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Historiker Wolffsohn attackiert Ex-Verteidigungsminister Struck

Der an der Münchner Bundeswehr-Hochschule angestellte Geschichtsprofessor Michael Wolffsohn hat wegen der Leichenschändung durch Bundeswehrsoldaten in Afghanistan den ehemaligen Verteidigungsminister Struck stark kritisiert.

Er meinte: "Es reicht nicht, nach Bauernopfern zu suchen, die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Im Klartext: die damalige politische und militärische Führung." Wenn Struck nichts gewusst hätte, wäre er unfähig gewesen.

Wolffsohn glaubt, dass die Bundeswehr immer weniger von der Gesellschaft geachtet wird und deswegen immer mehr Leute zum Bund gehen, die da gar nichts zu suchen haben. Und da müsste sich was ändern, findet er.


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WebReporter: Gauthier
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verteidigung, Verteidigungsminister, Historiker
Quelle: www.netzeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2006 15:06 Uhr von ted1405
 
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hmm "[...] dass die Bundeswehr immer weniger von der Gesellschaft geachtet wird [...]"

Kann mal bitte jemand den Herrn Wolffsohn dahingehend aufklären, daß die Gesellschaft immer mehr nichts und niemanden mehr achtet?

Das ist kein spezielles BW-Problem, sondern ein globales Gesellschaftsproblem. (Und hey! Hat etwa Struck persönlich mit dem Totenschädel herumgealbert? vrgl: http://shortnews.stern.de/... )

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25.10.2006 15:15 Uhr von Garviel
 
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Wolffsohn hat insofern Recht, als immer mehr zweifelhafte Subjekte ihr Heil in der Bundeswehr suchen - ähnlich wie in den USA, wenn auch noch bei weitem nicht so extrem. Und als deutschnationaler Jude (als der er sich selbst schon mal bezeichnet hat) ist er natürlich an einer schlagkräftigen BuWe interessiert.

Womit er zweifellos nicht Recht hat, ist die Forderung nach Konsequenzen für Struck & Co. Man kann letzterem ja alles Mögliche nachsagen, aber er hat ja schließlich nicht selbst mit dem Kopf gespielt und ich denke der "Fall" ist damals einfach gar nicht nach "oben" durchgedrungen.
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25.10.2006 16:49 Uhr von oralke
 
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Was soll das ? Da haben ein paar dumme Jungs einen Schädel gefunden und damit rumgeallbert.Wo ist der Skandal ?

Der eigentliche Skandal ist unser jetziger Verteidigungsminister der sich von der Bildzeitung unter Druck setzten lässt und in das selbe Horn bläst
anstatt sich schützend vor seine Untergebenen zu stellen, welche immerhin am Arsch der Welt ihren Kopf hinalten.
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25.10.2006 18:59 Uhr von Weisthor
 
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schon erstaunlich wie der selbe Mossad Offizier der nebenbei noch vom deutschen Staat ein Gehalt als Hochschul Professor erhält und Folter von Gefangenen (natürlich nur wenn es sich um Feinde Israels handelt) befürwortet es sich erdreistet über so eine lächerlicherkeit das Maul zu zerreissen .
Wahrscheinlich erscheint nächste Woche sein neues Buch und er wollte halt mal wieder etwas mitschwaffeln.
Wo bleibt seine Kritik zu den ständigen Kriegsverbrechen Israels ?
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25.10.2006 19:05 Uhr von ciaoextra
 
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oralke: Okee, wenn Du so etwas nicht skandalös findest... wo ist das Grab deines Großvaters? Dann gehe ich auch mal mit dem sein Schädel "rumalbern".
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25.10.2006 20:12 Uhr von nickmck
 
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@ weisthor: was hat das thema leichenschändung durch bundeswehr-soldaten mit kriegsverbrechen von israel zu tun?
...
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26.10.2006 15:08 Uhr von oralke
 
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ciaoextra: Also die haben weder jemanden ermordet noch gefoltert noch irgend ein Grab geschändet. Sie haben lediglich einen Schädel gefunden. Einen solchen kannst du bei deinem Hausarzt auch auf seinem Schreibtisch finden.

Übrigens mein Großvater würde sich über Abwechslung bestimmt freuen.
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27.10.2006 06:22 Uhr von meisterthomas
 
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Deutsche Politik und Meinugsmache: Deutsche Politik auf der Suche nach Sündenböcken.

Endlich sind die Sünder gefunden und wir dürfen wieder
hoffen! Hoffen auf eine verantwortungsvolle Politik, hoffen auf den Aufschwung, hoffen auf Deutschland.
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27.10.2006 22:54 Uhr von Davor
 
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weisthor: 100 % full ack

ich verstehe auch nicht warum dieser Folterknecht damals nicht aus der BW-UNI rausgetreten wurde als er seine Rechtsstaatszersetzungstheorien lossalbadert hat

ein Arschtritt und fertig - so schmarotzt er sich weiter durch

nick -

es geht nicht um das Thema Leichenschändung und BW sondern ein Folterbefürworter spielt sich als großer Moralist auf
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28.10.2006 18:44 Uhr von christi244
 
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@oralke: Was Du schreibst ist nicht richtig!

Sehr wohl stehen deutsche Soldaten im Verdacht, in Afghanistan gefoltert zu haben!

Und dann ganz persönlich: Sagt Dir das Wort "Respekt" etwas?

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