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USA: Geschlechtertrennung in Schulen wird erleichtert

Die US-Regierung hat auf den Vorschlag des Bildungsministeriums hin eine Entscheidung erlassen, die es Schulrektoren ermöglicht, Unterrichtsfächer, aber auch ganze Schulen nach Geschlechtern getrennt zu unterrichten.

Bislang war das nur eingeschränkt erlaubt, wie zum Beispiel bei Sport- oder Sexualerziehung. Studien hätten gezeigt, dass Mädchen und Jungen bei getrenntem Unterricht ruhiger und besser lernen würden, so das Bildungsministerium.

Die Teilnahme daran wäre freiwillig, Kritiker aber warnen vor Diskriminierung. Der Beschluss erinnere an die Rassentrennungs-Gesetze.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Schule, Geschlecht
Quelle: www.spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2006 12:26 Uhr von snickerman
 
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Die Diskussion gibt es auch bei uns. Die partielle Abschaffung der Koedukation für einzelne Fächer muss nichts Schlechtes sein, da Jungs unbewusst manche Fächer dominieren, so dass sich Mädchen ausklinken. Doch es könnten auch die Falschen davon profitieren- siehe religiöse Extremisten aller Couleur.
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25.10.2006 13:47 Uhr von Mi-KA
 
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Autor: wo in der Schule dominieren den die Jungs?
Es gab in letzter Zeit genug Studien, dass genau das Gegenteil der Fall ist.
Mädchen werden mehr als die Jungs gefördert.


Was soll das bringen.
Irgendwann mal werden sie zusammen arbeiten müssen. Da ist es doch praktisch, wenn das schon in der ersten Klasse geschieht und nicht erst nach über 10 Jahren Lerne unter der Käseglocke.
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25.10.2006 13:55 Uhr von snickerman
 
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Das stimmt natürlich auch, dass Mädchen an den Jungs in vielen Fächern vorbeiziehen,
aber in einigen ist es tatsächlich für beide besser,
nur in einigen wohlgemerkt.

Das sollte aber die Ausnahme bleiben und nicht zur Regel werden...
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25.10.2006 14:45 Uhr von bueyuekt
 
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Hmmm: Leistungstechnisch mag es sehr sinnvoll und
effektiv sein, aber der soziale Umgang wird doch
dadurch sehr stark verschlechtert!!

Denke nicht das sowas wirklich sinnvoll ist!
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25.10.2006 17:30 Uhr von luthienne
 
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Ich war auf ner Mädchenschule und fand das gut :)
Nein, ich bin keine Männerhasserin und auch kein Mauerblümchen, im Gegenteil *g*
Ich treibe zwar gern ab und an meinen Spott über die Kerle, aber das tu ich bei Frauen und was sich sonst so anbietet auch und es ist auch gar nicht soooo ernst gemeint ;)
Ob ihrs glaubt oder nicht, es gibt auch noch ein Leben abseits der Schule, und da ist durchaus genug Zeit, sich mit dem anderen Geschlecht zu befassen.
Nach 13 Jahren lernen unter der "Käseglocke" war ich in der Berufschule während der Ausbildung zu einem Männerberuf jedenfalls diejenige, die sich gegen die Jungs durchsetzen konnte- nicht die 4 anderen von der gemischten Schule. Die haben immer nur hilflos gegrinst wenn sie begrapscht oder beleidigt wurden.
Erstaunlicherweise war ichs aber dann nach den ersten Grabenkämpfen auch, die von den Jungs nach ner Weile gefragt wurde, ob ich mit ner Gruppe Jungs in der Mittagspause zusammen was essen geh...
Und überhaupt, was regt ihr euch darüber auf, dass Jungs benachteiligt sind? Auch das Problem wäre mit getrenntem Unterricht behoben. Ich sehe da mehr Vor- als Nachteile.
Man bedenke nur mal z.b. Sportunterricht, wo es ja mit gemischten Klassen erheblich schwieriger ist, jeden individuell gerecht zu bewerten.
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25.10.2006 18:46 Uhr von Alfadhir
 
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zurück ins mittelalter: die usa sind auf dem besten weg dahin und das nicht nur bei dieser schulsache. frag mich ab wann jobs wie rassekundler und folterknecht ausgebildet werden in den usa.
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25.10.2006 19:02 Uhr von Powerline86
 
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Find ich nicht gut: dass hiesse,das viele viele Jungs keinen konkreten Kontakt hätten mehr zu Mädchen. Die würden sich dann kaum noch trauen,Mädchen anzusprechen. Ich kenne da einige Fälle.
Ich muss auch ehrlih sagen,in der Schule hab ich lieber mit Mädchen zusammengearbeitet,da die (selbstverständlich nicht alle) doch die Schule ernster nehmen. und ich gehörte bzw. gehöre nicht zu der Sorte Kerl,der Scheisse bauen möchte,anstatt zu lernen.

