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Kalifornien: Extrem-Kletterer Todd Skinner kam auf einer seiner Touren ums Leben

Der Amerikaner Todd Skinner befand sich mit einem Partner an einer Granitfelswand im Nationalpark Yosemite-Tal auf einer Klettertour. Für den Extrem-Kletterer endete ein Sturz aus 200 Metern Höhe tödlich.

Skinner war vor 20 Jahren der erste Mensch, der sich zu einer freien Begehung der sehr schweren Route am El-Capitan-Felsen in Yosemite entschloss. Dafür wurde er berühmt.

Es ist die Rede davon, dass 300 Erstbesteigungen in 26 Ländern auf das Konto von Skinner gehen. Er scheute sich nicht vor den höchsten Schwierigkeitsgraden.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leben, Kalifornien
Quelle: www.20min.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2006 10:03 Uhr von pippin
 
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Mein Beileid: Menschlich ist es allemal eine Tragödie und ich möchte den Hinterbliebenen mein Beileid aussprechen.

Man kann sich jetzt natürlich ausführlich darüber streiten, ob er sein Glück nicht herausgefordert hat, aber ich denke mal jeder Extrem-Klettere weiß, dass er da mit dem Feuer spielt.

Für mich wär das ja absolut nichts.
Ich hab zwar keine Höhenangst, aber ein gewisses Maß an Bodenhaftung beruhigt mich dann doch immer.

@Katerle:
Der Satz "Für den Extrem-Kletterer endete ein Sturz aus 200 Metern Höhe tödlich." ist eigentlich überflüssig. Ich denke mal, dass die wenigsten Menschen einen Sturz aus 200m überleben.
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25.10.2006 10:07 Uhr von mages
 
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[ ??? einfach nur niveaulos; gimmick]: jetzt hat er endlich das erreicht wonach er ein leben lang gesucht hat. was gibt es schöneres, als mit dieser gewissheit zu sterben?
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25.10.2006 10:20 Uhr von meinestelle
 
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@mages: Jemand Stirbt und Du schreibst Recht so?

Wie krank kann man eigentlich sein?

Ekelhaft
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25.10.2006 10:24 Uhr von videofreak1
 
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wer: wer sich in gefahr begibt, der wird (irgendwann) in ihr umkommen.

alter spruch, stimmt immer.
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25.10.2006 10:50 Uhr von jp_walker
 
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@video: dann dürften wir ja nichteinmal mehr auf die strasse gehen
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25.10.2006 11:25 Uhr von Schwertträger
 
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@jp_Walter: Richtig: Aber weil das Risiko auf der Strasse viel kleiner ist, als wenn man als Freikletterer irgendwo Grenzerfahrungen sucht (und findet), lebt man deutlich länger.

Der Spruch stimmt also in der Tat.

Schlafe nachts jeweils eine halbe Stunde im schwarzen Schlafsack auf einer Nebenstrasse. Das ist mörderspannend, aber eben auch mördergefährlich. Wenn Dich dann jemand auf der 300. Nebenstrasse überfährt, geben wir als Kommentar dann wieder diesen Spruch ab, dass in Gefahr umkommt, wer sich in Gefahr begibt.

Und er wird wieder stimmen.
Das mal nur, um den richtigen Rahmen zu behalten.

Natürlich ist es für Freunde und Angehörige bitte, aber das hat der Kletterer zu verantworten und nicht wir hier.
Da es als News eingeliefert wird, ist es völlig klar, dass einige sie ohne Emotionen und rein objektiv beurteilen.

Was sollte denn auch irgendwelche Gefühlsduselei, wenn man den Mann gar nicht kannte?
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25.10.2006 12:59 Uhr von Mi-KA
 
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Pippin: such mal nach "Vesna Vulovic" und dann weisst du, dass man auch noch tiefer fallen kann, ohne zu sterben. (war natürlich damals ein praktisches Beispiel für das Kraftdiagramm).

Hey, da steht nichts vom Freiklettern sondern Extremklettern.
Wenn ihr euch seine Seite anschaut, dann seht auf der Yosemite-Bildreihe, dass er sie gesichert absolviert hat.
http://www.toddskinner.com/...
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25.10.2006 14:06 Uhr von mages
 
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HALLO!!!??? "wer sich in gefahr begibt, der wird (irgendwann) in ihr umkommen." <== GENAU!

