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Erster Langstrecken-Billigflieger erhält kein Überflugrecht (Update)

Wie ssn bereits berichtete, startete vor kurzem der erste Langstrecken-Billigflieger Oasis von London nach Hongkong. Nun musste die Airline mit 300 Passagieren allerdings am Boden bleiben, weil Russland der Oasis die Überflugrechte verweigert hat.

Der Flug soll nachgeholt werden. Sollte dafür weiterhin keine Erlaubnis der russischen Behörden vorliegen, so wird die Fluggesellschaft sich nach alternativen Routen umschauen müssen.

Oasis hatte in ihrem Eröffnungsangebot Flugtickets für umgerechnet 100 Euro pro Strecke verkauft und bietet dafür vollen Service ohne weitere Nebenkosten an. Unklar ist, ob Oasis sich mit ihrem Angebot gegen die Konkurrenz durchsetzen kann.


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WebReporter: Sunriser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Update, Billigflieger, Langstrecke
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2006 00:59 Uhr von Sunriser
 
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Tja, auch den "vermeintlichen" Billigfliegern geht es an den Kragen, wenn Ihr mich fragt, nur ein weiterer Anbieter, der irgendwo mit einem Billigangebot wirbt, aber dennoch mehr als 400 Euro für einen Roundtrip verlangt.
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26.10.2006 09:23 Uhr von blitzlichtgewitter
 
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London - Hongkong für wenig geld: es ist gut das es solche angebote gibt, wenn jedoch keine genehmigungen vorliegen sollten die gesellschaften keine tickets verkaufen. denn nichts ist ärgerlicher wenn ich nicht schnell an mein ziel kommen kann.
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26.10.2006 10:45 Uhr von Jimyp
 
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Wie soll sich das denn rechnen? Wahrscheinlich ist das Kerosin für diese Strecke schon teurer als die Einnahmen!
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26.10.2006 10:54 Uhr von saku25
 
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@blitzlichtgewitter: Da haben aber Genehmigungen vorgelegen und die Überfluglizenz war auch schon bezahlt.
Die Russen haben diese nur kurz vorher ohne Begründung zurückgezogen.

Da sind garantiert Bestechungsgelder anderer Airlines, die um ihre Einnahmen fürchten, an die Russen geflossen.
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26.10.2006 11:07 Uhr von gerrit.samson
 
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Kritisch betrachtet sind diese Billigflieger im Hinblick auf die Umwelt eine Schritt in die falsche Richtung. Zwar wird gesagt das ein Flugzeug pro Person ca 3l auf 100km verbraucht, doch dann muss man auch sagen das ein Golf (6l/100km) nur 1,2l auf 100km verbraucht.

Fliegen ist umwelttechnisch eine Katastrophe.
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26.10.2006 11:09 Uhr von gehirntumor001
 
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@Jimyp: Das rechnet sich sehr wohl, habe auch schon gerechnet. Mich würde der roundtrip LGW-HKG-LGW ca 500 euro kosten, was ca. 100-200 euro günstiger als die konkurrenz ist.

Übrigens ne airline die nur einen einzigen flieger (B747-4) hat und nur 2 flughäfen in der welt anfliegt, hat deutlich weniger kosten, als z.b. eine Lufthansa die gleichzeitig eine "riesen" infrastruktur noch finanzieren muss. Dafür hat Oasishongkong ein riesen risiko, was ist, wenn mal ein technischer defekt am flieger ist?? Die haben ja keine ersatzmaschine!?

Was ich aber noch ein wenig interessanter finde, sind die preise für ein businessclass ticket, das sich bei ca. 1500 euro für nen roundtrip einpendelt. Die konkurrenz hat preise zwischen 4000-5000 euro.
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26.10.2006 11:28 Uhr von tyfoon
 
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@gerrit.samson: "doch dann muss man auch sagen das ein Golf (6l/100km) nur 1,2l auf 100km verbraucht."

Dein PKW ist also ständig auf jeder Fahrt mit 4-5 Personen besetzt? Und desweiteren läßt Du Dir immer die anteiligen Fahrtkosten eines jeden, der bei Dir mitfährt, auszahlen? Was Du uns hier verklickern magst sind rein theoretische Werte, hat mit der Praxis also nix zu tun.
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26.10.2006 11:33 Uhr von gehirntumor001
 
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@gerrit.samson: Die boote die greenpeace zum wale retten einsetzt, fahren auch mit diesel. Scheiß umweltverpester, sollen sie doch schwimmen.


Mein gott, träum weiter .... :-)

Übrigens, setzen die eine relativ moderne maschine ein, sodass den vorwurf zu machen hinsichtlich absichtlicher umweltschädigung dummes zeug ist.
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26.10.2006 11:41 Uhr von Archibaldo
 
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Billigflieger oder nur günstiges Angebot? Das Angebot bleibt auch nach dem Einführungsmonat günstig.
Auch im Dezember (also nach dem Einführungsmonat) kann man zumindest derzeit noch Flüge ab 75 Pfund (ca. 112 Euro) pro Strecke buchen. Flexiblere Tickets kosten bis zu 225 Pfund (ca. 335 Euro).
Oasis bietet auch eine BusinessClass, die im Dezember zu Preisen zwischen 470 (701€) und 1.450 Pfund (2.162€) pro Strecke angeboten werden.
Cathay bietet am gleichen Tag den Economy Hin-u. Rückflug zu 766 € und das BusinessClass zu 5.435 € an.

