27.10.06 08:58 Uhr
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Deutsche Schulen befassen sich zu wenig mit Kulturgeschichte

Horst Wadehn, der Vorsitzende des Vereins "Unesco-Welterbestätten Deutschland", bemängelt, dass die Schulen sich zu wenig mit den Welterbenstätten befassen. Er erwartet, dass jeder Absolvent einer weiterführenden Schule weiß, was ein Weltkulturerbe ist.

Der Verein "Unesco-Welterbestätten Deutschland" setzt sich aus Tourismusfachleuten der deutschen Welterbestätten zusammen.

In Deutschland stehen 32 Kultur- und Naturstätten auf der "Unesco-Liste des Welterbes", insgesamt sind 800 Welterbestätten in knapp 140 Ländern verzeichnet.


WebReporter: swald
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsch, Kultur, Schule
Quelle: focus.msn.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2006 00:39 Uhr von swald
 
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Klar ist es toll für eine Stadt oder Region ins Unesco Weltkulturerbe aufgenommen zu werde, jedoch finde ich nehmen sich deren Vertreter zu ernst.
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27.10.2006 09:29 Uhr von asmodai
 
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Weltkulturerbe? "...Er erwartet, dass jeder Absolvent einer weiterführenden Schule weiß, was ein Weltkulturerbe ist...."

Also ich wage mal den Versuch einer Antwort. Die Zahlungen, die wir seit Ende des zweiten Weltkriegs leisten mussten? *gg
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27.10.2006 09:36 Uhr von Bjoern68
 
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Lächerlich Die Leute haben echt nichts zu tun. macht Fotos von der Kultur und gut ist. Dann kann auch neues enstehen...
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27.10.2006 10:20 Uhr von Generalstreik
 
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Beitrag: Also echt empfehlenswert sind diesbezüglich die Sendungen auf ARTE bzw. Phönix. Die haben eine eigene Themenreihe "Erbe der Menschheit". Hier werden viele nationale und internationale Kulturerbestätten vorgestellt. Ca. 15 Minuten dauert eine Sendung und vermittelt somit kurz und informativ über die verschiedensten Denkmäler.
Vielleicht sollten diese Sendungen im Unterricht vorgestellt werden.
15 Minuten Kultur pro Tag kann wohl kaum schaden.

@ asmodai
Hast schon irgendwie Recht, viele Jugendliche halten mittlerweile nur noch ehemalige KZ´s und das Holocaustmahnmal als unser Weltkulturerbe. Ziemlich traurige Entwicklung.
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27.10.2006 10:31 Uhr von Zyniker1975
 
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Wundert sich etwa jemand darüber?? Eine Bildung in dem Bereich müßte im Rahmen des Geschichtsunterrichts stattfinden.

Und der ist vollgestopft, und zwar randvoll mit ausschliesslich der Französischen Revolution und dem lebendigen Bewußtsein, dass wir Deutsche alle ganz furchtbar böse Nazis sind. Wo soll da noch Platz sein für lebendige Geschichte und tatsächlich brauchbares Wissen?
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27.10.2006 10:56 Uhr von Grevioux
 
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@Zyniker1975: wem sagst du das Ich habe in der Schule in Geschichte alles gelernt Englische Geschichte,Französische,Türkische Russische und das wir wie du es so schön sagst nur böse Nazis sind. Alles andere kommt ausm TV,Büchern und Inet
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27.10.2006 12:23 Uhr von hady
 
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Was soll die Schule denn noch alles machen? Sorry, aber ein bisschen Bildung muss sich der wissensdurstige Deutsche halt auch noch selbst aneignen. Wozu gibt es das öffentlich-rechtliche Bildungsfernsehen, Internet und Tausende von Bibliotheken?

