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Globalisierung: Deutschland steht auf der Gewinnerseite

Obwohl die meisten Deutschen sich vor den Folgen der Globalisierung fürchten und den Begriff hauptsächlich mit dem Abbau oder der Verlagerung von Arbeitsstellen verbinden, gehört Deutschland zu den Ländern, die am meisten davon profitieren.

Der Wirtschaftsforscher Thomas Straubhaar ist sich sicher, dass "Deutschland ein Globalisierungsgewinner" ist. Er behauptet weiter, dass kein anderes EU-Land seinen Reichtum so sehr dem Export zu verdanken habe wie Deutschland.

Ein weiterer von vielen Deutschen ignorierter Vorteil der Globalisierung ist der durch preiswerte Importe erhöhte Lebensstandard. Die meisten nehmen die günstigen Preise für z.B. Kleidung und Flachbildschirme einfach als gegeben hin.


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WebReporter: swald
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Gewinn, Gewinner, Global
Quelle: focus.msn.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2006 20:59 Uhr von swald
 
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Ich stelle auch immer wieder fest das viele die deutsche Abhängigkeit vom Export nicht zur Kenntnis nehmen wollen und bei jeder gelegenheit Strafzölle und vieles mehr fordern.
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24.10.2006 21:21 Uhr von Cpt.Proton
 
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Fehlende Binnennachfrage: durch hohe Arbeitslosigkeit nicht durch zu niedrige Löhne, denn noch höhere Löhne würden eben genau der Export leiden.
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24.10.2006 22:46 Uhr von mcmurdock
 
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Die Aussage im 3. Absatz finde ich super. Aber wie oft im Jahr kauft man sich Computer, Flatscreens usw.? Mein Computer und der Röhrenfernseher halten sicher noch ein paar Monate oder Jahre. Und wie oft ärgert man sich über die Preise bei Miete, Strom, Öl & Gas, GEZ, private Rente, Versicherungen, beim tanken usw.? Witzig ist auch, das man beim Reimport deutscher Artikel wie etwa Medikamente oder Autos sehr viel Geld spart. Das war zwar etwas offtopic, wollte es nur mal loswerden.

Das auch Deutschland mitunter von der Globalisierung profitiert, will ich gar nicht abstreiten.
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24.10.2006 22:49 Uhr von Cpt.Proton
 
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Was hat GEZ und Miete mit der Globalisierung zu tun ?
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24.10.2006 23:23 Uhr von fanatiker
 
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@Cpt.Proton: "Was hat GEZ und Miete mit der Globalisierung zu tun ?"

mcmurdock ärgert sich mit Sicherheit nur über die im Subtext mitschwingende Aussage des Wirtschaftsforschers, die da lautet dass es uns allen in Deutschland ja so erste Sahne geht und wir nicht rumjammern sollen.
Sicher gehören Technikartikel zu einem höherem Lebensstandard. Sind aber für ein ÜBERLEBEN nicht von Bedeutung. Die Bürger beklagen sich ja nicht über zu teure Luxusartikel sondern über die immensen Lebenshaltungskosten und das ständig steigende soziale Elend. Den Leuten zu erzählen dass sie zu den angebl. Gewinnern zählen, obwohl viele am absoluten(!) Existenzminimum existieren ist auch in meinen Augen ein ganz schöner Griff ins Klo. Weil ein jeder (normal sterbliche) WEISS das die Realität in sehr vielen Gegenden vollkommen anders aussieht. Da fühlt man sich einfach verarscht.
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24.10.2006 23:52 Uhr von usambara
 
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...und Verlierer? muss es ja auch geben? Wer denn?
Fakt der Globalisierung ist: Reiche werden reicher, Arme ärmer, egal in welchem Land der Welt
Das in Deutschland mittlerweile Menschen für 1€/Std arbeiten müssen, sagt doch alles.
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24.10.2006 23:58 Uhr von md2003
 
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naja es liegt ja wirklich größtenteils an der bescheidenen Binnennachfrage!
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25.10.2006 00:29 Uhr von Il_Ducatista
 
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hat der n knall? Reichtum in Ferkel´s country durch Globalisierung? Is der nimmer ganz richtig im Kopf? Gehört der zu den unsäglichen berufs 35 jährigen die allein die gut dotierten Posten haben dürfen?
Revolution ist fällig und Blut muss fliessen denn es wird nur mehr inakzeptabel.
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25.10.2006 00:46 Uhr von Der Erleuchter
 
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Nur Propaganda! Exportiert werden Werkzeugmaschinen und Knowhow - damit wir kurzfristig noch ein bisschen was verdienen und wenn alle anderen das können, was wir können, dann ist Ende Gelände...

