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Kaiserschnitt könnte in Entwicklungsländern tausende Leben retten

Caine Ronsmans hat mit zwei Kolleginnen errechnet, dass in den ärmsten Entwicklungsländern jährlich bis zu 80.000 Frauen sterben, weil ein notwendiger Kaiserschnitt nicht durchgeführt werden kann.

Auf der medizinischen Grundlage, dass bei 100 Geburten ein Kaiserschnitt notwendig ist, errechneten die Forscherinnen diese Zahl für die Länder mit niedriger Kaiserschnittquote, wie die südlich der Sarhara gelegenen Länder, Südasien und Südostasien.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO weist jedoch drauf hin, dass die Durchführung von Kaiserschnitten nicht unbedingt die Muttersterblichkeit senkt, wenn nicht gleichzeitig Versorgung und Pflege in der Qualität steigen.


WebReporter: ottokar VI
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leben, Entwicklung, Kaiser, Kaiserschnitt
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2006 16:00 Uhr von ottokar VI
 
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Nach der WHO sterben jährlich weltweit 500.000 schwangere Frauen. Mir ist klar, daß man es schon lange weiß, aber wenn die Organisationen nicht hin und wieder mit solchen als "News" verkleideten News in die Öffentlichkeit gehen, interessiert sich die Medienlandschaft doch nicht für sowas. Deshalb halte ich die News auch bei ssn für angebracht.
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29.10.2006 19:25 Uhr von Floyd Fuchs
 
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dibbelabbes: Wir sind uns hoffentlich alle einig draüber, daß man Überbevölkerung nicht dadurch bekämpft, daß man den Menschen die medizinische Versorgung versagt oder sie sonst irgendwie sterben läßt.
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29.10.2006 19:58 Uhr von Mithandir
 
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@Floyd Fuchs: Dann ist es aber auch deine Pflicht eine Alternative anzubieten. Denn was bringt es einem Menschen das Leben zuschenken wenn er vielleicht mit 5 Jahren elendig verdurstet oder verhungert?
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29.10.2006 20:06 Uhr von Floyd Fuchs
 
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@ Mithandir: Es ist meine Pflicht, Alternativen anzubieten? Ansonsten wäre es OK, Menschen sterben zu lassen, obwohl man ihnen helfen könnte?
Oder wie soll ich es verstehen?
Es geht in diesem Beitrag ja nicht um Geburtensterblichkeit sondern um die Sterblichkeit von Frauen. Wer es verurteilt, daß Menschen sterben, obwohl man ihr Leben erhalten kann, muß sich dafür nicht rechtfertigen !!!!!
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30.10.2006 10:19 Uhr von Floyd Fuchs
 
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dibbelabbes: Sehr bedenkliche Moral, die hier offengelegt wird: Menschen eine medizinische Versorgung verwehren, weil die Region überbevölkert ist.
Da haben wir ja Glück, daß Europas Bevölkerung rückgängig ist.
Oder wie?
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30.10.2006 10:56 Uhr von zenon
 
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Erschreckende Zahlen: und das obwohl der Kaiserschnitt schon lange Zeit gängig ist.

@ottokar: Was solls - die Entwicklungsländer sind doch weit weg... (Sarkasmus)
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30.10.2006 19:47 Uhr von HunterS.
 
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@Floyd: Ich bin da sogar noch ein wenig härter: Hört auf Essen da runter zu karren, hört gänzlich auf, die Menschen da unten zu unterstützen, dann löst sich das ganze Problem nach einiger Zeit von alleine...
Weniger Essen, weniger die Überleben, weniger die neue "Mitesser" in die Welt setzen und schwupp die wupp: es ist genug zu Essen da! Ist wie in der Natur: Eine Population wird so groß, bis nicht mehr genug Nahrung für alle da ist und so dezimiert sie sich automatisch, bis wieder für alle genug da ist, ist doch super!

Es muss eben auch Verlierer geben, wo sollen sonst die Gewinner her kommen? Und ich glaube du bist auch lieber ein Gewinner, oder?
Man kann halt nich alle Menschen durchfüttern und wenn wir es weiterhin versuchen wird es nie aufhören... Wir halten diesen schändlichen Vorgang nur immer weiter am laufen durch unsere humanitäre Hilfe...
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30.10.2006 19:53 Uhr von Rabbit Tec.
 