Aber was soll der Vorsitzende des Vereins "Unesco-Welterbestätten Deutschland" auch anders sagen? Natürlich muss der die Werbetrommel rühren.
Oder soll er sagen:
"Och... von mir aus muss sich keiner ums deutsche Weltkulturerbe scheren. Is mir vollkommen wurscht." Dann könnte der Kerl gleich sein Amt niederlegen. Es heißt ja nicht umsonst WeltkulturERBE. Wenn sich die zukünftigen Generationen nicht darum scheren, bräuchte man heute keine Milliarden in den Erhalt von historischen Bauten investieren.
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27.10.2006 13:21 Uhr von asmodai
 
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@hady: Das ist schnell gesagt: was Sinnvolles! Kein Wiederkäuen von altem Mist, sondern eine echte Auseinandersetzung mit der GESAMTEN deutschen Geschichte. Aber dazu müsste man unseren Kultusministern wohl erstmal eine Gehirnwäsche verpassen....
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27.10.2006 13:29 Uhr von Teppichratte
 
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In der Schule gelernt, dass wir alle böse Nazis sind??
Sechs, setzen!

Aber´s würde halt so schön passen *g*
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27.10.2006 23:58 Uhr von urxl
 
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Titel falsch: Im Titel wird die Meinung von Wadehn als Tatsache hingestellt.
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28.10.2006 13:44 Uhr von identitaet
 
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Kulturgeschichte ist nicht gleich Kulturerbe: Die Frage ist, ob man jetzt Welterbenstätten pauken soll, oder Geschichte als zusammenhängende und immer noch relevante Kulturgeschichte lernt (also mehr als bloß Daten, zu denen tote Leute irgendwas gemacht haben). Letzteres finde ich wesentlich wichtiger. Aber noch besser wäre es natürlich, erst mal mit Lesen anzufangen...
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28.10.2006 19:21 Uhr von exekutive
 
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@Generalstreik: "Also echt empfehlenswert sind diesbezüglich die Sendungen auf ARTE bzw. Phönix. Die haben eine eigene Themenreihe "Erbe der Menschheit". Hier werden viele nationale und internationale Kulturerbestätten vorgestellt. Ca. 15 Minuten dauert eine Sendung und vermittelt somit kurz und informativ über die verschiedensten Denkmäler.
Vielleicht sollten diese Sendungen im Unterricht vorgestellt werden.
15 Minuten Kultur pro Tag kann wohl kaum schaden. "

absolut beistimm
die sendungen auf arte, phönix oder terranova (gibt noch andere) sind wirklich die sendungen, warum ich noch ab und an mal fehrnsehen gucke.. die sind sooooo toll ^^

meistens wird man immer mitgerissen von den dokus

also leute, guckt mehr dokus um neue interessen zu wecken
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30.10.2006 13:38 Uhr von Schwertträger
 
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Vielleicht einfach mal mit dem einen oder anderen. Weltkulturerbe befassen?

Wenn man sich mal das eine oder andere davon anschaut, wird man ja schnell sehen, was man zu jedem einzelnen für eine Meinung hat, und ob es ich lohnt, es im gedächtnis zu behalten, oder lieber nicht.

Ein paar von denen, die ich gesehen habe, werde ich automatisch deswegen behalten, weil ich sie gut und interessant fand.

Und zu wissen, WAS ein Kulturerbe ist (nicht, sie alle auswendig zu kennen), kann man doch nun wirklich von einem Absolventen einer weiterführenden Schule erwarte, oder?!
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31.10.2006 13:30 Uhr von lucky strike
 
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Is doch keine Zeit für: Schüler müssen nur ausm FF wissen wieviele Juden im dritten Reich ermordet wurden und das jedes Jahr aufs neue. Ich hatte 4 Jahre lang mindestens einmal pro Schuljahr das Dritte Reich durchnehmen müssen. Dabei hätten mich die Kubakrise und Vietnam auch interessiert, aber solche Geschichte ist ja unwichtig.
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04.11.2006 11:31 Uhr von vst
 
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ich weiß nicht in welche schulen ihr geht: oder haben sich die schulen in den letzten 35 jahren wirklich völlig von der bildung verabschiedet?

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