PS: Ausserdem wird man von Jungs viel häufiger gemobbt....
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25.10.2006 19:58 Uhr von wombie
 
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Find ich u.U. net schlecht: Bestimmte Fachgebiete wuerden nun mal besser vermittelbar sein wenn man auch die unterschiedlichen Lernmethoden bei Maennlein und Weiblein gezielter einsetzen koennte. Maedchen brauchen muessen Stoffinhalte einfach manchmal anders vermittelt bekommen als Jungs.

Daher waer´s sicher nicht schlecht zeitweise getrennte Klassen zu haben. Zum Vorteil der Maedchen UND der Jungs.
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25.10.2006 21:18 Uhr von swald
 
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Ich fand Mädchenschulen echt scharf.
...wurde leider nie genommen:-(
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25.10.2006 23:03 Uhr von gamenews
 
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kann dem nur zustimmen bei mir hat sich in der Schule alles nur um Mädels gedreht.... auch während dem Unterricht. Für die Noten wäre es in meinem Fall besser gewesen :)
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26.10.2006 00:40 Uhr von Kandis2
 
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ich finds gut aber auch nur im Nachhinein. Man konzentriert sich doch eher auf den Unterricht als auf den Rockzipfel vor einem *lol*
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26.10.2006 08:59 Uhr von vst
 
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ich war leider: nicht auf einer mädchenschule
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26.10.2006 10:33 Uhr von sampo0
 
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hmm: ich finde das ist eher ein rückschritt als ein fortschritt...trennen ist natürlich das einfachste...
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26.10.2006 12:29 Uhr von vinc33
 
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das ist falsch: überlegt doch mal woher soll den der kontakt zum anderen geschlecht her kommen woher soll man wissen wie man mit frauen oder männern umgeht ich finde das einfach krank... es gibt so viel zu erleben in den jahren in der schule und ohne mädchen bzw jungs nee schaut mal wer von euch hatte in der schule seine erste freundin.. oder noch was anderes wenn ich auf partys gehe kommen viele ca 80 % von meiner schule und wäre das eine getrennte schule so würden wir beinah schhon ne schwulen party schmeißen... nee echt nicht
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26.10.2006 16:03 Uhr von luthienne
 
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@ vinc: "überlegt doch mal woher soll den der kontakt zum anderen geschlecht her kommen woher soll man wissen wie man mit frauen oder männern umgeht ich finde das einfach krank..."

*loooooooooooooool*

Also ich kann dir versichern- ich habe keine Probleme, mit dem anderen Geschlecht umzugehn, hab nie welche gehabt und hatte meinen ersten Freund (wie übrigens die meisten in meiner Klasse) mit ~14. Damals war das so allgemein das Durchschnittsalter.
Nicht eine meiner Klassenkameradinnen (und auch keine anderen Frauen, die ich noch von der Schule her kenne) ist lesbisch, inzwischen sind viele verheiratet oder leben mit einem Partner zusammen, die meisten haben Kinder.
Die Partner, die ich näher kennengelernt habe, finden ihre Frauen toll- sehr selbstbewußt und mit hohem Durchsetzungsvermögen, und ganz besonders schätzen sie, dass Frau sich eben nicht ausschließlich auf den Mann verläßt, sondern auch mal die Initiative ergreift in allen Bereichen des Zusammenlebens.
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26.10.2006 20:56 Uhr von Artemis500
 
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Ganz ehrlich? Ich glaube ich könnte mit Jungs besser umgehen, wenn ich auf ner Mädchenschule gewesen wäre.

Ich wurde in der Schule gemobbt - und zwar ausschließlich von Jungs.
Ich habe jeden Jungen als potentiellen Erzfeind angesehen zu der Zeit.Ich kann heute noch nur mit jungen Männern reden die ich über ein gemeinsames Hobby kennengelernt habe.Bei anderen geht meist mein "der könnte ein Arschloch sein" Alarm los.

Für das Lernklima der Mädchen wären getrennte Schulen sicher besser - obwohl mir dann die Jungen die gemobbt werden Leid tun würden.

Andererseits ist der Verweis auf die Rassentrennungsgesetze richtig. Man hat das schon im Sportunterricht gemerkt: Wir mussten mit Bändern elegant herumhüpfen, die Jungs durften Fußball spielen. Ich war in beidem grottenschlecht, aber ich hab dann Leichtathlethik gewählt, weil ich lieber schlecht Fußball spiele als schlecht zu tanzen.Davon auszugehen, dass Mädchen von Natur aus grazile Wesen sind und gern tanzen ist sexistischer Unfug.Wenn schon getrennter Sportunterricht, dann bitte Selbstverteidigungstrainig um unsere ach so schwächliche Kondition auszugleichen, statt die Hilflosigkeit noch zu fördern.

Bei getrennten Schulen bekämen wir womöglich wieder Handarbeitsunterricht und ähnlich nette Dinge aufgehalst, oder alle guten Lehrer kämen an die Jungenschulen, weil die armen kleinen Jungen ja mehr Förderung brauchen während Mädchen auch bei stupidem Unterricht gute Leistungen bringen.