An diesem Beispiel (zufällig gewählt; nicht repräsentativ) sieht man, dass die Preisgestaltung von Oasis durchaus günstiger ausgelegt ist, als die einer Konkurrenzairline auf diesem Markt (LON-HKG). Man sieht aber auch, dass die Preisunzterschiede hier nicht ganz so drastisch ausfallen, wie von Low-Cost-Carriern (LCC) im europäischen Markt gewohnt.

Ich denke, es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieses (und ähnliche Angebote) in der nächsten Zeit entwickeln. Denn auch unter LuftverkehrsExperten ist die Lebensfähigkeit von LCC auf der Langstrecke durchaus umstritten...
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26.10.2006 12:54 Uhr von Jiperia
 
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dein golf fährt aber glaube ich nicht so schnell wie so ein flieger oder??? und wie lange würdest du mit deinem golf von london nach hongkong brauchen??? das is doch alles nur quatsch wenn man bedenkt dass zeit geld ist...
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26.10.2006 13:24 Uhr von hubby
 
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Sorry: aber ich setze mich da nicht rein?
Wer weiss was über die Qualität, Service, Wartung, Personal und und und ...... Wobei die Wartung und das fliegende Cockpit Personal für mich an oberster Stelle steht.
Vielleicht sollte man mal begreifen, das billig nicht immer gut ist. Und da rede ich nicht vom Mittagessen an Board.
Geiz ist halt nicht mehr geil.
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26.10.2006 14:01 Uhr von opppa
 
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Die können doch nicht einfach: ihre Flüge billiger anbieten, ohne mit dem Widerstand der teureren Fluglinien zu rechnen!

Gehen die etwa davon aus, daß es dafür keine Lobby (auch in Rußland) gibt?
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26.10.2006 14:02 Uhr von flowfish
 
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@gehirntumor001: Leider muss ich dir widersprechen und möchte DICH gerne aus deinen Träumen reißen. ;-)

Der Vergleich des Flugverkehrs mit dem Land- oder (deinem Fall) Wasserverkehrs kann so einfach nicht gezogen werden.

Zum einen gibt es das 3L-Flugzeug nur bei vollbestzten Maschinen und zum anderen hat der CO2-Ausstoß in mehreren Kilometern Höhe einen dreimal größeren Effekt auf den Klimawandel, als auf der Erde.
Um es etwas bildhafter darzustellen: Ein Flug von D nach Mallorca schädigt unser Klima fast so stark, wie ein Jahr Autofahren.

Mehr Informationen und Quellen gibt es z.B. unter http://www.germanwatch.org
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26.10.2006 14:43 Uhr von gehirntumor001
 
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@flowfish: Ich träume nicht, ich bin eher realist! :-)

Naja, welches szenario bevorzuge ich wohl? Eine welt wo flugzeuge verboten sind oder der heutigen globalen welt, WO ALLES MÖGLICHE DRAN GETAN WIRD FLUGZEUGE KRAFTSTOFFSPARSAMER ZU MACHEN! Eine fluglinie hat auch kein interesse daran, soviel sprit wie möglich zu zahlen, genauso wie du als autofahrer! Wenn du mehr details hierzu haben möchtest, ich kenn mich in der welt der fliegerei doch sehr gut aus.

Übrigens fast jede airline, die heutzutage neue jets bestellt hat als hauptkriterium den spritverbrauch und die nächsten entwicklungen (787,A350, A320RS) zeigen eindeutig wo es hingeht.

Also gebt der industrie und wirtschaft zeit sich umzustellen, die entwicklung geht eindeutig in die richtige richtung und muss man nicht mit der brechstange ran, dafür sorgt der ölpreis schon!
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26.10.2006 15:30 Uhr von dennisk
 
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Startete oder startete nicht?!? "Wie ssn bereits berichtete, startete vor kurzem der erste Langstrecken-Billigflieger Oasis von London nach Hongkong. Nun musste die Airline mit 300 Passagieren allerdings am Boden bleiben,"

Ja was denn? Starteten die nun, oder blieben die am Boden?
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27.10.2006 12:16 Uhr von flowfish
 
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@gehirntumor001: Es bringt nur wenig, wenn der Verbrauch der Flugzeuge zwar durch technologischen Fortschritt gesenkt wird, der Flugverkehr aber durch immer mehr Billigangebote exponentiell ansteigt.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Fluggesellschaften aus Klimaschutzgründen sparsamere Flugzeuge einsetzen. Die fliegen lieber dreimal eine Strecke und verschleudern die Tickets, anstatt einmal zu vernünftigen Preisen, weil das auch mit der heutigen weltweiten Subventionspolitik einfach mehr Gewinn bringt.
Klar, in der heutigen globalisierten Welt ist fliegen unerlässlich, trotzdem sollte es zu Preisen stattfinden, die auch die dadurch verursachten Schäden mit einschließt.
Und der Wirtschaft Zeit geben ist angesichts des akuten Handlungsbedarfes, und nachdem dreißtg Jahre nichts passiert ist, einfach nicht mehr drin.

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