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Mittelfranken: Autofahrer (76) baut drei Unfälle auf dem Nachhauseweg

Ein Rentner aus dem mittelfränkischen Windsbach nahm offenbar den Spruch "alle guten Dinge sind drei" bei seiner Heimfahrt sehr wörtlich. Mit seinem PKW stieß er zuerst gegen einen parkenden Traktor, wobei auch der Landwirt leicht verletzt wurde.

Nur zweihundert Meter davon entfernt kollidierte er mit einem anderen PKW, den er dabei ziemlich beschädigte. Diese Karambolagen ließen den 76-Jährigen unbeeindruckt; er setzte seine Fahrt weiter fort.

Zu guter Letzt driftete er beim Abbiegen an einer Hausecke entlang. Mit seinem ziemlich deformierten Auto fuhr er jedoch einfach weiter. Ein Zeuge gab schließlich der Polizei den Tipp, so dass er geschnappt werden konnte; er war nicht alkoholisiert.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Autofahrer, Mittel
Quelle: www.frankenpost.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2006 20:50 Uhr von Mutzi
 
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Wann gibt es endlich ´ne Webseite, die sich mit den Herren der Schöpfung am Steuer beschäftigt? :D

Spaß beiseite:
Ich finde, ab 65 Jahren sollten Männlein wie Weiblein zur Kontrolle der Augen, Ohren und der Reaktion...
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25.10.2006 21:19 Uhr von kirschholz
 
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Das macht doch nichts: Er ist 76 Jahre alt und damit automatisch fahrtüchtig. Einem Renter den Führerschein wegnehmen? Niemals! Was hat sich die Polizei dort eigentlich erlaubt diesen ehrenwerten Autofahrer überhaupt anzuhalten? Bitte freie Fahrt für freie Alzheimer! In den öffentlichen Verkehrsmitteln begegnet man zwar jede Menge White Trash und auch vernünftige Rentner, aber immerhin keine Wirtschaftswunder Kriegskinder, die seit Jahrzehnten versuchen ihre nicht vorhandene Demenz durch Gewaltfahrten unter Beweis zu stellen. Diese nicht vorhandene Demenz ist scheinbar in der Politik ganz besonders präsent, aber was soll´s? Schließlich sind wir nur die Wähler in einer absolut vorhandenen Demokratie!
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25.10.2006 21:41 Uhr von yes-well
 
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Ich würde meinem Opa sofort: den Führerschein wegnehmen. Der ist auch eine Gefahr im Straßenverkehr. Er ist fast 70, aber wehe man sagt ihm was, dann sind es immer die anderen Autofahrer.Meine Oma mütterlicherseits dagegen ist voll Cool drauf mit Ihren 65 Jahren. Die Hat nen Pc surft im Internet und fährt nicht nur in der Woche Ihren Golf und das sehr gut. Die Fährt am Wochenende immer auf Handwerkermärkte und verkauft dort Ihre Websachen. Die Transportiert die mit einem Sprinter!!

Man siehst also nicht alle Renter sind ne Gafahr, aber ein Test wäre das einzig richtige.

PS: Auch Junge Fahrer bauen viele Unfälle, auch tödliche. Eigentlich müßte es eine begrenzung auf PS und endgeschwindigkeit für Fahranfänger geben.
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25.10.2006 23:19 Uhr von Madmandan
 
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Nun ja ich weiß nicht, wie kompliziert es umzusetzen wäre, aber ich fände regelmäßige Fahrsicherheitstests (Reaktion, Augen, Ohren, Reaktion, ggf. auch Straßenverkehrsregeln) für sinnvoll.
Z.B. 5 Jahre nach Erweb des Lappens, dann alle 10 Jahre bis zum Rentenalter, dann sollte die Frist erst auf 5, später auf 2 Jahre sinken. Bei Leuten, die Beruflich fahren, ggf. öfter (statt alle 5 oder 10 Jahre von Vornherein alle 3 oder 4 Jahre).

Natürlich muss man die Gültigkeit des Führerscheins von entsprechenden Ergebnissen abhängig machen und den Leuten die Chance auf eine erneute Durchführung des Tests geben, falls sie ihn nicht bestehen (schlechte Tagesform etc.)

Mad
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26.10.2006 01:20 Uhr von Schwertträger
 
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Solange es zahlenmässig so wenige Rentner bleiben, die sowas fabrizieren und es so glimpflich abgeht, wie hier, kann man wohl damit leben, sie erst im konkreten Schadensfall aus dem Verkehr zu fischen.

Gegen eine Kontrolle spricht das allerdings prinzipiell nicht.
Aber ich bezweifle, dass dieser Herr bei einem Reaktionstest negativ aufgefallen wäre, denn sein ungerührtes Weiterfahren rührt eher von schrägen Ansichten her, möchte ich meinen. Das er die Unfälle nicht bemerkt hat, glaube ich nicht.

Und das es drei waren, liegt einfach daran, dass er nach dem ersten so verunsichert war, dass er nicht mehr sicher fuhr. Das Auto jedoch stehen zu lassen, kam ihm wegen des ältlichen Starrsinns nicht in den Sinn. Sowas bekommt man beim Test jedoch nicht raus, es sei denn man simuliert im Fahrsimulator Unfälle und fragt ab, was die richtige Verhaltensweise wäre. :-)
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26.10.2006 07:47 Uhr von supermeier
 
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@ Schwerträger: "Solange es zahlenmässig so wenige Rentner bleiben, die sowas fabrizieren und es so glimpflich abgeht, wie hier, kann man wohl damit leben, sie erst im konkreten Schadensfall aus dem Verkehr zu fischen."

Genau da liegt das Problem. Die bekannten Fälle sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Was glaubst wie viele Unfälle von Älteren jeden Tag allein nur durch die Aufmerksamkeit anderer Autofahrer vermieden werden.
Sicher, gleiches gilt natürlich für alle Altersklassen.

Nichtsdestotrotz wird es höchste Zeit für den Gesundheitscheck im Alter. Genauso wie ein Sehtest alle fünf Jahre Pflicht sein müsste. Wenn ich allein an all die De**en denke die sich einzig aus Gründen der Eitelkeit und sog. Männlichkeit weigern eine Brille zu tragen.
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26.10.2006 08:51 Uhr von Werichen
 
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Noch schlechter als bei Rentnern sieht´s scheinbar bei Behinderten aus, da darf doch ohne Führerschein gar keiner mehr schneller als 10 Kmh fahren, Rollstuhl allenfalls.

Jedenfalls habe ich bis zu einem Unfall (kein Verkehrsunfall) 30 Jahre lang Fahrrad, Mofa, Moped und Motorrad gefahren, aber seit meiner Behinderung wird das von allen zuständigen Stellen abgelehnt, sogar ein Motordreirad mit 25 Kmh traut man mir nicht mehr zu.

Ja ja, Deutschland Deine Gründlichkeit, gründlich versagt!

Gruß

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