die Linken auf.

Die Rechten sind ja nicht alle dumm, die haben nicht ohne Grund Ordner auf ihren Demos, damit keine aus der Reihe tanzt und "negativ" auffällt.
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30.10.2006 13:45 Uhr von Pornstar1975
 
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@ El Salvas: und womit ? mit Recht ?

wenn die Dauerchaoten meinen bei jeder Demo Wagen in Brand zu setzen, oder Steine durch die Luft zu jagen, da ist der Gummiknüppeleinsatz noch viel zu harmlos. Der größte Teil der linken Szene ist nur auf Krawall aus.
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30.10.2006 13:46 Uhr von xilyte
 
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konservativ oder rechtsradikal? generell wird vorallem von den Linken schonmal einer der etwas "konservativ" eingestellt ist gleich ins rechtsradikale Lager abgeschoben. Solange er nicht definitiv verfassungsfeindliche oder strafbare Dinge tut, darf man gegen eine Person (egal ob Zivilist oder Beamter oder auch Soldat) aber nicht vorgehen, schließlich leben wir in einer Demokratie, auch wenn das von gewissen Bevolkerungsgruppen gerne anders gesehen wird. Aber da ja von den Linken öfters mal Beschwerden kommen bezüglich des "konservativen" Grundgedankens in der Polizei, Bundeswehr, oder wo auch immer, muss ich jetzt mal etwas aus meiner "Lebenserfahrung" :-) kundtun:
1. Alle Kameraden bei der Bundeswehr waren liberal oder konservativ eingestellt, richtig rechtsextreme gabs keine. Aber auch so gut wie keine die links von der Mitte standen.
2. Alle Klassenkameraden oder Bekannte,... die der linken Ideologie nahe stehen, kamen nicht mal ansatzweise auf die Idee zur Bundeswehr oder Polizei oder zu sowas ähnlichem zu gehen.

Durch diese meine Erfahrung komme ich immer wieder zu dem Punkt, daß ich mich Frage, warum die Linken sich aufregen, daß es mehr Rechte als Linke in den Reihen der Behörden gibt, obwohl sie selber niemals in "so einen Verein" (O-Ton) eintreten würden.
Ich sehe deshalb darin auch kein großes Problem - irgendjemand muss es ja machen. Es entsteht aber daraus selbstverständlich ein Problem, wenn diese Person die Grenze zum Verfassungsfeindlichen überschreitet; diese Personen sind auf jeden Fall aus den Behörden auszuschließen.
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30.10.2006 13:51 Uhr von Lonezealot
 
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Toleranz: Rechtextreme Einstellungen werden leider immer noch von vielen Leuten toleriert und man schaut nur alzugerne weg.

Einerseits weil man mit der Thematik nicht konfrontiert werden möchte andererseits weil man kein "Spielverderber" sein will.

Die wenigsten sehen in solchen Taten etwas Schlimmes solange keiner dabei zu Schaden kommt.
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30.10.2006 14:21 Uhr von Garviel
 
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@xilyte: Besten Dank für deinen Kommentar. Ich muss zugeben, dieser - an sich naheliegende - Gedanke ist absolut überzeugend. Wenn der am weitesten links Stehende gesamtgesellschaftlich gesehen in der Mitte rangiert, braucht man sich tatsächlich nicht zu wundern, wenn der Verein insgesamt rechte Schlagseite hat.
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30.10.2006 14:23 Uhr von JJB
 
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Also Die Sache mit Odin als Name für nen Schlagstock ist ja mal mehr als lächerlich.. Wieso sollte man seinen Schlagstock nich Odin nennen? Die Polizisten können ihren Schlagstock auch Daisy oder Olaf nennen..
Ich interessiere mich auch für die germanische Mythologie, macht mich das zu nem Nazi? Mit Sicherheit nich..
Das mit der szenetypischen Kleidung und der CD is was anderes, da kann ich zustimmen dass das alles andere als ok ist.
Aber in punkto germanische Götter... Es gibt immer noch sowas wie Religionsfreiheit.. (in diesem Fall gehts nich um die Religion, ja...)

(An alle, die denken ich wüsste es nicht: DOCH, ich weiß, dass die germanischen Götter gern von der rechten Szene missbraucht werden... Aber bitte nich zu arg verallgemeinern...)

Gruß
JJB
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30.10.2006 14:42 Uhr von Summersunset
 
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rechte Frisuren *lol*: Zitat aus der Quelle "Sie (die MKÜ) trug[en] Skinhead-Frisuren [...]"

Mein Cousin hat genetisch bedingten Haarausfall, ist er jetzt auch ein Nazi? ^^ Ok, das war polemisch.