Eine kleine Elite von E-technikern und Informatikern und anderen Entwicklern wird in Zukunft noch nen Job haben. In 10 Jahren ist D endgültig pleite. Die Versuche unser Sozialsystem zu retten, werden dann endgültig gescheitert sein. Jaja es kommt das Zeitalter der Biotechnologie und Nanotechnologie und es werden ja "so viele" Jobs entstehen... Sucht doch mal in den einschlägigen Suchmaschinen und schaut mal wieviel Jobs in dem Bereich entstehen! Dabei muss man aber bedenken wieviel Menschen gern in diesem Bereich arbeiten würden.
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25.10.2006 00:50 Uhr von Mirko84
 
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wen wundern die preise: ich seh sich hier alle 3 monate ne gewerkschaft hinstellen "wir wollen 3 % mehr lohn" also wen wundert das es dann mhr arbeitslose oder teurere Produkte gibt, wenn die Wirtschaft net läuft kann man net mehr Geld für weniger Arbeit haben.Das hier total festgefahren und solange sich nix an der Ansicht der Gewerkschaft ändert seh ich da auch keine Änderung.Soll net heißen das sich Manager richtig verhalten.aber die deutsche Wirtschaft ist einfach seit fast 10 Jahren in nem Teufelskreis.
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25.10.2006 01:42 Uhr von Mazzi
 
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Mirko84: GENAU.
nix läuft in der wirtschaft. ausser das die konzerne monat für monat höhere gewine einfahren. was erlauben sich da die gewerkschaften 3% mehr lohn zu verlangen? is ja net so das ständig alles teurer wird. oder stell dir vor am 1.1 gäbe es eine mehrwertsteuererhöhung.... dummschwätzer du!!!!!
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25.10.2006 01:44 Uhr von cheini
 
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Deutschland ? LOOOOOL: na dann LOL komisch dass das in Deutschland so noch keiner der bald 7 Millionen Arbeitslosen oder der hundertausenden Auswanderern gemerkt hat. Nächstes Jahr 19% MwSt usw usw aber Deutschland ist der Gewinner???...klaro LOL

Ist schon unglaublich für wie blöd man die Leute inzwischen in diesem Land hält und sogar vor solchem Quatsch nicht zurückschreckt ! Propaganda wie vor 60 Jahren oder noch besser wie in der DDR. Kommt mir eh langsam immermehr wie die DDRvor...fast noch schlimmer !
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25.10.2006 02:16 Uhr von texaner
 
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@ Der Erleuchter: Nicht nur Werkzeuge und so. Und es wird immer noch was geben was wir exportieren können, angefangen haben wir damit ja auch schon;

ARBEITSLOSE
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25.10.2006 07:44 Uhr von H5N1
 
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wer in deutschland is ein gewinner ?? Die mitarbeiter der benq ? der telekom ? die milllionen arbeitslose die millionen der neuen "unterschicht" ?
sicher gibts gewinner aber das ist nicht das volk das sind ein par konzerne die milliarden machen und die heimischen mitarbeiter vür die tür setzen weil sie in hinter ost sombuko billiger produzieren können woh sich keine lohnkosten haben und auch umwelttechnisch keine auflagen bekommen das produkt wird für den endverbraucher aber nicht billiger nein es wird nur billiger produziert damit der konzern mehr geld bekommt
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25.10.2006 08:49 Uhr von schibby
 
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Schreibt nicht so einen Stuss! Ihr schreibt hier echt nur sinnloses Phrasengedöns. Der Typ hat nur davon geredet dass die Globarisierung Deutschland, vor allem was den Export angeht, hilft und das wollt ihr, ganz egal wie naiv ihr seid, jawohl nicht bestreiten? Schließlich ist Deutschland seit Jahren das Exportstärkste Land der Welt. Was glaubt ihr wieviel Arbeitslose wir hier hätten wenn sich Deutschland auf seinen Binnenmarkt verlassen müsste!?

Und jetzt erstmal Nachdenken und nicht immer gleich über alles meckern. Glaube nämlich auch kaum dass es eure Großeltern besser hatten als ihr!
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25.10.2006 09:01 Uhr von swald
 
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@Admins: eine Frage was ist an dieser News Boulevad?
Ist Focus nicht links gerichtet genug?
Ist die Denkweise des zitierten Wissenschaftlers nicht konform genug. Sorry da fehlt mir das Verständnis.
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25.10.2006 09:03 Uhr von swald
 
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schibby: "Der Typ hat nur davon geredet dass die Globarisierung Deutschland, vor allem was den Export angeht, hilft und das wollt ihr, ganz egal wie naiv ihr seid (...) Schließlich ist Deutschland seit Jahren das Exportstärkste Land der Welt. Was glaubt ihr wieviel Arbeitslose wir hier hätten wenn sich Deutschland auf seinen Binnenmarkt verlassen müsste!?"

Du hast zu 100 % recht aber auch die Admins (oder wie sie sich nennen) können es nicht glauben und stifen die News in ihrem HAlbwissen auf Boulevard.
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25.10.2006 09:04 Uhr von Generalstreik
 
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Autor: Du hast zwar Recht wenn du in deinem Kommentar schreibst das unser Land stark vom Export abhängig ist. Keine Frage. Aber was hat das bitte mit Globalisierung zu tun? Nichts.