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@ Hunter S. Dann doch lieber gleich eine Atombombe drauf. Lieber doch eine Neutronenbombe. Schließlich brauchen wir noch die Recourcen von denen !!

Was für eine wiederliche Aussage !!!
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30.10.2006 20:12 Uhr von HunterS.
 
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@Rabbit: Nö, das wär ja dann fies! Ich will sie doch nicht ausrotten, ich bin nur der Meinung, dass man ein Feuer nicht löscht wenn man weiter Öl rein kippt!
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30.10.2006 20:46 Uhr von HeXXXe
 
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@floyd: ich sehe das ähnlich wie dibbelabbes -

mit einem ordentlichen Krankenhaus und einem OP-Saal für X Euro könnte man jährlich Y Mütter retten.

mit Bildungsmaßnahmen, Brunnenbauten, anderen Maßnahmen für X euro könnte man 2*Y Leben retten oder verlängern.
Und eine von diesen Maßnahmen wäre möglicherweise kostenloses verteilen von Kondomen.

also würde ich, wenn ich die entscheidung treffen müsste, wofür das geld verwendet wird, die zweite Variante wählen.
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31.10.2006 01:48 Uhr von Rumpelstielzchen
 
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Ähhh eine Kastration würde noch mehr retten. - wetten ?
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31.10.2006 13:08 Uhr von j.lissat
 
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wiederlich ?? hunter hat vollkommen recht ! solange die es nicht lernen das man kinder nich aus tradition zeugt, sondern zum erhalt der rasse, is jede hilfe unsinnig. schön und gut das sie kinder bekommen, aber immer gleich n dutzend ist totaler irrsinn. die kinder werden doch vorrangig nur gezeugt um den lebensunterhalt der eltern zu sichern.
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31.10.2006 22:39 Uhr von Nessy
 
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nett: wieso wird das nicht umgesetzt ???
Na klar im Westen müssen ja die "Gewinne" gezählt werden....
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01.11.2006 12:29 Uhr von borgir
 
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die frage ist: doch eher, ob man das überhaupt in erwägung ziehen sollte. in afrika verhungern so viele menschen, die lebensumstände sind sehr schlecht, krankheiten wie aids greifen ohne entgegenwirken durch regierungen um sich. so stellt sich die frage, ob man ein solches projekt unterstützen sollte, oder nicht. ein schwere frage die ich nicht beantworten kann.
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01.11.2006 22:38 Uhr von Artemis500
 
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Man sollte tatsächlich keine Lebensmittel mehr in arme Länder karren, das macht den einheimischen Bauern die Preise kaputt.
Vernünftige Unterstützung der einheimischen Landwirtschaft wär besser.

Thema Kaiserschnitt: Erstmal sollte die Geburtenrate mit Verhütungsmitteln gesenkt werden, dann würden auch weniger Frauen sterben.

Kaiserschnitt ohne Hygiene ist kontraproduktiv.

Im Übrigen versteh ich die Kirche nicht. In den zehn Geboten wird Ehebruch verdammt, aber Sex ohne Fortpflanzung steht meines Wissens nirgendwo explizit unter Strafe.
Gegen Männer die zu Huren gehen hab ich den Papst aber noch nie wettern hören. Seltsam.
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02.11.2006 23:42 Uhr von DorianArcher
 
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Naja: So makaber das klingen mag. Aber dann sterben die Kinder halt 5 Jahre später an Mangelernährung und keinen interessiert es...
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02.11.2006 23:43 Uhr von DorianArcher
 
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Nachtrag: In etlichen Länder gibt es auch islamische Recht, was fähigen Ärzten den Zugang zu Frauen verbieten würde.
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03.11.2006 23:55 Uhr von Artemis500
 
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Islamisches Recht gehört eh abgeschafft.

Frauen dürfen nicht zu männlichen Ärzten...wär noch ok, wenns denn Ärztinnen gäb. Die sind aber auch verboten.

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