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Österreich: Den Betreibern eines SMS-Dienstes droht eine Unterlassungsklage

Ein Prozess steht dem Betreiber eines SMS-Dienstes bevor, nachdem der Verein für Konsumenteninformation Anzeige erstattet hat.

Der Anbieter versandte dubiose Gewinnversprechungen, wobei alle Personen, die die Nachrichten bekamen, für den Empfang zur Kasse gebeten wurden.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) rät den Opfern des SMS-Betreibers, sich das Geld zurückerstatten zu lassen. Ohne Zustimmung des Empfängers ist der Versand von Werbebotschaften nämlich unzulässig.


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WebReporter: aidzdotnet
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Österreich, SMS, Dienst, Betreiber
Quelle: futurezone.orf.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2006 07:49 Uhr von blitzlichtgewitter
 
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abzocke per sms: leider kommt so etwas immer häufiger vor. auch in deutschland geht der trend dahin. laut informationen von einigen fachzeitschriften nimmt die versendung von spam-webebotschaften über sms/mms auf mobiltelefonen zu.
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25.10.2006 07:51 Uhr von peteradolf86
 
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wieso bezahlt? lese ich das richtig daraus dass der EMPFANG der sms was gekostet hat? wenn ja verstehe ich nicht wie das möglich sein soll.
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25.10.2006 10:33 Uhr von Serenity74
 
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Entweder: die Gebühr für die SMS wird direkt von der Prepaidkarte abgezogen oder ist, bei einem Handy mit Festvertrag, auf der nächsten Handyrechnung zu finden.

So kann ich mir das nur erklären. Gibt (oder gab?) ja auch so dubiose Festnetznummern die, sobald man den Hörer abnimmt, einen kräftig auf der nächsten Rechnung zur Kasse bitten.
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25.10.2006 13:39 Uhr von MBGucky
 
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Die Dubiosen Festnetznummern gibt es immernoch: Wer kennt sie nicht, die TV-Werbung "und telefonieren Sie kostenlos, wenn der angerufene zahlt"

Ironischerweise kostet den angerufenen dieses Gespräch meisstens das zehnfache von dem, was er für ein normales Telefonat mit dem "Anrufer" zahlen würde.


Zur News:
Da gibts nur eines...

nicht nur das Geld zurückerstatten lassen, sondern gleich anzeige erstatten und eine Strafbewährte Unterlassungserklärung mit einem Streitwert von 500 Euro einfordern (500 Euro sind in diesem Fall durchaus angemessen). Dann einfach auf die nächte SMS warten und mächtig freuen :)
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25.10.2006 14:09 Uhr von Werichen
 
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Leider nicht nur Ösi und German selbst aus der sonst so coolen Schweiz sind ein paar ganz findige Fieslinge am Werk.
Die Firma hieß mal Xent.. und deren Masche war, die verschickten Mails wo man sich sein Leben "messen" lassen konnte; "Lebensprognose" genannt, aber nirgends ein Hinweis ob der Dienst was kostet oder nicht.
Das böse Erwachen kam dann zuerst mit Mails und dann in Briefpost und die Drohungen immer massiver, entweder 59,- EUR oder Inkassobüros werden eingeschaltet bis hin zum Gerichtstermin.
Aber auch SMS Dienste für Minderjährige, die sich als ABO entpuppten gab´s bei denen.
Das mit den Gebühren haben die zum Schutz dann im Nachhinein auf die Seiten gezaubert, aber zuerst in den AGB´s versteckt.
Also immer aufpassen mit den sogenannten kostenlosen Diensten.

Gruß
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25.10.2006 16:56 Uhr von sniff2k
 
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Wer nicht auf AGBs achtet: ist auch selbst schuld. Man muss sich doch durchlesen, was man da per Mausklick ´unterschreibt´. Ich kaufe doch auch kein Haus ohne den Vertrag gelesen zu haben!
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25.10.2006 20:48 Uhr von sacratti
 
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sniff2k: Selbst schuld?
Mit Mausklick unterschreibt man mal gar nichts, Kinder sind i.d.R. nicht geschäftsfähig, können AGB´s meist auch nicht verstehen, ältere Menschen brauchen u.U. auch speziellen Schutz und man kann nicht zu jeder Sache einen RA hinzuziehen, obschon die das vielleicht gerne hätten.

Allgemein:
die T com gehört anscheinend auch zu den grossen Betrügern.
Wer ein Handy vom Festnetz aus anruft, um dem Angerufenen zu signalisieren, dass dieser zurückrufen soll, bekommt einen stattlichen Betrag abgezogen, da die Telecom dem Angerufenen eine ungefragte SMS kostenlos zustellt, dass er angerufen wurde und diese Kosten dem Anrufer auf die Rechnung setzt!
Da mischt ja auch unsere Regeirung noch mit,die noch immer einen grossen Anteil der Aktien hält, oder nicht?
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26.10.2006 08:32 Uhr von Werichen
 
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Als Nachtrag zu "Unterlassungklage": rechtlich gesehen habe ich mal gelesen: Wenn jemand einen solchen Dienst wie SMS Operatort, oder Prognosen anbietet und die kostenpflichtig sind muß auf der gleichen Seite und nicht versteckt in einer Extraseite der Hinweis auf die Kosten angebracht werden. Jedenfalls ist dies in Deutschland so, ob auch in der Schweiz weiß ich nicht, da die Firma im Impressum eine Postkastenadresse in der Schweiz angegeben hatte.

Gruß

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