Ich würde mal glatt unterstellen, dass es in jedem Land so einen "Wirtschaftsforscher" gibt der zu dem Ergebnis kommt das sein Land ein Gewinner der Globalisierung sei.

Bei der Globalisierung geht es einzig und allein darum globale Konzerne oder auf Neudeutsch Trusts zu schaffen, welche nicht mehr auf nationale Gesetze und Regeln Rücksicht nehmen und je nach Bedarf wie eine Krake ihre Tentakel nach dem finanzwirtschaftlich günstigstem Boden ausstrecken. Der einzelne Mitarbeiter bleibt dabei auf der Strecke, da die "Arbeit" ja auch wunderschön in Billiglohnländer verlagert werden kann. Während nationale Konzerne somit auch eine soziale Aufgabe erfüllten und durch zufriedene Mitarbeiter ihren eigenen Standortvorteil ausnützen und festigen konnten ist es bei globalen Unternehmen umgekehrt. Langjährige Arbeitsplatzperspektive oder Zukunftsaussichten gibt es dort nicht mal mehr in der Chefetage. Aber ohne Zukunftsperspektive schreckt der potentielle Kunde vor teuren Anschaffungen zurück. Er muß ja an die monatlichen Raten denken. Arbeitslose kurbeln auch nicht wirklich die Binnenkonjunktur an. Da helfen auch billige Preise nicht.
Somit bleibt festzuhalten das die Globalisierung möglicherweise einige deutsche Konzerne als Gewinner sieht, aber keinesfalls den Standort und schon lange nicht den Arbeitnehmer und damit Konsumenten. Dementsprechend müsste die Überschrift des Artikels auch lauten :"Globalisierung: deutsche Konzerne stehen auf der Gewinnerseite"
Quod erat demonstrantum.

Letztendlich sind solche Meldungen glatte Volksverdummung. In der Praxis hatte die Globalisierung eines deutschen Konzerns noch niemals positive Auswirkungen auf unser Land. Oder bring mir Gegenbeweise. AEG? Siemens? Mercedes? Ich lach mich tot.
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25.10.2006 09:14 Uhr von swald
 
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Generalstreik: "das unser Land stark vom Export abhängig ist. Keine Frage. Aber was hat das bitte mit Globalisierung zu tun?"

Bei der Globalisierung geht es meiner Meinung in erster Linie um den frein handel mit Waren und Dienstleistungen, der natürlich auch die Verlagerung von Arbeitsplätzen begünstigt.
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25.10.2006 09:17 Uhr von vst
 
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swald + gewinner: swald
natürlich ist es boulevard.
es ist die meinung eines einzelnen mannes.
und das ist boulevard.

deutschland ist gewinner. toll. das sollte man doch ganz schnell den fünf millionen arbeitslosen sagen.

die freuen sich bestimmt.
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25.10.2006 09:20 Uhr von Alfadhir
 
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kommt ganz drauf an: wenn man mit deutschland meint, meint man die industrie und die machtgeile führung des landes stimmt das...
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25.10.2006 09:35 Uhr von Generalstreik
 
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Autor: Tut mir leid swald, aber Export und Globalisierung sind nunmal zwei verschiede Paar Schuhe.
Das ein freierer Zugang zu den Märkten den Warenverkehr fördert steht nicht zur Debatte, ändert aber nichts am Export an sich.
Hättest du mal in BWL etwas mehr aufgepasst würde dir dieser feine Unterschied freilich bewußt sein.Deutschland war wie bereits gesagt immer stark von seinen Exporten aber auch von Importen abhängig. Bereits seit seiner Neugründung 1871.

Wolltest du das damals etwa als Globalisierung bezeichnen? In Geschichtsbüchern redet man jedoch von Imperialismus. Also letztendlich nur eine Wortspielerei wie es scheint. Nennen wir es doch beim Namen. "Wirtschaftsimperialismus". Nichts anderes verbirgt sich hinter der "Globalisierung".
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25.10.2006 09:53 Uhr von Cpt.Proton
 
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Hmm: Also Globalisierung in diesem Sinne ist der im Verhältnis zum Weltsozialprodukt stärker wachsende Welthandel.
Das ist der wirtschaftliches Aspekt an Globalisierung. Was Swald gesagt hat ist also nicht falsch, ich weiß jetzt nicht warum du dich so aufregst, hat übrigens auch nix mit BWL zu tun...
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25.10.2006 09:56 Uhr von swald
 
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Cpt.Proton: Danke!
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25.10.2006 09:59 Uhr von swald
 
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vst: "natürlich ist es boulevard.
es ist die meinung eines einzelnen mannes.
und das ist boulevard."

Müssen also nur genügend einer Meinung sein, dann ist es fakt???

So wie die Entführungen durch Auserirdische oder die Tatsache das Elvis lebt. Hahaha

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