Naja...

Mein Vorschlag wäre ja, einfach wieder mehr Disziplin einzuführen, Mobber gnadenlos von der Schule zu werfen und Jungen die sich mit Stören im Unterricht vor den Mädchen profilieren wollen zu bestrafen.(Ich hatte oft das Gefühl, die Lehrer ignorieren sowohl Mobbing als auch Störungen im Unterricht. Das muss aufhören!)
Schuluniform um allzu üble Entgleisungen bei der Kleidung zu verhindern wäre auch hierzulande sinnvoll - und würde Extremen in Richtung halbnackt oder verschleiert vorbeugen.
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27.10.2006 01:37 Uhr von mcmurdock
 
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Ich bzw. wir mußte(n) bis zur 4.Klasse: auch Samstag zum Unterricht. Dafür bitte eine Runde Mitleid ;)
Mobbing oder gar Gewalt von Mitschülern war jedenfalls an meiner Schule extrem selten. Notfalls besuchten die Lehrer die Eltern von "Problemschülern" und sprachen mit ihnen. Heute fast undenkbar. Das Schulsystem der "ollen" DDR funktionierte auch ohne Geschlechtertrennung sehr gut. Was heute fehlt ist Motivation und Disziplin. Und nein, um Ordnung in die Klasse zu bringen bedarf es keiner körperlichen Gewalt. Das gab es auch nicht in der sogenannten Diktatur DDR. Das war einfach ein ganz mieser Polizeistaat. Oh ist das spät geworden - Ende.
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27.10.2006 06:59 Uhr von luthienne
 
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Ich musste sogar bis.. hm.. zur 11? 12? etwa samstags zur Schule, und wir haben uns tierisch beschwert als der Samstag zum freien Tag erklärt wurde... das gab dann nämlich 3 Stunden, die auf die Woche verteilt wurden. Und somit war dann auch der letzte freie Nachmittag flöten...
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29.10.2006 11:45 Uhr von Gelassener
 
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Nächster Schritt: Mädchen bleiben zuhause: Es ist ein Unterschied, ob in einem extrem fundamentalistischen Staat wie den USA, die sich in ihrem religösen Wahn durch nichts von den islamistischen Extremisten unterscheidet, oder in einem mitteleuropäischen Staat eine solche Trennung vorgenommen wird. So ist in Deutschland beispielsweise das Bildungsniveau der Mädchen deutlich höher als das der Jungs. Selbst in den angeblich "männlichen" Fächern findet ein Trendwechsel statt. Dass Jungs einige Fächer "dominieren", wird schon bald Geschichte sein. Die Durchschnittsnoten der Schulabgänger aller drei Schularten sprechen für sich.
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29.10.2006 21:23 Uhr von LiANAiR
 
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Mensch, Mensch: Eindeutig ein weiterer Schritt zurück für die USA.
Die ganzen Kriege, dann dieser Rückschritt in der Edukative, und zudem noch die Medien, die immer weiter beeinträchtigt werden, die Presse ist dort noch "unfreier" geworden und der Wahlkampf auch nurnoch schmutziger. Arme Amerikaner!
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29.10.2006 21:49 Uhr von CerealDeath
 
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Unser Sportlehrer an unserer Berufsschule hatte auch Mädchen und Jungs getrennt... zu beiderseitigen Nachteil... und auf sehr miese Art und weise...

Er wollte erst beide Parallelklassen nach der Meinung fragen... also erst uns... wir waren dagegen... dann die anderen... die waren auch dagegen... und dann hat er trotzdem getrennt und hat zu uns gesagt die anderen wären angeblich dafür gewesen....

Es sah dann so aus, dass man nicht mehr jede woche zusammen Sport hatte, sondern eine Woche die Mädels aus beiden Klassen und eine Woche die Jungs.

Resultierte also darin, dass jeder weniger Sport hatte, und mehr Schüler schwänzten, weil wer hat schon Bock, in der Schule zu bleiben, während die andere Hälfte der Klasse gehen darf.

Und die Mädels wurden vom Lehrer z.B. bei Sit-Ups am Bauch begrabbelt mit der Begründung, dass er sich ja Versichern müsste, ob sie auch die Bauchmuskeln anspannen... is klar... ich kenn auch so viele Möglichkeiten Sit-ups zu machen ohne die Bauchmuskeln zu beanspruchen [ironie]

Also ich wäre auch gegen eine Trennung, erstens aus Sozialen gründen und zweitens, könnte es den Jungs doch nichts schade, wenn sie Mädels in der Klasse haben die Sachen besser verstehen. Die könnten es ja den Jungs wieder beibringen... Nachmittags... wenn man ungestört is ;)

Und gemobbt wurden bei uns auch keine Mädels... nur ich wurde gemobbt ;)

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