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Wegen Kürzungen bei den Netzentgelten: E.On Energie verliert 600 Millionen Euro

Wie der Chef von E.On Energie, Johannes Teyssen, am heutigen Mittwoch mitteilte, werden die Einnahmen des Unternehmens durch die staatliche Regulierung der Netzentgelte um bis zu 600 Millionen Euro reduziert.

Während die Netzentgelte beim Gas um bis zu zwölf Prozent gesenkt werden mussten, mussten die Netzentgelte beim Strom gar um 13 Prozent gesenkt werden.

Nachdem E.On Energie im Jahr 2005 einen Gewinn von 3,9 Milliarden Euro gemacht hat, ging die E.ON-Tochter bislang von einem leicht besseren Ergebnis in diesem Jahr aus.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Million, Energie, Kürzung
Quelle: www.wiwo.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2006 17:07 Uhr von oarhell
 
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Mir kommen gleich die Tränen Da werden die feinen Herren des EON Vorstands auf ihre nächste 30 prozentige Gehaltserhöhung wohl noch ein wenig länger warten müssen, schnüff... /* Ironie aus*/

Die Netzentgelte werden doch von diesen Oligarchen nur dazu verwendet, um sich die Konkurrenz vom Hals zu halten. Wenn die Jungs vom Bundeskartellamt Ihren Job richtig machen könnten (Stichwort: Lobbyarbeit in der Politik), wäre es an der Zeit, die Kalkulationen der Gewinne an sich mal zu überprüfen. Ich glaube, sie würden überraschend feststellen, daß die sich bei den vier Großen Konzernen seeehr ähnlich sehen ...

honny soit qui mal y pense ...

Greetz,
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25.10.2006 17:58 Uhr von hans_peter002
 
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@vorredner: Ähmmm....Ihr vergesst, dass E.ON nicht die Deutsche Bank ist!
Bevor ihr solche Behauptungen in den Raum werft, müsst ihr euch erstmal informieren und wenn ihr das tut, werdet ihr sehen, dass es noch nie in der geschichte E.ONs Massenentlassungen gab! Gerade dies ist ein Grund, warum man nicht immer auf die Stromversorger schimpfen sollte. Die stehen zu ihren Mitarbeitern und diese werden nicht einfach auf die Straße gesetzt, nur weil der Gewinn nicht ganz so hoch ist, wie z.B. bei Deutsche Bank!
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25.10.2006 18:14 Uhr von opppa
 
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hans_peter002: Wir sollten 3 Hilffonds bilden:

1 x für die armen Firma, damit sie ihr Ergebnis dann im Ausland wieder weiter steigern kann.
1 x für die armen Aktionäre, damit die nicht verhungerm und
1 x für den armen Herrn Johannes Teyssen da er in diesem Jahr wohl nicht mit mehr Gewinnbeteiligung rechnen kann-

Wer da einzahlen will, kann sich hier melden!

Ob jetzt die politischen Parteien weniger "Zuwendungen" bekommen, weil sich die Kunden wehren und die Abzocke nicht mehr so klappt, wie früher?
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25.10.2006 18:17 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Verliert? Wie kann man etwas verlieren, wenn man es nicht hat. Da wird ja auch nur von geringeren Einnahmen gesprochen, als vermutet worden war.

Naja, die Strompreise sollten schon etwas gesenkt werden, da die Stromanbieter schon etwas diese ganze Öl- und Gaspreis Aktionen in den letzten Monaten ausgenutzt haben.

Sowas ist einfach nicht nett und schädigt auch die Wirtschaft, da praktisch alle vom Strom abhängig sind und durch Mehrkosten das Geld an anderer Stelle dann fehlt.
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25.10.2006 18:22 Uhr von hans_peter002
 
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@opppa: Schreibst einen thread an mich, der eigentlich nichts mit meiner zu tun hat...Merkwürdig!

Ich weiß, es ist in mode einfach mal auf die stromanbieter zu schimpfen, aber es gibt halt immer leute, die es sich besonders einfach machen. Ob das einfach nur an dem verminderten geistigen horizont liegt, will ich jetzt nicht behaupten!

Strompreise sind hoch...Richtig, aber solche "parolen" wie von den ersten beiden schreibern und auch opppa, sind einfach absolut nicht angebracht und entsprechen lediglich "hetze".
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25.10.2006 18:49 Uhr von opppa
 
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hans_peter002: Deine "logischen" Erklärungen haben mich leider nicht ganz überzeugen können.

Was uns als (einigermaßen) verläßliche Daten vorliegt, sind eigentlich doch nur die Bilanzen von E.On, aus denen hervorgeht, daß die Verkaufspreise der Firma in den letzten Jahren deutlich stärker gestiegen sind, als die Einkaufspreise. So viel glaube ich, mit meinem verminderten geistigen horizont noch gerade soeben erkennen zu können.

Aber wahrscheinlich wirst Du mir jetzt erklären, daß gerade E.On die Verbraucher keineswegs abzockt. Ich kann nur feststellen, daß ich gerne auf derartige karitative Firmen verzichten möchte. Selbst auf die Gefahr hin, daß wir uns wieder ein regierungsgesteuertes Gebilde nach dem Vorbild der alten Deutschen Bundespost, bei dem sich der Staat die Gewinne eingesackt hat, schaffen.

Jedenfalls glaube ich, daß es nicht ratsam ist, unsere Energieversorgung diesen geldgeilen Kapitalisten anzuvertrauen.

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