@gimmick: es ist eine bodenlose frechheit von dir meine freie meinung zu beschneiden und im selben atemzug mich zu beleidigen. JA! ich fasse das als beleidigung auf und überlege mir gerade ob ich mir die zeit frei machen soll und rechtliche schritte gegen dich einleite.
du hättest jederzeit gelegenheit gehabt mich zu kontaktieren wenn dir was nicht passt, aber so nicht!
ich habe meine meinung begründet, wenn du mir eindeutig nachweisen kannst, was an meiner meinung falsch ist, lass ich evtl noch mal mit mir reden. also! wieso ist es falsch wenn man es richtig findet, dass menschen etwas erreicht haben, was sie erreichen wollten?
man kann berge hochklettern und es ist schon riskant genug wenn man sich absichert. und man kann berge hochklettern und sich nicht absichern, weil man wissen will wie oft man es schafft ohne in die tiefe zu stürzen. er hat es wie ich gelesen hab weit über 300 mal geschafft. ist doch toll! eine leistung die so schnell kein anderer bringen wird.
wenn beim basejump ein fallschirm nicht aufgeht ist das ein unglück, aber wenn ein freeclimber abrutscht, ist das kalkuliertes risiko. er wollte das so. also ist es mir recht, weil nix weiter passiert ist, als das was er eh wollte. ich kann es auch auf die spitze treiben, wenn beim russischen roulette einer stirbt, ist das für mich auch keine tragische sache es sei denn derjeneige wollte garnicht mitspielen. weißt du was in meinen augen niveaulos ist? wenn der geist noch nicht so weit genug ausgeprägt ist, dass man erkannt hat das das leben nicht darin besteht so lange wie möglich zu leben, sondern das es darum geht zu leben.
"wer lange lebt stirbt langsam" und man kann in wenigen tagen mehr erleben, als die meisten menschen in der gesamten zeit ihres daseins.
es steht keinem zu darüber zu urteilen wie andere ihr leben leben wollen, schon garnicht wenn man selber keine ahnung vom leben hat.
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25.10.2006 14:17 Uhr von mages
 
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@meinestelle: danke, dass auch du mich versuchst zu beleidigen. aber zieh ´ne karte und stell dich hinten an.

ich will dir deine frage gerne beantworten. ich bin realist und idealist. ich versteh, wahrscheinlich im gegensatz zu dir, den mann sehr gut. er wollte nicht sein leben auf einfache art fristen und was erleben ... seine entscheidung. jetzt hat er die quittung. ich weiß nicht warum ihr euch aufregt? für mich ist das die normalste sache der welt.
ich würde mich sofort in eine raumschiff packen und auf den mars schießen lassen. auch wenn ich wüsste, ich würde nie wieder kommen. scheiß egal. aber ich hab was erlebt.
"eine kerze die doppelt so hell brennt, brennt nur halb so lang. du hast zehn mal so hell gebrannt" <== zitat aus bladerunner

leute ... gewöhnt es euch mal ab überall eure enge sichtweise an den tag zu legen. öffnet mal euren verstand und bezeichnet nicht immer alles was von einer engen norm abweicht als krank. denn dann wären alle menschen irgendwo krank.
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25.10.2006 15:00 Uhr von backuhra
 
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Ja und? man kann auch als Bäcker jeden tag umkommen ist nicht unwahrscheinlicher (siehe Lehrberg)
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25.10.2006 15:32 Uhr von Enny
 
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1000 mal
Wie sagt man so schön
1000 mal ist nix passiert.
Ist ja auch Lebensmüde völlig unabgesichert rumzuklettern.
Einmal passiert es ja doch.
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25.10.2006 15:35 Uhr von Reizhirn
 
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warum so extrem hmmm... ich vermute er ist bei seiner letzten tour ums leben gekommen...

"... kam bei einer seiner touren ums leben ..."

naja, geschmackloser kom. meinerseits ...
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25.10.2006 16:40 Uhr von MaZZta
 
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@mages: Ich stimme dir 100% zu. Wer viel riskiert, kann umso mehr bekommen (Gefühle des Glücks, Zufriedenheit, etc), kann aber auch alles verlieren. Diese Gefahr geht man aber ein bei solchen Spielchen.

Insofern, lies dir die anderen Meckerkommentare durch und lach drüber, in der Gewissheit, dass nicht alle Menschen diese Sache verstehen werden :)
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26.10.2006 08:56 Uhr von vst
 
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wer früher stirbt ist länger tot: lieber lebend sterben als ohne zu leben alt werden.
usw.

ich glaube er hat so gelebt wie er wollte und somit hatte er mehr vom leben als die ganzen griesgrame die aus ihrem leben nichts machen und mit 80 noch heulen wenns ans sterben geht.

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