Aber ich finde es logisch, dass Mitglieder einer Spezialeinheit kurze Haare bzw. Glatze haben. Als Demonstrant hätte ich ja auch keine Scheu, an den selbigen zu reißen, wenn sie länger wären ;)

Und das Polizisten, Soldaten usw. eher konservativ sind, ist doch wirklich verständlich. Bei dem vergleichsweise mittelmäßigen Lohn und dem bestehenden Gefahrenpotential, braucht man schon einen gewissen Patriotismus um dabei zu sein ;)

Rechtsradikale Musik ist natürlich nicht mehr zu tolerieren. Aber deswegen gleich die ganze Einheit auflösen...
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30.10.2006 15:29 Uhr von Johnny Cash
 
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Was: ist denn der Inhalt von Radio Wolfschanze? Es gibt genügend BRD - konforme Nazi Musik. Überhaupt hat der Mann nichts getan was seine Entlassung rechtfertigt. Für mich nicht nachvollziehbar da er nur ein paar CDs verteilt hat.
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30.10.2006 15:32 Uhr von njusis
 
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nicht schlimm???? ihr seid ja nicht die opfer wenn ihr auf ne gruppe von dennen trifft
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30.10.2006 15:36 Uhr von Luzifers Hammer
 
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Ist doch klar: Wenn man immer nur Aufmärsche von Rechten schützen muss.*g*
Ist ja schon mttlerweile so weit das sich beim letzten Castortransport Polizeibeamte aus Berlin und Niedersachsen prügelten und die Demonstranten schlichteten.
Verrückte Welt.
BGS Leute galten aber immer schon als ein wenig rechts.
Und mal ganz nebenbei.
Es gibt schon einen Unterschied zwischen brennenden Autos , Prügeleien mit Polizeibeamten und Menschen die totgeschlagen werden nur weil sie Ausländer,Penner , Behinderte oder Schwul ist.
Und fragt mal den Michael Degen (Schauspieler) wieviel Post er von national gesinnten Deutschen bekommt, die ihm damit drohen ihn umzulegen weil er jüdischen Glaubens ist .

Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
Kurt Tucholsky
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30.10.2006 15:42 Uhr von kryptek
 
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@ El Salvas: Wenn sich die linken Chaoten auch immer so super benehmen...ich sage es euch,mir sind die Nazis mit ihren stupiden Gelaber bei nem Aufmarsch lieber als die prügelnden und einfach nur hohlen Linken,die nur auf Stress aus sind.
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30.10.2006 16:10 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ luzifer: Nö, für mich besteht da nicht unbedingt ein Unterschied.

Wenn die Polizei nicht wäre, würden wohl Menschen getötet werden, weil sie eine rechte Gesinnung haben.
Das unterstell ich jetzt einfach der gewaltbereiten Linken.
Außerdem sind Mollis/Anschläge auf Nazieinrichtungen bzw. vermeintliche Horte des Bösen keine Seltenheit mehr in der autonomen Szene.

Ebenso wie schwere Körperverletzung und dergleichen, egal ob man auf Senioren losgeht oder nicht.

Ein Bekannter von mir hat eigentlich nur überlebt, weil die Fensterscheibe aus Sichherheitsglas war und in einem anderen Fall wurde durch das schnelle Eingreifen von der nahegelegenen Bereitschaftspolizei schlimmeres verhindert.


[das hätte es jetzt nicht gebraucht, hesekiel25]
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30.10.2006 16:13 Uhr von DisturbedDreaming
 
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@ Luzifers Hammer: sehr schön das jeder Nationalist auch gleich ein Rechtsradikaler ist..
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30.10.2006 16:36 Uhr von vnna
 
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@Hammer: "Menschen die totgeschlagen werden nur weil sie Ausländer,Penner , Behinderte oder Schwul ist."

Na diese Statistik möchte ich gerne mal sehen, wo Tötungsdelikte von rechten denen der Linken, Autonomen oder einfach Ausländer überwiegen ;-)
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30.10.2006 19:18 Uhr von digitainer
 
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langweilig inzwischen , 0-Punkte Bewertung
...Thema zu blöd und uninteressant... lohnt sich bisher immer nur für den Autor...Punktegeil??

Anscheinend reitet der auf "Nazi"-Hetzthemen und Rechts/Links-Gegensätzen. Hab mir mal seine bisherigen news angeschaut...
interessant, interessant...
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30.10.2006 19:29 Uhr von LynxLynx
 
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@ digitainer: Hast vollkommen Recht.
Bis vor kurzem zierten noch "Antifa+indymedia Links seine Vsitenkarte.Und [edit] war sogar noch CM.Alles klar?
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30.10.2006 20:36 Uhr von M:H:S
 
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ohh, da hat wohl einer tränen in den augen, dass er selber keine news bewerten kann ?
tja, um es mal in deiner digitalsprache zu sagen, mit nur einer news ist man hier ne null ! ;-)
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30.10.2006 23:15 Uhr von digitainer
 
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@ Links..für die nächste Hakenkreuz-Story eine 0-Bewertung im Voraus, und Danke für´s OUTEN,
hier sonst alles digi digi, digi :-))

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